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KI & Governance Management


Künstliche Intelligenz: In der Corporate-Governance-Theorie steht ein denkbarer Paradigmenwechsel im Zusammenhang mit KI erst am Anfang
Aus Sicht der Eigenkapitalgeber sollte es opportun sein, in den Prozess des Screenings und der Auswahl von KI durch das Management involviert zu sein



Dr. André Ortiz, Dr. Henrik Schalkowski

Künstliche Intelligenz (KI) prägt als Schlagwort Diskussionen über die tiefgreifenden Auswirkungen der Digitalisierung insbesondere in Unternehmen. Der Beitrag geht anhand einer theoriegeleiteten und technikzentrierten Analyse auf die strategische Bewandtnis von KI aus Stakeholder-Sicht ein. In der Unternehmenspraxis kommt es auf die Berücksichtigung der tatsächlichen Möglichkeiten und unterschiedlichen Ausprägungen dieser Technologie an. Aktuelle Herausforderungen aus der Corporate-Governance-Perspektive betreffen vor allem die Auswahl von KI-Anwendungen sowie das Setzen von Regeln in Bezug auf deren betrieblichen Einsatz.

KI hat sich in den vergangenen Jahren an die Spitze der Schlagwörter gesetzt, die Spitze der Schlagwörter gesetzt, die in der Diskussion über die disruptiven Einflüsse der Digitalisierung auf Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen.

Zwischen Einordnungen, die KI als ein bereits etabliertes Technologiefeld begreifen, und Potenzialeinschätzungen zu tiefgreifenden technischen Entwicklungen geht es für die Entscheidungsträger in den Unternehmen um die Frage, welche technischen Anwendungen auf Grundlage von KI für sie besonders relevant werden können und welche Implikationen sich daraus für die Corporate Governance ergeben. Erste Grundlagenarbeiten im Corporate-Governance-spezifischen Umfeld liefern Hinweise insbesondere zur Frage eines Paradigmawechsels bei Roboter-Mensch-Beziehungen innerhalb von Unternehmen.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) (Ausgabe 5, 2021; Seite 197 bis 202) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.
In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZCG lesen.


Zeitschrift für Corporate Governance - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis

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Im Überblick: ZCG

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Transparenz der Aufsichtsratstätigkeit

    Vor dem Hintergrund spektakulärer Betrugsfälle und des Missmanagements seitens der Unternehmensleitung wird zunehmend auch die Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrats kritisch hinterfragt. Die Transparenz hinsichtlich der Überwachungstätigkeit der Aufsichtsräte gegenüber der Hauptversammlung soll der Bericht des Aufsichtsrats gewährleisten. Ein zentrales Element ist hierbei die Darstellung der Sitzungspräsenz und Ausschussarbeit im Aufsichtsrat, die im vorliegenden Beitrag analysiert wird.

  • Verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung

    Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK) hat am 27.1.2022 einen Vorschlag zur Überarbeitung des DCGK (2020) veröffentlicht. Die vorgeschlagenen Änderungen waren zum einen aufgrund aktienrechtlicher Anpassungen als Folge des Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetzes (FISG) und des Zweiten Führungspositionen-Gesetz (FüPoG II) notwendig. Zum anderen soll das Thema Nachhaltigkeit stärker in Empfehlungen vor allem für die Leitung und Überwachung börsennotierter Unternehmen Eingang erhalten. Der Beitrag skizziert die vorgeschlagenen Änderungen und nimmt eine kritische Würdigung vor.

  • Rechtsrahmen für Human Rights Compliance

    Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) schafft einen für Unternehmen verpflichtenden Rechtsrahmen für die Human Rights Compliance. Allerdings sind Erfordernisse für die Ausgestaltung bislang nicht konkretisiert. Der vorliegende Beitrag greift diese Herausforderung auf und skizziert zunächst wesentliche Implikationen des LkSG für die risikoorientierte Corporate Governance. Anschließend widmet er sich der Herausarbeitung von Umsetzungsoptionen auf Basis des Three Lines Modells als einem in der Praxis bewährten konzeptionellen Basisansatz.

  • Diversity-Diskussion mit vielen Facetten

    In der aktuellen Diskussion gewinnt Diversity neben Digitalisierung und Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. Bereits seit mehreren Jahren wird eine stärkere Vielfalt in der Zusammensetzung von Führungs- und Aufsichtsgremien gefordert. Mit dem FüPoG II wurden die Anforderungen an (kapitalmarktorientierte) Großunternehmen hier weiter erhöht und könnten in der neuen Legislaturperiode noch weiter erhöht werden. Der vorliegende Beitrag widmet sich der Diversity in Führungspositionen von Mittelstand und Familienunternehmen auf Basis einer empirischen Untersuchung unter 175 Unternehmen aus dem Jahr 2021.

  • Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU

    Nach dem Entwurf der Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung der Europäischen Kommission werden alle großen Unternehmen, unabhängig von ihrer Kapitalmarktorientierung, dazu verpflichtet, detaillierte, maschinenlesbare und geprüfte Berichte zu nachhaltigkeitsbezogenen Themen in Übereinstimmung mit neuen europäischen Standards zu erstellen. Die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) ist dafür eine Kooperation mit der Global Reporting Initiative (GRI) eingegangen, um auf deren bereits bestehenden, weit verbreiteten und überwiegend themenbezogenen Standards aufzubauen.

  • Frauenquote und Unternehmensperformance

    Seit Januar 2016 sieht das Führungspositionengesetz (FüPoG) für bestimmte Unternehmen eine Geschlechterquote von mindestens 30 Prozent im Aufsichtsrat vor. Im vorliegenden Beitrag werden die ökonomischen Folgen dieser Gesetzgebung für die betroffenen Unternehmen untersucht. Es werden ein Überblick über die bestehende Literatur gewährt und Forschungshypothesen abgeleitet. Außerdem werden die angewandte Methodik und die Datengrundlage der diesem Beitrag zugrundeliegenden Untersuchung erläutert. Die Ergebnisse werden schließlich vorgestellt und diskutiert.

  • Abschlussprüfung bei PIEs

    Bilanzskandale lösen regelmäßig Gesetzesreformen aus, die auch Maßnahmen zur Stärkung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers umfassen. Hierzu konzentrieren sich Reformgeber zum einen primär auf tradierte Maßnahmen wie die externe Pflichtrotation oder Beschränkungen bei der Erbringung von Nichtprüfungsleistungen, zum anderen auf Abschlussprüfungen von Unternehmen von öffentlichem Interesse (Public Interest Entities, PIEs). Weitere Maßnahmen oder Prüfungen bei Non-PIES werden hingegen häufig vernachlässigt. Zur Schließung dieser Lücke stellt der vorliegende Beitrag die Ergebnisse einer Befragung von Wirtschaftsprüfern und Aktionären vor.

  • Corporate Governance: Aktuelle Rechtsprechung

    Im Folgenden werden für die Unternehmensführung bedeutsame Entscheidungen besprochen. Im ersten Fall geht es um die Beurkundungspflichtigkeit eines Gesellschafterbeschlusses. Für die Rechtsform der AG besteht Klarheit. Aber wie sieht es bei Beschlüssen von GmbH-Gesellschaftern aus? Hier bedarf es einer Stellungnahme des BGH. Die Mitbestimmung des Betriebsrats ist Gegenstand des zweiten Falls, der eine besondere Konstellation zugrunde liegt: Darf der Betriebsrat einer deutschen Tochtergesellschaft mitbestimmen, wenn die Maßnahme auf Konzernebene im Ausland getroffen wurde?

  • Wer führt die größten deutschen Unternehmen?

    Der vorliegende Beitrag zeigt die theoretische Wirkung soziodemografischer Eigenschaften von Vorständen auf die Unternehmensperformance. Grundlagen der Betrachtung sind die Upper-Echelons-Theorie, die Prinzipal-Agenten-Theorie und vorangegangene empirische Evidenzen. Darauf aufbauend werden die händisch erhobenen soziodemografischen Merkmale von rund 500 Vorstandsmitgliedern der 2019 im DAX, MDAX und SDAX gelisteten Unternehmen deskriptiv analysiert und dargestellt.

  • Governance von Sportorganisationen

    Nach 2015/16 und 2017/18 wird im vorliegenden Beitrag für die Saison 2019/20 das dritte Corporate-Governance-Monitoring für die 1. Fußballbundesliga vorgestellt. Erstmals wird auch die Corporate Governance der English Premier League (EPL) (Basis Saison 2020/21) und der 2. Bundesliga analysiert. In der Disziplin Governance schlägt die 1. Bundesliga die EPL deutlich, auch die 2. Bundesliga liegt im Schnitt etwas besser als die EPL. Allerdings ist das Bild der 2. Bundesliga sehr heterogen.

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