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MiFID II-Repetitorium: Alles zum Thema MiFID
Anfang Februar 2006 hat die Europäische Kommission Entwürfe für die Durchführungsmaßnahmen der Richtlinie veröffentlicht, das Europäische Parlament stimmte einer Fristverlängerung zur Umsetzung zu, demnach müssen die Mitgliedstaaten nunmehr die MiFID samt Durchführungsrichtlinie spätestens zum 31. Januar 2007 in Kraft setzen. Die Vorschriften selbst müssen spätestens ab dem 1. November 2007 Anwendung finden. Die Umsetzung in nationales Recht erfolgt in Deutschland mit dem "Finanzmarkt-Richtlinie-Umsetzungsgesetz" (FRUG) in Verbindung mit der "Wertpapierdienstleistungs- Verhaltens- und Organisationsverordnung" (WpDVerOV).
MiFID II-Repetitorium: Zentrale Zielsetzung
Nunmehr ist die Markets in Financial Instruments Directive (MiFID) in Kraft getreten und darf durchaus als das neue "Grundgesetz des Anlegers" angesehen werden. Der Sinn und Zweck dieser neuen EU-Richtlinie ist es, Investitionen innerhalb der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bzw. über die Grenzen der Europäischen Union hinaus zu vereinfachen.
Siemens: Das große Jahrbuch zu Korruption, Compliance-Pannen, Schmiergeld, Schwarze Kassen, Steuerhinterziehung, BenQ-Pleite, AUB-Affäre
22.11.06 - Siemens: Es konnten zwischen 200 und 300 Leitzordner laufende Geschäftsunterlagen, ca. 36.000 Ordner Archivunterlagen sowie umfangreiche Daten gesichert bzw. beschlagnahmt werden
16.11.06 - Am Mittwoch, den 15.11.2006 wurden im Zuge einer größeren Durchsuchungsaktion 30 Objekte in München und Umgebung sowie in Erlangen und Österreich von der Staatsanwaltschaft München I in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt und der Steuerfahndungsstelle des Finanzamtes München I durchsucht
Die Umsetzung der MiFID ("Markets in Financial Instruments Directive" = Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente) eine der größten Herausforderungen im Wertpapiergeschäft – nicht nur – der Banken und Sparkassen
Die MiFID (Markets in Financial Instruments Directive, deutsch: Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, ebenso amtlich als Kurzform auch: Finanzmarktrichtlinie) ist eine Richtlinie der EU zur Harmonisierung der Finanzmärkte im europäischen Binnenmarkt.
Die Richtlinie wurde veröffentlicht unter dem offiziellen Titel:
"Richtlinie 2004/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 über Märkte für Finanzinstrumente, zur Änderung der Richtlinien 85/611/EWG und 93/6/EWG des Rates und der Richtlinie 2000/12/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinie 93/22/EWG des Rates"
Anfang Februar 2006 hat die Europäische Kommission Entwürfe für die Durchführungsmaßnahmen der Richtlinie veröffentlicht, das Europäische Parlament stimmte einer Fristverlängerung zur Umsetzung zu, demnach müssen die Mitgliedstaaten nunmehr die MiFID samt Durchführungsrichtlinie spätestens zum 31. Januar 2007 in Kraft setzen. Die Vorschriften selbst müssen spätestens ab dem 1. November 2007 Anwendung finden. Die Umsetzung in nationales Recht erfolgt in Deutschland mit dem "Finanzmarkt-Richtlinie-Umsetzungsgesetz" (FRUG) in Verbindung mit der "Wertpapierdienstleistungs- Verhaltens- und Organisationsverordnung" (WpDVerOV).
Hier geht es zum MiFID II-Repetitorium: Alle Artikel in der Vorschau
19.12.07 - Europäische Finanzmarktrichtlinie (MiFID) und die Auswirkungen auf die Anlageberatung in der EU
09.11.07 - Eine zentrale Rolle bei MiFID-konformen Prozessen spielen Business-Intelligence (BI)-Lösungen
29.10.07 - MiFID-Compliance: Erlaubnispflicht für Anlageberater und Wertpapierdienstleister, Dokumentationspflichten, Offenlegungspflicht, Gebot der "Best Execution"
25.10.07 - Die operative Umsetzung der EU-MiFID-Richtlinie ist heute bei den betroffenen Banken, Börsen und Wertpapierfirmen unterschiedlich weit fortgeschritten
24.10.07 - Viele Firmen befürchten, dass sie am Artikel 51 der Markets in Financial Directive Instruments Directive (MiFID) scheitern könnten
22.10.07 - Neue MiFID-Gesetzgebung für Certified Financial Planner (CFP) teilweise "ein alter Hut"
17.10.07 - Die BaFin wird die MiFID-Umsetzung wahrscheinlich ab Januar 2008 überprüfen
08.10.07 - Erste MiFID-Umsetzungserfahrungen bei den etablierten Banken aus Kundensicht noch nicht zufriedenstellend
26.09.07 - MiFID kommt – Gewinnen werden professionelle Berater, die eine kundenorientierte Betreuung auf reiner Honorarbasis leisten
27.08.07 - Studie zeigt: Die Finanzdienstleistungsinstitute halten sich derzeit in der externen Kommunikation zu MiFID sehr zurück – 70 Prozent der Kunden sind für totale Offenlegung der Provisionen
20.08.07 - MiFID ist in hohem Maß geschäftsrelevant: Anteil der Unternehmen, die in der MiFID lediglich eine von vielen Compliance-Vorschriften sehen, noch immer zu hoch
09.08.07 - MiFID kommt – und wird zur Speicherfrage: EU-Richtlinie zwingt Finanzdienstleister zur umfassenden Datenarchivierung
08.08.07 - Für eine SOA als Grundgerüst für SEPA und MiFID spricht deren hohe Anpassungsfähigkeit für unterschiedliche Lösungen
10.07.07 - MiFID: Die am 1. November 2007 in Kraft tretenden Neuerungen werden bei deutschen Finanzdienstleistern für Unruhe sorgen - Vielzahl von zusätzlichen bzw. modifizierten Informationen über den Kunden wird benötigt
22. 06.07 - Von der MiFID über das FRUG zur Anwendungspraxis: Was bleibt vom versprochenen Anlegerschutz?
19.06.07 - EU-Regulierung MiFID": In Compliance-Auflagen liegen für Finanzdienstleister auch Chancen
11.06.07 - MiFID-Vorschriften selbst müssen spätestens ab dem 1. November 2007 Anwendung finden
11.06.07 - MiFID-Regelung: Banken, Kapitalanlageberater und Kapitalanlagevermittler müssen die in den von ihnen vertriebenen Finanzprodukten enthaltenen Provisionen offenlegen
11.06.07 - Anlageberatung wird erlaubnispflichtig: MiFID-Umsetzungen aus Anlegersicht - In europarechtskonformer Auslegung schon jetzt verbindlich
11.06.07 - Am 11. Juni erscheint in der 2. Auflage das "MiFID-Praktikerhandbuch" - Wertvolle Hinweise insbesondere zu den Zweifelsfragen der "MiFID"
11.06.07 - Anlageempfehlungen unter MiFID: Für die Beratung von Privatkunden sind Geeignetheit und Angemessenheit die zwei zentralen Begriffe der MiFID
11.06.07 - MiFID im Retail Banking: Der Kunde wird zum König - Cross- und Upsellings: IT-Aufrüstung meistern und Chancen im Vertrieb nutzen
Die Umsetzung von MiFID ist ein Problem von größter Tragweite.
