GRC: Von der Pflicht zur Kür
Das Wirtschaften im Unternehmen von heute gleicht mehr und mehr einer Simultan-Schachpartie, bei der der Spieler gleichzeitig auf mehreren Brettern unterschiedliche Züge macht. Diese müssen nicht nur nachweislich konform mit den Spielregeln gehen, sondern auch der eigenen Strategie folgen; gleichzeitig birgt jeder Zug ein Risikopotenzial, das genau abgewogen sein will. Um in dieser Situation Herr der Lage zu bleiben, benötigen Unternehmen heute neben Klarheit und Übersicht auch Governance, Risk Management- und Compliance-Tools. Wenn diese drei Tools Hand in Hand arbeiten, dann lassen sich durch sie nicht nur auf Sicherheitsanforderungen von heute reagieren, sondern auch konkrete Geschäftswerte schaffen - meint Marina Walser, Director Identity & Security Management bei Novell Central Europe.
Deutsche Telekom erhöht Umschaltentgelte
Die Deutsche Telekom (DTAG) hat sich eine neue Variante der Kundenbindung einfallen lassen: Zum 01. Juli 2008 sollen die Einmalentgelte für die Teilnehmeranschlussleitung drastisch erhöht werden, um Kunden den Wechsel zur Konkurrenz zu vermiesen.
GDD zu einem Arbeitnehmerdatenschutzgesetz
Im Zusammenhang mit der aktuell geführten Diskussion über die unzulässige Überwachung und Kontrolle von Arbeitnehmern wird die Frage nach einem Arbeitnehmerdatenschutzgesetz erneut aufgeworfen. Auch der Deutsche Bundestag hatte Anfang des letzten Jahres seine mehrfach erhobene Forderung aufgegriffen, den Arbeitnehmerdatenschutz gesetzlich zu regeln und die unverzügliche Vorlage eines entsprechenden Gesetzentwurfs verlangt.
EuroSOX mit Hindernissen
Mit den Richtlinien der Europäischen Kommission über Aktionärssicherheit sowie unabhängige Rechnungs- und Abschlussprüfung von Unternehmen von so genanntem öffentlichem Interesse, die ab Ende Juni gültig sind, werden viele DAX-notierten Firmen ebenso wie Banken, Versicherungen, Energieversorger oder Monopolunternehmen in die Pflicht genommen.
Verschärfung der Datenschutzgesetze
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco e.V. fordert angesichts der aufkeimenden Debatte um eine Verschärfung der Datenschutzgesetze dazu auf, als erstes den Irrweg der Vorratsdatenspeicherung aufzugeben.
Dirigent fürs Rechenzentrum gesucht
Das Thema Virtualisierung ist nicht neu, aber es war noch nie so aktuell und nachgefragt wie heute. Der Begriff wird fast schon inflationär verwendet, wenn es um Optimierungen im Rechenzentrum geht. Zu Recht: Mit Virtualisierung lässt sich die Anzahl der Server um bis zu 70 Prozent reduzieren. Oftmals werden in Rechenzentren die verfügbaren Kapazitäten der Server nur zu den Lastspitzen tatsächlich genutzt.
Whistleblowing bei Straftaten von Vorgesetzten
Der Hamburger Wirtschaftsstrafrechtler und Ombudsmann Dr. Oliver Pragal begrüßt die Forderung von BDI-Präsident Thumann, dass "Whistleblowing-Stellen" zum Standard in der deutschen Wirtschaft werden sollen.
Konsequenzen aus der Spitzelaffäre ziehen
Während sich die Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom immer mehr ausweitet, werden erste Rufe nach Gesetzesverschärfungen und Ehrenkodizes laut. Die Wirtschaftsinitiative "no abuse in internet" (naiin), zu deren Aufgabenbereich auch der Schutz vor Datenmissbrauch zählt, sieht die jüngste Spitzelaffäre indes nicht als Einzelfall.
Datenschutzmängel in der Wirtschaft bekämpfen
Die Frage nach Strafverschärfung bei Datenschutzverletzungen gewinnt angesichts der Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom verstärkt an Dynamik. Jetzt hat auch der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, eine Erhöhung der Bußgelder für Rechtsverstöße gegen das Datenschutzrecht gefordert.
Bayern will heimliche Online-Durchsuchungen
War zunächst nur von der Gefahrenabwehr die Rede, sollen heimliche Online-Durchsuchungen künftig auch bei der Verfolgung von schweren Straftaten zum Einsatz kommen. Das fordert zumindest das Bundesland Bayern und will eine entsprechende Gesetzesinitiative im Bundesrat auf den Weg bringen. Einmal mehr wird dabei der Kampf gegen Kinderpornografie als "Killer-Argument" ins Feld geführt, was bei der Wirtschaftsinitiative "no abuse in internet" (naiin) auf Kritik stößt.
Deutsche Telekom und Datenschutz
Zu den Berichten über die missbräuchliche Verarbeitung von Telekommunikationsdaten bei der Deutschen Telekom hat der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit eine Prüfung der Vorgänge eingeleitet.
Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums
Der ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V, der BREKO Bundesverband Breitbandkommunikation e. V., der BVDW Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V., die Initiative Europäischer Netzbetreiber EIN, der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. und der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) e.V. appellieren anlässlich der Verabschiedung des "Gesetzes zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums" durch den Bundesrat eindringlich an den Gesetzgeber, noch viel weiter gehenden Forderungen der Musik- und Filmindustrie eine Absage zu erteilen.
Herausforderung digitaler Identitäten
Selten ging es so schnell, sich eine eigene und neue Identität zu schaffen, wie in den heutigen Zeiten von Web 2.0. Man registriert sich, gibt sich einen Benutzernamen und ein Passwort und schon hat man ein neues, zusätzliches Ich und kann Bücher bestellen, Zeitschriften abonnieren, Konten eröffnen und Kontaktanzeigen aufgeben. Es fällt allerdings nicht leicht, bei den vielen verschiedenen Identitäten und den damit verbundenen Zugangsdaten den Überblick zu behalten.
US-Regierung: Tausende Mails verschlampt
Die IT-Abteilung des Weißen Hauses ist in die Schlagzeilen geraten, nachdem eine Untersuchung des Kongresses aufgedeckt hat, dass auf Grund von Unzulänglichkeiten der IT-Infrastruktur Tausende von E-Mails verlorengegangen sind, die nach geltenden gesetzlichen Vorschriften eigentlich hätten archiviert werden müssten.
Umgang mit genetischen Daten bei Versicherern
Die Versicherungswirtschaft hält es für unverzichtbar, dass im Laufe der parlamentarischen Beratung des Gendiagnostikgesetzes das Informationsgleichgewicht als Grundsatz der freiwilligen Personenversicherung berücksichtigt wird, damit auch in Zukunft Lebensversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen zu risikogerechten und damit fairen Preisen angeboten werden können.
Online-Durchsuchung und Provider-Vertrauen
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco e.V. kritisiert die von der Bundesregierung beabsichtigte Form der Umsetzung der Online-Durchsuchung. Insbesondere dürfen die "Spähangriffe" des "Bundestrojaners" nicht gegen Provider gerichtet werden.
Verletzung des EU-Wettbewerbsrechts
"Die EU-Kommission überschreitet mit ihren Regelungsvorschlägen im Weißbuch deutlich ihre Kompetenz." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf zum veröffentlichten Weißbuch der Kommission zu Schadenersatzklagen bei Verletzung des EU-Wettbewerbsrechts.
Security Information and Event Management
Unternehmen steht ein "großer Sturm" globaler Herausforderungen bevor: Sicherheitsbedrohungen, wachsende Systemkomplexität, der Druck gesetzlicher Vorschriften, harter Wettbewerb - um nur einige zu nennen. Diese Herausforderungen müssen trotz knapp bemessener Zeit, kleiner Budgets und geringen Personalaufwands bewältigt werden.
Umstrittener Staatsvertrag zum Glücksspiel
Deutschland hat von Brüssel mehr Zeit bekommen, um den umstrittenen Staatsvertrag zum Glücksspiel zu rechtfertigen. Die Frist sei bis zum 2. Juni 2008 verlängert worden, berichtet die Tageszeitung "Die Welt".
Freiheit für den Wissensarbeiter
Im Zeitalter der Globalisierung gibt es in Unternehmen kein kostbareres Gut als das Wissen der Mitarbeiter. Nur wem es gelingt, diese Quelle wirklich effizient auszuschöpfen, wird auf Dauer mit der rasanten Expansion der Weltwirtschaft mitziehen können. Christoph Stoica, Director Workgroup Sales Novell Central Europe, plädiert dafür, den Wissensarbeiter von allen Beschränkungen zu befreien. Denn dank cleverer Collaboration Tools sollte der Innovationsfreiheit heute keine Grenzen mehr gesetzt sein.
Verdächtigung aller Bürger vorerst zugelassen
Die Wirtschaftsinitiative "no abuse in internet" (naiin), erklärter Gegner der Vorratsdatenspeicherung, hat angesichts der jüngsten Karlsruher Entscheidung vor zu viel Euphorie gewarnt. "Wenn das Bundesverfassungsgericht im Hauptsacheverfahren eine ähnliche Argumentation an den Tag legt, ist es um unser Werteverständnis in punkto Rechtsstaat und Unschuldsvermutung geschehen", kritisiert Arthur Wetzel, Präsident von naiin.
RFID und Datenschutz
Der BITKOM warnt vor unverhältnismäßigen Regelungen der EU zur so genannten Radiofrequenz-Technologie (RFID). "Die derzeit diskutierten Pläne der EU-Kommission würden die Verbreitung dieser Zukunftstechnologie massiv beeinträchtigen", glaubt BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn.
