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Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)


Standards für Compliance-Management

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)

Probeabo: 2 Ausgaben kostenlos

Die Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) - Prävention und Aufdeckung in der Compliance-Organisation - will Standards und Best Practices für das Compliance-Management setzen. Sie bildet hierbei insbesondere Vertiefungen in den Bereichen Risk- und Anti-Fraud-Management.

Die ZRFC führt konsequent als kaufmännisch-juristische Fachzeitschrift das von Ihnen benötigte aktuelle Wissen für das Compliance-Management aus unterschiedlichsten Disziplinen zusammen und bündelt es ganzheitlich.

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Im Überblick

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)

Transfers von Daten in die USA Nachdem der EuGH im Oktober 2015 die bis dahin gültige Safe-Harbor-Entscheidung der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2000 für ungültig erklärt hat und damit diese Rechtsgrundlage für den Transfer von Daten aus Europa in die USA wegfiel, wurden fieberhaft neue Lösungen gesucht. Am 1. Februar 2016 kündigte die EU-Kommission den Nachfolger von Safe Harbor, das EU-U.S. Privacy Shield, an und benannte erste Eckpunkte des Datenschutzschildes. Datenschützer reagierten allerdings eher verhalten und haben der Kommission eine Frist zur Vorlage belastbarer Dokumente bis Ende Februar 2016 gesetzt. Inzwischen liegt der Text vor; doch auch hier wird umgehend Kritik laut.

Compliance-Funktion bei Bausparkassen Im Dezember 2015 ist das zweite Gesetz zur Änderung des Gesetzes über Bausparkassen in Kraft getreten, das geänderte Bausparkassengesetz gilt seit 1. Januar 2016. Nach über 25 Jahren ohne Novellierung der Rechtsgrundlagen hat der Gesetzgeber nun reagiert, um das Rechtsumfeld der Spezialkreditinstitute sowohl den veränderten wirtschaftlichen als auch regulatorischen Rahmenbedingungen anzupassen. Vorrangiges Ziel der Gesetzesnovelle ist es, durch eine Ausweitung der zulässigen Geschäftsfelder und der Schaffung günstigerer Refinanzierungsmöglichkeiten, die Ertragslage der Bausparkassen dauerhaft zu sichern und zu stärken.


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Die Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) ermöglicht es dem Unternehmen, die dringend benötigten Compliance-Maßnahmen zu ergreifen
ZRFC zeigt aus den verschiedensten Blickwinkeln, wie ein wirkungsvolles Compliance-Management anzulegen und fortzuentwickeln ist

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ZRFC zeigt aus den verschiedensten Blickwinkeln, wie ein wirkungsvolles Compliance-Management anzulegen und fortzuentwickeln ist, um Verlusten, Schadensersatzansprüchen und strafrechtlichen Konsequenzen vorzubeugen.

Somit ermöglicht es die ZRFC, in Ihrem Verantwortungsbereich
>> die dringend benötigten Compliance-Maßnahmen zu ergreifen
>> präventiv vorzugehen und gezielt Probleme und Schwachstellen aufzudecken
>> aktiv, umfassend und zielgerichtet Schadensquellen und Gefährdungen zu begegnen
>> die interne Organisation fortwährend für das Compliance-Management zu optimieren
>> alle wichtigen Aspekte der aktuellen Rechtslage zu kennen

Der Preis für ein ZRFC-Jahresabonnement (6 Hefte, ca. 48 Seiten) beträgt 117,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 9,50 Euro / Ausland: 17,70 Euro); ISSN 1867-8386

Vorzugspreis bei gleichzeitigem Bezug der Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) 99,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 9,50 Euro / Ausland: 17,70 Euro)

Einzelheftpreis: 24,00 Euro (inkl. 7 % MwSt. , zzgl. Versand)

Erscheinungsweise: (Anfang Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember)

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) - Prävention und Aufdeckung in der Compliance-Organisation

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Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance - Inhalte

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)

Probeabo: 2 Ausgaben kostenlos


04.05.16 - GRC-Report: EU-U.S. Privacy Shield

03.05.16 - Die Novelle des Bausparkassengesetzes bringt Bausparkassen in Deutschland den notwendigen Handlungsspielraum, damit diese sich flexibel an die veränderten Marktbedingungen anpassen können

02.05.16 - Regelungslücke in Compliance-Systemen? Überlegungen anlässlich des VW-Abgasskandals

29.04.16 - Open Source Intelligence: Frei zugängliche Daten zur Erfüllung der Anforderungen der 4. EU-Geldwäscherichtlinie?

28.04.16 - Geldwäscheprävention und -bekämpfung bei Güterhändlern

27.04.16 - Der Standard TR CMS 101 von TÜV Rheinland

07.03.16 - Das mittelbare Bereitstellungsverbot in EU-Sanktionsregimen - Wie weit müssen Unternehmen bei der Geschäftspartnerprüfung gehen?

