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Konferenz: "Der Compliance Officer"


EUROFORUM-Konferenz: "Der Compliance Officer", 28. und 29. Mai 2008, Freising b. München
Diskutieren Sie die aktuellen Themen für Compliance Officer!


(07.03.08) - Die aktuellen Entwicklungen zeigen mehr denn je: Funktionierendes Compliance Management ist unabdingbar, um Haftungsfallen aus dem Weg zu gehen. Firmen, die auf Compliance ganz verzichten oder sie nicht ausreichend unterstützen, tragen ein hohes Risiko: Negative Presseberichte und horrende Strafzahlungen, z.B. wegen EU-Kartellrechtsverstößen, sind für Reputation und Bilanzen äußerst schädlich.

Unter Vorsitz von Wirnt Galster (Compliance Officer bei der Heidelberger Druckmaschinen AG) findet am 28. und 29. Mai 2008 in Freising bei München erneut die EUROFORUM-Konferenz "Der Compliance Officer" statt.

Diese Konferenz informiert Sie über
>>
Wertemanagement und Verhaltenskodizes
>> Aufbau und Strukturen einer Compliance-Organisation im Unternehmen
>> Risikomanagement und internationale Aspekte der Corporate Compliance
>> Datenschutz, Steuerrisiken und Kartellrecht
>> Praktische Erfahrungen bei der öffentlichen Auftragsvergabe
Treffen Sie Compliance-Beauftragte vor Ort und tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen aus.

Das detaillierte Programm der Konferenz mit ausführlichen Informationen erhalten Sie hier
Detaillierte Informationen finden Sie online hier
Zur Anmeldung gelangen Sie hier

Folgende Referenten berichten Ihnen und stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung:

  • Dr. Jan Byok, LL.M., Partner und Rechtsanwalt, Bird & Bird Rechtsanwälte
  • Wirnt Galster, Compliance Officer, Heidelberger Druckmaschinen AG
  • Otto Geiß, Leiter Revision/Projektleiter Wertemanagementsystem, Fraport AG
  • Andreas Herzig, Partner, Enterprise Risk Services, Deloitte & Touche GmbH
  • Dr. Alexander Jakob, Head of Corporate Audit, MAN AG
  • Dr. Benno Kanski, Chief Compliance Officer, Bereichsleiter Konzernrevision, Jungheinrich AG
  • Gabriela Krader LL.M., Konzerndatenschutzbeauftragte, Deutsche Post World Net, Deutsche Post AG
  • Dr. Karsten Randt, Partner und Fachanwalt für Steuer- und Strafrecht, Flick Gocke Schaumburg
  • Prof. Dr. Martin Reufels, Partner, Heuking Kühn Lüer Wojtek
  • Christopher Rother, Leiter Regulierungs-, Wettbewerbs- und Kartellrecht, Deutsche Bahn AG
  • Dr. Hans-Christoph Schimmelpfennig, Partner und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Nörr Stiefenhofer Lutz
  • Dr. Roland Steinmeyer, LL.M., Rechtsanwalt und Partner, WilmerHale
  • Dr. Markus Wagemann, Direktor beim Bundeskartellamt, Vorsitzender der 11. Beschlussabteilung, Bundeskartellamt
  • Dr. Jürgen Wessing, Partner und Fachanwalt für Strafrecht, Wessing Rechtsanwälte
  • Prof. Dr. Josef Wieland, Konstanz Institut für WerteManagement, HTWG – Hochschule Konstanz Technik Wirtschaft und Gestaltung
  • Anton Winkler, Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft München I


Die Themen im Überblick:

  • Key Note: Compliance und Wertemanagement – zwei Seiten einer Medaille
  • Compliance und Strafrecht
  • Aufbau und Strukturen einer Compliance-Organisation im Unternehmen – Prävention in einer Unternehmenskultur pro Compliance
  • Compliance im Spannungsfeld der Revision? Unterstützung oder Behinderung?
  • Arbeitsrechtliche Aspekte
  • Rechtliche Fragen von Compliance-Hotlines
  • Datenschutz und Compliance Management
  • Internationale Aspekte der Corporate Compliance: Bedeutung des U.S. FCPA für deutsche Unternehmen
  • Compliance als Teil des Risikomanagements – Nur alter Wein in neuen Schläuchen?
  • Wieviel IT steckt in 'Compliance'? – Wissenswertes für den Compliance Officer
  • Prävention durch Wertemanagement am Beispiel der Fraport AG
  • Non-Compliance in Geschäften mit der öffentlichen Hand
  • Steuerrisiko Korruption
  • Antitrust Compliance in der Unternehmenspraxis
  • Compliance aus Sicht einer Kartellbehörde


