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Depotmanagement: Erfüllung der MiFiD-Richtlinien


MiFID-Compliance durch effektive Portfolioalarmsysteme sichern
Gesamtvolatilität aller Depots und Portfolien genau berechnen


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(08.09.09) - Die Finanzmarktrichtlinie MiFID sollte den Anlegerschutz in Deutschland stärken. Was allerdings das individuelle Risikomanagement betrifft, sind die Ergebnisse der Reform für Privatanleger eher ernüchternd. Dabei bedeutet die Erfüllung der MiFiD-Richtlinien für Banken eine Chance, verlorenes Kundenvertrauen durch bedarfs- und risikogerechte Beratung zurückzugewinnen.

Um eine Aussage über die tatsächliche Risikoposition des Kunden treffen zu können, muss das Portfolio ganzheitlich betrachtet werden. D.h. konkret, man muss alle Wertpapiere mit ihren Wechselbeziehungen untereinander betrachten. Doch allein eine adäquate, individuelle Volatilitätsberechnung jedes Kundendepots bedeutet einen Rechenaufwand, den kein herkömmliches Depotmanagementsystem bietet.

Die Infincon AG implementiert standardmäßig eine tägliche Überprüfung jedes individuellen Kundendepots nach Volatilität und anderen Risikokennzahlen. Dabei wird die Schwankungsbreite eines jeden Depots-/Kundenportfolios berechnet und mit den zugelassenen Grenzwerten der jeweiligen Risikoklasse des Kunden abgeglichen. Überschreitet die Volatilität die maximal zulässige Grenze der Risikoklasse des Kunden, wird automatisch eine Aufgabe für den Berater erstellt und eine Warnung generiert, um den Berater auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Dieser nimmt dann mit dem Kunden Kontakt auf, um das weitere Vorgehen zu planen.

Die Innovation dabei ist nach Aussage von Infinicon, dass das Unternehmen die tatsächliche Gesamtvolatilität aller Depots und Portfolien genau berechnet, hier stellt insbesondere die Korrelationsberechnung aller Wertpapiere untereinander die wesentliche Herausforderung dar. Herkömmliche Portfolioalarme beziehen sich erfahrungsgemäß auf einfach zu berechnende, aber in Bezug auf das Risiko wenig aussagekräftige Kennzahlen.

Die Infincon Software bietet nach eigenen Angaben eine exakte Risikokalkulation, indem sie die Wechselbeziehung der einzelnen Wertpapiere anhand einer komplexen Matrixberechnung ermittelt. Dies ermöglicht ein effektives Risikomanagement und bildet somit eine solide Grundlage zur bedarfs- und risikogerechten Beratung. (Infincon: ra)

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Informationskapazität der Unifi-Formate Die SEPA-Überweisung und die SEPA-Lastschrift sind die ersten Zahlungsinstrumente, die das European Payments Council (EPC) für den SEPA-Raum (Single Euro Payments Area) eingeführt hat. Diese basieren auf dem ISO-Standard für Finanznachrichten ISO 20022 oder Unifi (UNIversal Financial Industry message scheme) und stellen somit eine Unifi-Subset dar. Unifi beschreibt eine Bibliothek von Metadaten global akzeptierter Nachrichtentypen. Diese sind in XML strukturiert und decken eine große Zahl geschäftlicher Transaktionen unter Banken und zwischen Banken und deren Kunden ab.

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