04.03.16 - Ist ein Derivat ein Risiko, der Verzicht darauf aber nicht? Gedanken zum Risikomanagement in Kommunen

03.03.16 - Safe Harbor 2.0: Konsequenzen für die Praxis aus der Safe Harbor-Entscheidung des EuGH

02.03.16 - Ist ein Derivat ein Risiko, der Verzicht darauf aber nicht? Gedanken zum Risikomanagement in Kommunen

01.03.16 - Betrug und Korruption: Doch der leichtere Weg zum Wachstum?

29.02.16 - Die Vermittlung von Wissen im Umgang mit Korruption steht wie bei fast allen wirtschaftskriminellen Phänomenen vor dem Problem, dass die Kenntnis der Schemata alleine nicht ausreicht, um mit dieser Thematik praxisorientiert umzugehen

13.01.16 - Neu: Zuwendungen ohne Zustimmung können strafbar sein

13.01.16 - Die Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) betrifft die Übermittlung personenbezogener Daten aus der Europäischen Union (EU) in die USA und beeinflusst damit den internationalen Verkehr besonders geschützter Daten maßgeblich

12.01.16 - Korruptionsregister: Nationale und internationale Erfahrungen

12.01.16 - ICC Toolkit zur wettbewerbsrechtlichen Compliance, Teil 2

11.01.16 - Hamburger-Compliance-Zertifikat: Ein echtes System zur Zertifizierung von CMS

11.01.16 - Zum aktuellen Stand des Risikomanagements in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gibt es bisher wenige substanzielle Ergebnisse

13.11.15 - Stellung des Compliance-Officers in Matrixorganisationen - Chancen und Risiken

13.11.15 - Welche Anforderungen enthält die Außenwirtschaftsverordnung? Was ist bei Ordnungswidrigkeitenverfahren zu beachten?

12.11.15 - Aufklärung vor Aussage: Ein Plädoyer für mehr Schutz des Arbeitnehmers vor (ungewollter) Selbstbezichtigung im Rahmen von unternehmensinternen Untersuchungen

12.11.15 - ICC Toolkit zur wettbewerbsrechtlichen Compliance, Teil 1

12.11.15 - ISO 19600: Der neue Standard zur Zertifizierung von Compliance-Management-Systemen

02.09.15 - Compliance-Schulung für Unternehmenseinsteiger: Ein Fallbeispiel

01.09.15 - IDW PS 980: Grundsätze ordnungsmäßiger Prüfung von Compliance-Management-Systemen

31.08.14 - Eine Umfrage unter Führungskräften zu Chancen und Herausforderungen von Korruptionsprävention in Indien

28.08.15 - Streitgespräch zum Thema Compliance und CMS

27.08.15 - Compliance-Kultur: Wissenschaftler und Aufsichtsräte als Spiegel einer gesellschaftlichen Entwicklung

29.06.15 - Neues an der Korruptionsfront: Ausweitung der Korruptionsstrafbarkeit für Arbeitnehmer

26.06.15 - Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen: Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur Einführung eines neuen § 299a StGB

25.06.15 - Der Prozess hinter dem Prozess: Dem Hinweisgebersystem hinter die Kulissen geschaut

24.06.15 - E-Crime auf dem Vormarsch: Bedrohung so groß wie noch nie

23.06.15 - Whistleblowing als Instrument zur Prävention und Detektion

22.06.15 - Besondere Compliance für bestimmte Mitarbeitergruppen

19.06.15 - Nachhaltigkeitsberichterstattung im Lagebericht Überregulierung durch die neue CSR-Richtlinie?

14.04.15 - UKBA 2010: Erste Verurteilung mit Unternehmensbezug

13.04.15 - Auf einem Auge blind (Teil 2): Korruptionsbekämpfung läuft oft ins Leere, weil informelle psychologische und soziale Prozesse ignoriert werden

10.04.15 - Compliance-Management und Controlling

09.04.15 - Korruption in der Geschichte: Ein Blick in die Vergangenheit mit Aussichten für die Zukunft

08.04.15 - Der Dreiklang aus Governance, Risk und Compliance – GRC bei Leasinggesellschaften

27.02.15 - Anforderungen an die Produktsicherheit, dargestellt am Schweizer Produktesicherheitsgesetz

26.02.15 - Auf einem Auge blind (Teil 1): Korruptionsbekämpfung läuft oft ins Leere, weil informelle psychologische und soziale Prozesse ignoriert werden

25.02.15 - Compliance-Systeme & unternehmerische Eigenverantwortung

24.02.15 - ISO-Compliance: Ein internationaler Leitfaden für das Unternehmens-CMS

23.02.15 - Risikomanagement: Betrachtung der Supply Chain statt statt lediglich des Unternehmens

22.12.14 - Aktuelle Urteile: Rechtsverfolgungsgemeinschaften - Ein sinnvoller Trend?

