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EUROFORUM-Jahrestagung: Compliance


Am 9. und 10. Dezember 2008 in Berlin gibt die EUROFORUM-Jahrestagung "Compliance" mit zahlreichen Praxisbeispielen einen umfassenden Überblick über die volle Bandbreite der Corporate Compliance-Themen
Diskutieren Sie die aktuellen Entwicklungen im unternehmerischen Compliance-Alltag auf der EUROFORUM-Jahrestagung: "Compliance"


(05.09.08) - Die aktuellen Korruptionsfälle zeigen, dass es nicht ausreicht, einen Verhaltenskodex zu erlassen und einen zuständigen Compliance-Beauftragten zu benennen, um Korruption zu verhindern. Dazu ist vielmehr ein umfassendes Compliance-System erforderlich, dass nicht nur die Strukturen, sondern auch die Unternehmens- und Geschäftskultur nachhaltig beeinflusst.

Am 9. und 10. Dezember 2008 in Berlin gibt die EUROFORUM-Jahrestagung „Compliance“ mit zahlreichen Praxisbeispielen einen umfassenden Überblick über die volle Bandbreite der Corporate Compliance-Themen wie beispielsweise

>> Organisationsanforderungen im Mittelstand
>> Wertemanagement und Change Management Prozesse
>> Haftung von Aufsichtsrat und Vorstand
>> Betriebsratsbegünstigung als unterschätztes Compliance-Risiko
>> Steuerstrafrecht: Einblicke in die Praxis
>> IT-Compliance: Datenschutz, Berechtigungssysteme, Lizenzmanagement
>> Compliance-Defizite im Exportgeschäft

Treffen Sie Kollegen, die sich ebenfalls mit den Compliance-Strukturen im Unternehmen befassen und gewinnen Sie neue Ideen für die eigene Organisation. Folgende Referenten berichten Ihnen und stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung:

  • Dr. Christiane Bierekoven, Rechtsanwältin, Rödl & Partner
  • Dr. Jan Byok, LL.M., Partner und Rechtsanwalt, Bird & Bird Rechtsanwälte
  • Dr. Burkard Göpfert, LL.M., Partner, Gleiss Lutz
  • Michael Hendricks, Geschäftsführer, Hendricks & Co GmbH
  • Hans Leyendecker, Leitender Redakteur, Süddeutsche Zeitung
  • Dr. Klaus Moosmayer, Compliance Operating Officer and Chief Counsel Compliance & Investigations, Siemens AG
  • Stephan Müller, Partner, Oppenhoff & Partner
  • RA Hartmut Paulsen, Generalbevollmächtigter, HOCHTIEF Aktiengesellschaft
  • Dr. Christian Pelz, Partner, Nörr Stiefenhofer Lutz
  • Volker Radermacher, Steueramtsrat, Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung
  • Prof. Dr. Martin Reufels, Partner, Heuking Kühn Lüer Wojtek
  • Dr. Joachim Rieß, Konzerbeauftragter für den Datenschutz, Daimler AG
  • Christopher Rother, Leiter Regulierungs-, Wettbewerbs- und Kartellrecht, Deutsche Bahn AG
  • Dr. Michael Schiffmann, Vorstand, Rödl Consulting AG
  • Dr. Thomas Schürrle, Partner, Debevoise & Plimpton LLP
  • Hans Jürgen Stephan, Geschäftsführer, Control Risks Deutschland GmbH
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Volk, Lehrstuhl für Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Strafprozessrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Strafverteidiger
  • Caspar von Hauenschild, Vorstand, Transparency International Deutschland e.V.
  • Anton Winkler, Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft München I


Das detaillierte Programm der Jahrestagung mit ausführlichen Informationen erhalten Sie hier http://www.euroforum.de/data/pdf/p1103049.pdf

Weitere Informationen zu den Referenten finden Sie online unter:
www.euroforum.de/compliance

Zur Anmeldung gelangen Sie hier:
http://www.euroforum.com/ProduktAnmeldung.aspx?pnr=P1103049&content=anm1

Compliance-Neueinsteiger

Neueinsteigern in die Thematik sowie als Vorbereitung auf die Jahrestagung empfehlen wir das Euroforum-Seminar "Basiswissen für den Compliance Officer" am Vortag im selben Hotel. Erlernen Sie die Grundstrukturen einer effektiven Compliance-Organisation und diskutieren Sie in begrenzter Teilnehmerrunde die Leitfragen, die sich für Ihr Tagesgeschäft ergeben.