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EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (Markets in Financial Instruments Directive – MiFID)
Ab dem 31. Januar 2007 soll die Richtlinie der EU über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) das europäische Wettbewerbsumfeld harmonisieren. MiFID zielt darauf ab, mehr Transparenz und Wettbewerb in den europäischen Finanzmarkt zu bringen.Viele Unternehmen, die sich auf dem Wertpapiermarkt tummeln, glauben, MiFID betreffe sie nicht. Dabei hat die MiFID umfassende Auswirkungen auf Finanzdienstleister und das gesamte Wertpapiergeschäft.
Hier geht es zum MiFID I-Repetitorium: Alle Artikel in der Vorschau
29.05.07 - Anlageempfehlungen unter MiFID: Für die Beratung von Privatkunden sind Geeignetheit und Angemessenheit die zwei zentralen Begriffe der MiFID
29.05.07 - MiFID im Retail Banking: Der Kunde wird zum König - Cross- und Upsellings: IT-Aufrüstung meistern und Chancen im Vertrieb nutzen
10.05.07 - Bis November muss die MiFID-Richtlinie umgesetzt sein – Viele österreichische Finanzdienstleistungsunternehmen beschäftigen sich zu wenig mit den Konsequenzen
08.05.07 - Studie: Zwei Drittel der europäischen Finanzinstitute werden den MiFID-Termin nicht einhalten können
27.04.07 - Eine der wesentlichen Neuerungen der MiFID ist die Einführung von Wohlverhaltensregeln
13.04.07 - Weg frei für MiFID in Deutschland: Verabschiedung des Finanzmarkt-Richtlinien-Umsetzungsgesetzes, kurz FRUG durch den Deutschen Bundestag
09.03.07 - MiFID: Mit dem richtigen Konzept reichen die bevorstehenden rund sieben Monate aus, um die notwendige MiFID-Reife zu erlangen
09.03.07 - MiFID: Provisions(ausnahme)regelungen machen den Topentscheidern Kopfzerbrechen
08.02.07 - MiFID: Wie Unternehmen die Einhaltung der MiFID-Richtlinie mit Tripwire sicherstellen können
08.02.07 - MiFID: Höhere Anforderungen an Informationssicherheit und Risikomanagement
18.01.07 - Kompaktwissen zum Thema MiFID: Bestehende Compliance-Richtlinien und Regularien des Kapitalmarktes werden durch MiFID inhaltlich erheblich erweitert
18.01.07 - MiFID: Je nach Größe der Wertpapierfirma kostet MiFID zwischen einigen Hunderttausend und zweistelligen Millionenbeträgen
18.01.07 - MiFID: Kundenaufträge sollen optimal ausgeführt werden
18.01.07 - MiFID: Was unmittelbares Recht ist und was in nationales Recht eingebunden werden muss
18.01.07 - MiFID: Die Direktive enthält viele Ausnahmen
18.01.07 - MiFID: Zeitrahmen zur Umsetzung der MiFID-Richtlinien ist eine Herausforderung
18.01.07 - MiFID: Compliance-Abteilung kooperiert mit Recht, Organisation und IT
18.01.07 - MiFID: Den aufsichtsrechtlichen Anforderungen rechtzeitig entsprechen und zugleich zivilrechtliche Haftungsrisiken vermeiden
18.01.07 - MiFID: Eins-zu-Eins-Übernahme der EU-Regelungen hinsichtlich der Anwendbarkeit der MiFID sinnvoll
18.01.07 - MiFID: Durch neue gesetzgeberische Vorstöße wird Finanzplatz Schweiz in seiner Entwicklung eher behindert als gefördert
Steuerrecht - GDPdU und GoBS
13.11.06 - Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen sind auf digitale Betriebsprüfungen (GDPdU) nicht vorbereitet
13.11.06 - Stammdatenproblematik in der GDPdU: Nicht alle Systeme erfüllen GDPdU-Anforderungen
13.11.06 - Gerichtsurteile zum Thema EDV-Außenprüfung und Rechtmäßigkeit einer Aufforderung zur Datenträgerüberlassung
13.11.06 - Bundesministerium der Finanzen: Fragen und Antworten zum Datenzugriffsrecht der Finanzverwaltung
13.11.06 - Prüfbarkeit digitaler Unterlagen: Welche Anforderungen stellen GDPdU und GoBS an Unternehmen?