Trauerspiel bei der IKB und KfW
Nun soll es also wieder einmal der Steuerzahler richten. Der Aktienkurs der Mittelstandsbank IKB ist seit August 2007 um fast 90 Prozent abgestürzt. Und der Aufsichtsrat wies alle Mitschuld weit von sich. Die angeblich grundsolide Bank hat vor allem auf dem amerikanischen Immobilienmarkt Schiffbruch erlitten.
Schutzlücke im Datenschutz gefüllt
Nach Einschätzung der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung e.V. (GDD) hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur sog. Online-Durchsuchung (Az. 1 BvR 370/07, 1 BvR 595/07) den Datenschutz in einem wichtigen Bereich gestärkt und gleichzeitig Maßstäbe für künftige gerichtliche und gesetzgeberische Entscheidungen gesetzt.
Abkehr von ausufernder Präventionspolitik
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat das Gesetz zur Massenspeicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten per Eilentscheidung teilweise gestoppt. Die Liberalen begrüßen das Urteil. Die verdachtsunabhängige Speicherung der Telekommunikationsverbindungsdaten lege "die Axt an die Grundpfeiler unseres Rechtsstaates", hatte die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gisela Piltz, im Vorfeld betont.
Vorratsdatenspeicherung und TK-Überwachung teuer
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) e.V. fordert während der Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zur Entschädigung von Telekommunikationsunternehmen für die Inanspruchnahme im Rahmen der Strafverfolgung einen lange überfälligen Ausgleich der tatsächlich anfallenden Kosten.
Zuweisung im Identity Management automatisieren
Viele Unternehmen haben begriffen, dass ihnen Identity Management hilft, den Verwaltungsaufwand zu verringern und Compliance-Aufgaben zu erfüllen. Doch auch innerhalb des Identity Managements gibt es noch unausgeschöpftes Potenzial, etwa dazu wie man die Administration noch effizienter gestalten kann. Marina Walser, Director Identity & Security Management Novell Central Europe, zeigt auf, dass zum Beispiel Rollen ein wertvolles Instrument an die Hand geben, um die Zuweisungsprozesse im Identity Management zu automatisieren.
Abkommen zum Datenaustausch mit den USA
Zu dem am 11. März 2008 von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesjustizministerin Brigitte Zypries gemeinsam mit dem US-Ministern für Innere Sicherheit Chertoff und für Justiz Mukasey paraphierten Abkommen über die Vertiefung der Zusammenarbeit bei der Verhinderung und Bekämpfung schwerwiegender Kriminalität äußert sich der Bundesbeauftragte für Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, kritisch.
Heimliche Online-Durchsuchungen durchführbar?
Mit seinem Urteil vom 27. Februar 2008 erlaubt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe unter strengen Auflagen die heimliche Online-Durchsuchung von Computern, die laut Bundesregierung nun zeitnah eingeführt werden soll. Sophos, Anbieter von IT-Lösungen für Security, bezweifelt jedoch, ob sich das Vorhaben überhaupt technisch umsetzen lässt.
SEPA erfordert erheblich mehr Sicherheit
Die Banken ergreifen zunehmend Maßnahmen, um die SEPA-Vorgaben der Europäischen Kommission zu erfüllen. Es fehlt jedoch nach wie vor an eindeutigen Richtlinien und an einer zentralen Regulierungsstelle zur Überwachung der Umsetzung der SEPA-Richtlinien.
Satter ROI gegen den Mythos "Eh-da"-Kosten
Viele Organisationen und Unternehmen sperren sich gegen Identity und Access Management-Investitionen, weil sie nicht von deren Einsparpotenzial überzeugt sind. Ihre Argumentation: Der dadurch eingesparte Aufwand ist durch die ohnehin vorhandenen Ressourcen abgedeckt - man spart also nicht wirklich Geld. Ein anderes Argument lautet: Bei uns gab es in Sachen Sicherheit noch nie eines der so oft heraufbeschworenen Probleme. Warum sollten wir also hier investieren, wo wir doch gar keinen Bedarf haben? Aber diese Begründungen greifen zu kurz. Marina Walser, Director Sales Identity & Security Management bei Novell Central Europe, zeigt anhand einer aktuellen Studie von IDC, was sich diese Unternehmen entgehen lassen.
Nokia und Subventionen
In einer Presseerklärung kommentiert Nokia Berichte in den Medien, wonach das Unternehmen Subventionsauflagen nicht erfüllt haben soll.
Nokia - eine Subventions-Heuschrecke?
Die geplante Schließung des Nokia-Werkes in Bochum erhitzt die Gemüter. Die Politik ist erbost, weil sie merkt, dass sie ausgenutzt wurde, die Gewerkschaften sind verbittert ob ihrer Hilflosigkeit. Die Nokia-Mitarbeiter verstehen die Welt nicht mehr, haben sie doch ernsthaft daran geglaubt, dass ihre Schaffenskraft das Nokia-Management beeindruckt hätte. Man werte diesen Beitrag als Satire oder als Kommentar: Aber es wird Zeit, einige Dinge richtigzustellen.
