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Dokumentenlogistik und Compliance


Beim "active forum – Dokumentenlogistik und Compliance" lernen die Teilnehmer Lösungsansätze rund um die Optimierung der Verwaltungsprozesse kennen
Digitales Dokumentenmanagement, elektronische Geschäftsprozesse und die damit verbundene rechtssichere Archivierung


(08.07.08) - Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der active logistics Gruppe stellen Experten beispielhafte Lösungen für digitales Dokumentenmanagement, elektronische Geschäftsprozesse und die damit verbundene rechtssichere Archivierung vor. Verantwortliche aus der Logistikbranche sind zur kostenlosen Teilnahme eingeladen.

Mit der Einführung von digitalem Dokumentenmanagement und Archivierung verschlanken die Unternehmen ihre Abläufe, beschleunigen die Geschäftsabläufe und gestalten die Verwaltungsprozesse neu. Wie Geschäftsführer und Verwaltungsleiter elektronische Abläufe und Archivierung umsetzen können – und damit die relevanten "Compliance"-Vorgaben erfüllen – zeigen die Experten der active logistics Gruppe und ihre Partnerunternehmen.

Beim "active forum – Dokumentenlogistik und Compliance" lernen die Teilnehmer Lösungsansätze rund um die Optimierung der Verwaltungsprozesse kennen. Sie erfahren welche Konzepte für die digitale Verarbeitung der ein- und ausgehenden Dokumente für ihr Unternehmen in Frage kommen. Weiterhin haben sie die Möglichkeit, ihre Vorstellungen und Ansprüche an digitale Archivierung, Compliance, E-Billing oder digitale Sendungsakten mit IT-Experten zu diskutieren.

Die Veranstaltungsreihe startet am 04. September 2008 bei active logistics in Koblenz. Weitere Termine sind am 25. September 2008 in der active logistics – Zentrale in Herdecke und am 08. Oktober 2008 in der Niederlassung bei IBM in Nürnberg.

"Für den Wechsel von Papierprozessen auf digitale Verwaltungsabläufe und elektronisches Dokumentenmanagement benötigen die Verantwortlichen das volle Vertrauen sowohl in die Technologie wie auch in die Dienstleister", sagt Marcus Hartmann, Geschäftsführer der Oxseed logistics GmbH.

"Wir zeigen unseren Gästen, dass die referierenden Unternehmen ein gemeinsames Verständnis von Technologie, Prozessen und Dienstleistungen bieten. Unsere Intention ist es den Teilnehmern sehr gute Argumente in die Hand zu geben, mit denen sie in ihren Betrieben für moderne Konzepte der Dokumentenlogistik und Archivierung werben können", ergänzt Klaus Hufnagel, Sprecher der Geschäftsführung der active logistics. (active logistics: ra)

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Meldungen: Markt-Nachrichten

  • Tausende Briefkastengesellschaften vorgehalten

    Seit drei Jahren ermittelt das Bundeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen insgesamt drei Beschuldigte. Ab 18.02.2019 erfolgte die gleichzeitige Beschlagnahme von vier Immobilien in Schwalbach am Taunus, Nürnberg, Regensburg und Mühldorf am Inn im Gesamtwert von rund 40 Millionen Euro. Daneben wurde ein Konto bei einer Bank in Lettland mit einem erwarteten Guthaben in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro beschlagnahmt, welches aus der Veräußerung einer weiteren Immobilie in Chemnitz herrührt. Zusätzlich wurde die vorläufige Sicherung von Kontoguthaben bei diversen Banken in Deutschland auf der Grundlage von Vermögensarresten in Höhe von ca. 6,7 Millionen Euro bei zwei beteiligten Immobiliengesellschaften in Deutschland veranlasst.

  • Korruption: Dunkelfeld weiterhin sehr groß

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2017 einen Rückgang der Korruptionsstraftaten registriert. Wie aus dem veröffentlichten Bundeslagebild Korruption hervorgeht, nahm die Zahl dieser Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 4.894 ab. Damit wurde 2017 die niedrigste Anzahl von Korruptionsstraftaten seit fünf Jahren gemeldet. Das BKA führt diese Entwicklung unter anderem auf etablierte Compliance-Strukturen in Unternehmen und Behörden sowie auf die damit verbundene Sensibilisierung der Mitarbeiter zurück. Einen Grund zur Entwarnung liefern die Zahlen indes nicht: Nur ein Teil aller begangenen Korruptionsstraftaten wird polizeilich bekannt. Das Dunkelfeld wird weiterhin als sehr groß eingeschätzt.

  • Organisierte Kriminalität ist transnational

    "Die Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter und Betätigungsfelder. Damit ist und bleibt das Bedrohungs- und Schadenspotential, das von Organisierter Kriminalität ausgeht, unverändert hoch", so BKA-Präsident Holger Münch bei der heutigen Pressekonferenz im BKA-Wiesbaden zur Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität 2017. Die Gesamtzahl der Ermittlungsverfahren gegen Gruppierungen der Organisierten Kriminalität liegt auf unverändert hohem Niveau: 2017 wurden 572 OK-Verfahren registriert (2016: 563). Rund 1/3 der OK-Gruppierungen ist im Bereich der Rauschgiftkriminalität (36,2 Prozent) aktiv. Damit ist und bleibt Drogenhandel das Hauptbetätigungsfeld von OK-Gruppierungen, gefolgt von Eigentumskriminalität (16,4 Prozent). An dritter Stelle findet sich Wirtschaftskriminalität (11,0 Prozent). Der polizeilich erfasste Schaden lag 2017 bei rund 210 Millionen Euro (2016: rund 1 Mrd. Euro).

  • Finanzermittlungen der Ermittlungsbehörden

    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • Bezahlen im Online Handel

    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".