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Nachschlagewerk zur Außenwirtschaft 2010


Weltkonjunktur: Langsame Erholung mit Rückschlagsrisiken
Jahrbuch erläutert Rahmenbedingungen für auslandsaktive Unternehmen


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(13.11.09) - Die Weltwirtschaftskrise hat einmal mehr sichtbar gemacht, wie eng die deutsche Wirtschaft mit ihren Auslandsmärkten verzahnt ist. Gerade im deutschen Außenhandel hat sie deutliche Spuren hinterlassen.

Mit dem Verlust des Vertrauens in die Finanzmärkte, dem abrupten Ende des Aufschwungs in den wichtigen Industrienationen, dem Atemholen in der VR China und der allgemeinen Verunsicherung der Verbraucher ist die wichtigste deutsche Konjunkturstütze, der Export, eingebrochen.

Die Experten des soeben veröffentlichten Jahrbuchs Außenwirtschaft 2010 erwarten für 2009 ein Minus von 15 Prozent. Für das Welthandelsvolumen wird ein Rückgang von 12 Prozent angenommen. Die Weltproduktion hat zur Jahresmitte 2009 die Talsohle durchschritten. Dennoch: Der drastische Einbruch, der sich gegen Ende 2008 Bahn brach und in der ersten Jahreshälfte 2009 eskalierte, führt im Gesamtjahr zu einem Rückgang des weltweiten BIP von etwa 1,4 Prozent. Für 2010 sind die Aussichten dagegen verhalten positiv. Die Auslandsnachfrage dürfte sich weiter erholen, so dass die deutschen Ausfuhren hierzulande erneut zur treibenden Kraft des Aufschwungs werden könnten.

Wachstumsmotor für die Weltkonjunktur werden die asiatischen Staaten, allen voran die VR China, sein, während Westeuropa und insbesondere Deutschland voraussichtlich nur langsam Tritt fassen. Gefahren für den erhofften Boom drohen von vielen Seiten. Kehrt das Vertrauen in die Märkte nicht zurück, werden auch die Finanzierungspartner weiterhin zurückhaltend agieren. Auch müssen die politischen Weichen richtig gestellt sein: Protektionismus im Außenhandel würde ebenso schädlich sein wie mangelndes Augenmaß bei der Sanierung der durch staatliche Konjunkturprogramme belasteten öffentlichen Haushalte – nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen Industrieländern.

Das Jahrbuch Außenwirtschaft 2010, herausgegeben vom F.A.Z.-Institut, versteht sich als Forum und Nachschlagewerk für grenzüberschreitend aktive Unternehmen. Bereits im 6. Jahrgang berichtet es über internationale Märkte und Rahmenbedingungen, Geschäftschancen, Förder- und Finanzierungsinstrumente sowie mögliche Partner und Kontaktstellen. Experten aus der Wirtschaft äußern sich zudem zu praktischen Aspekten des Auslandsgeschäfts.

Jahrbuch Außenwirtschaft 2010– Expertenwissen zu Partnern, Märkten, Recht, Logistik und Finanzierung ist eine Publikation des F.A.Z.-Instituts.
Es ist im Oktober 2009 erschienen, umfasst 206 Seiten, Hardcover,
und kostet 38 Euro inkl. MwSt., ISBN-13:978-3-89981-732-4.
(F.A.Z.-Institut: ra)

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Aufgaben von Compliance in Organisationen Nachhaltige Compliance ist ein wesentlicher Aspekt erfolgreicher Unternehmensführung und damit Führungs- und Managementaufgabe. Diese Grundüberzeugung steht im Fokus des Werks "Handbuch Compliance-Management".

Grundlage des deutschen Gesellschaftsrechts Die Vorschriften der §§ 105 ff. HGB zu den Rechtsverhältnissen der OHG und der KG bilden zusammen mit den Regelungen der §§ 707 ff. BGB seit mehr als 100 Jahren die bewährte Grundlage des deutschen Gesellschaftsrechts. Ein umfassender Ratgeber für die Rechtspraxis ist soeben bei Haufe-Lexware in der zweiten Auflage erschienen: "OHG, KG und PublikumsG".