13.11.06 - GDPdU-konform: command führt "Easy-Archiv bei Naturmedizin-Hersteller Pascoe ein
13.11.06 - Zeitbombe Finanzbuchhaltung – Vernachlässigung der gesetzlichen Anforderungen gefährlich
Gerichtsurteile zur GDPdU - Die Finanzgerichte sind in Sachen GDPdU zumeist auf Seiten der Finanzämter. Das zeigt sowohl die erste Entscheidung zur EDV-Außenprüfung als auch eine Entscheidung zur Rechtmäßigkeit einer Aufforderung zur Datenträgerüberlassung.
BMF: Fragen zum Datenzugriffsrecht - Die folgende Übersicht enthält Fragen, zu denen die Finanzverwaltung bislang Stellung genommen hat. Bei diesem Fragen- und Antwortenkatalog (Stand: 1. Februar 2005) handelt es sich um eine Orientierungshilfe für die Anwendung des Datenzugriffsrechts. Eine Rechtsbindung geht hiervon nicht aus. Die Entscheidung im Einzelfall bleibt dem zuständigen Finanzamt vorbehalten. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird nach Bedarf aktualisiert. Seine jeweils aktualisierte Fassung wird im Internet bekannt gegeben.
Steuerrecht: GDPdU und GoBS - Wenn ein Finanzbeamter bei Betriebsprüfungen auf die Computersysteme von Unternehmen zugreift, beruft er sich auf die "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen" (GDPdU). Bei der GDPdU handelt es sich um eine Verwaltungsanweisung aus dem Steuerrecht. Die GDPdU verpflichten Unternehmen, steuerrelevante Daten gemäß der Abgabenordnung in auswertbarer Form für eine Außenprüfung des Finanzamtes zur Verfügung zu stellen.
Stammdatenproblematik in der GDPdU - Im Rahmen der digitalen Betriebsprüfung nach den GDPdU-Anforderungen müssen die Daten der Finanzbuchhaltung oder anderer steuerlich relevanter Systeme auch nach Jahren noch im ursprünglichen Originalzustand bereitgestellt werden. Trotz der inzwischen bekannten Situation und der "Eingewöhnungszeit" seit Einführung der GDPdU im Jahr 2002 können jedoch immer noch nicht alle Systeme diese Anforderungen erfüllen.
"Easy-Archiv" macht GDPdU-konform - Die Pascoe GmbH, Hersteller von Naturmedizin in Gießen, strebt mit der Einführung des "Easy-Archiv" der Easy Software AG ein umfassendes Dokumenten-Management-System (DMS) an. Das Ettlinger SAP-Systemhaus command ag übernimmt dabei zusammen mit seinem Partner WMD aus Ahrensburg die Implementierung der Archivlösung und deren Integration in das neu eingeführte SAP-System.
Interview mit Doris Dreyer, FibuNet - In der Buchhaltung laufen alle Zahlen zusammen. Unternehmensführung und Finanzamt müssen sich gleichermaßen auf das Zahlenwerk verlassen können. "In vielen Fällen ist dies aber oftmals noch eine Illusion", weiß Doris Dreyer, Geschäftsführerin der Firma FibuNet.
Umfrage zur GDPdU - Seit vier Jahren sind deutsche Firmen dazu verpflichtet, steuerrechtlich relevante Informationen bei einer Überprüfung in elektronischer Form an das Finanzamt zu übermitteln. Innerhalb dieses Zeitraumes haben dem Bericht zufolge jedoch nur etwa zehn Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen ihre IT-Systeme an diese Anforderungen angepasst. Rund 60 Prozent können die Regelung nicht einhalten. Im Rahmen der Studie hat das Beratungsunternehmens Woelke von der Brüggen die IT-Infrastruktur der Firmen im Hinblick auf eine digitale Betriebsprüfung untersucht.
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