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Kritischer Erfolgsfaktor für die Revision


Enquete 2020: Interne Revision wird in Organisationen aller Größen immer präsenter
In 94,9 Prozent der Fälle spiegelt die Organisation des Unternehmens das Three-Lines-of-Defense-Modell komplett oder teilweise wider

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Das DIIR führt zusammen mit den Instituten aus Österreich und der Schweiz regelmäßig eine Befragung von Revisionsleitungen durch. Die Erhebung dient seit Jahrzehnten den Revisionsleitern und Stakeholdern der Unternehmen als wertvolle Orientierungshilfe für die aktuelle und zukünftige Ausrichtung der Revisionsarbeit. Nach drei Jahren haben das DIIR, das Institut für Interne Revision Österreich (IIA Austria) und der schweizerische Verband für Interne Revision (IIA Switzerland) Anfang 2020 nun wieder eine aktuelle Befragung durchgeführt, die den aktuellen Stand der Internen Revision aufzeigt.

Die Ergebnisse der Enquete 2020 zeigen insbesondere, dass die Interne Revision in Organisationen aller Größen immer präsenter wird und an Bedeutung gewinnt. Zudem beschreibt die große Mehrheit der befragten Führungskräfte, dass die Interne Revision sehr positiv von anderen Personen und Funktionen wahrgenommen werde. Die nationalen und internationalen Standards finden in immer mehr Organisationen Anwendung. Und es wird deutlich: IT-getriebene Themen wie Cybersecurity und Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz sind derzeit die Risiken mit der höchsten Relevanz für die Unternehmen.

Weitere Ergebnisse der Enquete 2020:
>> In 94,9 Prozent der Fälle spiegelt die Organisation des Unternehmens das Three-Lines-of-Defense-Modell komplett oder teilweise wider. Dies ist erfreulicherweise eine weitere Steigerung zu den Werten aus den vergangenen Enquete-Erhebungen.

>> Die als kritischer Erfolgsfaktor für die Revision einzustufende und für den Mehrwert und die Unterstützung bei der Zielerreichung des Unternehmens so wichtige Ausrichtung der Revision an Strategien und Zielen der Organisation ist bei 90 Prozent der Teilnehmer sichergestellt bzw. mindestens teilweise vorhanden, lediglich bei 10 Prozent der Befragten ist das nicht der Fall.

>> In vier von fünf Fällen wird 2020 ein konkreter Prüfungsplan festgelegt (79 Prozent).

>> In der Enquete 2017 war dies nur zu 60 Prozent der Fall. Dies kann als Indikator für eine weitergehende Professionalisierung des Berufsstandes gesehen werden.

Bei neuen Technologien, wie bspw. Blockchain oder Robotic Process Automation, ist eine deutliche Diskrepanz zwischen der Implementierung von solchen techno- logischen Lösungen in den Unternehmen und der Abdeckung dieser Bereiche durch die Revisionsfunktionen zu finden.

Die vorhandenen Instrumente zur Qualitätsbeurteilung der Internen Revision werden von den Teilnehmern kritisch gesehen, obwohl 94 Prozent der extern geprüften Revisionsorganisationen ein uneingeschränktes Prüfungsurteil erhalten. Hier deutet sich an, dass die Qualität der Beurteilungsinstrumente möglicherweise die Qualitätsansprüche der Revisionsorganisationen an die Instrumente nicht erfüllt.

Insgesamt wurden vom DIIR, dem IIA Austria und dem IIA Switzerland 4.009 Revisionsleiter angeschrieben. Hierbei wurden auch Führungskräfte aus der Internen Revision ohne eine Mitgliedschaft in den jeweiligen Landesinstituten berücksichtigt. Die erhobene Stichprobe umfasst 505 Teilnehmer, was einer Rücklaufquote von 12,6 Prozent entspricht. Deutschland geht mit 68,1 Prozent (344 Teilnehmer) in die Datenbasis ein. (DIIR: ra)

eingetragen: 18.07.20
Newsletterlauf: 19.10.20

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