19.12.14 - Einfache Ergänzungen des Ordnungswidrigkeitengesetzes genügen – ein neues "Verbandssanktionenrecht" ist kontraproduktiv

18.12.14 - Freisprüche für Ex-Bankvorstände der HSH Nordbank AG: Eine betriebswirtschaftliche Bewertung

17.12.14 - Fraud-Interviews in der Abschlussprüfung (Teil 2)

16.12.14 - Die Rolle des Aufsichtsrats in der Compliance: Seine Rechte, Pflichten und Haftungsmöglichkeiten

15.12.14 - Nachhaltigkeitsmanagement im Mittelstand: Ergebnisse einer aktuellen empirischen Studie

27.10.14 - Aktuelle Urteile: Vermögenstransfer im Konzern: Strafbarkeitsrisiko Untreue

24.10.14 - Fraud-Interviews als effektive Methode der Informationsgewinnung

23.10.14 - Hinter jedem Compliance-Vorfall aber auch hinter jeder Lösung steht ein Mensch

22.10.14 - Ein wertebasierter Ansatz für das Compliance-Management

21.10.14 - Compliance dritter Parteien - Unscharfe Grenzen zwischen Unternehmen und Umwelt

20.10.14 - Compliance-Management im deutschen Mittelstand - Eine komparative Betrachtung aktueller Studienergebnisse

27.08.14 - Wirtschaftsprüfer: Berufspflichtverletzung trotz Management Fraud

26.08.14 - 2013 – das Jahr der Entscheidungen: Entwicklungen im Bereich Compliance

25.08.14 - Verantwortung der Geschäftsleitung für Compliance

22.08.14 - Konzeption eines Hinweisgebersystems: Anforderungen, Risiken und Handlungsempfehlungen

21.08.14 - Implementierung eines Code of Conduct im Unternehmen - Erstellung und arbeitsrechtliche Wirksamkeit

20.08.14 - Die Wirksamkeit von Compliance-Management-Systemen

19.08.14 - Compliance muss Teil der Corporate Identity werden

02.07.14 - IT-gestützte Geldwäsche- und Betrugsbekämpfung in Banken und Versicherungen

01.07.14 - Wofür ein Compliance-Officer einstehen muss, was er mitbringen soll und wofür er haftet

 

Im Überblick: ZRFC

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)

Betrugs-Compliance Dem VW-Konzern stehen infolge des Abgasskandals Kosten in Milliardenhöhe ins Haus. Auslöser ist dem Vernehmen nach betrügerisches Verhalten in Zusammenhang mit manipulierter Motorsteuerungssoftware zur Verschleierung der tatsächlichen Abgaswerte. Was bedeutet dieser Fall für die Compliance-Welt? Offenbart der Abgasskandal eine bislang vernachlässigte Regelungslücke in den Compliance-Management-Systemen (CMS) von Unternehmen?

Die Entwicklung eines integrierten OSINT-Ansatzes Seit Verabschiedung der Richtlinie (EU) 2015/849 (im Folgenden vereinfacht: 4. EU-Geldwäscherichtlinie) stehen Verpflichtete bei der Ermittlung des wirtschaftlichen Eigentümers vor neuen Herausforderungen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie man frei zugängliche Daten zur Ermittlung des wirtschaftlichen Eigentümers effizient und zielgerecht nutzen kann.

Effektive Bekämpfung von Geldwäsche Das Geldwäschegesetz verpflichtet Güterhändler in Deutschland zur Einrichtung eines Systems zur Geldwäschegesetz (GwP). Allerdings fehlt eine empirische Untersuchung der diesbezüglichen Praxis. Die vorliegende Studie ergründet mit einem explorativen Ansatz den Stand der GwP bei Güterhändlern. Es zeigt sich, dass diese trotz entsprechender Risiken nicht ausreichend implementiert ist. Grund dafür ist unter anderem eine mangelnde und heterogene Aufsicht. Eine erfolgreiche Einrichtung ist aber möglich.

Compliance-Management-Systeme Der TÜV Rheinland hat sich mit Standards auseinandergesetzt, die sich mit Compliance befassen. Im Jahre 2011 ist der TÜV Rheinland zu dem Entschluss gelangt - nachdem man sich mit dem australischen Compliance-Standard AS 3806 für Compliance-Programme und den IDW PS 980 Prüfungsstandard für Grundsätze ordnungsmäßiger Prüfung von Compliance- Management-Systemen befasste - einen eigenen Compliance-Standard, den TR CMS 101, zu entwickeln. Ziel war es, den Unternehmen und Organisationen einen umfänglichen Standard an die Hand zu geben, der es ihnen erleichtert, ihr eigenes Compliance-Management-System zu entwickeln, aufzubauen und die Wirksamkeit dieses Systems von einer neutralen Prüfgesellschaft durch ein Zertifikat bestätigen zu lassen.

Große Compliance-Herausforderung Die verschiedenen EU-Sanktionsregime enthalten im Regelfall das Verbot, bestimmten gelisteten natürlichen und juristischen Personen, Organisationen und Einrichtungen ("Sanktionszielen") unmittelbar oder mittelbar Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Gerade die Beachtung des mittelbaren Bereitstellungsverbots bereitet Unternehmen oftmals große Schwierigkeiten, da sie über die Prüfung ihres unmittelbaren Geschäftspartners hinaus sicherstellen müssen, dass ein geplantes Geschäft nicht zu einer mittelbaren wirtschaftlichen Begünstigung von Sanktionszielen führt - etwa, weil der nicht gelistete unmittelbare Geschäftspartner unter der Kontrolle eines Sanktionsziels steht.

Wirtschaftsstrafrechtliche Sachverhalte Interne Untersuchungen haben bei der Aufklärung wirtschaftsstrafrechtlicher Sachverhalte seit Jahren eine zentrale Bedeutung. Dies gilt angesichts der z. B. aus §§ 30, 130 OWiG folgenden Compliance-Pflichten zur Vollaufklärung beim Verdacht von Unregelmäßigkeiten unverändert, trotz der zu Recht von Groß kürzlich festgestellten zugenommen Skepsis vieler Staatsanwaltschaften gegenüber derartigen Untersuchungsberichten. Da ein Großteil der Kommunikation heutzutage auf elektronischem Wege erfolgt, ist aus Sicht von Unternehmen meist die Auswertung der betrieblichen E-Mail-Accounts der Mitarbeiter von besonderem Interesse.

Risiken aus dem Safe Harbor-Urteil kennen Am 6. Oktober 2015 hat der EuGH die bis dahin gültige Safe Harbor-Entscheidung der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2000 für ungültig erklärt. Auf Grundlage der Safe Harbor-Entscheidung hatten in der Vergangenheit Tausende europäische Unternehmen die Übermittlung von personenbezogenen Daten in die USA legitimiert. Diese Übermittlungen sind seit dem 6. Oktober 2015 schlicht illegal und können daher von den Datenschutzaufsichtsbehörden untersagt oder mit Bußgeldern belegt werden. Der Beitrag zeigt die Hintergründe des Urteils auf und erläutert, wie Unternehmen den daraus resultierenden Risiken zurzeit begegnen können.

Es gibt kein risikoloses Handeln in einer Kommune Kommunales Handeln unterliegt vielfältigen Risiken. Diese im Zusammenhang und nicht nur punktuell zu betrachten, ist ein relativ neues Themenfeld. Zwar sind die rechtlichen Anforderungen an die Kommunen deutlich geringer als an Unternehmen; ein verpflichtendes Risikomanagement gibt es nicht. Aufgrund verlustreicher Geschäfte haben in den vergangenen Jahren vor allem Derivate besondere Aufmerksamkeit gefunden.

Non-Compliance-Kosten höher als je zuvor Trotz weitreichender Compliance-Bemühungen in den letzten Jahren zeigen die Ergebnisse des EY Fraud Survey 2015, dass Betrug und Korruption weiterhin weit verbreitet sind, und Unternehmen diesen Risiken nach wie vor nur selten angemessen begegnen. Unternehmen sehen sich national wie auch international mit immer komplexeren Herausforderungen konfrontiert, die ihr Wachstum hemmen, unter anderem Marktvolatilität, geopolitische Instabilität, Ölpreisschocks und Wirtschaftssanktionen. Doch stehen sie ebenfalls unter dem Druck, stetiges Wachstum zu erzielen. Ist unter diesen Umständen Non-Compliance der leichtere Weg zum Wachstum? Mit einer Studie zu den Themen Governance, Risk und Compliance (GRC) und dem zweijährlichen Fraud Survey ist EY dieser Frage nachgegangen.

Korruption = Black Box? Die komplexen Aufgaben der Corporate Governance-Funktionen und die Ereignisse der letzten Zeit führen uns täglich vor Augen, dass wirtschaftskriminelle Schemata über eine längere Zeit praktiziert werden und einen erheblichen Schaden verursachen können. Dieser Artikel befasst sich mit Korruption und entwickelt auf der Grundlage praktischer Erfahrungen eine Fallstudie, die zum Ziel hat, eine ganzheitliche Sichtweise für einen Vorfall zu vermitteln. Im Mittelpunkt steht dabei die zu schließende Lücke zwischen den vorhandenen Informationen und dem auszuwertenden bzw. tatsächlich vorliegenden Datenmaterial.

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