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Anforderungen der EU-APrVO


Analyse der Bestätigungsvermerke für Unternehmen im DAX-30 und im MDAX
Erkenntnisse und Herausforderungen in der Prüfungssaison 2017/2018

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Christoph Scharr, Inga Bernhardt, Dr. Sebastian Koch

Mit den Vorschriften der Prüfungsstandards und der EU-Abschlussprüferverordnung ist der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers neu strukturiert und inhaltlich wesentlich detaillierter gestaltet worden. Durch die Aufnahme von besonders wichtigen Prüfungssachverhalten (Key Audit Matters; KAMs) erfolgt bei Unternehmen von öffentlichem Interesse (Public Interest Entities; PIEs) zudem eine unternehmensspezifischere Berichterstattung.

Der folgende Beitrag beschreibt kurz die aus Sicht der Autoren zentralen Neuregelungen und die Herausforderungen aus deren Anwendung in der Prüfungssaison 2017/2018. Im Anschluss erfolgt anhand der von deutschen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften erteilten Bestätigungsvermerke zu Jahres- und Konzernabschlüssen der Unternehmen im DAX-30 und MDAX eine Analyse der Berichterstattung über KAMs, sog. "sonstige Informationen" und der übrigen Angaben gem. Art. 10 EU-APrVO.

Während in der Prüfungssaison 2016/2017 bereits bei ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) für sog. "listed entities" neue Anforderungen für die Berichterstattung des Abschlussprüfers im Bestätigungsvermerk Anwendung fanden, waren in der Prüfungssaison 2017/2018 nun für alle Abschlussprüfungen von PIEs2 in Deutschland die Anforderungen der EU-Abschlussprüferverordnung (EU-APrVO) und der überarbeiteten Prüfungsstandards des IDW zur Berichterstattung des Abschlussprüfers im Bestätigungsvermerk erstmals umzusetzen. Diese neuen Regelungen sind für Prüfungen von PIEs für Berichtszeiträume anzuwenden, die nach dem 16.6.2016 beginnen.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) (Ausgabe 6, 2018; Seite 271 bis 277) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZCG lesen.


Zeitschrift für Corporate Governance - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis

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Im Überblick: ZCG

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Evaluation der externen Pflichtrotation

    Als Teil einer umfassenden Marktregulierung im Bereich der Abschlussprüfung setzt der deutsche Gesetzgeber mit dem Abschlussprüferreformgesetz (AReG) die europäische Vorgabe zur Implementierung einer externen Pflichtrotation um. Diese ist u. a. mit der europäischen Zielsetzung verbunden, eine Abschlussprüfermarkt-Dekonzentration durch eine Stärkung kleiner und mittlerer Prüfungsgesellschaften (KMP) zu erreichen. Nachfolgend untersucht dieser Beitrag durch die Quantifizierung wesentlicher Determinanten eines Abschlussprüferwechsels, inwieweit die externe Pflichtrotation geeignet ist, die europäische Zielsetzung einer Dekonzentration zu erreichen. Im Ergebnis zeigt sich eine durch die externe Pflichtrotation erhöhte Preisbarriere, was der Zielsetzung einer Marktdekonzentration entgegenläuft.

  • Deutlicher Beitrag zum Public Value

    Um nachhaltig erfolgreich zu bleiben, nutzen Unternehmen und Gebietskörperschaften Methoden des Innovationsmanagements. Die verschiedenen Handlungsfelder von Städten und Gemeinden sowie von deren Beteiligungen stehen stetig auf dem Prüfstand. Aus der Privatwirtschaft ist für die strategische Weiterentwicklung neben der Bildung einer Einheit für Organisations- bzw. Unternehmensentwicklung zunehmend auch die Nutzung von Innovationslaboren bekannt. Der Artikel präsentiert Ansatzpunkte für die Nutzung von Innovationslaboren in der öffentlichen Verwaltung und in öffentlichen Unternehmen.

  • Corporate Governance in Versicherungsunternehmen

    In diesem Beitrag wird ein Steuerungs- und Kontrollrahmen für Versicherungsunternehmen aus der Corporate-Governance-Theorie entwickelt. Zudem wird gezeigt, wann regulatorische Vorgaben einen wertschöpfenden Steuerungs- und Kontrollrahmen fördern - und wo die Governance-Regulierung aus Sicht der Theorie wesentliche Lücken aufweist. Wie können Vorstände und Eigentümer Versicherungsunternehmen steuern und kontrollieren? Diese Frage stellen sich unter dem Stichwort Corporate Governance Wissenschaftler, Gesetzgeber, Unternehmen und Finanzaufsicht. Kern von Corporate Governance ist die Steuerung und Kontrolle von Unternehmen.

  • Corporate Governance als Bewertungsgegenstand

    Die installierte Aufbau- und Ablauforganisation des Systems der Corporate Governance (CG) stellt unzweifelhaft einen wesentlichen Bestandteil des Unternehmenswerts dar. Deshalb muss bei Unternehmensakquisitionen stets untersucht werden, inwieweit die CG im Rahmen der Due Diligence (DD) abgebildet werden und dann in die Bestimmung des Kaufpreises einfließen kann. Das nachfolgend vorzustellende Konzept zur Einbeziehung der CG in die DD eröffnet bei Unternehmensakquisitionen sowohl für den Verkäufer als auch den Käufer die Möglichkeit, individuelle Unternehmenswerte im Rahmen von Kaufpreisverhandlungen zu dokumentieren, zu begründen und durchzusetzen.

  • Wesentliche Inhalte des IDW-Positionspapiers

    Große, aber auch kleine Unternehmen sehen sich hinsichtlich der Berichterstattung derzeit mit stark gestiegenen Erwartungen von außen konfrontiert: Dazu hat nicht zuletzt das CSR-Richtlinie- Umsetzungsgesetz beigetragen. Am 21.6.2018 hat nun das IDW ein Positionspapier zur Weiterentwicklung des externen Reportings kapitalmarktorientierter Unternehmen veröffentlicht. Es ist eine Stellungnahme zu den Trends in der Rechnungslegung und zu der Kritik durch die Rechnungslegungsadressaten an der ständig zunehmenden Komplexität der Finanzberichterstattung. Hierüber und über einige weitere Praxisentwicklungen in 2018 wird nachfolgend ein Überblick vermittelt.

  • Stakeholder-orientiertes Leitprinzip

    Vor dem Hintergrund der Internationalisierung der Kapitalmärkte und der hiermit verbundenen stärkeren Ausrichtung der Unternehmensführung an den Bedürfnissen von nationalen und internationalen Investoren untersucht der vorliegende Beitrag, anhand welcher Steuerungsgrößen die börsennotierten DAX-30-Unternehmen den Erfolg ihres Unternehmens messen. Hierzu wurde die Berichterstattung zur internen Unternehmenssteuerung in den Konzernlageberichten der DAX-30-Konzerne zum Geschäftsjahr 2017 empirisch ausgewertet und analysiert. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass weniger als 40 Prozent der DAX-30-Konzerne ihr Unternehmen im Sinne eines Shareholder-Value-Ansatzes steuern.

  • Festsetzung der Vorstandsvergütung

    Die Festsetzung der Vorstandsvergütung gehört zu einer der Hauptaufgaben des Aufsichtsrats einer Gesellschaft. Insofern steht dieser im Rahmen der vorstandsvergütungsbezogenen Corporate-Governance-Diskussion regelmäßig im Fokus. Allerdings ergeben sich im Rahmen der gesetzlichen Abschlussprüfung und bei weiteren Aufträgen (z. B. gutachterliche Tätigkeit) wichtige Schnittstellen in Bezug auf den Abschlussprüfer.

  • EU-Abschlussprüferrichtlinie 2014/56/EU

    Die tatsächliche Unabhängigkeit der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat ist regelmäßig Anlass für intensive Diskussionen zwischen Unternehmen, Juristen und Investoren. Der zurzeit nur unzureichend eingeordnete Unabhängigkeitsbegriff führt außerdem zu einer vielfältigen Auslegung bei allen Beteiligten. Auch aus verschiedenen anderen nachfolgend eingenommenen Perspektiven lässt sich schlussfolgern, dass ein hohes Maß tatsächlicher Unabhängigkeit zukünftig eher relevanter werden wird und die Diskussion um die Beurteilung der Unabhängigkeit von Aufsichtsratsmitgliedern daher nicht abreißen dürfte.

  • Gründe zur Präferenz für den Code of Conduct

    Mindestens etwa 90 Prozent der börsennotierten Unternehmen verfügen über einen Kodex. Sowohl in der konkreten Ausgestaltung als auch in der Namensgebung gibt es jedoch große Unterschiede. Auf der Basis einer empirischen Untersuchung werden die verschiedenen Ausgestaltungen im Folgenden untersucht. Dabei steht die Namenswahl für ihren Kodex durch die Unternehmen im Mittelpunkt. Ausgehend von der These, dass allein das Vorhandensein eines Kodex dazu führt, dass Verantwortliche ethisch bzw. rechtlich schwierigere Entscheidungen leichter treffen können, wenn sie sich auf einen Code beziehen können, werden die Implikationen der unterschiedlichen Namenswahl diskutiert.

  • HR-Governance im Führungs-Kontext

    Der Begriff der Human-Resources-Governance (HR-Governance) bezeichnet den normativen Rahmen für das Personalmanagement sowie dessen Überwachung. Erst eine Begriffsschärfung und konzeptionelle Abgrenzung zu den Konstrukten Management, Corporate Governance und Personalmanagement verschafft dem Konzept wissenschaftliche und praktische Relevanz. Konsistent und präzise bestimmt, trägt es zu einem besseren Verständnis der Corporate Governance insgesamt bei und bietet einen viel versprechenden Ansatzpunkt für die Steuerung der Personalführung in Organisationen.