Nähere Informationen finden Sie unter http://www.euroforum.de/p1103420
(EUROFORUM: ra)

Kontakt

EUROFORUM Deutschland GmbH
Kirsten Mölle
Senior-Konferenz-Koordinatorin
mailto: kirsten.moelle@euroforum.com
Tel: 02 11/96 86-35 24

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Meldungen: Markt-Nachrichten

  • Tausende Briefkastengesellschaften vorgehalten

    Seit drei Jahren ermittelt das Bundeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen insgesamt drei Beschuldigte. Ab 18.02.2019 erfolgte die gleichzeitige Beschlagnahme von vier Immobilien in Schwalbach am Taunus, Nürnberg, Regensburg und Mühldorf am Inn im Gesamtwert von rund 40 Millionen Euro. Daneben wurde ein Konto bei einer Bank in Lettland mit einem erwarteten Guthaben in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro beschlagnahmt, welches aus der Veräußerung einer weiteren Immobilie in Chemnitz herrührt. Zusätzlich wurde die vorläufige Sicherung von Kontoguthaben bei diversen Banken in Deutschland auf der Grundlage von Vermögensarresten in Höhe von ca. 6,7 Millionen Euro bei zwei beteiligten Immobiliengesellschaften in Deutschland veranlasst.

  • Korruption: Dunkelfeld weiterhin sehr groß

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2017 einen Rückgang der Korruptionsstraftaten registriert. Wie aus dem veröffentlichten Bundeslagebild Korruption hervorgeht, nahm die Zahl dieser Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 4.894 ab. Damit wurde 2017 die niedrigste Anzahl von Korruptionsstraftaten seit fünf Jahren gemeldet. Das BKA führt diese Entwicklung unter anderem auf etablierte Compliance-Strukturen in Unternehmen und Behörden sowie auf die damit verbundene Sensibilisierung der Mitarbeiter zurück. Einen Grund zur Entwarnung liefern die Zahlen indes nicht: Nur ein Teil aller begangenen Korruptionsstraftaten wird polizeilich bekannt. Das Dunkelfeld wird weiterhin als sehr groß eingeschätzt.

  • Organisierte Kriminalität ist transnational

    "Die Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter und Betätigungsfelder. Damit ist und bleibt das Bedrohungs- und Schadenspotential, das von Organisierter Kriminalität ausgeht, unverändert hoch", so BKA-Präsident Holger Münch bei der heutigen Pressekonferenz im BKA-Wiesbaden zur Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität 2017. Die Gesamtzahl der Ermittlungsverfahren gegen Gruppierungen der Organisierten Kriminalität liegt auf unverändert hohem Niveau: 2017 wurden 572 OK-Verfahren registriert (2016: 563). Rund 1/3 der OK-Gruppierungen ist im Bereich der Rauschgiftkriminalität (36,2 Prozent) aktiv. Damit ist und bleibt Drogenhandel das Hauptbetätigungsfeld von OK-Gruppierungen, gefolgt von Eigentumskriminalität (16,4 Prozent). An dritter Stelle findet sich Wirtschaftskriminalität (11,0 Prozent). Der polizeilich erfasste Schaden lag 2017 bei rund 210 Millionen Euro (2016: rund 1 Mrd. Euro).

  • Finanzermittlungen der Ermittlungsbehörden

    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • Bezahlen im Online Handel

    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".