Vergaberecht im Wandel Das Vergaberecht ist ein komplexes Rechtsgebiet, das sich seit einiger Zeit in konstantem Wandel befindet. Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts wurde im Frühjahr 2009 eine neue Runde der Reform eingeläutet. Zahlreiche Vorschriften, die sich zuvor in der Vergabeverordnung fanden, sind nun in das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen integriert worden. Ein zentrales Anliegen der Reform war es, mittelständische Interessen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge besonders zu berücksichtigen.

Leitfaden "Rechnungslegung nach IFRS" Mit dem Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) sind zum 1. Januar wesentliche Änderungen in der Bilanzierung nach HGB in Kraft getreten. Der Leitfaden "Rechnungslegung nach IFRS" in dritter, überarbeiteter Auflage stellt die entscheidenden Neuerungen vor und vergleicht diese mit der Bilanzierung nach IFRS. Herausgegeben wird der Band von F.A.Z.-Institut und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte.

Compliance in der Unternehmenspraxis Von Dr. Johannes Barbist und Mag. Michael Ahammer (Herausgeber) stammt das Buch zum Compliance-Management "Compliance in der Unternehmenspraxis", das sich Compliance-relevanten Themen mit Schwerpunkt in Österreich widmet.

Haftung von Unternehmensorganen Die Entwicklung in den vergangenen Jahren führt zunehmend dazu, dass die Haftung von Unternehmensorganen bei ausbleibenden Gewinnen und drohenden oder eingetretenen Insolvenzen eine stärkere Bedeutung erlangt hat. Auch hat der Gesetzgeber in diversen Gesetzen - Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich, Transparenz- und Publizitätsgesetz, Corporate Governance Kodex, Vorstandsvergütungsoffenlegungsgesetz - Regelungen geschaffen, die zu größerer Transparenz im Unternehmensbereich beitragen. Berücksichtigt ist das Vorstandsvergütungsgesetz.

Compliance: Praxisleitfaden für Unternehmen Compliance ist eine herausfordernde und haftungsträchtige Organisationsaufgabe. Dies nicht nur für die Leitungen von Konzernen, sondern zunehmend auch für Entscheidungsträger mittelständischer Unternehmen. Die steigende Zahl straffrechtlicher Ermittlungen gegen Unternehmen und deren Leitungen unterstreicht die wachsende Bedeutung für dieses Thema.

Kompaktkommentar zum Bundesdatenschutzgesetz Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist 2009 in vielen Punkten geändert worden. Der Gesetzgeber hat damit auf die zahlreichen Datenskandale bei deutschen Großunternehmen reagiert. Die aktuelle Fassung des BDSG zielt darauf ab, die Rechte von Betroffenen besser zu schützen: Als Bürger, als Arbeitnehmer, als Verbraucher, als Kunde soll der Einzelne mehr als bisher Herr seiner Daten bleiben und wissen, wer welche Informationen über ihn hat.

BDSG-Novelle: Kommentar von Weka Media Am 1. September 2009 sind bereits Teile des novellierten Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) in Kraft getreten. Weitere Regelungen gelten ab dem 1. April 2010. Die Änderungen im Datenschutzrecht werden sich spürbar auf die Ausgestaltung der unternehmerischen Geschäftsprozesse auswirken, denn die neuen Regelungen stellen erheblich gesteigerte Anforderungen an den Umgang mit Daten. Für den Praktiker hat der Weka-Fachverlag nun zeitnah einen neuen Praxiskommentar zum novellierten BDSG herausgegeben, der diesen bei der praktischen Umsetzung der neuen Regelungen im Unternehmen unterstützt.

Nachfolgeregelung in Familienunternehmen Jährlich müssen etwa 71.000 deutsche Familienunternehmen mit einem Jahresumsatz ab 50.000 Euro eine Nachfolge an ihrer Spitze regeln. Durch gescheiterte Nachfolgeregelungen sind pro Jahr rund 250.000 Arbeitsplätze direkt bedroht. 71.000 Nachfolgeregelungen bedeuten ebenso viele Einzelfälle, in denen rechtliche, steuerliche, finanzielle und psychologische Fragen individuell zu klären sind. Der neue "Nachfolgeratgeber Familienunternehmen" schafft hier Klarheit. Deloitte, NaviGet, Eurenta, RA Thomas Auer und das F.A.Z.-Institut stellen erstmals den handlichen Leitfaden vor.

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Nachfolgeregelung in Familienunternehmen Handbuch zum Arbeitnehmerdatenschutz