Sie sind hier: Home » Literatur » Schriften

Datenschutzkonforme Verarbeitung von Daten


eBook: Rechtliche Fallstricke im Umgang mit Big Data vermeiden
Rechtssicherheit und Datenschutz im Big Data-Umfeld

(04.02.15) - Big Data ist das Thema der Stunde. In der digitalen Wirtschaft hat sich Big Data zu einem wichtigen Wertschöpfungsfaktor entwickelt, den kaum ein Unternehmen noch außer Acht lassen kann. Doch die Erfassung und Verarbeitung von großen Datenmengen unterliegt, insbesondere im kommerziellen Umfeld, einer Reihe gesetzlicher Vorschriften. Die Kanzlei Bird&Bird hat gemeinsam mit artegic die eBook Checkliste 23 Fragen zu Big Data und Recht erstellt, die Unternehmen dabei hilft, rechtliche Fallstricke im Umgang mit Big Data zu vermeiden.

Welche Datenerhebungen bzw. -auswertungen bedürfen der Zustimmung? Handelt es sich um personenbezogene Daten, wenn eine Verkettung von Daten Rückschlüsse auf ei ne Person geben kann? Dürfen auf Basis personenbezogener Daten Klassen für eine Zielgruppe bestimmt werden (Clustering)? Wie ist mit automatisierten Entscheidungen aus einer Datenanalyse umzugehen? Diese und weitere Fragen sorgen für Unsicherheit bei vielen Unternehmen, die sich mit Big Data befassen. Ziel der eBook Checkliste 23 Fragen zu Big Data und Recht ist es, Unternehmen diese Unsicherheit zu nehmen und Rechtssicherheit beim Umgang mit Daten, insbesondere im Marketing, zu schaffen.

"Big Data ist ein Thema an dem Unternehmen, insbesondere in der digitalen Wirtschaft, kaum noch vorbei kommen. Zeitgleich steigt die Sensibilität für das Thema Datenschutz in den Medien, in der Öffentlichkeit, beim Gesetzgeber und auch bei Entscheidern in Unternehmen. Unsere Erfahrungen aus der Beratungspraxis zeigen, dass der Datenschutz mittlerweile als zentrales Thema auf Ebene von Geschäftsführung und Vorstand verankert ist. Grund hierfür ist, dass zum einen die richtige Nutzung von Big Data heutzutage ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil geworden ist, zumanderen Rechtssicherheit und Datenschutz im Big Data-Umfeld jedoch unerlässlich sind.", so Dr. Fabian Niemann, Partner bei der Kanzlei Bird&Bird, zur Bedeutung von Datenschutz und Rechtssicherheit im Big Data Umfeld.

"Big Data ist nicht nur das Sammeln und Verstehen von Daten. Die tatsächliche Möglichkeit des Einsatzes dieser Daten für Marketing wird zur wichtigen dritten Säule. Diese Nutzbarmachung bedeutet insbesondere die Planung und Umsetzung von datenschutzrechtlichen Aspekten. Konkret geht es um die rechtssichere Erfassung von Zustimmungen und die datenschutzkonforme Verarbeitung von Daten: Legal Big Data", resümmiert Stefan von Lieven, CEO der artegic AG, zum gleichen Thema. (artegic: ra)

artegic: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Schriften

  • Berufstand der Internen Revision in Deutschland

    Das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) hat ein Positionspapier zur erweiterten Rolle der Internen Revision im Rahmen des Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetzes (FISG) veröffentlicht. Das FISG, das zum 1. Juli 2020 in Kraft getreten ist, wird in den Unternehmen viele Fragen aufwerfen, wie die Änderungen konkret im jeweiligen Umfeld umgesetzt werden sollen. Das DIIR-Positionspapier ist als Handreichung insbesondere für Aufsichts- sowie Verwaltungsräte, Vorstände und Leiter von Internen Revisionsbereichen gedacht, um eine erfolgreiche, revisionsbezogene Implementierung des FISG zu gewährleisten. Mit insgesamt 27 Artikeln wurden mit dem FISG weitreichende Änderungen in einer Vielzahl von für die deutsche Wirtschaft maßgeblichen Gesetzen vorgenommen, mit denen das Vertrauen in den deutschen Finanzmarkt dauerhaft gestärkt werden soll. Mehrere Änderungen betreffen die Aufsichts- und Kontrollstrukturen und haben dadurch direkten Einfluss auf die Interne Revision und ihre Rolle als etablierter Governance-Partner insbesondere auch des Aufsichtsrates. Die Position und die Bedeutung der Internen Revision werden mit dem FISG weiter gestärkt und gefestigt.

