- Anzeige -

Sie sind hier: Home » Recht » EU & Europa

Einklang mit der EU-Investitionsoffensive


Kapitalmarktunion: Verabschiedung neuer Risikokapitalvorschriften
Die neuen Vorschriften werden zur Diversifizierung der Finanzierungsquellen für Unternehmen und langfristige Projekte in Europa beitragen



Am 9. Oktober 2017 hat der Rat neue Risikokapitalvorschriften verabschiedet, mit denen die Investitionen in Start-ups und Innovation gesteigert werden sollen. Die Verordnung ist Teil des Plans der EU zur Entwicklung einer voll funktionierenden Kapitalmarktunion. Sie wird zudem zur Steigerung der Investitionen im Einklang mit der EU-Investitionsoffensive für Europa beitragen.

"Die neuen Vorschriften werden zur Diversifizierung der Finanzierungsquellen für Unternehmen und langfristige Projekte in Europa beitragen", sagte Toomas Tõniste, Finanzminister Estlands, das derzeit den Ratsvorsitz innehat. "Indem es Unternehmen leichter gemacht wird, Geld auf den Kapitalmärkten aufzunehmen, soll erreicht werden, dass sie nicht ausschließlich auf Bankkredite angewiesen sind."

Die Verordnung wurde auf einer Tagung des Rates "Landwirtschaft und Fischerei" ohne Aussprache angenommen.

Das Europäische Parlament hat seine Zustimmung am 14. September 2017 erteilt. Zuvor war am 30. Mai 2017 eine Einigung mit Vertretern des Parlaments erzielt worden. (Europäischer Rat: ra)

eingetragen: 24.10.17
Home & Newsletterlauf: 22.11.17



Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: EU und Europa

  • Zugang zu elektronischen Beweismitteln

    Der Rat hat einen Beschluss angenommen, mit dem die Mitgliedstaaten ermächtigt werden, im Interesse der EU das Zweite Zusatzprotokoll zum Übereinkommen über Computerkriminalität (Budapester Konvention) zu unterzeichnen. Dieses Protokoll wird den grenzüberschreitenden Zugang zu elektronischen Beweismitteln wie in der Cloud befindlichen E?Mails oder Dokumenten für die Verwendung in Strafverfahren verbessern.

  • Gesetz über digitale Dienste

    Mit der vorläufigen, politischen Einigung zwischen dem Rat und dem Europäischen Parlament über das Gesetz über digitale Dienste wurde ein wichtiger Schritt getan. Was den Anspruch, die Art der regulierten Akteure und den innovativen Aspekt der damit verbundenen Aufsicht anbelangt, ist das Gesetz ein weltweites Novum im Bereich der Regulierung des digitalen Raums.

  • Verordnung über europäische grüne Anleihen

    Die EU unternimmt weitere Schritte zur Umsetzung ihrer Strategie für die Finanzierung nachhaltigen Wachstums und des Übergangs zu einer klimaneutralen, ressourceneffizienten Wirtschaft. Die Ständigen Vertreterinnen und Vertreter bei der EU haben den Standpunkt des Rates zu einem Vorschlag zur Schaffung europäischer grüner Anleihen gebilligt.

  • Verlustabsorption und Rekapitalisierung von Banken

    Um sicherzustellen, dass die Banken widerstandsfähig bleiben und künftigen Schocks standhalten können, haben der Vorsitz des Rates und das Europäische Parlament eine vorläufige Einigung über einen Verordnungsentwurf erzielt. Damit soll der aufsichtsrechtliche Regulierungsrahmen für in der Union tätige Kreditinstitute gestärkt werden. Im Rahmen des Vorschlags zum Beteiligungsketten-Ansatz werden gezielte Anpassungen eingeführt, die zur Verbesserung der Abwicklungsfähigkeit von Bankinstituten beitragen werden.

  • Nutzung von Mietfahrzeugen

    Das Europäische Parlament hat endgültig grünes Licht für die bereits mit den EU-Regierungen vereinbarte Aktualisierung der EU-Vorschriften gegeben, die eine verpflichtende Mindest-Marktöffnung für die Nutzung von Fahrzeugen im Güterkraftverkehr festlegen (Kleintransportern oder Lkw), die ohne Fahrer angemietet werden.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen