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Mechanismen zur Bekämpfung der Geldwäsche


Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung - Ungelöste Probleme
Das Know-your-Customer-Prinzip versucht, die Probleme grenzüberschreitender Transaktionen und die Verwendung von qualifizierten Strohmännern zu entschärfen.

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Von Dr. Dr. Fabian Teichmann und Céline Hürlimann

Die Mehrheit der Artikel über Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung konzentrieren sich auf die Entwicklung von Präventionsmechanismen für Banken. Dieser Artikel soll sich jedoch auf die ungelösten Probleme der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung in der Schweiz fokussieren und welche Maßnahmen dagegen getroffen werden können. Dabei wird hervorgehoben, wie die derzeitigen Bekämpfungen der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung zurzeit noch leicht umgangen werden können.

Um spezifische Methoden zu finden, die Finanzierung des Terrorismus zu begrenzen, wurden neben verschiedenen informellen Interviews mit Dienstleistern, auch formelle mit Strafbehörden und Compliance-Experten durchgeführt. Dabei wurden unter anderem die Risiken einer strafrechtlichen Verfolgung diskutiert. Die praktischen Auswirkungen umfassen Vorschläge der Finanzaufsichtsbehörden, Finanzinstitute und Compliance-Officer, um die Geldwäsche und den Terrorismus wirksamer zu bekämpfen.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) (Ausgabe 5, 2019, Seite 215 bis 219) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZRFC lesen.


Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) - Prävention und Aufdeckung in der Compliance-Organisation

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Im Überblick: ZRFC

Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC)

  • Die Compliance-Impfung

    Die Digitalisierung ist Treiber und Beschleuniger, der alle Wirtschaftszweige betrifft, und selten war das Veränderungstempo so hoch. Für eine nachhaltige digitale Transformation sind die Festlegung der Spielregeln für einen angemessenen Datenumgang im Rahmen von Gesetzen und internen Regularien sowie deren Einhaltung durch eine entsprechende Führungskultur sowie ein angemessenes Compliance- und Risikomanagement unerlässlich. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass die digitale Transformation global durch ein immer schneller werdendes Tempo sowie die Supermächte USA und China vorangetrieben wird, deren gesellschaftliche Werte sich von denen Europas deutlich unterscheiden.

  • Einführung von Hinweisgebersystemen

    Dieser Beitrag befasst sich mit der neuen Whistleblower-Richtlinie. Die Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern (im Folgenden RLE) ist am 16. April 2019 vom Europäischen Parlament verabschiedet worden und trat mit Zustimmung des Europäischen Rates, der diese am 7. Oktober 2019 erteilte, und anschließender Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Deutschland gehört zu den Mitgliedstaaten, die noch kein effektives nationales System zum Schutz von Whistleblowern geschaffen haben. Daher besteht ein konkreter Handlungsbedarf. Die Umsetzungsfrist für die RLE beträgt nach Art. 26 Abs. 1 RLE zwei Jahre. Damit bleibt Deutschland bis Oktober 2021 Zeit, die RLE in nationales Recht umzusetzen.

  • Umsetzung eines Hinweisgebersystems

    Dass ein Hinweisgebersystem grundsätzlich ein sinnvoller Baustein eines jeden ComplianceManagement-Systems (CMS) darstellt, ist bekannt. Eine gesetzliche Pflicht für Unternehmen ein Hinweisgebersystem einzurichten ist (noch) der Ausnahmefall. Spätestens bis Dezember 2021 wird es aber durch die nationale Umsetzung der Whistleblower-Richtlinie (WBRL) diese gesetzliche Pf licht für Unternehmen mit 250 oder mehr Beschäftigten geben. Für Unternehmen mit 50 bis zu 249 Beschäftigten gibt es eine Übergangsfrist von weiteren zwei Jahren. Verpf lichtete Unternehmen müssen "Kanäle und Verfahren für interne Meldungen und für Folgemaßnahmen" einrichten und die Kanäle "müssen den Arbeitnehmern der juristischen Person die Meldung von Informationen über Verstöße ermöglichen".

  • Hygiene-Compliance im Krankenhaus

    Die Umsetzung der Hygiene-Compliance in Krankenhäusern wurde bisher nur unzureichend untersucht. Studien weisen Krankenhäuser zwar einen steigenden Implementierungsstand der Compliance-Bemühungen, jedoch trotzdem noch Verbesserungspotenziale insbesondere im Bereich der technologischen Unterstützung zu. Der aktuelle Beitrag beleuchtet empirische Erkenntnisse einer Studie des Aalener Instituts für Unternehmensführung (AAUF) unter 151 Krankenhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus dem Jahr 2019. Nicht erst seit der globalen COVID-19-Pandemie wird über die Einhaltung von Hygieneregeln unter dem Oberbegriff der Hygiene-Compliance diskutiert.