Keine Angst vor EuroSOX
Defense AG, Spezialist für IT-Sicherheit, warnt vor übereilten Schritten im Hinblick auf die Umsetzung der 8. EU-Richtlinie, auch EuroSOX genannt. "Die IT-Industrie braucht offensichtlich immer wieder neue Schlagworte, um ihre Produkte und Dienstleistungen an den Mann zu bringen", kommentiert Vorstand Peter Dölling Versuche einzelner Unternehmen, aus EuroSOX Kapital zu schlagen.
Mensch als Unsicherheitsfaktor Nummer 1
Für die Sicherheit der IT-Systeme hat sich der Mensch als Unsicherheitsfaktor Nummer 1 herausgestellt; schließlich ist es immer ein Mitarbeiter, der verseuchte E-Mails öffnet oder dem USB-Sticks mit wertvollen Unternehmensdaten gestohlen werden. Demnach wäre die IT nur hundertprozentig sicher, wenn der Mensch gar nicht mehr mit ihr in Berührung kommt.
Bankenkrise spitzt sich weiter zu
Ausgerechnet jene Banken, die vom Bund für das Mittelstandsgeschäft konzipiert wurden, haben sich offensichtlich besonders hemmungslos im Investmentbanking engagiert. Die Folgen sind fatal, das Ausfallrisiko der IKB liegt mittlerweile bei über sechs Milliarden Euro.
IT-Sicherheit und Compliance
IT-Sicherheit ist eines der wichtigsten Themen für Unternehmen. Der Schutz von IT-Infrastruktur und Daten vor unerlaubtem Zugriff von außen und innen ist das Hauptanliegen, das Unternehmen mit IT-Sicherheits- Technologien verfolgen. Aber auch Compliance-Richtlinien - also gesetzliche und interne Anforderungen und Verhaltensweisen - lassen sich damit durchsetzen.
Skandal: Britische Steuerbehörde verliert Daten
In Großbritannien ist gerade ein erheblicher Fall von Datenverlust bekannt geworden. Aus aktuellem Anlass äußert sich Andreas Zeitler, Vice President und Regional Manager Zentraleuropa von Symantec, zu diesem Vorfall.
IdM mit Higgins und DIX
Eine Initiative im Rahmen der Internet Engineering Task Force (IETF) will ebenfalls den Benutzer wieder ins Zentrum seines Identitätsmanagements stellen. Mit dem Digital Identity Exchange Protocol (DIX) soll die Identifizierung auf Browser-gestützte Anwendungen, wie sie etwa heute schon für Web-Mail-Zugriff im Einsatz ist, auch für andere Internet-Anwendungen nutzbar gemacht werden.
Federation ist Vertrauenssache
Endlich ist es geschafft. Durch die Einführung einer Identity Management (IdM) Lösung hat die Hersteller AG die Kosten der Benutzerverwaltung gesenkt, Richtlinien, Standards und Vorschriften erfüllt, und den Benutzerkomfort durch Self-Services erheblich gesteigert. Es wäre Zeit sich zurückzulehnen, wenn da nicht ein nagendes Restproblem wäre. Externe Mitarbeiter von Partnern und Zulieferern verursachen einen großen Anteil des verbleibenden Administrationsaufwands.
Identity Management-Einführung
Was sind die Gründe für CIOs, COOs, CFOs und IT Leiter ein Identity Management-Systemen einzuführen? Dazu zählen alte Bekannte wie Prozessoptimierung, Sicherheit, Steigerung der Effizienz und Senkung der Kosten, aber auch neuere Schlagworte wie Service Level und gesetzliche Vorschriften.
Provisioning und Identitätsmanagement
Global agierende Unternehmen sehen sich einer Geschäftswelt gegenüber, die Kommunikation nahezu in Echtzeit erfordert. Landesgrenzen spielen kaum noch eine Rolle. Die IT -Infrastruktur muss genau diesen Anforderungen gerecht werden: Zugriff auf alle benötigten Daten und Programme von überall gewährleisten und dabei sicherstellen, dass die Sicherheit nicht zu kurz kommt., Marina Walser, Director Identity & Security Management bei Novell Central Europe untersucht, inwieweit ein unternehmensweites Identitätsmanagement-System Zeit und Kosten spart, die Sicherheit steigert und was sich eigentlich hinter Provisioning verbirgt.
Compliance: Pflicht oder Kür für den IT-Leiter?
Seit mittlerweile mehreren Jahren geistert der Begriff "Compliance" durch die Medien. In einem Atemzug werden dabei der Sarbanes-Oxley Act und Basel II als die relevanten Rechtsnormen genannt. Doch fragt man einmal nach, was unter den Begriffen zu verstehen ist, warum sie ein derartiges Medieninteresse finden und welche Auswirkungen sich daraus für die IT-Abteilung ergeben, so erntet man in der Regel Stirnrunzeln oder Achselzucken. Marina Walser, Director Identity & Security Management bei Novell Central Europe, untersucht, warum sich mittlerweile jeder IT -Leiter dringend mit IT-Compliance beschäftigen sollte und nimmt diesen die Angst vor dem komplexen Thema.
