Änderungen durch die EU-Richtlinie im Überblick


EU-Glühlampenverbot: Die neue EU-Richtlinie bedeutet nicht, dass zuhause keine Glühlampen mehr eingesetzt werden dürfen
Die EU-Richtlinie sieht weiterhin vor, dass nur noch Produkte mit dem Energielevel A als energiesparend bezeichnet werden dürfen



(12.01.09) - Die Europäische Kommission hat beschlossen, besonders energieintensive Lampen für die Nutzung in Haushalten bis 2016 schrittweise zu verbieten. Das ist nicht nur für die Umwelt eine gute Nachricht, sondern auch für den Verbraucher. Denn energiesparende Lampen sparen Geld, Energie und CO2. Schon heute können Sie auf ein breites Angebot energiesparender Lampen zurückgreifen. Damit Sie ganz genau wissen, was auf Sie zukommt, hat Osram hier die wichtigsten Änderungen auf einen Blick zusammengefasst.




Spot-Lampen werden übrigens erst Ende 2009 mit einer zweiten Direktive geregelt, die dann ab September 2010 umgesetzt werden soll.

Änderungen bei Produktnamen, Verpackung und Qualitätsstandards
Die EU Richtlinie sieht weiterhin vor, dass nur noch Produkte mit dem Energielevel A als energiesparend bezeichnet werden dürfen. Die Verpackungen für energiesparende Produkte sollen zukünftig mit Hilfe von Piktogrammen ganz einfach über Wattage, Energielevel, Lichtfarbe, etc. informieren. Auch setzt die neue Richtlinie neue Mindestqualitätsanforderungen an Lampen fest – zum Nutzen der Verbraucher.

Welche Folgen hat die EU-Richtlinie für den Verbraucher?
Die neue EU-Richtlinie bedeutet nicht, dass zuhause keine Glühlampen mehr eingesetzt werden dürfen. Sie regelt ausschließlich den Verkauf im Handel. Wer also zuhause noch Glühlampen im Einsatz hat, muss diese nicht ab 01. September 2009 ersetzen – auch wenn es sich lohnen würde. Zwar sind energieeffiziente Produkte in der Anschaffung teurer, amortisieren sich allerdings in den meisten Fällen schon nach rund einem Jahr durch die deutlich geringeren Energiekosten.

Diese Produkte ersetzen die herkömmliche Glühlampe
Sie haben vor allem zwei Produktgruppen zur Auswahl, die Sie als direkten Ersatz für ihre Glühlampe wählen können. Energiesparende Halogen- und Kompaktleuchtstofflampen. Energiesparende Halogenlampen sparen bis zu 30 Prozent Energie, Kompaktleuchtstofflampen bis zu 80 Prozent. Nachdem energieeffiziente Lampen mit weniger Strom dieselbe Lichtleistung erreichen wie ihre frühere Glühlampe, sollten Sie auf die neuen Wattzahlen achten.




Wichtige Tipps für den Lampenkauf
Gut zu wissen: Energiesparende Lampen gibt es in unterschiedlichen Lichtfarben. Die energiesparenden Halogenlampen machen 1:1 das Licht, das Sie von ihrer Glühlampe kennen. Die modernen Energiesparlampen, die Kompaktleuchtstofflampen spenden aufgrund ihrer Funktionsweise ein etwas anderes Licht, als die Glühlampe. Daher sollten Sie beim Kauf der Lampe unbedingt auf den Hinweis "Lichtfarbe warmweiß" achten. (Osram: ra)

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Meldungen: Umweltschutz und Compliance

Klimaschutz und CO2-Emissionen "Der Schlüssel für einen bezahlbaren Klimaschutz sind verbindliche und umgehend wirksame politische Rahmenbedingungen für das kommende Jahrzehnt", fasst Ottmar Edenhofer, Chefökonom des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Vermeidungsstrategien des Weltklimarats (IPCC), das Ergebnis der "Recipe" Studie zusammen. "Klimaschutz ist wirtschaftlich verträglich und machbar", so Edenhofer. "Für Europa macht sich der rechtzeitige Einstieg in einen umfassenden Klimaschutz sogar im Alleingang durch deutlich niedrigere Kosten bezahlt."

