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Umsetzung eines transparenten IT-Risikomanagements


"10. CxO Dialog Information Risk Management": Neue Technologien, Trends und Gefahren in der IT-Abteilung
Neue Technologien wie Virtualisierung und Cloud Computing stellen IT-Verantwortlich vor neue Sicherheitsrisiken

(26.05.09) - Am 16./17. September 2009 feiert das econique ein Jubiläum: Zum 10. Mal treffen sich mehr als 80 Chief Security Officer führender Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum zum "CxO Dialog Information Risk Management" in Berlin. Die Informations- und Networking-Plattform für Entscheider steht unter dem Titel: Neue Technologien und neue Gefahren in der IT Abteilung.

Geschäftsprozesse sind im großen Maße von der IT abhängig. Das Bewusstsein für potentielle Risiken, die von der IT ausgehen, ist immer mehr geschärft worden. Das führte auch zu einer Steigerung der gesetzlichen Anforderungen an das IT-Risikomanagement. Heute zwingen zahlreiche Gesetze und Richtlinien die Unternehmen zur Umsetzung eines transparenten IT-Risk Management-Systems. Trotzdem haben laut Umfragen des Marktforschungsinstitut Gartner Group nur ein Drittel der deutschen Unternehmen ein gut funktionierendes Risikomanagement für IT-Sicherheit.

Auf der econique Plattform diskutieren Entscheider die aktuellen Herausforderungen, Gefahren und Lösungen in der IT-Sicherheit und im Risikomanagement. Unter dem Vorsitz des renommierten Professors für Anwendungen der Informatik Prof. Klaus Brunnstein der Universität Hamburg, stellen in den drei parallel laufenden Foren Finanz, Industrie und Branchenübergreifend mehr als 18 Referenten ihre bewährten Strategien für eine sichere IT Abteilung vor.

Lesen Sie zum Thema "Outsourcing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Die IT fokussierte Rechtsanwältin, Dr. Kerstin Zscherpe von isarlaw, stellt in ihrem Vortrag die typischen IT-Sicherheitsrisiken beim Outsourcing dar, und gibt Tipps wie weit die eigenen Ansprüche an die IT-Sicherheit mit den Leistungen des Dienstleisters durch SLAs (Service Level Agreements) in Einklang gebracht werden können.

Lesen Sie zum Thema "IT-Sicherheit" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Neue Technologien wie Virtualisierung und Cloud Computing, die zahlreiche Kostenvorteile mit sich bringen, stellen IT-Verantwortlich vor neue Sicherheitsrisiken. Im Rahmen des Vortrages von Andreas Postl, Leiter IT Financials Markets Sicherheit der LBBW, werden die Risiken in der Virtualisierung beleuchtet. Postl stellt die Top Ten Maßnahmen für ein sicheres virtualisiertes Umfeld vor. Dabei erhalten die Chief Security Officer einen Überblick der Bedrohungen und möglichen Angriffe.

Laut einer Studie der Comco AG erachten es 83 Prozent der Befragten als schwierig, Sicherheitsbedrohungen durch eigene Mitarbeiter wirksam zu unterbinden. Mitarbeiter müssen auf die Sicherheitsprobleme im Unternehmen sensibilisiert werden. Referenten wie Klaus Altmeyer, Leiter Security Technik und Informationsschutz der BASF und Joachim Besse, Leiter IT Risikomanagement der Frankfurter Sparkasse, stellen in Vorträgen ihre effizienten "Security Awareness"-Programme vor.

In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Kriminellen, die über Website-Attacken Internet-Nutzern Schaden zufügen. Dabei konzentrieren Hacker ihre Angriffe besonders auf Internet-Anwendungen, um die PCs zu infizieren. Der IT-Security-Spezialist Umberto Annino der Swiss Life AG gibt den Teilnehmern des Dialogs einen Rückblick zur Internet Sicherheit und beleuchtet die häufigsten Gefahren des Trends Web 2.0 (Social Communities, Blogging). (econique summits: ra)


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Meldungen: Markt-Nachrichten

  • Tausende Briefkastengesellschaften vorgehalten

    Seit drei Jahren ermittelt das Bundeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen insgesamt drei Beschuldigte. Ab 18.02.2019 erfolgte die gleichzeitige Beschlagnahme von vier Immobilien in Schwalbach am Taunus, Nürnberg, Regensburg und Mühldorf am Inn im Gesamtwert von rund 40 Millionen Euro. Daneben wurde ein Konto bei einer Bank in Lettland mit einem erwarteten Guthaben in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro beschlagnahmt, welches aus der Veräußerung einer weiteren Immobilie in Chemnitz herrührt. Zusätzlich wurde die vorläufige Sicherung von Kontoguthaben bei diversen Banken in Deutschland auf der Grundlage von Vermögensarresten in Höhe von ca. 6,7 Millionen Euro bei zwei beteiligten Immobiliengesellschaften in Deutschland veranlasst.

  • Korruption: Dunkelfeld weiterhin sehr groß

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2017 einen Rückgang der Korruptionsstraftaten registriert. Wie aus dem veröffentlichten Bundeslagebild Korruption hervorgeht, nahm die Zahl dieser Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 4.894 ab. Damit wurde 2017 die niedrigste Anzahl von Korruptionsstraftaten seit fünf Jahren gemeldet. Das BKA führt diese Entwicklung unter anderem auf etablierte Compliance-Strukturen in Unternehmen und Behörden sowie auf die damit verbundene Sensibilisierung der Mitarbeiter zurück. Einen Grund zur Entwarnung liefern die Zahlen indes nicht: Nur ein Teil aller begangenen Korruptionsstraftaten wird polizeilich bekannt. Das Dunkelfeld wird weiterhin als sehr groß eingeschätzt.

  • Organisierte Kriminalität ist transnational

    "Die Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter und Betätigungsfelder. Damit ist und bleibt das Bedrohungs- und Schadenspotential, das von Organisierter Kriminalität ausgeht, unverändert hoch", so BKA-Präsident Holger Münch bei der heutigen Pressekonferenz im BKA-Wiesbaden zur Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität 2017. Die Gesamtzahl der Ermittlungsverfahren gegen Gruppierungen der Organisierten Kriminalität liegt auf unverändert hohem Niveau: 2017 wurden 572 OK-Verfahren registriert (2016: 563). Rund 1/3 der OK-Gruppierungen ist im Bereich der Rauschgiftkriminalität (36,2 Prozent) aktiv. Damit ist und bleibt Drogenhandel das Hauptbetätigungsfeld von OK-Gruppierungen, gefolgt von Eigentumskriminalität (16,4 Prozent). An dritter Stelle findet sich Wirtschaftskriminalität (11,0 Prozent). Der polizeilich erfasste Schaden lag 2017 bei rund 210 Millionen Euro (2016: rund 1 Mrd. Euro).

  • Finanzermittlungen der Ermittlungsbehörden

    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • Bezahlen im Online Handel

    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".

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