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RPA ein Prüfobjekt für die Revision


Robotic Process Automation als Prüfobjekt: Chancen und Herausforderungen
Die Interne Revision sollte die Risiken des RPA-Einsatzes im Rahmen der risikoorientierten Prüfungsplanung bewerten und bei Relevanz die Prüfung von RPA in die Planung aufnehmen


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Prof. Dr. Marc Eulerich, Roxana Meschke, Jan Grüne

Durch die technologische Entwicklung ist die Automatisierung von einzelnen Prozessschritten oder ganzen Prozessen eine mittlerweile gängige Möglichkeit zur Effizienz- und Effektivitätsverbesserung in Unternehmen. Vor diesem Hintergrund ist Robotic Process Automation (RPA) häufig das Mittel der Wahl. Auch wenn die Vorteile aus Unternehmens sicht vielfältig sind, ist aus Kontroll- und Überwachungssicht zu hinterfragen, welche Besonderheiten RPA als Prüfobjekt mit sich bringt. Der vorliegende Beitrag widmet sich daher der Frage, wie RPA aus Sicht der Revision – beziehungsweise eines Prüfers – bestmöglich zu prüfen ist und welche Chancen und Risiken hieraus entstehen.

In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen die Unternehmenswelt dramatisch verändert. Hierbei ist insbesondere die Frage aufgekommen, inwieweit einzelne, repetitive Prozessschritte nicht mehr von Menschen, sondern durch automatisierte Prozesse beziehungsweise von "Robotern" (Bots) umgesetzt werden können. Aus diesem Grund sind Themen wie Robotic Process Automation (RPA), maschinelles Lernen bis hin zu künstlicher Intelligenz (KI) Schlagworte der aktuellen Diskussion in Unternehmen geworden.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Interne Revision (ZIR) (Ausgabe 6, 2019, Seite 257 bis 264) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZIR lesen.


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Im Überblick

Zeitschrift Interne Revision (ZIR)

  • Fraud in der Kirche?

    Dolose Handlungen (Fraud) finden sich nachweislich in allen Unternehmensformen, -größen und -branchen. Dass auch Non-Profit-Organisationen und Kirchen hiervon betroffen sind, mag überraschen, da dort ein besonders integres Handeln und ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitenden vermutet und erwartet werden. Mit dem Aufsatz soll veranschaulicht werden, weshalb auch die Kirche als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands anfällig für dolose Handlungen ist. Neben organisatorischen (innerbetrieblichen) Gründen werden auch externe Einflussfaktoren und psychologische Aspekte betrachtet, die einen Mitarbeitenden dazu bringen, Fraud zu begehen.

  • Die Implementierungsleitlinien - Teil

    Die Internationalen Grundlagen für die berufliche Praxis der Internen Revision (IPPF) sind das konzeptionelle Rahmenwerk des Institute of Internal Auditors (IIA). Die Einhaltung ihrer verbindlichen Elemente (Grundprinzipien, Ethikkodex, Standards und Definition der Internen Revision) ist für die berufliche Praxis der Internen Revision unverzichtbar. Die Standards und ihre Erläuterungen sind Anforderungen an die Berufsausübung der Internen Revision und zur Beurteilung ihrer Wirksamkeit. Die Implementierungsleitlinien unterstützen dabei, die Standards anzuwenden.

  • Process Mining zur Prüfung der Kreditprozesse

    Die effektive und effiziente Prüfung von digitalen Geschäftsprozessen erfordern moderne Prüfungsansätze und -techniken. Die Prozesse in Kreditinstituten sind seit jeher IT-technisch unterstützt, wenn auch im unterschiedlichen Grad und häufig auch durch das Zusammenspiel von Anwendungen und manueller Interaktion. Einer der bedeutendsten Wertschöpfungsprozesse in klassischen Kreditinstituten ist der Kreditprozess - von der Erfassung des Kreditbedarfs über die Kreditentscheidung und -kalkulation bis hin zur Kontoeröffnung und Auszahlung.

  • Governance-Aspekte im Digitalisierungsprozess

    Digitalisierung ist derzeit in aller Munde und verändert immer mehr den Markt. Der Trend zur Digitalisierung ist in den unterschiedlichen Branchen verschieden weit vorangeschritten. Er hat in der Medien- und Verlagswirtschaft sowie im Handel deutlich früher eingesetzt als in anderen Bereichen. Verkauft wird aber oft noch analog. Das kann für ein Unternehmen existenzgefährdend sein, denn es muss sich auf die veränderten Anforderungen seiner Kunden einstellen, sei es im B2B- oder B2C-Markt. Im Wettbewerb haben die Firmen die Nase vorn, die mithilfe der Digitalisierung ihre Kommunikation, Produkte und Dienstleistungen so anbieten, wie ihre Kunden es wünschen. So nutzen führende Unternehmen die Digitalisierung ihrer Vertriebsaktivitäten, um deutlich mehr Kundenwert zu substanziell geringeren Kosten zu schaffen. Im Marketing ist zu beobachten, dass sehr viel weitgehender als bisher Daten über Kunden und Nutzer von Produkten und Dienstleistungen gesammelt und ausgewertet werden.

  • Herausforderungen bei der Prüfung des PMO

    Die Prüfung des Projektmanagement Office (PMO) stellt Prüfer vor viele Herausforderungen. Es gibt zahllose Projektmanagementstandards sowie zugehörige klassische und agile Projektmanagementmethoden, die individuell oder in Kombination angewendet werden können. Die Begrifflichkeit des PMO, wie auch die darin enthaltenen Rollen und Aufgaben, differieren stark zwischen Organisationen. Der Artikel soll diese und weitere Herausforderungen aufgreifen und neben allgemeinen Prüfempfehlungen ein Prüfprogramm zur Prüfung von PMO-Aufgaben und Funktionen ableiten, das als Hilfestellung in der Praxis verwendet werden kann.