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Entscheidungsgrundlagen



Im Überblick

Prüfung von Compliance Management-Systemen Unternehmen und deren Management sollen im Einklang mit dem geltenden Recht und sonstigen regulatorischen oder vertraglichen Vorgaben handeln. Dies ist eine Binsenweisheit, die in den letzten Jahren auch in Deutschland unter dem Begriff Compliance eine beeindruckende Karriere gemacht hat – nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Fälle von Korruption oder Kartellverletzungen, die aufgezeigt haben, dass Compliance offenbar nicht überall eine Selbstverständlichkeit ist.

Soziale Netzwerke im Web 2.0-Zeitalter Das Privat- und Berufsleben auf Web 2.0-Kommunikationsplattformen wie Facebook, Xing & Co wächst rasant zusammen. Unternehmen müssen jetzt ihre Hausaufgaben in Sachen Nutzungsrichtlinien machen, damit der Umgang mit den Online-Kontaktnetzwerken geregelt ist.

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Inhalte

Kerstin Richter

Kreditinstitute dürfen Compliance-Regelungen nicht nur als auferlegtes Übel ansehen, Bild: PPI AG


17.05.10 - Compliance-Prüfungen: Aufbau, Überwachung und Verbesserung von Compliance Management-Systemen (CMS)

26.02.10 - "Social Media Tools": Notwendiges Übel oder unvermeidbare Notwendigkeit?

21.01.10 - Die drei am meisten unterschätzten Nebenwirkungen von Compliance

13.01.10 - Korruption und Wirtschaftskrise: Machen sich Präventionsmaßnahmen bezahlt?

17.08.09 - 4 Tipps, wie Firmen kostengünstig die IKS/RMS-Anforderung von BilMoG umsetzen können

06.08.09 - Erst Sicherheit, dann Compliance: Ein statisches Security-Programm vermittelt ein falsches Gefühl der Sicherheit

02.04.09 - Anonymität und Vertraulichkeit als Basis: Wie ein ideales Hinweisgebersystem beschaffen sein sollte

20.02.09 - Die Geschäftsleitung eines Unternehmens haftet etwa bei Rechtsstreitigkeiten, wenn entsprechende Originaldokumente nicht mehr auffindbar sind

10.02.09 - Deutscher Fiskus erschwert Steuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen

16.01.09 - Neue Anforderungen an Corporate Governance und Compliance machen auch um Outsourcing-Dienstleistungen keinen Bogen

24.10.08 - Identity Management kann die regelbasierte und automatisierte Rechtevergabe gewährleisten

20.10.08 - Orientierung für eine gute und transparente Zusammenarbeit im Gesundheitsmarkt

07.05.08 - Was muss man beim Kauf gebrauchter Software beachten? - Paketware oder Volumenlizenz – ein wesentlicher Unterschied

25.04.08 - Angesichts fehlender Ressourcen werden häufig Kompromisse zwischen Sicherheit und Compliance getroffen

21.04.08 - Anforderungen an die Organisation in börsennotierten Unternehmen zur Erfüllung insiderrechtlicher Pflichten

27.03.08 - White Paper: Identity and Security Management and Strong Information Technology Governance

31.01.08 - Warum europaweit tätige Unternehmen schnellstens die acht Vorteile von SEPA nutzen sollten

31.08.07 - Identitätsmanagement: Die rollenbasierte Steuerung und Verwaltung der Zugriffsrechte ist ein zentraler Bestandteil einer Compliance-gerechten Sicherheitsstrategie

14.08.07 - Compliance mit weniger Ressourcen: Ein Framework für "IBM System i" - Implementierung von Third-Party-Tools, die Systeme um Compliance-Funktionalitäten ergänzen

15.12.06 - Corporate Compliance: Integration mit System - ein Ratgeber für die Praxis

29.11.06 - Wie lassen sich bei notwendigen Compliance-Schulungsmaßnahmen die Kosten reduzieren und das Risiko verringern?

09.11.06 - Fachbeitrag: Single Sign-on - Komfort für den Benutzer oder ein Sicherheitsrisiko?

31.10.06 - Worauf der Anwender bei der Auswahl der Bandbibliothek achten sollte

Meldungen: Entscheidungshilfen

Compliance-Projekte in Finanzinstituten Obwohl Compliance in den letzten Jahren ein zentrales Thema deutscher Banken geworden ist, funktioniert die Umsetzung häufig nicht reibungslos. Viele Kreditinstitute betrachten die Erfüllung der Anforderungen immer noch als notwendiges Übel – die Umsetzung wird daher teilweise kurzfristig und nicht umfassend genug aufgesetzt. Unliebsame Nebenwirkungen, die derzeit bei vielen Banken auf keinem Beipackzettel der Umsetzungsplanung stehen, sind oftmals die Folge. Anstatt die Sicherheit für Bankkunden und Geldhäuser zu erhöhen, lähmen sie die reibungslosen Abläufe im Unternehmen. Umso wichtiger ist es für die Institute, die möglichen Begleiterscheinungen von Compliance und ihre Ursachen zu kennen – nur dann können sie ihnen von Beginn an mit einem umfassenden Projekt systematisch entgegensteuern.

