Sie sind hier: Home » Markt » Invests

Entsorgungsmanagement und Umweltüberwachung


Novelle des gesetzlichen Abfallnachweisverfahrens erfüllen: Currenta hat die Dokumentation nachweispflichtiger Abfälle digitalisiert
Compliance beim Entsorgungsmanagement: Spätestens ab dem 1. April 2010 müssen Erzeuger, Beförderer und Entsorger gefährlicher Abfälle ein elektronisches Nachweisverfahren zur Dokumentation der rechtskonformen Entsorgung anwenden


(14.01.09) - Der Leverkusener "Chempark"-Betreiber Currenta nutzt ab sofort eine neue Software zur Unterstützung des elektronischen Abfallnachweisverfahrens. Das Programm vereinfacht die Kommunikationsprozesse, die bei der Dokumentation nachweispflichtiger Abfälle zwischen Erzeugern, Beförderern, Entsorgern und Behörden gesetzlich gefordert werden.

Entwickelt wurde die Software von Bayer Business Services, dem internationalen Kompetenzzentrum des Bayer-Konzerns für IT-basierte Dienstleistungen. Grundlage waren die fachliche Spezifikation der staatlichen Behörde und die betrieblichen Anforderungen des Currenta-Geschäftsfeldes "Umwelt", den Spezialisten für integriertes Entsorgungsmanagement und Umweltüberwachung. Das Unternehmen wird mit dem elektronischen Abfallnachweisverfahren 2009 ca. 60.000 Abfallanlieferungen über mehrere tausend Entsorgungswege abwickeln.

Currenta hat die Dokumentation nachweispflichtiger Abfälle digitalisiert, um die Novelle des gesetzlichen Abfallnachweisverfahrens zu erfüllen:

Spätestens ab dem 1. April 2010 müssen Erzeuger, Beförderer und Entsorger gefährlicher Abfälle ein elektronisches Nachweisverfahren zur Dokumentation der rechtskonformen Entsorgung anwenden. Die Kommunikation zwischen den Beteiligten wird zukünftig über die Zentrale Koordinierungsstelle der Länder (ZKS) abgewickelt, die einen bundesweit einheitlichen Datenaustausch ermöglicht. Wichtige Dokumente sind dabei der Entsorgungsnachweis und der Begleitschein: Durch den Entsorgungsnachweis wird die Genehmigung für den Entsorgungsweg dokumentiert. Jeder einzelne Entsorgungsvorgang muss dann durch einen Begleitschein dokumentiert und im Register zentral abgelegt werden.

Ab 2009 stellt Currenta die Begleitscheine für einen großen Teil seiner Kunden mit der neuen Software von Bayer Business Services aus. Dr. Ingo Wittenberg, Leiter des Competence Centers Waste Management bei Bayer Business Services, erklärt die Funktionsweise des Programms: Basierend auf hinterlegten Stammdaten oder Informationen werden die Entsorgungsnachweise und die Begleitscheine elektronisch generiert und verteilt. Anschließend können diese am PC überarbeitet und digital signiert werden.

Die dafür notwendigen digitalen Signaturkarten generiert und pflegt Bayer Business Services ebenfalls. Es werden Einzelsignaturkarten ausgestellt und die Inhaber bzw. die Berechtigten identifiziert und authentifiziert. Bei Massensignaturkarten ist der Service auf die Identifizierung und Authentifizierung beschränkt. Aufgrund der hinterlegten Daten versendet das System die elektronischen Dokumente an den nächsten Prozessbeteiligten.

Die Softwarelösung von Bayer Business Services ist so konzipiert, dass sie in allen von der Nachweisverordnung betroffenen Industriezweigen wie zum Beispiel Chemie, Pharma oder Nahrungsmittel eingesetzt werden kann. Sie lässt sich individuell anpassen und garantiert dadurch eine weitgehende Berücksichtigung von unternehmensinternen Prozessen. (Bayer Business Services: ra)


Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Invests

  • Compliance-Softwaresuite von Chainalysis

    Chainalysis, die Blockchain Data Platform, teilt mit, dass BNY Mellon (Bank of New York Mellon Corporation) die erste global systemrelevante Bank (Global Systemically Important Banks - G-SIBs) ist, welche die Compliance-Software von Chainalysis als Teil des Risikomanagementprogramms nutzen wird. Diese Integration ist Teil der Strategie des Unternehmens, Kryptowährungsdienstleistungen für Kunden zu entwickeln.

