- Anzeigen -
Besuchen Sie auch unser Zeitschriftenportfolio im Bereich Governance, Risk, Compliance & Interne Revision

Moderne Interessenvertretung


Lobbyismus als Bestandteil der Compliance-Organisation
Moderne Interessenvertretung ist nicht nur Diplomatie, sondern folgt klaren Standards

- Anzeigen -





Dr. Bernd Federmann, Hartfrid Wolff, Johanna Trautner

Die Gewährleistung legitimer Interessenvertretung im Rahmen der Compliance-Organisation bedeutet mehr, als Vorschriften für die Vergabe von Geschenken und Spenden oder Regelungen für die Aussprache von Einladungen an Amts- oder Mandatsträger zu implementieren. Unterschiedliche Fallgestaltungen und hiermit verbundene Risiken geben Anlass, die eigenen Lobbyaktivitäten überprüfen zu lassen.

Der Begriff Lobbyismus wird im Folgenden als "die planmäßige Vertretung der Interessen eines Verbandes, einer Non-Profit-Organisation oder eines Unternehmens durch Aufbau und Pflege von Kontakten zu Repräsentanten der politischen Institutionen, wie etwa Parlament, Regierung und Ministerien" verstanden. Lobbyismus und damit legitime Interessenvertretung ist fester Bestandteil des politischen Systems, fördert die demokratische Diskursfähigkeit und tritt in der Praxis in unterschiedlichsten Konstellationen auf. Die Formen reichen vom bilateralen Dialog bis hin zur breiten Werbekampagne. Interne Prozesse für Verhaltensstandardisierungen von Mitarbeitern im Hinblick auf die Durchführung legitimer Interessenvertretung sind in mehrfacher Hinsicht Compliance-relevant.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) (Ausgabe 6, 2019, Seite 247 bis 253) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZRFC lesen.


Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) - Prävention und Aufdeckung in der Compliance-Organisation

Hier geht's zur Kurzbeschreibung der Zeitschrift

Hier geht's zum Probe-Abo
Hier geht's zum Normal-Abo

Hier geht's zum pdf-Bestellformular (Normal-Abo) [106 KB]
Hier geht's zum pdf-Bestellformular (Probe-Abo) [105 KB]

Hier geht's zum Word-Bestellformular (Normal-Abo) [42 KB]
Hier geht's zum Word-Bestellformular (Probe-Abo) [39 KB]

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Im Überblick: ZRFC

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)

  • Chancen zur Vermeidung von Fraud im Stadtwerk

    Stadtwerke sind grundsätzlich gefährdet, Opfer fraudulenter Handlungen zu werden. Viele Fälle in der Presse zeigen Schwachpunkte im Internen Kontrollsystem der Stadtwerke auf. Die potenziellen Angriffspunkte ziehen sich dabei durch das gesamte Unternehmen. Vom einfachen Diebstahl über komplexe Manipulationen in Nebenbüchern bis hin zur unerlaubten Preisabsprache, gibt es eine ganze Reihe von Angriffspunkten. Besonders wichtig neben den Governance- und Compliance-Strukturen im Stadtwerk sind klar am jeweiligen Prozess ausgerichtete interne Kontrollen. Den aufgezeigten Angriffspunkten kann durch eine abgestimmte Kommunikation, ein wirksamen Internes Kontrollsystem und einzelne Kontrollhandlungen begegnet werden.

  • Die Blockchain ist mehr als nur Bitcoin

    Die Verabschiedung des Blockchain-Gesetzes (TVTG) der liechtensteinischen Regierung, welches am 01. Januar 2020 in Kraft tritt, gibt Anlass zu einer eingehenderen Betrachtung von Blockchain-Technologien, insbesondere im Hinblick auf deren Compliance-Risiken und auch deren Chancen. Der vorliegende Artikel erläutert die Funktionsweise von Blockchain-Systemen und zeigt deren Risiken und Chancen auf.

  • Bußgelder nach der DSGVO

    Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) hat kürzlich ihr Konzept zur Bußgeldbemessung in Verfahren gegen Unternehmen (Bußgeldmodell) veröffentlicht. Das Konzept bringt vor allem für große Unternehmen hohe Risiken mit sich und stellt die Bemessung von DSGVO-Bußgeldern in Deutschland künftig auf eine völlig neue Grundlage. Der vorliegende Beitrag beschreibt Hintergründe, Einzelheiten und Auswirkungen des neuen Bußgeldmodells. Zudem fasst er die wesentlichen Handlungsempfehlungen zur Verteidigung von Unternehmen gegen DSGVO-Bußgelder zusammen.

