Experten-Workshops zu aktuellen Sicherheitsthemen


DUW-Forschungsinstitut für Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit und Bundespolizei laden ein zur Diskussion über Geldlogistik und Kooperationen zwischen Polizei und Sicherheitsgewerbe
Experten-Workshop "Korruptionsprävention als Herausforderung für die Wirtschaft" – Entwicklungsstand und Kooperationsbedarf

(30.11.10) - Anfang Dezember richten das Forschungsinstitut für Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit (FORSI) und die Bundespolizei zwei Experten-Workshops an der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) in Berlin aus. Am 1. Dezember diskutieren beim Workshop "Kooperationsvereinbarungen mit der öffentlichen Hand – Entwicklungsstand und Kooperationsbedarf" Vertreter von Polizei, Unternehmen und Hochschule über Voraussetzungen der Zusammenarbeit der öffentlichen Hand mit privaten Sicherheitsunternehmen.

"Angesichts der aktuellen Bedrohungslage in Deutschland sind Fachkräfte gefragt, die die Sicherheitsmaßnahmen der Polizei unterstützen", erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rolf Stober, Direktor des FORSI. Auch die Scheinsicherheit der so genannten sicheren Lieferkette bei der Frachtkontrolle ist Thema. Die Experten stellen im Workshop Erfolgsmodelle der Zusammenarbeit für die Sicherheit an Flughäfen, Bahnhöfen und im öffentlichen Personennahverkehr vor.

Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um vormals staatliche Aufgaben in die Hände privater Unternehmen zu legen – darum geht es auch bei dem Experten-Workshop "Neue Rahmenbedingungen für die Geldlogistik" am 2. Dezember. "Geld- und Wertdienste sollen neben dem Geldtransport auch das Cash Recycling übernehmen – also das Aussortieren alter Geldscheine.

Das wirft die Frage auf, welche Voraussetzungen ein solches Unternehmen erfüllen muss und wie man seine Zuverlässigkeit misst", erklärt FORSI-Mitarbeiter Oliver Schoepke. Im Workshop stellen Experten von Behörden, Banken und Unternehmen ihre Perspektiven und Anforderungen für die Geldlogistik dar.

Veranstaltung: Experten-Workshop "Korruptionsprävention als Herausforderung für die Wirtschaft" – Entwicklungsstand und Kooperationsbedarf –
Wann: 1. Dezember 2010, 9.30 bis 17 Uhr

Veranstaltung: Experten-Workshop "Neue Rahmenbedingungen für die Geldlogistik" – ZAG, Cash-Recycling und grenzüberschreitende Geld- und Wertdienste –
Wann: 2. Dezember 2010, 9.30 bis 16:45 Uhr
(Deutsche Universität für Weiterbildung: ra)

DUW: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Sorgfaltspflichten in globalen Lieferketten

    Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) begrüßt den Gesetzesentwurf der EU-Kommission für menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten für Unternehmen in den globalen Lieferketten. Gleichzeitig warnt der Wirtschaftsverband vor Abschwächungen im Gesetzestext. Die nachhaltige Wirtschaft setzt darauf, dass das sogenannte EU-Lieferkettengesetz ein wichtiger Hebel für Umwelt- und Menschenrechtsstandards weltweit wird.

  • Pillen und Pulver auf dem Vormarsch

    Die Deutsche Bundesregierung muss Verbraucher vor gesundheitlichen Risiken schützen und den Milliardenmarkt mit Nahrungsergänzungsmitteln dringend regulieren. Das fordern der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentralen anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Internetportals Klartext-Nahrungsergaenzung.de.

  • Alternatives deutsches Bezahlverfahren

    Das Bundeskartellamt hat verkündet, dass es keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen die nächste Ausbaustufe von giropay habe. Neben der Integration der girocard als weiterem Zugangsweg im Online-Bezahlverfahren giropay wird es auch Vereinfachungen bei der Nutzung für Kunden und Händler geben.

  • Strafverfolgung von Auslandsbestechung

    Angesichts der Veröffentlichung bisher öffentlich unbekannter Fälle von Auslandsbestechung deutscher Unternehmen fordert die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. die Deutsche Bundesregierung auf, zügig gesetzgeberische Konsequenzen zu ziehen.

  • Transparenz von Lobbyismus und Gesetzgebung

    Mit der Einführung des Lobbyregisters ist ein wichtiger erster Schritt für mehr Nachvollziehbarkeit bei der politischen Entscheidungsfindung gelungen. Dieses Fazit zieht die "Allianz für Lobbytransparenz" zum Ende der Eintragungsfrist in das Register für alle Interessenvertreterinnen und -vertreter am 28. Februar 2022. Die Einträge geben einen ersten Überblick, wer mit welchen Mitteln Einfluss auf die Politik nehmen möchte und wie vielfältig die Interessenvertretung in Deutschland ist. Allerdings vernebeln die zahlreichen Ausnahmen den Durchblick und reduzieren die ohnehin begrenzte Vergleichbarkeit. Das Ziel, gleiche Regeln für alle zu schaffen, ist noch lange nicht erreicht. Hier muss die Regierungskoalition ansetzen.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen