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Finanzkrise und Bankenkrise


Finanzkrise und ihre Auswirkungen: Bankenchefs diskutieren zum Auftakt der Expo Real 2008
Auftaktdiskussion "Subprime, Credit Crunch, Non Performing Loans – Strategien zur Krisenbewältigung"

(06.10.08) - Die "Expo Real 2008" eröffnet am 6. Oktober 2008 (Gelände der Neuen Messe München) mit einem deutlichen Flächenwachstum von 11.000 Quadratmetern. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation der Branche erzielt die 11. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien damit die Rekordfläche von 74.000 Quadratmetern und damit ein Plus von 17 Prozent. In sieben Hallen der Neuen Messe München werden sich vom 6. bis 8. Oktober 2008 rund 1.850 Aussteller aus 46 Ländern präsentieren.

"Wenngleich die reine Ausstellerzahl in diesem Jahr ein verhaltenes Wachstum von ein bis zwei Prozent aufweist, verdeutlicht die kräftige Flächenzunahme, dass unsere Aussteller gerade in der jetzigen Situation an einer Ausweitung ihres Messeauftritts interessiert sind und dass sie dabei auf die Veranstaltung setzen, von der sie sich den größten Return on Investment versprechen", sagt Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München. "Die Expo Real bietet in solchen Zeiten ein Forum, an dem sich die Player der Branche sammeln, die Lage analysieren, sich austauschen und neue Entwicklungen anstoßen können."

Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen sind auch ein Schwerpunkt im Konferenzprogramm. Bei der Auftaktdiskussion "Subprime, Credit Crunch, Non Performing Loans – Strategien zur Krisenbewältigung" werden am Montag, 6. Oktober, um 10.30 Uhr im "Expo Real Forum" renommierte Bankenexperten diskutieren, ob die Talsohle noch bevorsteht oder schon erreicht ist, wie sich die Finanzierung von Projekten künftig gestalten und welche Lehren man für die Zukunft daraus ziehen wird. Auf dem Podium vertreten sind die Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Kemmer von der BayernLB, Bernd Knobloch von der Eurohypo, Dr. Karl Petrikovics von der Immofinanz und Bernhard Visker, Mitglied des Vorstands der HSH Nordbank.

Insgesamt beteiligen sich mehr als 500 Immobilienexperten aus aller Welt am dreitägigen Konferenzprogramm der Expo Real. Ein weiterer Schwerpunkt neben Investment- und Finanzierungsstrategien wird das Thema "Nachhaltigkeit" sein, das über den rein ökologischen Aspekt hinausführen wird: zum Beispiel, wie nachhaltige Nutzungskonzepte bei Hotel-, Büro- oder Einzelhandelsimmobilien aussehen. Oder was Investoren und Betreiber von Immobilien beachten müssen, um eine finanzielle Nachhaltigkeit zu erzielen. Ein weiteres Thema wird der Lebenszyklus von Gebäuden sein und wie er durch nachhaltige Planung und Entwicklung beeinflusst werden kann.

Zudem bietet das Programm des Real Estate Investors Guide im "Investment Locations Forum" aktuelle Marktdaten- und überblicke aus erster Hand zu Wachstumsmärkten wie Kasachstan, die Ukraine, Serbien, Rumänien, Bulgarien, die Türkei und die Russische Föderation mit ihren zahlreichen Investitionsmöglichkeiten in den aufstrebenden Millionenstädten.

Über die Expo Real
Die Expo Real, 11. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien, findet vom 6. bis 8. Oktober 2008 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die Veranstaltung ist die Messe für Networking bei branchen- und länderübergreifenden Projekten, Investitionen und Finanzierungen. Sie bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und bietet eine internationale Networking-Plattform für die bedeutenden Märkte von Europa über Russland, den Mittleren Osten bis in die USA. Das umfangreiche Konferenzprogramm mit rund 400 Referenten bietet einen fundierten Überblick über aktuelle Trends und Innovationen des Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmarktes.

Auf der Expo Real 2007 stellten 1.823 Unternehmen aus 43 Ländern aus und es kamen 23.800 Besucher aus 77 Ländern. Zusammen mit den Repräsentanten der ausstellenden Unternehmen hatte die Messe damit mehr als 39.000 Teilnehmer. Die Statistiken zur Expo Real sind von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer im Auftrag der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) geprüft.
(Messe München International)

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Meldungen: Markt-Nachrichten

  • Korruption: Dunkelfeld weiterhin sehr groß

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2017 einen Rückgang der Korruptionsstraftaten registriert. Wie aus dem veröffentlichten Bundeslagebild Korruption hervorgeht, nahm die Zahl dieser Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 4.894 ab. Damit wurde 2017 die niedrigste Anzahl von Korruptionsstraftaten seit fünf Jahren gemeldet. Das BKA führt diese Entwicklung unter anderem auf etablierte Compliance-Strukturen in Unternehmen und Behörden sowie auf die damit verbundene Sensibilisierung der Mitarbeiter zurück. Einen Grund zur Entwarnung liefern die Zahlen indes nicht: Nur ein Teil aller begangenen Korruptionsstraftaten wird polizeilich bekannt. Das Dunkelfeld wird weiterhin als sehr groß eingeschätzt.

  • Organisierte Kriminalität ist transnational

    "Die Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter und Betätigungsfelder. Damit ist und bleibt das Bedrohungs- und Schadenspotential, das von Organisierter Kriminalität ausgeht, unverändert hoch", so BKA-Präsident Holger Münch bei der heutigen Pressekonferenz im BKA-Wiesbaden zur Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität 2017. Die Gesamtzahl der Ermittlungsverfahren gegen Gruppierungen der Organisierten Kriminalität liegt auf unverändert hohem Niveau: 2017 wurden 572 OK-Verfahren registriert (2016: 563). Rund 1/3 der OK-Gruppierungen ist im Bereich der Rauschgiftkriminalität (36,2 Prozent) aktiv. Damit ist und bleibt Drogenhandel das Hauptbetätigungsfeld von OK-Gruppierungen, gefolgt von Eigentumskriminalität (16,4 Prozent). An dritter Stelle findet sich Wirtschaftskriminalität (11,0 Prozent). Der polizeilich erfasste Schaden lag 2017 bei rund 210 Millionen Euro (2016: rund 1 Mrd. Euro).

  • Finanzermittlungen der Ermittlungsbehörden

    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • Bezahlen im Online Handel

    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".

  • Bekämpfung & Aufklärung von Kriminalität

    Vertreter der ISPA, des Bundesministeriums für Inneres, der TU Wien und eines heimischen Providers stellten im Dezember letzten Jahres der europäischen Polizeibehörde Europol in Den Haag das österreichische Modell für eine sichere und transparent nachvollziehbare Übermittlung von Daten zwischen Providern und der Exekutive vor. Die erarbeitete Lösung könnte sich als Vorzeigemodell für den Einsatz in anderen europäischen Staaten durchsetzen. Das Hauptziel der ISPA, der Interessenvertretung der österreichischen Internetwirtschaft, ist die Förderung des Internets. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage nach der Bekämpfung und Aufklärung von Kriminalität, die im Internet oder durch Verwendung digitaler Kommunikation entsteht. "Speziell bei Delikten, die es in dieser Art in der analogen Welt nicht gab, macht es Sinn, wenn sich die Strafverfolgungsbehörden und die Internetindustrie an einen Tisch setzen, um die neuen Fragestellungen und Herausforderungen gemeinsam zu erörtern", erläutert Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA.