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IT-Sicherheit gesetzlich verordnet - Unternehmen i



Im Überblick

Compliance und Web 2.0-Anwendungen Compliance im Web 2.0-Umfeld ist ein heikles Thema. Die Kanzlei Hanselaw Hammerstein und Partner hat im Auftrag der Content Security-Spezialistin Clearswift rechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Nutzung von Web 2.0-Anwendungen im Web beantwortet. Blogs, Instant Messaging Nachrichten, Wiki-Einträgen können unerwartete rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Reform des Schuldverschreibungsrechts Das Bundesjustizministerium hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz über Schuldverschreibungen aus Anleihen vorgelegt ("SchVG-E"). Ziel des neuen Gesetzes ist es, die Handlungsspielräume der Gläubiger zu erweitern und durch Angleichung an internationale Standards die Wahl deutschen Rechts für Emittenten attraktiver zu machen.

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Inhalte


11.11.08 - Alarmierend hohe Bußgelder und fehlende Rechtsstaatlichkeit: Experten sehen großen Reformbedarf im europäischen Kartellrecht

30.10.08 - Rechtliche Fragen zur Nutzung von Web 2.0-Anwendungen: Der neu geschaffene Fachanwalt für IT-Recht ist hier ein geeigneter Ansprechpartner

29.10.08 - Wie sich die Trade Compliance im Unternehmen gewährleisten lässt

15.10.08 - Der SchVG-E sieht einen erweiterten Anwendungsbereich des Gesetzes vor - Es soll auf alle inhaltsgleichen Schuldverschreibungen aus Anleihen (Ausnahme: Schuldverschreibungen im Sinn des Pfandbriefgesetzes) anwendbar sein

19.09.08 - Ein Phänomen: Geschmierte Gewerkschaften als Teil der Pflege der koalitionspolitischen Landschaft

28.08.08 - Die Zukunft des Automobilvertriebs und damit verbundener Dienstleistungen im EU-Recht unter Compliance-Gesichtspunkten

25.08.08 - Incompliant Compliance: Kartellrechts-Compliance-Prüfungen im Minenfeld der Datenschutzgesetze

12.06.08 - US-Bundesgericht bestätigt weite Auslegung von US-Anti-Korruptionsvorschriften - Foreign Corrupt Practices Act of 1977 (FCPA)

02.05.08 - Rechtliche Grundlagen für Aufsichtsratsprüfungsausschüsse und ihre Aufgabenwahrnehmung auf dem Gebiet der Compliance - "Compliance"-Themen gehören nach EU-Recht weder zu den verpflichtenden noch zu den empfohlenen Aufgaben eines Prüfungsausschusses

22.04.08 - Die Compliance-Praxis im Finanzdienstleistungssektor nach Solvency II

17.04.08 - Eicar Legal Advisory Board veröffentlicht Stellungnahme zur strafrechtlichen Relevanz von IT-Sicherheitsaudits

11.04.08 - Selbstreinigung: Vergaberechtliche "Medizin" als Compliance-Maßnahme – So können als unzuverlässig geltende Unternehmen ihre Eignung und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen

07.04.08 - Welche Auswirkungen hat das ausländische Unternehmensstrafrecht auf Compliance und Unternehmenspraxis?

25.10.07 - Pflicht zur digitalen Archivierung von Daten nach GDPdU-Richtlinien noch größtenteils vernachlässigt - Es drohen weitreichende Sanktionen durch Fiskus

30.03.07 - Die Umsetzung der Europäischen Rechnungsrichtlinie (Richtlinie 2001/115/EG) – Unterschiede innerhalb von Europa

18.12.06 - MiFID - Übersicht über die aktuellen Regelungen der Richtlinie mit dem besonderen Schwerpunkt "Best Execution"

04.12.06 - Einsatz der elektronischen Signatur: Gesetzeslage, Funktionsweise, Sicherheitsaspekte, Anwendungsmöglichkeiten und Interoperabilität

13.11.06 - Stammdatenproblematik in der GDPdU: Nicht alle Systeme erfüllen GDPdU-Anforderungen

19.10.06 - IT-Sicherheit gesetzlich verordnet - Unternehmen im Zwiespalt

Im Überblick

Compliance und Web 2.0-Anwendungen Compliance im Web 2.0-Umfeld ist ein heikles Thema. Die Kanzlei Hanselaw Hammerstein und Partner hat im Auftrag der Content Security-Spezialistin Clearswift rechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Nutzung von Web 2.0-Anwendungen im Web beantwortet. Blogs, Instant Messaging Nachrichten, Wiki-Einträgen können unerwartete rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Reform des Schuldverschreibungsrechts Das Bundesjustizministerium hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz über Schuldverschreibungen aus Anleihen vorgelegt ("SchVG-E"). Ziel des neuen Gesetzes ist es, die Handlungsspielräume der Gläubiger zu erweitern und durch Angleichung an internationale Standards die Wahl deutschen Rechts für Emittenten attraktiver zu machen.

