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WestLB-Skandal: Durchsuchung bei Lang & Schwarz

WestLB-Eigenhandel-Debakel: Geschäftsräume der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG wurden am 12. Juli 2007 durchsucht
Ermittlungsverfahren richtet sich gegen einen Mitarbeiter der Handelsbank wegen Beihilfe zur Untreue

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(18.07.07) - Der Skandal um Unregelmäßigkeiten im Eigenhandel der WestLB weitet sich aus. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf nun Ermittlungen bei der Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz durchgeführt, um Vorwürfe der Untreue und der Kursmanipulation zu verifizieren. Bereits am Donnerstag letzter Woche wurden bei einer Durchsuchung der Geschäftsräume Dokumente sichergestellt.

Laut Auskunft von Lang & Schwarz richtete sich die Razzia der Staatsanwaltschaft nicht gegen das Unternehmen selbst, "sondern gegen einen Mitarbeiter wegen Beihilfe zur Untreue". Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wurden im Rahmen der Durchsuchung auch die Privatwohnungen von zwei ehemaligen WestLB-Mitarbeitern gefilzt.

Ausgangspunkt war der Verdacht der WestLB, dass auch externe Personen an den Unregelmäßigkeiten im WestLB-Eigenhandel beteiligt sein könnten. Der Bank soll auf Grund massiver Fehlspekulationen mit Aktien von VW, Metro und BMW ein Schaden von mindestens 243 Millionen Euro entstanden sein.

Die WestLB beschuldigt die beteiligten Händler, bei ihren Geschäften die Limits verletzt und damit gegen interne Compliance-Regeln verstoßen zu haben. Auch die Finanzaufsicht BaFin wurde eingeschaltet.

Laut Financial Times Deutschland (FTD) hatte die WestLB im April ihren Executive Director im Aktienhandel, Markus Bolder, sowie dessen Chef Friedhelm Breuers entlassen. Außerdem erstattete sie Strafanzeige gegen sie sowie gegen unbekannte Dritte, unter anderem wegen möglicher Verstöße gegen das Wertpapierhandelsgesetz. Dem Bericht der FTD zufolge soll das Eigenhandelsteam um Bolder eng mit Lang & Schwarz zusammengearbeitet haben. (WestLB: ra)


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