  • RegTech erleichtert viele Compliance-Prozesse

    Mithilfe von RegTech können Compliance-Mechanismen verbessert werden, indem sie kostengünstiger und weniger zeitaufwändig gestaltet werden. Der vorliegende Artikel untersucht Chancen wie auch Risiken der innovativen Technologie und bewertet, inwiefern RegTech das Potenzial hat, Compliance-Prozesse zu verbessern. Die Regulierungsdichte in der Finanzbranche nimmt aufgrund verschiedener Faktoren stetig zu. Insbesondere Big Data und künstliche Intelligenz beeinflussen die Gesellschaft nachhaltig. Big Data beschreibt die Verfügbarkeit großer Datenmengen; anhand künstlicher Intelligenz werden die Möglichkeiten zur Nutzung dieser Daten verbessert. Dadurch wird das Compliance-Management für Finanzinstitute nicht nur kostenintensiver, sondern auch zu einer größeren Herausforderung.

  • Bonusprogramme im Kartellrechtsvergleich

    Die Aufdeckung von langjährigen, länderübergreifenden Kartellen und deren negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft zieht immer wieder die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit auf sich. Das Instrument der Selbstanzeige fungiert für die Wettbewerbsbehörden als wesentlicher Bestandteil in der Verfolgung und Untersuchung von Kartellen. Die in der Schweiz als auch im Fürstentum Liechtenstein (Liechtenstein) anwendbaren Kartellrechtsregulierungen sehen für kooperierende Unternehmen ein Bonusprogramm vor und locken mit einer potenziellen Immunität vor Geldbußen, welche in den letzten Jahren zunehmend in Millionenhöhe ausgesprochen wurden.

  • Internal Investigation: Worauf ist zu achten?

    Gerade im Zusammenhang mit der Auf klärung von Compliance-Verstößen werden auch in Deutschland zunehmend unternehmensinterne Ermittlungen, sogenannte Internal Investigations, durchgeführt. In den letzten Jahren haben unternehmensinterne Ermittlungen erheblich zugenommen und sind in der Praxis nicht mehr wegzudenken. Bislang bestehen mangels einer konkreten gesetzlichen Regelung noch erhebliche rechtliche Unsicherheiten und Unklarheiten. Wegen dieser bislang bestehenden Unklarheiten sollen neue Regelungen zum Umgang und zur Handhabung von Internal Investigations etabliert werden, die insbesondere auch den Arbeitnehmerschutz im Rahmen von Internal Investigations stärken.

  • Prävention von Fehlverhalten

    Um einen umfassenderen und effektiveren Rahmen für die Prävention von Fehlverhalten zu schaffen, wird die Forschung zu Whistleblowing und Prävention von Fehlverhalten konsolidiert und mit bestehenden Rahmenbedingungen für das Unternehmensrisikomanagement verglichen. Mittels einer Lückenanalyse der Forschungsbereiche des Whistleblowings, des organisationalen Lernens und der Risikomanagementsysteme (RMS) werden neue Elemente identifiziert, die Fehlverhalten in Organisationen wirksam verhindern können.

  • Compliance & Wirtschaftlichkeit

    Bei Verstößen dokumentiert die Compliance bisher die Vergangenheit. Wie lange hat ein Mitarbeiter Zahlungen vom Lieferanten erhalten, wie lange hat ein Agent Kunden unzulässig beeinflusst, wie lange wurden in der Niederlassung fiktive Mitarbeiter entlohnt? Wäre es nicht aufschlussreich und interessanter, Aussagen zu treffen, wie lange diese Aktivitäten noch angedauert hätten? Der folgende Beitrag entwickelt Lösungsmöglichkeiten.

  • Rahmenwerke spielen nur eine geringe Rolle

    Das Compliance-Management hat sich in der Unternehmenspraxis auch aufgrund zahlreicher Unternehmensskandale etabliert. Der Umsetzungsstand entspricht in vielen Bereichen aus formalen und strategischen Gründen jedoch noch nicht dem erwünschten Umfang. Der vorliegende Beitrag diskutiert anhand einer empirischen Studie aus dem Jahr 2020 Entwicklungspotenziale für die Compliance in der Unternehmenspraxis und gibt Handlungsempfehlungen. Unter dem Begriff Compliance versteht man im unternehmerischen Kontext alle Maßnahmen, die zu einer Risikofrüherkennung und -minimierung führen und somit zur der Sicherstellung der unternehmensinternen Richtlinien, der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und der freiwilligen Regelungen in Unternehmen beitragen.