Compliance ist konsequent machbar
Die Marktbeobachter Experton Group haben im Rahmen einer aktuellen Umfrage herausgefunden, dass sich nur 31 Prozent der Unternehmen in Deutschland ausreichend vor Bedrohungen geschützt fühlen. Das ist erschreckend - schließlich schreiben die aktuellen Compliance-Richtlinen vor, dass Bedrohungen erkannt und bewertet werden und die Unternehmen Gegenmaßnahmen ergreifen müssen. Die verschiedenen Richtlinien zu Compliance, mit denen Unternehmen konfrontiert werden, machen sehr deutlich, dass hier Nachholbedarf besteht. Vor allem bei der Umsetzung der regulatorischen Anforderungen hapert es aber noch. Hier fühlen sich die IT -Verantwortlichen nicht selten im Stich gelassen, es fehlen klare Anweisungen. Die vielfältigen neuen Anforderungen wurden in der Vergangenheit teilweise überhastet realisiert, um kurzfristig zum Beispiel die SOX-Compliance zu realisieren.
Veränderte Vorzeichen: Identität als Service
Wie jede andere Technologie auch, zum Beispiel das Auto, das Telefon oder das Internet, weckt Identitätsmanagement seit den Anfangstagen Bedürfnisse und Interessen, die vor dem Entstehen der Technologie in diesen Ausmaßen eigentlich unbekannt waren. Zunächst ging es um einfache Authentifizierung mittels Passwörtern und Zugriffskontrolle. Inzwischen gehören Multi-Faktor-Authentifizierung, Biometrie und Federated Identities zum Repertoire. Aber, wie bei allen anderen großen Technologien auch, ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Mit dem zunehmenden Einsatz und der Verbreitung von Identitätsmanagement wachsen die Anforderungen, denen sich die Technologie anpassen muss. Marina Walser, Director Identity & Security Management bei Novell Central Europe, erläutert, warum in Zukunft Service-orientierte Ansätze im Mittelpunkt stehen werden.
Access Management und Informationssicherheit
Die Herausforderungen, denen sich die IT-Verantwortlichen heute gegenübergestellt sehen, ähneln sich - egal in welcher Branche oder Unternehmensgröße: Es geht darum, Kosten zu reduzieren oder zumindest konstant zu halten, den Betrieb aufrecht zu erhalten und gleichzeitig neue oder veränderte Geschäftsprozesse optimal zu unterstützen. Dabei ist natürlich die Sicherheit der Informationen zu gewährleisten und dies auch im Sinne der Compliance zu dokumentieren. Das ist nichts Neues und nicht erst seit gestern so. Marina Walser, Director Business Development Identity & Security bei Novell, erläutert, wieso neue Ansätze dennoch dringlicher denn je gebraucht werden.
Identitätsmanagement und IT-Sicherheit
Das Bedürfnis nach Sicherheit ist so alt wie die Menschheit selbst und von spezieller IT-Sicherheit ist auch nicht erst seit gestern die Rede, obwohl der Aspekt in den Anfangszeiten der Informationstechnologie doch eher stiefmütterlich behandelt wurde. Identitäten und die Anforderung, diese zu verwalten, gibt es mindestens genauso lange - auch Zugriffskontrolle und eine Art Passwörter waren immer schon ein Thema, schon zu Zeiten von "Sesam öffne dich".
Managementsystem für Informationssicherheit
Dass die Anforderungen an ein umfassendes IT-Sicherheitskonzept im Unternehmen in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. Das liegt nicht nur an einer allgemein gesteigerten Sensibilität gegenüber Fragen der IT-Sicherheit, sondern vor allem an verschärften gesetzlichen und anderen regulatorischen Rahmenbedingungen. Wurden Umfang und Ausgestaltung interner Kontrollsysteme bislang unternehmensintern definiert, gibt es jetzt genaue Vorgaben wie beispielsweise KontraG, SOX oder Basel II. Versäumnisse werden teuer, meist haften direkt die Geschäftsführer und Vorstände.
Informationssicherheit und Compliance
Sicherheitsbedrohungen wie Trojaner, Phishing-Angriffe und andere Formen von Malware erhalten derzeit zu Recht große Aufmerksamkeit in Unternehmen und Öffentlichkeit. Darüber darf allerdings die Gefahr durch Angriffe von innen, d.h. durch Mitarbeiter und Dienstleister mit ansonsten legalem Zugriff auf das Firmennetz nicht unterschätzt werden. Dabei muss es sich nicht um Vorsatz handeln, selbst unbewusstes Fehlverhalten birgt Risiken für die Sicherheit von Daten und Systemen.
