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Hinweise & Tipps


Im Überblick

  • Compliance ist nur Teilaspekt der IT-Security

    IT-Sicherheit ist primär Compliance-getrieben, vor allem im Finanzbereich, in dem Aufsichtsbehörden kontinuierlich neue Regelungen in Kraft setzen, Ende 2017 etwa die BAIT. Die Erfüllung gesetzlicher Richtlinien ist aber keine Garantie für die Abwehr von IT-Sicherheitsgefahren, warnt CyberArk. In der IT-Sicherheit steht für viele Branchen die Erfüllung von Compliance-Anforderungen im Vordergrund. Unternehmen erbringen dafür Nachweise, dass Gesetze und Richtlinien erfüllt sind. Aber damit werden weder Schwachstellen beseitigt noch Sicherheitsvorfälle verhindert. Dominant ist die Compliance etwa im strikt regulierten Finanzbereich, in dem schon seit Langem IT-spezifische Vorgaben existieren, die zudem kontinuierlich erweitert und präzisiert werden, vor Kurzem etwa mit den Bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT).


Im Überblick

  • Inkasso-Mahnung im Briefkasten! Was tun?

    Diese Post hat niemand wirklich gerne: die Mahnung eines Inkassounternehmens. Worauf sollte man achten, wenn man solche Briefe bekommt? Zunächst einmal heißt es: ruhig durchatmen! Mahnungen durch Inkassounternehmen sind nichts Schlimmes. Dahinter steht ein Gläubiger, also eine andere Firma, die auf das ihr zustehende Geld wartet und den Inkassodienstleister damit beauftragt hat, die offene Rechnung einzuziehen. Mit dem Brief erinnert das Inkassounternehmen den Schuldner also an seine Zahlungspflicht. Dieser sollte darauf unbedingt reagieren. Entweder indem er die Forderung bezahlt oder aber, wenn er finanziell dazu gerade nicht in der Lage ist, indem er Kontakt mit dem Inkassounternehmen aufnimmt. Die Unternehmen verstehen sich als Mittler zwischen Gläubiger und säumigem Zahler. Im Gespräch lassen sich dann immer Lösungen finden, wie man die Sache aus der Welt bringt.


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Inhalte


02.11.17 - Widerruf von Darlehensverträgen bei fehlender "Zurverfügungstellung" der Vertragsurkunde oder des Antrages des Darlehensnehmers

03.11.17 - BGH-Urteil vom 04.07.2017 zur Nennung der "Aufsichtsbehörde" außerhalb der Vertragsurkunde

03.11.17 - E-Mail-Zertifikate: Gestiegene Anforderungen der Bundesnetzagentur

06.11.17 - EU-Datenschutz-Grundverordnung: Fünf Änderungen, über die Unternehmer jetzt Bescheid wissen müssen

07.11.17 - Achtung Anlagebetrug: So erkennt man unseriöse Angebote

24.11.17 - Post von der Bank – was sich für Kunden im nächsten Jahr ändert

11.12.17 - Mehr als nur Rankingfaktor: SSL-Verschlüsselung ist für Unternehmer Pflicht

14.12.17 - Vom VW-Abgasskandal betroffene Kunden bleibt nicht mehr viel Zeit - Welche Fristen die Besitzer manipulierter Autos jetzt beachten müssen

20.12.17 - Am 1. Januar 2018 tritt der IFRS-9-Standard für finanzielle Vermögenswerte in Kraft

22.01.18 - Im Januar 2018 dürfen wieder etliche Dokumente vernichtet werden

24.01.18 - Der flächendeckende Pflegemindestlohn steigt ab Januar 2018 auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten

02.02.18 - Gutachten bestätigt: Diskriminierung selbstständiger Buchhalter durch Steuerberatungsgesetz ist verfassungswidrig - Diplom-Kauffrau (FH) legt Verfassungsbeschwerde ein

05.02.18 - Streamingportale im Ausland nutzen - Echtzeitüberweisung - Mehr Auskunftsrechte bei Datenverarbeitung

05.02.18 - Steuerliche Hinweise zum neuen Jahr 2018 für Unternehmer und Arbeitnehmer

13.02.18 - Einfacher und preiswerter für Bankkunden - Neue Regeln im Zahlungsverkehr

14.02.18 - Neue Regeln für Anleger: Was ändert sich ab dem 3.1.2018 mit der MiFID II?