  • KI-gesteuerte Identifizierung von Verdachtsfällen

    Modularbank, ein Fintech-Unternehmen aus Estland, das eine moderne und flexible Core-Banking-Plattform anbietet, schließt eine Partnerschaft mit dem Münchner Fintech Hawk:AI, das eine Lösung zur Erkennung und Bearbeitung von Geldwäscheverdachtsfällen entwickelt hat. Die Software Hawk:AI wird als Out-of-the-Box-Lösung direkt in die Core-Banking-Plattform von Modularbank integriert. Die Cloud-agnostische Core-Banking-Plattform von Modularbank ermöglicht es Banken, Finanzdienstleistern und Unternehmen aus anderen Branchen (z.B. dem Handel oder der Telemedizin), ihre modulare Finanztechnologie dank APIs nahtlos in die bestehende Infrastruktur zu integrieren. Dadurch können Unternehmen innerhalb von Wochen neue, innovative Finanzprodukte einführen, die den Bedürfnissen und Erwartungen ihrer Kunden entsprechen.

  • Prävention: Geldwäsche & Terrorismusfinanzierung

    Kunden des Open Banking-Providers BANKSapi profitieren ab sofort von der Geldwäschebekämpfungs-Software von Hawk:Ai. Diese lässt sich flexibel in die Prozesse der BANKSapi einfügen. Das RegTech Unternehmen Hawk:Ai liefert BANKSapi seine AML-CFT Lösung als Software-as-a-Service (SaaS). Neben schneller Integration und flexiblen Arbeitsabläufen stellt die Kombination aus herkömmlichen Filtern und Machine Learning die Kernfunktionalität in der Verdachtsfallerkennung der Plattform dar. Hawk:Ai beschreitet dabei mit der Analyse von großen Datenmengen in der Cloud - auch institutsübergreifend wie im Anwendungsfall der BANKSapi - neue Pfade in der Geldwäscheprävention.

  • Signaturen mit höchsten Sicherheitsstandards

    5FSoftware integriert zukünftig FP Sign in ihre "Collaboration Cloud" für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Die digitale Signatur der FP Mentana-Claimsoft GmbH, einer Tochtergesellschaft der Francotyp-Postalia Holding AG (FP) erspart damit nicht nur Mandanten, für ihre eigenhändige Unterschrift extra persönlich erscheinen zu müssen, sondern erleichtert jeden Workflow, dessen Fortschritt von Unterschriften abhängig ist. FP Sign ermöglicht es, Dokumente mit einer rechtskonformen elektronischen Signatur zu versehen - bis hin zur höchsten verfügbaren Signaturstufe entsprechend der europäischen Signaturverordnung eIDAS, der sogenannten qualifizierten elektronischen Signatur. Das Spektrum reicht dabei von der Unterschrift unter Geschäftskorrespondenz bis hin zur Signatur für Steuererklärungen oder Prüfungsberichte.

  • Juristisches Know-how verständlich vermitteln

    Mehr als 100 PwC Legal Rechtsanwälte werden europaweit sukzessive mit der von der Bryter GmbH entwickelten No-Code-Decision-Automation Plattform ausgestattet, um Mandanten interaktive Anwendungen anzubieten. PwC Legal Österreich stellt mit dem "Rule Keeper" bereits die erste auf Bryter entwickelte Anwendung vor. Damit erhalten Mandanten digitale Anwendungen für Standardrechtsfragen und regulatorische Entscheidungsprozesse, mit denen wiederkehrende Rechtsfragen effizient abgebildet und gelöst werden können. Das neue Angebot richtet sich nicht nur an Rechts- und Steuerabteilungen, sondern auch an die Bereiche Compliance und Datenschutz. Die No-Code-Decision-Automation-Plattform von Bryter ist die erste Software, die die Möglichkeiten der Prozess-Automation auch für Geschäftsentscheider zugänglich macht. Professionals erhalten damit ein mächtiges Werkzeug für die digitale Transformation. Mit Bryter lassen sich digitale Anwendungen entwickeln, ohne dass die Geschäftsnutzer selbst über Programmierkenntnisse verfügen müssen. Funktions-Komponenten können über eine intuitive, leicht verständliche Benutzeroberfläche beliebig zusammengefügt und kombiniert werden. Wie mit digitalen Lego-Steinen lassen sich auch mächtige Geschäftsanwendungen leicht erstellen, warten und einem Nutzerkreis zugänglich machen.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen