Frankfurter Allgemeine Zeitung: Wirtschaft
![]() | Vereinigte Staaten: Autobauer wollen 34 Milliarden Dollar an neuen Krediten |
Die krisengeschüttelten amerikanischen Autobauer wollen mehr Geld vom Staat. Bei einer Anhörung der Chefs von General Motors, Ford und Chrysler vor dem Kongress forderten sie statt 25 nun 34 Milliarden Dollar. Ausschussmitglieder reagierten trotz der Ankündigung von einschneidenden Sanierungsprogrammen skeptisch. Stattdessen wurde eine Fusion von GM und Chrysler ins Gespräch gebracht. FAZ.NET - Homepage | Politik | Gesellschaft | Wirtschaft | Finanzmarkt | Sport | Feuilleton | Reise | Wissen | Auto | Computer | |
![]() | Pläne des Verkehrsministers: Ein schöner Bahnhof für die Konjunktur |
Alle rätseln noch, was das Konjunkturpaket der Regierung bringt. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee weiß bereits, was er den Bürgern bieten kann: saubere Bahnhöfe, schnellere Gleise, mehr Lärmschutz und weniger Staus auf den Straßen. | |
![]() | Steueraffäre: Fall Zumwinkel erreicht die Politik |
Mögliche Pannen im Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Post-Vorstandschef haben dazu geführt, dass einige seiner angeblichen Steuerdelikte verjährt sind. Der Rechtsausschuss des Düsseldorfer Landtags befasst sich nun mit der ?Justizpanne?. | |
![]() | Union und SPD uneins: Vorerst keine neuen Mindestlöhne |
Die Novellierung der Mindestlohngesetze, über die der Bundestag noch vor Weihnachten abschließend beraten sollte, verzögert sich. Die Politiker von Union und SPD, die seit Monaten in einer Arbeitsgruppe über gesetzliche Lohnuntergrenzen in acht Branchen verhandeln, gingen am Donnerstag ohne Ergebnis auseinander. | |
![]() | Kommentar: Billiges Geld reicht nicht |
Die kräftigen Leitzinssenkungen sind ein weiteres Zeichen der Finanzkrise. Nahezu alle Konjunkturindikatoren weisen auf eine Verschärfung der Rezession in den Industrienationen hin. Auch in zahlreichen Schwellenländern verdüstert sich die Lage immer mehr. | |
![]() | Konjunkturpaket im Bundesrat: ?Aufstand der Länder? |
Der Streit innerhalb der großen Koalition, wie auf die Finanz- und Wirtschaftskrise reagiert werden soll, verschärft sich. Im Bundesrat gibt es anscheinend keine Mehrheit für das Konjunkturpaket - und auch nicht für die geplante Kindergeld-Erhöhung. In der Bundesregierung ist von einem parteiübergreifenden ?Aufstand der Länder? die Rede. | |
![]() | Kommentar: Scheinblüte |
Steuerschecks gelten als neue Wunderwaffe im Kampf gegen die Rezession. Doch sollte man sich davon nicht blenden lassen. Es spricht mehr gegen als für das derzeit vielgepriesene Instrument. Längst geht es nicht mehr nur um eine Entlastung der Steuerzahler. | |
![]() | EZB erwartet Konjunktureinbruch: Größte Zinssenkung seit Euro-Einführung |
Auch die EZB rechnet jetzt offiziell mit einem Einbruch der Konjunktur im kommenden Jahr: Die Wirtschaft soll real um ein halbes Prozent schrumpfen. Am Donnerstag reagierte die Notenbank und senkte die Leitzinsen so stark wie noch nie in ihrer Geschichte. An den Börsen half der Schritt wenig. | |
![]() | Geringfügig Beschäftigte: Zahl der Hartz-IV-Aufstocker gestiegen |
In Deutschland gibt es immer mehr Niedrigverdiener, die zusätzlich auf Hartz-IV angewiesen sind. Nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der ?Aufstocker? von Januar bis Juli um 65.000 gestiegen. Das bedeutet aber auch: Langzeitarbeitslosigkeit wurde erfolgreich bekämpft. | |
![]() | Angst in Amerika: Chinesen nutzen Wechselkurs als Waffe gegen Krise |
Der chinesische Yuan notiert auf dem niedrigsten Stand seit fünf Monaten. ?Sehr gut? finden das chinesische Ökonomen. Weniger gut finden das Europäer und Amerikaner. Der Preisverfall chinesischer Waren passt ihnen gar nicht. Barack Obama hat China gar als ?Währungsmanipulator? bezeichnet. | |
![]() | Regierungserklärung vor EU-Gipfeltreffen: Merkel kündigt harte Verhandlungen an |
Vor dem EU-Gipfeltreffen hat Bundeskanzlerin Merkel angekündigt, bei den Beratungen über Wirtschaftskrise und den Klimaschutz, ?unsere eigenen Positionen sehr hart vorzutragen?. Indes hat der Bundestag mit den Stimmen der großen Koalition ein 12 Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket gebilligt. | |
![]() | Nach Klage eines Kunden: Daimler muss für ?Spritfresser? zahlen |
Schluckt ein Auto deutlich mehr Sprit als vom Hersteller angegeben, kann dieser zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet werden. So hat es das Oberlandesgericht Stuttgart aktuell im Fall eines Daimler-Kunden entschieden. Der ADAC rechnet nach dem Urteil jedoch nicht mit massenhaften Ansprüchen. | |
![]() | Discounter im Netz: Klicken statt Schlangestehen |
Ob Kaffeemaschine oder Laptop - Discounter wie Aldi oder Lidl machen wichtige Teile ihres Umsatzes nicht mit Lebensmitteln. Doch dieses Wachstum bröckelt. Im Internet dagegen geht es aufwärts. Fachleute glauben: Nur noch eine Frage der Zeit, bis es das Aldi-Notebook per Mausklick zu kaufen gibt. | |
![]() | Schrumpfkur im Investmentbanking: Credit Suisse streicht 5300 Stellen |
Nach einem Milliarden-Verlust im vierten Quartal will Credit Suisse elf Prozent des Personals einsparen, vor allem Investmentbanker. Ob Bayern LB oder UBS - Schrumpfkuren des Investmentbankings sind schon fast an der Tagesordnung. Und Finanzkreise diskutieren schon eifrig über die nächsten Kandidaten. | |
![]() | Bundeswirtschaftsminister Glos: ?Konsumgutscheine lösen Probleme nicht? |
Heute will der Bundestag das erste Milliarden-Konjunkturpaket verabschieden. Doch die Debatte über ein mögliches zweites Programm mit Konsumschecks wird immer lauter. Der Wirtschaftsminister wehrt sich vehement. Der F.A.Z. sagte er, solche Gutscheine würden ?als Geschenkidee in die Weihnachtszeit passen?, aber keine ?tatsächlichen Probleme? lösen. | |
© Frankfurter Allgemeine Zeitung |

Die krisengeschüttelten amerikanischen Autobauer wollen mehr Geld vom Staat. Bei einer Anhörung der Chefs von General Motors, Ford und Chrysler vor dem Kongress forderten sie statt 25 nun 34 Milliarden Dollar. Ausschussmitglieder reagierten trotz der Ankündigung von einschneidenden Sanierungsprogrammen skeptisch. Stattdessen wurde eine Fusion von GM und Chrysler ins Gespräch gebracht.
Alle rätseln noch, was das Konjunkturpaket der Regierung bringt. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee weiß bereits, was er den Bürgern bieten kann: saubere Bahnhöfe, schnellere Gleise, mehr Lärmschutz und weniger Staus auf den Straßen.
Mögliche Pannen im Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Post-Vorstandschef haben dazu geführt, dass einige seiner angeblichen Steuerdelikte verjährt sind. Der Rechtsausschuss des Düsseldorfer Landtags befasst sich nun mit der ?Justizpanne?.