Kostengünstige Umsetzung der BilMoG-Anforderungen Mit dem 29. Mai 2009 ist das BilMoG (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) in Kraft getreten. Demnach müssen kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften erstmals die wesentlichen Merkmale ihres internen Kontroll- und Risikomanagementsystems in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess beschreiben. Gerade in Zeiten, in denen die Budgets ohnehin knapp sind, kommen so noch weitere Kosten auf die Unternehmen zu. Dr. Anne-Katrin Straesser, Autorin des Buches "7 Secrets of Highly Profitable Internal Control Systems" gibt dazu vier Tipps, wie Unternehmen Kosten sparen können, wenn diese Anforderung umgesetzt wird.

Compliance garantiert keine Sicherheit Im Compliance-Wettrennen mit internationalen Gesetzgebungen und Richtlinien bleibt die IT-Sicherheit nur zu oft auf der Strecke. Der amerikanische Compliance-Experte Paul Reymann empfiehlt, die Gemeinsamkeiten verschiedener Richtlinien als Grundlage für IT-Sicherheit zu nehmen, um Kopfschmerzen zu vermeiden und automatisch zur Compliance zu gelangen.

Whistleblowing und Hinweisgebersysteme Im Zuge einer verstärkten Compliance-Diskussion in Deutschland gewinnt auch das Thema Whistleblowing hierzulande immer mehr an Bedeutung. Hinweise, die über Whistleblower die relevanten Stellen im Unternehmen erreichen sollen, werden über sogenannte Hinweisgebersysteme aufgenommen. Obwohl diese Systeme zumeist die gleichen Ziele verfolgen, unterscheiden sich die in den Unternehmen eingesetzten Hinweisgebersysteme in ihrer Anwendung stark voneinander.

Checkliste für sicheren Umgang mit Dokumenten Die Anzahl wichtiger Unternehmensdokumente, die in gedruckter Form auf Papier vorliegen, nimmt im digitalen Zeitalter zwar immer weiter ab. Dennoch müssen Unternehmen auch heute noch mit einer großen Zahl physischer Dokumente umgehen, die es zu indexieren und archivieren gilt - sei es aufgrund rechtlicher Vorschriften oder interner Vorgaben. Iron Mountain hat deshalb eine Checkliste für den sicheren Umgang mit Unternehmensdokumenten zusammengestellt.

Immer häufiger: Die Umsatzsteuer-Nachschau Aus Angst vor Steuerausfällen erschwert das Bundesfinanzministerium (BMF) deutschen Unternehmen das Prozedere bei innergemeinschaftlichen Lieferungen. Mit einem aktuellen Schreiben (BMF-Schreiben vom 06.01.09) stemmt es sich gegen Erleichterungen, die der Europäische Gerichtshof im Hinblick auf die Steuerbefreiung solcher Lieferungen geschaffen hat.

Outsourcing und Compliance In vielen IT-Abteilungen regiert derzeit der Rotstift, da die Auswirkungen der aktuellen Krise an den Finanzmärkten auf die reale Wirtschaft nicht ausbleiben. Das Thema Outsourcing bekommt dadurch erneut Rückenwind: In Boomzeiten gilt es als gute Möglichkeit, um Zugang zu neuen Technologien und Ressourcen zu erhalten und in Krisenzeiten gilt Outsourcing als Kostensenker. Dabei ist kaum ein Thema gleichzeitig so umstritten. Gernot Keckeis, Director Identity & Security bei Novell, und Michael Junk, IT-Security & Compliance Manager bei Novell, untersuchen, welche Vorteile die Auslagerung von einzelnen Geschäftsprozessen mit sich bringen kann und welche Hürden gemeistert werden müssen.

Regelbasiertes Rechtemanagement und Compliance Compliance ist derzeit in aller Munde. Kein Wunder: In den Medien häufen sich Berichte über Schäden aufgrund mutwilliger Manipulationen oder unbeabsichtigter Verletzungen von Sicherheitsrichtlinien. Neue Vorgaben wie EuroSOX schlagen Wellen. Die Einhaltung der Vorschriften ist Chefsache, doch die IT trägt einen entscheidenden Teil zur Einhaltung bei. econet, der Münchner Experte für serviceorientiertes Identitätsmanagement, rät Unternehmen, rasch die generischen Voraussetzungen für möglichst viele Compliance-relevante Faktoren zu schaffen.

Regeln für die Healthcare Compliance Eine gute und transparente Zusammenarbeit braucht klare Regeln. Gemeinsam mit den Partnern in den Krankenhäusern und der Ärzteschaft engagieren sich der BVMed und seine Mitgliedsunternehmen seit vielen Jahren intensiv dafür, der Kooperation im Gesundheitsmarkt eine sichere und transparente Grundlage zu geben. Gemeinsam wurden der "Kodex Medizinprodukte", der "Gemeinsame Standpunkt" und Mustervertragselemente zur Zusammenarbeit entwickelt.

Vorsicht beim Kauf von gebrauchter Software Der Gebrauchthändler U-S-C warnt aufgrund aktueller Marktbeobachtungen dringend vor versteckten Stolpersteine beim Kauf von gebrauchter Software und erklärt, was man beim Kauf gebrauchter Software beachten muss, um keine Probleme mit den Herstellern zu bekommen.

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