Kartellrechts-Compliance und Datenschutz Wenn die Kartellrechts-Compliance-Prüfung jedoch Unternehmen oder Geschäftsbereiche in der EU betrifft, ist höchste Vorsicht geboten, um den Rechtsrahmen der Europäischen Datenschutzgesetze nicht zu übertreten. Anders als in den USA sind nach den Europäischen Datenschutzgesetzen der Zugriff und die Nutzung von personenbezogenen Daten auf Unternehmens-Servern und -Computern weitgehend eingeschränkt.

Sicherheitsüberprüfungen und Computerstrafrecht Die European Expert Group for IT Security (Eicar) stellt ihr Positionspapier zur strafrechtlichen Relevanz von IT-Sicherheitsaudits der Öffentlichkeit vor. Kernthese des Papiers ist, dass die überwiegende Zahl der IT-Sicherheitsüberprüfungen jeweils nur dann zulässig sind, wenn zuvor durch den Rechtsgutsträger eine Gestattung der entsprechenden Tätigkeiten im vorzunehmenden Umfang erfolgt. Der Autor Christian Hawellek hat das Papier im Rahmen einer Projektarbeit am Lehrstuhl für Rechtsinformatik der Universität Hannover für das Legal Advisory Board der Eicar erstellt.

Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) Auf die gesetzlich festgelegten Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) beruft sich das Finanzamt während einer Betriebsprüfung (Stichwort: Digitale Betriebsprüfung).

Umsetzung der Europäischen Rechnungsrichtlinie Am 1. Januar 2004 ist die Richtlinie 2001/115/EG des Rates in Kraft getreten ("Rechnungsrichtlinie", ABl. EG 2002 Nr. L 15 S. 24). Diese Richtlinie harmonisiert, vereinfacht und modernisiert die Vorschriften über die Rechnungsstellung, die Unternehmer beim Verkauf von mehrwertsteuerpflichtigen Gegenständen oder Dienstleistungen beachten müssen.

MiFID: Aktuelle Regelungen MiFID ist Bestandteil des Financial Service Action Plan (FSAP), der durch die EU-Kommission im Mai 1999 verabschiedet wurde. Die europäischen Finanzmärkte sollen integriert werden. Es sollte ein einheitlicher Finanzbinnenmarkt bis 2005 geschaffen werden. Insgesamt wurden 42 Verbesserungsmaßnahmen vorgeschlagen. Umgesetzt wurden bereits u. a. Solvency II, Basel II, Fernabsatzrichtlinie, Marktmissbrauchsrichtlinie, Transparenzrichtlinie usw. MiFID ist ein Kernstück dieses Plans. Mit der Schaffung dieses Rechtsrahmens soll die grenzüberschreitende Dienstleistung von Wertpapierfirmen, Banken und Börsen erleichtert und die Integration der europäischen Finanzmärkte gefördert werden.

Elektronische Signatur Elektronische Netze und Kommunikationswege ermöglichen es, Informationen über weite Strecken in kurzer Zeit auszutauschen. Dies umfasst auch rechtlich relevante Dokumente, wie z. B. Angebote, Bestellungen oder Rechnungen im E-Business oder Anträge und Bescheide im E-Government. In Deutschland definiert das Signaturgesetz (SigG) verschiedene Arten der elektronischen Signatur.

Stammdatenproblematik in der GDPdU Im Rahmen der digitalen Betriebsprüfung nach den GDPdU-Anforderungen müssen die Daten der Finanzbuchhaltung oder anderer steuerlich relevanter Systeme auch nach Jahren noch im ursprünglichen Originalzustand bereitgestellt werden. Trotz der inzwischen bekannten Situation und der "Eingewöhnungszeit" seit Einführung der GDPdU im Jahr 2002 können jedoch immer noch nicht alle Systeme diese Anforderungen erfüllen.

Verordnete Sicherheit Verantwortliche in mittleren Unternehmen, die die IT-Sicherheit immer noch für eine Kür halten, irren: Sie ist längst Pflicht, seit der Gesetzgeber in Bereiche der Privatwirtschaft mit Gesetzen eingreift, die direkt oder indirekt auch die IT-Sicherheit betreffen. Doch welche Anforderungen an die IT-Sicherheit müssen deutsche Unternehmen qua Gesetz erfüllen?

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Compliance und Web 2.0-Anwendungen