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Kompetenz sichern: "Doppik"-Planspiel-Workshops


Umstellung von Kommunen auf das kaufmännische Rechnungswesen: Datev führt Kommunen an das Thema Doppik heran
Übergang von der Kameralistik auf das kaufmännische Rechnungslegungssystem: Termine zum "Datevkommunal"-Planspiel in verschiedenen Regionen


(14.07.08) - Im Zuge ihres Engagements für die Umstellung von Kommunen auf das kaufmännische Rechnungswesen bietet die Nürnberger Datev eG ihren bewährten, bislang ausschließlich individuell durchgeführten Planspiel-Workshop nun zusätzlich an festen Terminen an. Im Rahmen dieser Veranstaltungen können sich Entscheider aus mehreren Kommunen einer Region mit spielerischen Mitteln gemeinsam an die Thematik heranführen lassen, wenn Sie noch nicht mit den Regeln des neuen Rechnungswesens vertraut sind. Im Fokus stehen dabei die Bundesländer, in denen die Doppik-Einführung in näherer Zukunft ansteht, beziehungsweise fakultativ möglich ist. Derzeit werden die Workshops bereits in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Schleswig-Holstein angeboten. Eine Ausweitung der Aktivitäten auf weitere Regionen ist in Planung.

Mit der Veranstaltungsreihe möchte die Datev die planenden Kommunalverwaltungen mit den anderen Grundlagen gegenüber der Kameralistik vertraut machen und ihnen Sicherheit in der Einschätzung für bevorstehende Umstellungsplanungen vermitteln. Die Planspiel-Workshops richten sich an die Verantwortlichen der betroffenen Ressorts und sind jeweils als Tagesveranstaltung konzipiert. Sie simulieren den Übergang von der Kameralistik auf das kaufmännische Rechnungslegungssystem anhand von praktischen Beispielen.

Die Mitspieler übernehmen als Team die Verantwortung für die finanzielle Entwicklung einer Musterkommune über einen Zeitraum von zwei Haushaltsjahren. Um einen Nutzen bringenden Ablauf zu gewährleisten, ist die maximale Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt, wobei pro Stadt oder Gemeinde zwei Vertreter willkommen sind. Über Termine in ihrer Region können sich Kommunen, die an den Workshops interessiert sind, telefonisch unter 0800 0114348 oder per E-Mail an kommunen@datev.de informieren.

Der Umstieg von Kommunen auf die Doppik baut bei der Datev auf ein sicheres Erfahrungsfundament. Das Unternehmen besitzt auf dem Gebiet des kaufmännischen Rechnungswesens eine über Jahrzehnte erworbene Expertise. Daher war es im Zuge der Diskussion um die Einführung dieses Rechnungslegungsstils in den Kommunen eine logische Konsequenz, ein eigenes kommunales Geschäftsfeld aufzubauen.

Praktische Erfahrungen mit Doppik-Projekten in Städten und Gemeinden hat das Unternehmen seit 2002 gesammelt. Inzwischen ist es gemeinsam mit den steuerlichen Beratern eine feste Größe im Marktgeschehen und zählt Kommunen aus neun Bundesländern zu seinen Kunden. Auch zahlreiche kommunale Betriebe setzen beim Rechnungswesen und bei der Veranlagung von Beiträgen und Gebühren auf Datev-Software.

Neben seinem lückenlosen, durchgängigen Softwaresystem rund um das Rechnungswesen und einem weit reichenden Beratungsangebot bietet die Genossenschaft Kommunen noch weitere Leistungsarten an. So können die Datev-Lösungen auch im Application Service Providing (ASP) bezogen werden. Die Anwendungen laufen dann im Nürnberger Rechenzentrum der Datev. Dieses fungiert außerdem als zentrale Datenplattform, Datensafe, revisionssicheres Archiv und als Datendrehscheibe für den elektronischen Informationsaustausch mit anderen Behörden. Darüber hinaus können Städte und Gemeinden auch von zuverlässigen Druck- und Versanddienstleistungen profitieren. (Datev: ra)

Lesen Sie mehr:
Von der Kameralistik zur Doppik

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    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".