SOA-Governance und Identitätsmanagement
SOA steht ganz im Zeichen der Serviceorientierung, in einer SOA gibt es daher eigentlich keine Anwendungen mehr, sondern nur noch Services. Diese werden dem Anwender mit offenen Schnittstellen "lose" über eine zentrale Integrationsplattform zur Verfügung gestellt. Wenn zum Beispiel eine Fachabteilung ein neues Tool anfordert, dann wurde früher häufig dafür in einem Einzelprojekt eine entsprechende solitäre Anwendung erstellt, die die gewünschten Funktionen aufwies.
Identity Management für Web 2.0
Eines der bekanntesten Beispiele für eine Web 2.0-Unternehmung ist sicher die "Jederschreibt- mit"-Online-Enzyklopädie Wikipedia. Sie baut auf dem Prinzip der kollektiven Intelligenz: Alle Beiträge unterliegen dem strengen Prüfstand der allgemeinen Öffentlichkeit und können von dieser verändert, verfeinert, verfälscht und wieder berichtigt werden. Als "radikales Experiment des Vertrauens" hat die Internet-Ikone Tim O'Reilly in seinem Artikel "What is Web 2.0?" diese Initiative bezeichnet.
PCI-Sicherheitsstandard erhöht Kaufspaß
Wenn die Kreditkartendaten in falsche Hände geraten und jemand anderes auf eigene Kosten Urlaub macht, kann das die Freude schnell trüben - Die zunehmende Komplexität der IT-Umgebungen sorgt jedoch für immer mehr Schwachstellen. Zum Glück für den Konsumenten gibt es hier neue Richtlinien. Seit dem 30. Juni 2007 ist für alle Vertragspartner der Kreditkartenunternehmen der so genannte "Payment Card Industry Data Security Standard" (PCI-DSS) verpflichtend.
eco zur EU-Terrorismusbekämpfung
Der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (eco) e.V. und Präsident des europäischen Dachverbandes der Internetprovider EuroISPA, Michael Rotert, sieht wesentliche Fortschritte bei den jüngsten Vorschlägen der EU-Kommission zum EU-Rahmenbeschluss zur Bekämpfung des Terrorismus.
Vorratsdatenspeicherung ist staatliche Willkür
Viel ist in den letzten Tagen zur bevorstehenden Verabschiedung der so genannten Vorratsdatenspeicherung durch den Deutschen Bundestag geschrieben worden. Das allgemeine Unverständnis scheint indes wirkungslos für das Meinungsbild der politischen Entscheidungsträger zu sein. Ein letztes Mal äußert der BVDW seinen bereits 2004 vorgebrachten Unmut über die sich abzeichnende Entscheidung, die BVDW-Präsident als willkürlichen Akt staatlicher Regulierung geißelt.
Nachruf auf das Siemens-Firmenjubiläum
Hurra, hurra - die Verleger jubeln: Endlich kommt sie, die lang erwartete internationale Krisen-PR-Kampagne, mit der die Siemens AG ihr miserables Image aufhübschen muss. Der internationale Werbefeldzug, der im November anlaufen wird, wurde zusammen mit der Agentur Ogilvy entwickelt und soll Teil eines umfassenden Kommunikationsprogramms von Siemens sein.
Telekommunikation und EU-Marktaufsicht
Die EU-Kommission sieht die Zeit für eine einheitliche Regulierungsbehörde auf europäischer Ebene gekommen, die für eine einheitliche Marktaufsicht sorgen soll. Der Vorschlag für eine "European Electronic Communications Market Authority" (EECMA) kursiert derzeit in Brüssel, zusammen mit Entwürfen für eine Empfehlung zur Überarbeitung des aktuellen EU-Rechtsrahmens.
Online-Durchsuchung: Mit dem Keylogger zum Ziel
Emsi Software, Hersteller von Sicherheitssoftware, bezieht Stellung zu der aktuellen Bundestrojaner Diskussion. In einem Artikel beschreibt der Anti-Malware Spezialist die geschichtliche und juristische Entwicklung der Online-Durchsuchung, die eigentlich durch verschiedene Gerichtsurteile bereits verboten wurde: Ein PC kann lediglich konfisziert werden, um den Festplatteninhalt genau zu durchleuchten. "Umstritten bleibt jedoch, ob die Online-Durchsuchung als geheimdienstliche Maßnahme zulässig ist. So soll nach Ansicht des Bundesinnenministeriums die heimlichen Durchsuchungen von PCs für den Verfassungsschutz, den Militärischen Abschirmdienst (MAD) und den Bundesnachrichtendienst (BND) erlaubt sein", sagt Christian Mairoll, Geschäftsführer von Emsi Software.
Online-Durchsuchung ist erfolgreiches Hacking
Von den geplanten Online-Durchsuchungen sind Provider und ihre Kunden massiv betroffen. Wie aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf den Fragenkatalog des Bundesjustizministeriums hervorgeht, umfasst die geplante Online-Durchsuchung weit mehr als nur den PC eines Verdächtigen, sondern auch dessen Smartphone, sein Navigationsgerät - und ebenso den Server seines Providers.