Die Novellierung der Mindestlohngesetze, über die der Bundestag noch vor Weihnachten abschließend beraten sollte, verzögert sich. Die Politiker von Union und SPD, die seit Monaten in einer Arbeitsgruppe über gesetzliche Lohnuntergrenzen in acht Branchen verhandeln, gingen am Donnerstag ohne Ergebnis auseinander.
Der Streit innerhalb der großen Koalition, wie auf die Finanz- und Wirtschaftskrise reagiert werden soll, verschärft sich. Im Bundesrat gibt es anscheinend keine Mehrheit für das Konjunkturpaket - und auch nicht für die geplante Kindergeld-Erhöhung. In der Bundesregierung ist von einem parteiübergreifenden ?Aufstand der Länder? die Rede.
Steuerschecks gelten als neue Wunderwaffe im Kampf gegen die Rezession. Doch sollte man sich davon nicht blenden lassen. Es spricht mehr gegen als für das derzeit vielgepriesene Instrument. Längst geht es nicht mehr nur um eine Entlastung der Steuerzahler.
Auch die EZB rechnet jetzt offiziell mit einem Einbruch der Konjunktur im kommenden Jahr: Die Wirtschaft soll real um ein halbes Prozent schrumpfen. Am Donnerstag reagierte die Notenbank und senkte die Leitzinsen so stark wie noch nie in ihrer Geschichte. An den Börsen half der Schritt wenig.
In Deutschland gibt es immer mehr Niedrigverdiener, die zusätzlich auf Hartz-IV angewiesen sind. Nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der ?Aufstocker? von Januar bis Juli um 65.000 gestiegen. Das bedeutet aber auch: Langzeitarbeitslosigkeit wurde erfolgreich bekämpft.
Der chinesische Yuan notiert auf dem niedrigsten Stand seit fünf Monaten. ?Sehr gut? finden das chinesische Ökonomen. Weniger gut finden das Europäer und Amerikaner. Der Preisverfall chinesischer Waren passt ihnen gar nicht. Barack Obama hat China gar als ?Währungsmanipulator? bezeichnet.
Vor dem EU-Gipfeltreffen hat Bundeskanzlerin Merkel angekündigt, bei den Beratungen über Wirtschaftskrise und den Klimaschutz, ?unsere eigenen Positionen sehr hart vorzutragen?. Indes hat der Bundestag mit den Stimmen der großen Koalition ein 12 Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket gebilligt.
Schluckt ein Auto deutlich mehr Sprit als vom Hersteller angegeben, kann dieser zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet werden. So hat es das Oberlandesgericht Stuttgart aktuell im Fall eines Daimler-Kunden entschieden. Der ADAC rechnet nach dem Urteil jedoch nicht mit massenhaften Ansprüchen.
Ob Kaffeemaschine oder Laptop - Discounter wie Aldi oder Lidl machen wichtige Teile ihres Umsatzes nicht mit Lebensmitteln. Doch dieses Wachstum bröckelt. Im Internet dagegen geht es aufwärts. Fachleute glauben: Nur noch eine Frage der Zeit, bis es das Aldi-Notebook per Mausklick zu kaufen gibt.
Nach einem Milliarden-Verlust im vierten Quartal will Credit Suisse elf Prozent des Personals einsparen, vor allem Investmentbanker. Ob Bayern LB oder UBS - Schrumpfkuren des Investmentbankings sind schon fast an der Tagesordnung. Und Finanzkreise diskutieren schon eifrig über die nächsten Kandidaten.
Heute will der Bundestag das erste Milliarden-Konjunkturpaket verabschieden. Doch die Debatte über ein mögliches zweites Programm mit Konsumschecks wird immer lauter. Der Wirtschaftsminister wehrt sich vehement. Der F.A.Z. sagte er, solche Gutscheine würden ?als Geschenkidee in die Weihnachtszeit passen?, aber keine ?tatsächlichen Probleme? lösen.






