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Signifikante Aktivität im Energiemarkt


Direktvermarktung erneuerbarer Energie im Marktprämienmodell bei Energieversorgungsunternehmen
Eine Handreichung zur Prüfung des Themengebietes

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Von Peter Stuhlweißenburg, Stephan Wilbert, Dr. Andrea Wölfel

Die Einspeisung fluktuierender erneuerbarer Energien hat in den letzten Jahren stark zugenommen und erreichte im ersten Halbjahr 2018 36,3 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland. Für Erzeugungsanlagen, welche eine Bagatellgrenze überschreiten, ist die Direktvermarktung seit dem EEG-2014 verpflichtend. Im ersten Quartal 2018 wurden erneuerbare Energieanlagen mit circa 70.000 Megawatt Leistung direkt an der Strombörse EPEX-Spot vermarktet. Da viele Versorgungsunternehmen Windenergie-, Solarenergie- und Biomasseanlagen betreiben und auch die Marktrolle des Direktvermarkters mit sehr geringen Margen einnehmen, entschlossen sich die Autoren, die folgende Handreichung für Revisoren zu erarbeiten, die auf einem Leitfaden der Fachgruppe Energie- und Finanzhandel des DIIR-Arbeitskreises "Interne Revision Energie und Verkehr" basiert.

Der Gesetzgeber hat das Marktprämienmodell als zentrales Instrument der Direktvermarktung für erneuerbare Energien eingeführt, um eine verbesserte Markt- und Systemintegration erneuerbarer Energien zu erreichen. Im Rahmen der Direktvermarktung veräußert der Betreiber einer EEG-Anlage als Erzeuger (Lieferant) den produzierten Strom direkt an Dritte (Abnehmer), wie zum Beispiel Stromhändler, Energieversorgungsunternehmen, große Endverbraucher etc).

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Interne Revision (ZIR) (Ausgabe 3, 2019, Seite 124 bis 129) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZIR lesen.


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Im Überblick

Zeitschrift Interne Revision (ZIR)

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    Ein Prüfer in der Teppichmanufaktur kann sich einen Teppich aus der Produktion nehmen und anhand der Verarbeitung auf die Qualität schließen. Sind in einer repräsentativen Stichprobe beispielsweise die Maschen unregelmäßig gewebt, kann das Prüfungsergebnis eingeschränkt werden. Ein weiterer Austausch zwischen Prüfer und Prüfungspartner findet womöglich gar nicht statt. Vielmehr steht das fertige Produkt im Fokus der Prüfungshandlungen. Kann hieraus gefolgert werden, dass eine Prüfung grundsätzlich ohne die Aufnahme einer Beziehung zwischen Prüfer und Prüfungspartner und somit ohne Kommunikation sinnvoll ist? Der vorliegende Beitrag verneint dies.

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    Im Softwareentwicklungsprozess gewinnt die agile Softwareentwicklung zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, bei der Entwicklung neuer Softwarelösungen die Transparenz und Flexibilität zu erhöhen, um so zu einem schnelleren Einsatz der entwickelten Systeme zu kommen und die Risiken im Entwicklungsprozess zu minimieren. So weit so gut, aber kann dieser Ansatz wirklich auch einen Mehrwert für die Revision liefern? Ziel dieses Beitrages ist es, dieser Frage auf den Grund zu gehen und Chancen aufzuzeigen, die Prozesse der Revision effektiver und effizienter zu gestalten. Nicht näher eingegangen wird auf die eigentliche Arbeitsmethodik der agilen Entwicklung, wie zum Beispiel die Rollenverteilung sowie Dokumentation beziehungsweise Kontrolle der Arbeitsergebnisse etc. Aus Sicht des Verfassers orientiert sich die agile Arbeitsmethodik sehr am Softwareentwicklungsprozess und bedeutet für die Revision eine tiefgreifende Änderung der Arbeitsweise. Das heißt nicht, dass diese Methodik nicht gänzlich auf die Revision übertragbar ist, wie Beispiele zeigen.

  • Die Implementierungsleitlinien - Teil 4

    Die Internationalen Grundlagen für die berufliche Praxis der Internen Revision (IPPF) sind das konzeptionelle Rahmenwerk des Institute of Internal Auditors (IIA). Die Einhaltung ihrer verbindlichen Elemente (Grundprinzipien, Ethikkodex, Standards und Definition der Internen Revision) ist für die berufliche Praxis der Internen Revision unverzichtbar. Die Standards und der Ethikkodex sind Anforderungen an die Berufsausübung der Internen Revision und zur Beurteilung ihrer Wirksamkeit. Das IIA hat am 22. Februar 2019 vier Implementierungsleitlinien zum Ethikkodex veröffentlicht. Wenngleich die Implementierungsleitlinien nicht zum verbindlichen Teil des IPPF gehören, so sind sie dennoch ein wichtiges Hilfsmittel, da sie den verbindlich zu beachtenden Ethikkodex auslegen und erläutern. Im Folgenden werden die Implementierungsleitlinien zum Ethikkodex der Internen Revision zusammenfassend dargestellt. Die Implementierungsleitlinien zu den Attributstandards wurden in früheren Teilen der Veröffentlichung behandelt. In künftigen Teilen werden in gleicher Weise die Hinweise zu den Ausführungsstandards erläutert.

  • Innovationen und Interne Revision

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    Durch eine Prüfung des Governance-Systems kann die Interne Revision wertvolle Hinweise an die Geschäftsleitung geben, inwieweit sie gegenwärtig ihrer Gesamtverantwortung für eine angemessene und wirksame Geschäftsorganisation nachkommt. Hierzu stellt der Artikel praxisnah und anschaulich wesentliche Untersuchungsschritte vor und thematisiert dabei auch mögliche Schwachstellen, auf deren Beseitigung die Interne Revision hinwirken sollte. Insofern kann das hier vorgestellte Vorgehen als Leitfaden für Revisionskolleginnen und -kollegen dienen, die sich diesem anspruchsvollen Prüfungsthema stellen wollen.