Online-Durchsuchung: Lügen, Tricks und Gaunereien
Zu den Antworten des Innenministeriums auf die Fragen der AG Medien der SPD-Fraktion und des Justizministeriums zum Thema Online-Durchsuchung und den heute bekannt gewordenen Verfahrensdetails erklärt Jan Korte, Mitglied im Innenausschuss für die Fraktion DIE LINKE.
Kommentar zur Online-Durchsuchung
Kaum ist die Sommerfrische in Berlin vorüber, schon sorgt Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) wieder für gehörigen Wirbel. Die Vorbereitung für die Online-Durchsuchungen von Computern steht offenbar schon vor dem Abschluss. Das gilt für die Debatte darüber aber nicht - sowohl mit dem Koalitionspartner SPD als auch mit Vertretern der Union.
Hacker-Paragraph nur der erste Schritt
Der Antivirus-Hersteller Sophos bewertet den neuen so genannten "Hacker-Paragraphen" als positive Entwicklung hin zu mehr Rechtssicherheit für Computeranwender. Die am 11. August 2007 in Kraft getretene Regelung stellt unter anderem die Herstellung und Verbreitung von Schad- und Spionagesoftware, das Ausspähen von Daten mittels geeigneter Computerprogramme wie auch die mutwillige Zerstörung von Datenträgern unter Strafe.
IP-Bitstream Access: Deutsche Telekom unter Druck
Spätestens ab Frühjahr kommenden Jahres muss die Deutsche Telekom AG auf Druck der Bundesnetzagentur (BNetzA) ihr Festnetz weiter öffnen und Wettbewerbern umfassenden Zugang gewähren. Möglich macht dies eine bevorstehende Regulierung des so genannten "IP-Bitstream Access".
Bundestagspräsident Lammert in der Kritik
Die Redaktion Compliance-Magazin.de erreichte der Tadel aus dem Deutschen Bundestag am frühen Donnerstagabend letzter Woche. Dr. Guido Heinen, Leiter Presse und Kommunikation beim Deutschen Bundestag, sah sich genötigt, uns in einem Telefonat seinen Unwillen und sein Unverständnis hinsichtlich einer Textpassage mitzuteilen, die am Donnerstag bei Compliance-Magazin.de Inhalt einer aktuellen Meldung der Transparency International und sechs anderer Organisationen gewesen ist und die wir selbstverständlich inhaltlich voll vertreten.
RFID und Datenschutz
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht vor den scheinbar großen datenschutzrechtlichen Risiken von RFID (Radio Frequency Identification) gewarnt wird. Die Furcht vor dem gläsernen Bürger spukt immer wieder durch Zeitschriften und Internetseiten. Neues oder technisch Fundiertes findet man in solchen Beiträgen selten.
Vorratsdatenspeicherung begrüßt
Die Deutschen Phonoverbände - vertreten durch den Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft e.V. - begrüßen die Forderung des Bundesrates, Internet-Verbindungsdaten auch für zivilrechtliche Verfahren zu speichern und herauszugeben.
Warum Peter Löscher? - Darum Peter Löscher!
Zweifellos ist dem Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme ein Überraschungscoup gelungen: Mit dem am letzten Sonntag präsentierten Peter Löscher (49) steht der Siemens AG ab Juli 2007 eine völlig unbekannte Größe als neuer Vorstandsvorsitzender vor. Gezielte Indiskretionen aus dem Umfeld des Siemens-Aufsichtsrates haben ihn letztlich zu dieser Wahl getrieben. Es blieb die Notlösung und offensichtlich zweite Wahl: Peter Löscher.
Crommes Dementis wenig überzeugend
Die letzten Tage haben deutlich gezeigt, was Gerhard Cromme noch in den nächsten Wochen bevorsteht, sollte er nicht in der Lage sein, schnell einen Nachfolger für den geschassten Klaus Kleinfeld zu finden. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Siemens AG trat am Montag Spekulationen entgegen, wonach er beabsichtige, den Vorstand komplett umzubauen. Nichts von dem sei wahr, ebenso wenig alle Spekulationen, die sich derzeit um eine Nachfolge des Noch-Vorstandsvorsitzenden Klaus Kleinfeld drehen.
Siemens kommentiert Directors' Dealings
Die Siemens-Vorstände Johannes Feldmayer, Rudi Lamprecht und Erich Reinhard veräußerten Aktien im Wert von mehr als sieben Millionen Euro. Die Verkäufe folgen der Rücktrittsankündigung von Vorstandschef Klaus Kleinfeld im Abstand von nur wenigen Tagen und der Spekulation, dass der Aufsichtsrat der Siemens AG unter der Führung von Gerhard Cromme beabsichtigt, die Zahl der Zentralvorstände von zehn auf drei zu reduzieren. In den Medien wurde diese Meldung oft dargestellt unter dem Tenor "Vorstände machen Kasse". Siemens sah sich jetzt genötigt, den Sachverhalt klarzustellen.