16.02.18 - Smart things: IT-Sicherheit und Datenschutz im Fokus

16.02.18 - Schneller, kompakter, anwendungsorientierter: Der neue BSI IT-Grundschutz

19.02.18 - Die fünf Stufen und Differenzierungsmerkmale von Penetrationstests

26.02.18 - Verbraucher-Tipp: Wie kann ich eine Lastschrift rückgängig machen?

01.03.18 - Verschlüsselungs- und Signierpflicht von EDI-konformen Dateien: Neue Algorithmen bei S/MIME & Zertifikaten

02.03.18 - Gesetzesänderungen: Was Verkäufer 2018 wissen sollten

02.03.18 - Digitale Compliance-Unterstützung für deutsche und österreichische Banken

14.03.18 - Einfache Online-Datenschutzregeln, die jeder Nutzer befolgen sollte, um sicher und geschützt zu bleiben

04.04.18 - Regulatorische Vorgaben und Compliance-Anforderungen: Warum Verschlüsselung ein Thema für die Vorstandsetage ist

04.04.18 - Sieben Tipps zur Orientierung im DBMS-Lizenzdschungel

16.04.18 - "Stresstest Bewerbungsgespräch": Vier typische Fangfragen im Jobinterview

18.04.18 - Verbraucher-Tipp: Wie lange muss man eigentlich Kontoauszüge aufbewahren?

15.05.18 - Ungewollt gesprächsbereit: Auch Googles Sprachassistent hört mehr, als er soll

13.06.18 - Abonnierte Online-Dienste jetzt auch im EU-Ausland verfügbar

19.06.18 - Neues EU-Datenschutzrecht: Was Bankkunden jetzt wissen müssen

02.07.18 - Musterfeststellungsklage hilft Geschädigten im Abgasskandal nicht weiter

06.08.18 - Viele Gauner fälschen Inkassobriefe: Damit man auf Betrüger nicht hereinfällt, hilft ein genauerer Blick auf das Anschreiben

06.08.18 - Compliance-Regularien geben zwar einen positiven Anstoß zur Erhöhung der Sicherheit, vielfach bleiben sie aber zu unbestimmt und zielen vor allem auf Dokumentationspflichten ab

Meldungen: Markt / Hinweise & Tipps

  • Musterfeststellungsklage & Rechtsdurchsetzung

    Im Abgasskandal tickt die Uhr. Bereits Ende 2018 verjähren Schadensersatzansprüche gegen die Volkswagen AG. Das durch die Bundesregierung eilig auf den Weg gebrachte Gesetz zur Einführung einer Musterfeststellungsklage soll daher bereits am 01.11.2018 in Kraft treten, um geschädigten Autokäufern noch rechtzeitig helfen zu können. "Jedoch erweist sich die neue Musterfeststellungsklage bei näherer Betrachtung für Besitzer von Schummel-Dieseln als Mogelpackung", konstatieren Dr. Marcus Hoffmann und Mirko Göpfert, Partner der im Verbraucherschutzrecht tätigen Kanzlei Dr. Hoffmann & Partner Rechtsanwälte aus Nürnberg. Das Ziel des Gesetzentwurfs klingt gut. Durch die Einführung einer Musterfeststellungsklage soll die Rechtsdurchsetzung bei unrechtmäßigen Verhaltensweisen von Konzernen für gleichartig geschädigte Verbraucher verbessert werden. Wie auch die hektischen Aktivitäten in dem Gesetzgebungsverfahren zeigen, hatte die Politik insbesondere die durch die Dieselaffäre betroffenen Autokäufer im Blick.