So bewerteten ehemalige Teilnehmer die Konferenz "Der Compliance Officer":
"Für den Einstieg, aber auch zur Vertiefung sehr gut geeignet, ganz abgesehen vom Vorteil des Kontaktknüpfens." (Wolfgang Hördt, LBBW Immobilien GmbH)
"Sehr empfehlenswert." (Sebastian Schlender, Bertelsmann AG)

Diese Konferenz ist konzipiert für
>>
Compliance-Beauftragte,
>> Mitarbeiter, die in Kürze das Amt des Compliance-Beauftragten übernehmen,
>> Mitarbeiter der Abteilungen Recht, Revision, Controlling, Vertrieb/EinkaufBeschaffung, Vergabe
>> Rechtsanwälte und Unternehmensberater.

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Kontakt

EUROFORUM Deutschland GmbH
Michaela Endemann
Senior-Konferenz-Koordinatorin
E-Mail: michaela.endemann@euroforum.com
Tel: 02 11/96 86-35 46
Web: http://www.euroforum.de/der-compliance-officer


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Meldungen: Markt-Nachrichten

  • Tausende Briefkastengesellschaften vorgehalten

    Seit drei Jahren ermittelt das Bundeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen insgesamt drei Beschuldigte. Ab 18.02.2019 erfolgte die gleichzeitige Beschlagnahme von vier Immobilien in Schwalbach am Taunus, Nürnberg, Regensburg und Mühldorf am Inn im Gesamtwert von rund 40 Millionen Euro. Daneben wurde ein Konto bei einer Bank in Lettland mit einem erwarteten Guthaben in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro beschlagnahmt, welches aus der Veräußerung einer weiteren Immobilie in Chemnitz herrührt. Zusätzlich wurde die vorläufige Sicherung von Kontoguthaben bei diversen Banken in Deutschland auf der Grundlage von Vermögensarresten in Höhe von ca. 6,7 Millionen Euro bei zwei beteiligten Immobiliengesellschaften in Deutschland veranlasst.

  • Korruption: Dunkelfeld weiterhin sehr groß

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2017 einen Rückgang der Korruptionsstraftaten registriert. Wie aus dem veröffentlichten Bundeslagebild Korruption hervorgeht, nahm die Zahl dieser Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 4.894 ab. Damit wurde 2017 die niedrigste Anzahl von Korruptionsstraftaten seit fünf Jahren gemeldet. Das BKA führt diese Entwicklung unter anderem auf etablierte Compliance-Strukturen in Unternehmen und Behörden sowie auf die damit verbundene Sensibilisierung der Mitarbeiter zurück. Einen Grund zur Entwarnung liefern die Zahlen indes nicht: Nur ein Teil aller begangenen Korruptionsstraftaten wird polizeilich bekannt. Das Dunkelfeld wird weiterhin als sehr groß eingeschätzt.

  • Organisierte Kriminalität ist transnational

    "Die Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter und Betätigungsfelder. Damit ist und bleibt das Bedrohungs- und Schadenspotential, das von Organisierter Kriminalität ausgeht, unverändert hoch", so BKA-Präsident Holger Münch bei der heutigen Pressekonferenz im BKA-Wiesbaden zur Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität 2017. Die Gesamtzahl der Ermittlungsverfahren gegen Gruppierungen der Organisierten Kriminalität liegt auf unverändert hohem Niveau: 2017 wurden 572 OK-Verfahren registriert (2016: 563). Rund 1/3 der OK-Gruppierungen ist im Bereich der Rauschgiftkriminalität (36,2 Prozent) aktiv. Damit ist und bleibt Drogenhandel das Hauptbetätigungsfeld von OK-Gruppierungen, gefolgt von Eigentumskriminalität (16,4 Prozent). An dritter Stelle findet sich Wirtschaftskriminalität (11,0 Prozent). Der polizeilich erfasste Schaden lag 2017 bei rund 210 Millionen Euro (2016: rund 1 Mrd. Euro).

  • Finanzermittlungen der Ermittlungsbehörden

    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • Bezahlen im Online Handel

    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".

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