Phishing: BaFin muss reagieren
Die Royal Bank of Scotland (RBS) hat ihre Kunden vor einem aktuellen Phishing-Mail eindringlich gewarnt, mit dem Betrüger Details zu Kontoverbindungen gutgläubiger Anleger erschwindeln wollen. In diesem Fall waren die Mail-Fälscher besonders einfallsreich: Versehen mit dem offiziellen Logo der Bank boten sie den Kunden an, sie nach einem Online-Update der Kontodaten für besonders sichere Services freizuschalten, die Schutz vor Online-Betrügern bieten würden.
Informationslecks verhindern
"Die CeBIT 2007 hätte in punkto IT-Sicherheit dem umfassenden Schutz vor Informationslecks zum Durchbruch verhelfen können. Statt dessen gab es reichlich Lippenbekenntnisse", so lautet das Messe-Fazit von Frank Böning, Sales Director EMEA beim Spezialisten für Informationssicherheit Workshare.
8. EU-Audit-Richtlinie gibt Anlass zur Sorge
Die Völcker Informatik AG warnt kleinere und mittelständische Unternehmen in Deutschland vor den straf- und zivilrechtlichen Folgen, die sich künftig aus einem Verstoß gegen Vorschriften im Zusammenhang mit der Kontrolle und Transparenz in der Finanzberichterstattung ergeben könnten. Die Tatsache, dass eine Kommission in Brüssel derzeit an der 8. EU-Audit-Richtlinie arbeite, biete hinreichend Anlass zur Sorge, da der Gesetzgebungsprozess stark vom amerikanischen Sarbanes-Oxley Act beeinflusst wird.
Konsequenzen nach einem Sicherheitsvorfall
Der größte Schaden nach einem Sicherheitsvorfall in IT-Systemen liegt für Unternehmen im Verlust geschäftskritischer Daten. Das sagen 82 Prozent der im Rahmen einer empirischen Erhebung der Nationalen Initiative für Internet-Sicherheit (NIFIS e.V.) befragten Branchenkenner.
Computerspionage und Mittelstand
Das Bundesamt für Verfassungsschutz BfV hat in den letzten Tagen in verschiedenen Verlautbarungen darauf hingewiesen, dass die Computerspionage zugenommen hat. Insbesondere mittelständische Unternehmen sind nach Auffassung des BfV besonders gefährdet.
IT-Haftung und E-Mail-Unauffindbarkeit
Dass der Unternehmenserfolg zunehmend von der Informations-Technologie (IT) abhängig ist und dass Unternehmensdaten oft das eigentliche Kapital eines Unternehmens ist, sollte keinen mehr überraschen. Darüber hinaus haben sich heute wichtige Geschäftsprozesse in der IT abgebildet und laufen zunehmend automatisiert und autonom ab.
Kommentar zum BGH-Urteil zum "Bundestrojaner"
Sophos, Hersteller von Computersicherheitslösungen, sieht mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) von heute (Beschluss vom 31. Januar 2007 - StB 18/06) eine positive Entwicklung für die IT-Sicherheit.
Zur Compliance bei der Allianz-Gruppe
Caspar von Hauenschild ist Vorstandsmitglied der Organisation Transparency International, bei der die Allianz Mitglied ist, und gehört verschiedenen Aufsichtsräten an. Hauerschild bewertete den neuen "Code of Conduct" der Allianz Lebensversicherungs-AG anlässlich seiner Veröffentlichung.
Berücksichtigung des KAG-Geschäfts bei MiFID
Der BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e.V.) fordert in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf für die Umsetzung der MiFID in Deutschland gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) die Eins-zu-Eins-Übernahme der EU-Regelungen hinsichtlich der Anwendbarkeit der MiFID auf Kapitalanlagegesellschaften in Deutschland ein. Darüber hinaus spricht sich die Eingabe im Bereich der Regelungen zu "Anreizen" (Inducements), die insbesondere für die Zulässigkeit der Zahlung von Bestandsprovisionen an den Vertrieb relevant sind, für klarstellende Aussagen in der Gesetzesbegründung aus.
Nutzung von Mautdaten zur Strafverfolgung
Dr. Karl Michael Betzl, der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz, erklärt zu den Forderungen von Innenminister Dr. Beckstein nach Nutzung der Toll-Collect Daten zur Verbrechensbekämpfung: "Eine Verwendung von Mautdaten für die Strafverfolgung lehne ich ab."
MiFID und die Schweiz
Die Verwischung der Verantwortlichkeiten ist das Hauptproblem, das sich bei einer Erhöhung der Regelungsdichte immer stellt. Am Beispiel der auf Anfang 2007 im EU-Raum Gültigkeit erlangenden MiFID-Richtlinie kann dies ohne weiteres gezeigt werden, darüber hinaus und vielleicht ebenso gravierend auch alle indirekten Implikationen. MiFID steht für "Markets in Financial Instruments Directive" oder "Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Märkte für Finanzinstrumente". Sie wurde im Jahr 2004, also noch unter dem Eindruck des Kurszerfalls nach Platzen der Technologieblase und des Desasters am (deutschen) "Neuen Markt" verabschiedet.