Sie sind hier: Anforderungen
Zurück zu: Governance
Allgemein:
Schwerpunkt: Ethik und Compliance im Unternehmen
Events / Veranstaltungen
Stellenanzeigen - Jobsuche
Compliance-Shop
Statement of the Month: Identity Management
Shopping-Portal & Shopping Mall
Newsletter
Impressum
Kontakt
Links
RSS: Compliance-Magazin.de-News Feed abonnieren
RSS: IT SecCity®.de-News Feed abonnieren
Datenschutzerklärung
Geschäftsbedingungen
Wichtiger Hinweis zu Rechtsthemen
Compliance-Magazin für Mobile Devices
Sitemap
Suche
Die Tätigkeiten von Gerhard Cromme als Siemens- und ThyssenKrupp-Aufsichtsratschef sind nicht miteinander vereinbar
Der britische Hermes-Fonds tadelt Gerhard Cromme: "Grundsätzlich besser, nicht Aufsichtsratschef eines Unternehmens zu werden, an dessen Spitze man früher stand"
(12.07.07) - Es ist die altbekannte Kritik an der Deutschland AG und wieder einmal trifft sie den Aufsichtsrats-Chef der Siemens AG, Gerhard Cromme, einen Verteter der vielgescholtenen Deutschland AG.
Die Nachrichtenagentur Reuters veröffentlichte eine harsche Kritik des britischen Hermes-Fonds, die Gerhard Cromme gilt, der sich selbst gerne als oberster Corporate Governance-Wächter sieht. Der britische Investmentfonds Hermes verwaltet mehr als 100 Milliarden Euro Fondsvolumen und ist sowohl an ThyssenKrupp als auch an Siemens beteiligt.
Hans Hirt, Corporate-Governance-Spezialist bei Hermes für Kontinentaleuropa, griff den Siemens-Aufsichtsratsvorsitzenden persönlich an. Cromme solle doch mal vorbildhaft erklären, warum es eigentlich im Interesse der Aktionäre sei, wenn ein Vorstandsvorsitzender nahtlos den Aufsichtsratschef eines Unternehmens aufsteige, wie es Cromme bei ThyssenKrupp gemacht habe. Hermes sei grundsätzlich gegen diesen Frontenwechsel: "Wir denken, es ist grundsätzlich besser, nicht Aufsichtsratschef eines Unternehmens zu werden, an dessen Spitze man früher stand", sagte Hirt gegenüber Reuters. Die Aufgaben seien zu unterschiedlich und würden letztendlich in Interessenkonflikten münden.
Gleichzeitig wandte sich Hirt gegen die gerade in Deutschland herrschende Gepflogenheit, gleich mehrere Aufsichtsratsmandate wahrzunehmen und bezweifelte, dass das Zeitmanagement der Aufsichtsräte eine gründliche Wahrnehmung der jeweiligen Mandatsaufgaben zuließe. Außerdem seien immer noch Aufsichtsrats-"Kreuzbeteiligungen" bei einer Vielzahl von DAX-Unternehmen erkennbar – ein Relikt aus früher Zeit, aber eben nicht Corporate Governance-konform. "Wir finden bedenklich, dass etwa ein Drittel der Dax-Firmen über ein Kontrollgremium verfügt, das entweder einen Interessenkonflikt hat, in dem einzelne Großaktionäre zu viel Macht oder dessen Mitglieder zu viele Verpflichtungen haben", sagte Hirt gegenüber Reuters.
Gerhard cromme ließ dazu über seinen Sprecher erklären, er sei Aufsichtsratsvorsitzender von ThysenKrupp geworden, bevor der "Deutsche Corporate Governance Kodex" eingeführt wurde.
Hier erfahren Sie mehr zu Peter Löscher:
Peter Löscher offiziell eingeführt
Kommentar: Warum Peter Löscher? - Darum Peter Löscher!
Die fünf Aufgaben des Peter Löscher
Zum Lebenslauf von Peter Löscher
IG Metall setzt große Hoffnungen in Peter Löscher
Hat Siemens mit Peter Löscher eine Zukunft?
Siemens ordnet seinen Vorstand neu
Hier erfahren Sie mehr zu Gerhard Cromme:
Cromme plat bei Siemens langfristig bis 2013
Cromme nicht die Governance ernst
Cromme neuer Siemens Aufsichtsratschef
Siemens: Zuerst Cromme, dann Reitzle
Der Siemens-Skandal im Überblick
Cover-Interview: Siemens und die organisierte Kriminalität
Hier lesen Sie alles zum Siemens-Skandal
(Siemens: ra)
| [Abbildung] | [Abbildung] |
Gehe zu: Corporate Governance bei den Kantonalbanken Was ist Corporate Governance?