  • Selbstdarstellung der Compliance

    Unternehmerisches Handeln ist eine Anforderung an die Mitarbeiter eines Unternehmens. Und die Compliance? Stimmt pflichtbewusst zu. Wenn es darum geht, den eigenen Wertbeitrag zum Unternehmenserfolg zu kommunizieren, herrscht jedoch Stille. Die Versuche darauf zu verweisen, dass eine gute Compliance zum Unternehmenserfolg beiträgt, wirken oft mühsam begründet und konstruiert. Vor allem wenn Ansprechpartner immer wieder ein Nein erfahren, dies nicht aktiv tun und jenes nicht passiv zulassen sollen, wird der Vorwurf laut, dass Compliance verhindert, aber nicht ermöglicht.

  • ARUG II wirft seine Schatten voraus

    Der Deutsche Corporate Governance Kodex ist seit 2002 Bestandteil der deutschen Börsenlandschaft. Als Soft Law soll er börsennotierten Gesellschaften national und international anerkannte Standards als Best Practices an die Hand geben. Die verantwortliche Regierungskommission hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Kodex grundlegend zu straffen und zu modernisieren. Nach einem intensiv geführten Konsultationsverfahren liegt nun ein finaler Entwurf auf dem Tisch (DCGK 2019). Auf welche wesentlichen Änderungen müssen sich börsennotierte Gesellschaften einstellen?

  • Orientierungsleitfaden von DOJ und OFAC

    Am 30. April 2019 veröffentlichte das U.S. Department of Justice (DoJ) Criminal Division die Neufassung der Leitlinien zur Bewertung der Wirksamkeit von Compliance-Programmen, das Guidance Document "Evalutation of Corporate Compliance Programs" (nachfolgend DOJ-Guidance 2019). Die DOJ-Guidance wurde erstmals im Februar 2017 veröffentlicht und gibt Mindestanforderungen für die Bewertung und Verbesserung bestehender Compliance-Programme von Unternehmen vor.

  • Ein gemeinsames Rollenverständnis

    Generell sind Unternehmen was die Vermeidung des Zugriffs auf Unternehmensdaten anbelangt, heutzutage recht gut sensibilisiert. Die meisten Unternehmen schützen sich hingegen nicht ausreichend gegen Gefahren von innen. Ein detailliertes, auf das Unternehmen angepasstes Berechtigungskonzept kann dagegen Abhilfe schaffen und sicherstellen, dass den Anforderungen des Datenschutzes sowie der Informationssicherheit entsprochen wird.

  • Compliance-Risiken gehören auf die Agenda

    Anforderungen des Gesetzgebers, aber auch zunehmend seitens der Kunden, machen eine Befassung mit den Compliance-Risiken im Unternehmen unvermeidlich. Wie geht man jedoch doch dabei vor? Und wie gelingt es, die Risiken effizient zu erfassen und zu steuern? Auch muss geklärt werden, wem man sinnvoller Weise diese Aufgabe übertragen kann. Antworten sind immer unternehmensspezifisch zu finden, grundlegende Hinweise zur Vorgehensweise finden Sie auf den folgenden Seiten.

  • Moderne Interessenvertretung

    Die Gewährleistung legitimer Interessenvertretung im Rahmen der Compliance-Organisation bedeutet mehr, als Vorschriften für die Vergabe von Geschenken und Spenden oder Regelungen für die Aussprache von Einladungen an Amts- oder Mandatsträger zu implementieren. Unterschiedliche Fallgestaltungen und hiermit verbundene Risiken geben Anlass, die eigenen Lobbyaktivitäten überprüfen zu lassen.

  • Der Entwurf eines Verbandssanktionengesetzes

    Mit dieser Veröffentlichung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) erhält die Debatte um ein Unternehmensstrafrecht eine neue Dimension, da Artikel 1 dieses Gesetzesentwurfs zur Bekämpfung der Unternehmenskriminalität den Entwurf eines Gesetzes zur Sanktionierung von verbandsbezogenen Straftaten, kurz Verbandssanktionengesetz oder VerSanG (als Entwurf im Folgenden E-VerSanG), enthält. In diesem Beitrag erfolgt eine erste Darstellung des E-VerSanG und eine Kommentierung ausgewählter Auffälligkeiten.