 

EU-Glühlampenverbot: Aus für 100 Watt-Lampe Laut GfK ging in einigen europäischen Ländern der Absatz von Glühlampen im ersten Quartal des Jahres 2009 um bis zu 35 Prozent zurück. Während europäische Verbraucher sich offensichtlich angesichts des EU-Glühlampenverbots auf andere Produkte umstellen, hat die Glühlampe vor allem in Deutschland und Österreich derzeit Hochkonjunktur: Die dortige Zunahme bei Glühlampenkäufen sei ein regionales Phänomen, so die Interpretation von Osram.

 

Emissions-Verringerung und Energieeffizienz Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der Volkswagen AG ein Darlehen in Höhe von 400 Mio Euro zur Verfügung. Damit werden Maßnahmen und Mittel zur Entwicklung von emissions- und kraftstoffeffizienteren Antriebsaggregaten und Antriebsstrang-Komponenten für Personenwagen und Nutzfahrzeuge sowie Investitionen zur Einführung der Ergebnisse dieser Entwicklungen in die Fahrzeuge und ihre Produktion gefördert.

 

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Die 10 wichtigsten Fragen zum EU-Glühlampenverbot Die EU-Richtlinie sieht einen schrittweisen Ausstieg vor. Demnach dürfen ab 01. September 2009 keine mattierten Lampen, ausgenommen Energieklasse A, sowie keine Glühlampen von mehr als 80 Watt (also auch die in Deutschland gängigen 100W Glühlampen) mehr in den Handel gebracht werden. Für Deutschland heißt das, dass es ab 01. September 2009 keine Glühlampen mit 80 Watt oder mehr zu kaufen geben wird. Das Unternehmen Osram beantwortet die zehn wichtigsten Fragen zum Thema "EU-Glühlampenverbot".



Neue EU-Richtlinie über Lichtprodukte Nach der Verabschiedung einer EU-Richtlinie über Lichtprodukte in privaten Haushalten soll in Europas Häusern und Wohnungen das Licht nicht ausgehen: Die neue Regelung sieht einen am 01. September 2009 beginnenden Stufenplan bis 2016 vor, mit dem schrittweise von der Glühlampe (Glühbirne) und anderen Strom fressenden Lichtprodukten Abschied genommen wird. Mit dieser Übergangsphase haben Europas Konsumenten die Sicherheit, immer eine passende Alternative zu bekommen. Dabei gehört die Zukunft den Energiesparlampen, Halogenlampen und der Zukunftstechnologie LED.

 

Effiziente Energienutzung in Rechenzentren Sun Microsystems und TÜV Rheinland kündigten eine Partnerschaft an, um energieeffiziente Rechenzentren zu unterstützen. Unternehmen, die den Energieverbrauch in ihren Rechenzentren adressieren wollen, können dies ab jetzt nach bestimmten Kriterien tun, die vom TÜV Rheinland festgelegt werden. Werden diese eingehalten, erhalten sie die Zertifizierung "Energieeffizientes Rechenzentrum".

 

CO2-Ausstoß bei Neufahrzeugen Die Forderung, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß bei Neufahrzeugen ab dem Jahr 2012 EU-weit auf 120 Gramm pro Kilometer festzusetzen, stieß bei einer Anhörung des Umweltausschusses Mittwoch letzter Woche auf ein geteiltes Echo. Grundlage der Expertenanhörung waren zwei Anträge von Bündnis 90/Die Grünen (16/9307) und der Fraktion Die Linke (16/9105) anlässlich der im Dezember anstehenden Verhandlungen zwischen den EU-Regierung und der EU-Kommission über eine europäische Verordnung zur Festsetzung von Emissionsnormen für Neufahrzeuge KOM (2007) 856.

 

Green-IT-Maßnahmen in Europa Anlässlich seines Besuchs in Brüssel würdigt Michael Dell die Initiativen der Europäischen Kommission für eine umweltfreundliche Beschaffung in Unternehmen, eine nachhaltige Industriepolitik und den Beitrag der Kommission für mehr Energie-Effizienz im ITK-Sektor. In Gesprächen mit der Europäischen Kommission in Brüssel erklärt Michael Dell, Chairman und CEO bei Dell, dass sein Unternehmen sehr eng mit den EU-Behörden zusammenarbeiten will, um die Rahmenbedingungen für einen Schutz der Umwelt bei gleichzeitiger Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität festzulegen.



EU-Beschluss: Reduzierung von CO2-Emissionen Der bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat den Beschluss des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments zur CO2-Reduzierung bei Neuwagen scharf kritisiert. Zwar sei die beschlossene Anrechnung von Öko-Innovationen auf den CO2-Ausstoß ein Fortschritt.

 

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