  • Mehr Transparenz über Datennutzung

    Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung - mit Folgen für jeden Bürger und Bankkunden. Damit soll den Herausforderungen der Digitalisierung Rechnung getragen und ein EU-weit einheitliches Datenschutzrecht geschaffen werden. Unternehmen sind künftig umfassender als bisher verpflichtet, ihre Kunden über die Verwendung von Daten zu informieren. Zusätzlich werden die Rechte der Kunden erweitert, beispielsweise das Auskunftsrecht und das Widerspruchsrecht gegen Direktwerbung. Das bedeutet konkret für Bankkunden: Das hohe Datenschutzniveau bleibt bestehen, wird noch weiter gestärkt und vor allem transparenter.

  • Was ändert sich für Anbieter von Online-Inhalten?

    Im Urlaub die Lieblingsserie weiterschauen oder die Musikplaylist auf Reisen abspielen - eine neue EU-Verordnung macht dies jetzt für viele Nutzer möglich. Wer in Deutschland kostenpflichtige Streamingdienste für etwa Musik, Videos oder auch Fernsehangebote abonniert hat, konnte seine Inhalte zumeist nur innerhalb Deutschlands abrufen. Das ändert sich ab dem 1. April 2018. Dann kann jeder Nutzer seinen abonnierten Online-Dienst ohne Zusatzgebühren für einen beschränkten Zeitraum auch im EU-Ausland nutzen - Bezahldienste sind dann verpflichtet, dies möglich zu machen. "Für Nutzer bedeutet diese Änderung einen großen Komfortgewinn", sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung für Recht und Sicherheit. "Es darf keine Rolle spielen, ob ein Verbraucher aus Berlin, Rom oder Paris auf seine abonnierten Inhalte zugreift." Bitkom gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den neuen Regeln.

  • Prüfung von Google Assistant und Amazon Alexa

    Der Google Assistant, der Sprachassistent von Google, versteht so manches falsch: Das zeigt eine aktuelle technische Prüfung des Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale NRW. So reagiert er auch auf Begriffe, die dem Aktivierungswort ähnlich sind und auf starke Abwandlungen. Zudem hatte sich Google in der Vergangenheit offen gehalten, nach eigener Einschätzung Auskunftsanfragen von Nutzern zu gespeicherten Daten abzulehnen. Daher hat das Marktwächter-Team Google abgemahnt. Mit Erfolg: Die unzulässige Bestimmung wurde gestrichen. Neben Googles Sprachassistenten prüften die Marktwächter-Experten abermals Amazons Alexa. Auch in der aktuellen technischen Prüfung hat Amazons Alexa wieder auf Wörter reagiert, die dem Aktivierungswort ähneln. Dabei wurden dieses Mal Wörter gewählt, die nicht Teil des kürzlich veröffentlichten Marktwächter-Reaktions-Checks waren. So reagiert Amazons Sprachassistent etwa auch auf "Alexandra" (für "Alexa"), "Gecko" (für "Echo") und "Ham wa schon" (umgangssprachlich "Haben wir schon" statt "Amazon"). Und er kann sogar völlig willkürlich reagieren.

  • Kontoauszüge und ihre Aufbewahrung

    Viele Verbraucher nehmen sich jetzt einen "Frühjahrsputz" ihrer Finanz-Unterlagen vor. Eine wichtige Frage dabei ist jedes Jahr: Wie lange müssen Kontoauszüge eigentlich aufbewahrt werden? Die Antwort: Eine einheitliche Frist oder Verpflichtung für Verbraucher, Kontoauszüge aufzubewahren, gibt es nicht. Denn gesetzlich sind Privatpersonen nicht verpflichtet, Zahlungsbelege aufzubewahren. Eine Ausnahme sind Handwerker- oder Dienstleistungsrechnungen, die ein Grundstück betreffen. Diese Belege müssen generell zwei Jahre archiviert werden. Wer einen Gärtner oder eine Reinigungskraft als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich absetzen will, muss die entsprechenden Kontoauszüge mindestens so lange aufbewahren, bis der Steuerbescheid eingeht und die Einspruchsfrist abgelaufen ist.