  • Unterrichtsmaterialien zum Thema Korruption

    Transparency Deutschland hat die vierte Ausgabe in der Unterrichtsreihe "Was ist Korruption?" vorgestellt. Auf der Grundlage des Unterrichtsmaterials können Lehrer mit ihren Schülern der Sekundarstufe 2 grundlegende Fragestellungen zu den Themen Korruption und Lobbyismus erarbeiten. Die vierte Ausgabe befasst sich mit der Frage "Arbeitsplatzsicherung durch korrupte Geschäfte?". Viele geschäftspolitische Entscheidungen und Verhaltensweisen von Unternehmen werden mit dem Verweis begründet, Arbeitsplätze schaffen oder erhalten zu wollen. Dieses Rechtfertigungsmuster findet sich auch bei der Auftragsbeschaffung durch unlautere Methoden, zum Beispiel durch Korruption im Auslandsgeschäft. Die vorliegende Unterrichtseinheit regt zu einer Auseinandersetzung mit den negativen Folgen einer korrupten Geschäftspolitik für das Unternehmen selbst, aber auch für den fairen wirtschaftlichen Wettbewerb und die Volkswirtschaft insgesamt an.

  • Technische Grundlagen für DeFi

    Per E-Mail kann man heute weltweit jeder Person eine Nachricht zukommen lassen - warum kann man nicht genauso einfach dieser Person Geld senden? Oder einen Kredit gewähren? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Debatte um Decentralized Finance (DeFi). Dabei handelt es sich um die Idee eines dezentralen Finanzsystems, das auf der Blockchain-Technologie aufbaut und ohne Banken, Zahlungsdienstleister oder andere Intermediäre auskommt. "Decentralized Finance hat enormes disruptives Potenzial und wächst gerade rasant, steckt aber insgesamt noch in den Kinderschuhen - für eine Reihe von technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Fragen müssen noch passende Antworten gefunden werden", sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Digitalverband Bitkom. "Decentralized Finance ist kein konkretes einzelnes Projekt, sondern der Oberbegriff für eine Vielzahl von Ideen und Projekten, die ein neues dezentrales, transparentes und dadurch vertrauenswürdiges Finanzsystem aufbauen wollen." Um eine breite und sachliche Debatte zu ermöglichen, hat Bitkom heute ein Infopapier "Decentralized Finance - A new Fintech Revolution?" veröffentlicht.

  • Blockchain-Technologie als Grundlage

    Der Digitalverband Bitkom warnt davor, dass Europa bei der Diskussion über digitale Währungen international abgehängt wird. Während weltweit Länder bereits mit digitalem Zentralbankgeld experimentieren, fehle in Deutschland und Europa oft noch das Grundverständnis. Aus diesem Grund hat Bitkom heute ein Infopapier "Digitaler Euro auf der Blockchain" veröffentlicht, um grundlegende Begriffe zu erläutern, Chancen und Risiken zu benennen und so die Grundlage für eine breite öffentliche Debatte zu schaffen. "Aktuell ist China in der Entwicklung einer digitalen Währung führend, daneben gibt es eine Reihe von privaten Initiativen, die bereits am digitalen Geld arbeiten. Auch mit Blick auf die Diskussion über digitale Souveränität muss es uns gelingen, dass Europa eine weltweite Führungsrolle übernimmt", sagt der Bitkom-Finanzexperte Julian Grigo. "Digitale Währungen können in einer digitalen und globalisierten Welt zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Bei Blockchain-Anwendungen in der Finanzindustrie liegt ein Riesen-Potenzial für Europa - diese Chancen müssen wir nutzen."

  • Kryptoverwahrern auf die Finger geschaut

    Wer Kryptowährungen wie Bitcoin, Ripple, Litecoin oder IOTA für Kunden verwahrt, benötigt dafür seit 1. Januar eine Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Darauf hat der Digitalverband Bitkom hingewiesen und zugleich ein Infopapier "Regulatorische Anforderungen an Kryptoverwahrer" veröffentlicht. "Bitkom begrüßt ausdrücklich, dass in Deutschland das Kryptoverwahrgeschäft nun eine erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung ist. Dadurch werden künftig Kooperationen zwischen Kryptoverwahrern und etablierten Finanzdienstleistern wie Banken, Vermögensverwaltern oder Pensionskassen deutlich vereinfacht werden", sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Bitkom. "Regulierung ist in diesem Fall ein Game-Changer, der digitalen Vermögenswerten zu einem Durchbruch verhelfen kann."

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen