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10 Jahre Zeitschrift für Corporate Governance


Alle zwei Monate richtet die Zeitschrift für Corporate Governance in den Rubriken Management, Recht, Prüfung und Rechnungslegung – mit Blick auf bestehende unternehmerische und persönliche Risiken
Alle zwei Monate berichtet die ZCG in den Rubriken Management, Recht, Prüfung und Rechnungslegung

(16.06.15) - Die Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) feiert dieses Jahr ein kleines Jubiläum: 2015 erscheint die renommierte Fachzeitschrift im Erich Schmidt Verlag in ihrem 10. Jahrgang. Die ZCG adressiert konsequent und direkt alle Corporate-Governance-Organe der Unternehmen und deren Wirtschaftsprüfer. Angesehene Experten beleuchten aktuelle Anforderungen an eine gute und ordnungsgemäße Unternehmensführung und unterstützen die praktische Entscheidungsfindung mit fachübergreifendem Know-how. Alle zwei Monate berichtet die ZCG in den Rubriken Management, Recht, Prüfung und Rechnungslegung. Der Blick richtet sich dabei auf bestehende unternehmerische und persönliche Risiken und die immer anspruchsvolleren Qualifikationsanforderungen für Fach- und Führungskräfte.

Ein bewegtes Jahrzehnt für die Corporate Governance
Die ersten zehn Jahrgänge der ZCG umfassen einen Zeitraum, der die Notwendigkeit einer nachhaltigen, an langfristiger Wertschöpfung orientierten Unternehmensführung besonders deutlich vor Augen führte. "Unter den Bedingungen globaler Finanz- und Vertrauenskrisen und eines tiefgreifenden technischen, ökologischen und gesellschaftlichen Wandels muss sich erfolgreiche Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis stets neu bewähren", so Dr. Joachim Schmidt, Geschäftsführer des Erich Schmidt Verlags und Chefredakteur der ZCG.

"Die ZCG begegnet dieser Herausforderung umfassend und kompetent. Ob aktuelle Initiativen, Richtlinien und Rechtsentwicklungen, innovative Führungskonzepte oder neue Prüfungsansätze: Unsere Leserinnen und Leser finden in der ZCG relevante Fachinformationen, Analysen, Fallstudien und Best Practices über das gesamte Themenspektrum professioneller Unternehmensführung und -überwachung."

Das ZCG-Archiv: Wissensquelle für Fach- und Führungskräfte
Eine beachtliche Sammlung vielseitiger Gestaltungsinstrumente für Fach- und Führungskräfte in Geschäftsleitungen und Aufsichtsgremien ist in 10 Jahren ZCG entstanden: Das umfangreiche Online-Archiv lässt sich jederzeit unter Archiv einsehen und zu Recherche-Zwecken nutzen. Leser der eJournal-Ausgabe greifen kostenlos auf die Volltexte zu, einzelne Beiträge lassen sich günstig erwerben und downloaden.

Kostenlose Probeausgaben gibt es hier
(Erich Schmidt Verlag: ra)

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Meldungen: Schriften

  • Berufstand der Internen Revision in Deutschland

    Das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) hat ein Positionspapier zur erweiterten Rolle der Internen Revision im Rahmen des Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetzes (FISG) veröffentlicht. Das FISG, das zum 1. Juli 2020 in Kraft getreten ist, wird in den Unternehmen viele Fragen aufwerfen, wie die Änderungen konkret im jeweiligen Umfeld umgesetzt werden sollen. Das DIIR-Positionspapier ist als Handreichung insbesondere für Aufsichts- sowie Verwaltungsräte, Vorstände und Leiter von Internen Revisionsbereichen gedacht, um eine erfolgreiche, revisionsbezogene Implementierung des FISG zu gewährleisten. Mit insgesamt 27 Artikeln wurden mit dem FISG weitreichende Änderungen in einer Vielzahl von für die deutsche Wirtschaft maßgeblichen Gesetzen vorgenommen, mit denen das Vertrauen in den deutschen Finanzmarkt dauerhaft gestärkt werden soll. Mehrere Änderungen betreffen die Aufsichts- und Kontrollstrukturen und haben dadurch direkten Einfluss auf die Interne Revision und ihre Rolle als etablierter Governance-Partner insbesondere auch des Aufsichtsrates. Die Position und die Bedeutung der Internen Revision werden mit dem FISG weiter gestärkt und gefestigt.

  • Unterrichtsmaterialien zum Thema Korruption

    Transparency Deutschland hat die vierte Ausgabe in der Unterrichtsreihe "Was ist Korruption?" vorgestellt. Auf der Grundlage des Unterrichtsmaterials können Lehrer mit ihren Schülern der Sekundarstufe 2 grundlegende Fragestellungen zu den Themen Korruption und Lobbyismus erarbeiten. Die vierte Ausgabe befasst sich mit der Frage "Arbeitsplatzsicherung durch korrupte Geschäfte?". Viele geschäftspolitische Entscheidungen und Verhaltensweisen von Unternehmen werden mit dem Verweis begründet, Arbeitsplätze schaffen oder erhalten zu wollen. Dieses Rechtfertigungsmuster findet sich auch bei der Auftragsbeschaffung durch unlautere Methoden, zum Beispiel durch Korruption im Auslandsgeschäft. Die vorliegende Unterrichtseinheit regt zu einer Auseinandersetzung mit den negativen Folgen einer korrupten Geschäftspolitik für das Unternehmen selbst, aber auch für den fairen wirtschaftlichen Wettbewerb und die Volkswirtschaft insgesamt an.

  • Technische Grundlagen für DeFi

    Per E-Mail kann man heute weltweit jeder Person eine Nachricht zukommen lassen - warum kann man nicht genauso einfach dieser Person Geld senden? Oder einen Kredit gewähren? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Debatte um Decentralized Finance (DeFi). Dabei handelt es sich um die Idee eines dezentralen Finanzsystems, das auf der Blockchain-Technologie aufbaut und ohne Banken, Zahlungsdienstleister oder andere Intermediäre auskommt. "Decentralized Finance hat enormes disruptives Potenzial und wächst gerade rasant, steckt aber insgesamt noch in den Kinderschuhen - für eine Reihe von technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Fragen müssen noch passende Antworten gefunden werden", sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Digitalverband Bitkom. "Decentralized Finance ist kein konkretes einzelnes Projekt, sondern der Oberbegriff für eine Vielzahl von Ideen und Projekten, die ein neues dezentrales, transparentes und dadurch vertrauenswürdiges Finanzsystem aufbauen wollen." Um eine breite und sachliche Debatte zu ermöglichen, hat Bitkom heute ein Infopapier "Decentralized Finance - A new Fintech Revolution?" veröffentlicht.

  • Blockchain-Technologie als Grundlage

    Der Digitalverband Bitkom warnt davor, dass Europa bei der Diskussion über digitale Währungen international abgehängt wird. Während weltweit Länder bereits mit digitalem Zentralbankgeld experimentieren, fehle in Deutschland und Europa oft noch das Grundverständnis. Aus diesem Grund hat Bitkom heute ein Infopapier "Digitaler Euro auf der Blockchain" veröffentlicht, um grundlegende Begriffe zu erläutern, Chancen und Risiken zu benennen und so die Grundlage für eine breite öffentliche Debatte zu schaffen. "Aktuell ist China in der Entwicklung einer digitalen Währung führend, daneben gibt es eine Reihe von privaten Initiativen, die bereits am digitalen Geld arbeiten. Auch mit Blick auf die Diskussion über digitale Souveränität muss es uns gelingen, dass Europa eine weltweite Führungsrolle übernimmt", sagt der Bitkom-Finanzexperte Julian Grigo. "Digitale Währungen können in einer digitalen und globalisierten Welt zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Bei Blockchain-Anwendungen in der Finanzindustrie liegt ein Riesen-Potenzial für Europa - diese Chancen müssen wir nutzen."

  • Kryptoverwahrern auf die Finger geschaut

    Wer Kryptowährungen wie Bitcoin, Ripple, Litecoin oder IOTA für Kunden verwahrt, benötigt dafür seit 1. Januar eine Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Darauf hat der Digitalverband Bitkom hingewiesen und zugleich ein Infopapier "Regulatorische Anforderungen an Kryptoverwahrer" veröffentlicht. "Bitkom begrüßt ausdrücklich, dass in Deutschland das Kryptoverwahrgeschäft nun eine erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung ist. Dadurch werden künftig Kooperationen zwischen Kryptoverwahrern und etablierten Finanzdienstleistern wie Banken, Vermögensverwaltern oder Pensionskassen deutlich vereinfacht werden", sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Bitkom. "Regulierung ist in diesem Fall ein Game-Changer, der digitalen Vermögenswerten zu einem Durchbruch verhelfen kann."

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