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4-Punkte-Programm für Einstieg in die DSGVO


EU-Datenschutz-Grundverordnung ab 2018: Bei Verstößen drohen bis zu 20.000.000 Euro oder 4 Prozent des Jahresumsatzes Strafe
Microsoft bietet kostenloses Selbstbewertungs-Tool und 4-Punkte-Programm für die Einhaltung der DSGVO

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Die Marktforscher von Gartner gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte aller Unternehmen weltweit die Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zum Stichtag 25. Mai 2018 nicht einhalten können. Laut einer aktuellen Studie von IDC haben 44 Prozent der befragten Organisationen noch keine konkreten Maßnahmen zur Erfüllung der DSGVO-Anforderungen gestartet. Ab dem 25. Mai 2018 drohen bei Verstößen gegen die Verordnung Strafen: Die maximale Geldbuße beträgt ohne weitere Übergangsfristen 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes im vorangegangenen Geschäftsjahr – je nachdem, welcher Wert der höhere ist. Viele Unternehmen fühlen sich von den neuen Bestimmungen überfordert und sind sich unklar darüber, was sie für die Umsetzung tun müssen.

Um ihnen die Erfüllung der DSGVO-Anforderungen zu erleichtern, stellt Microsoft eine Reihe von kostenlosen Werkzeugen zur Verfügung: Die DSGVO-Einschätzung ist ein Online-Selbsteinschätzungstool, das Unternehmen einen schnellen Überblick gibt, wie gut sie auf die Verordnung vorbereitet sind. Als Unterstützung für Microsoft Partner dient die ausführliche Microsoft-DSGVO-Einschätzung (PDF) – ein umfassender Leitfaden, mit dem Partner ihre Kunden bei der Vorbereitung auf die DSGVO begleiten können. Der GDPR Activity Hub ist ein Open-Source-Projekt auf GitHub, das ein Starter Kit mit Tools und Dokumenten bietet, mit dem Unternehmen ein zentrales DSGVO-Management aufsetzen können.

"Die Zeit drängt", sagt Milad Aslaner, Senior Product Manager Cyber Security bei Microsoft Deutschland. "Wer sein Unternehmen nicht ab sofort für die Datenschutz-Grundverordnung fit macht, riskiert hohe Strafen. Davon mal abgesehen: Vorreiter in Compliance-Themen zu sein, bietet Unternehmen die Chance, Wettbewerbsvorteile aufzubauen. Compliance ist eine Chance, kein Hemmnis. Unternehmen, die ihren Kunden Lösungen anbieten, die bei Datenschutz und Datensicherheit überzeugen ohne an Innovationsgrad einzubüßen, werden nachhaltig die Nase vorn haben."

4-Punkte-Programm für den Einstieg in die DSGVO
Microsoft befürwortet den einheitlichen Datenschutz innerhalb der EU und unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung der komplexen Bestimmungen nicht nur mit den genannten Tools, sondern auch mit einem 4-Punkte-Programm für den Einstieg in den Datenschutz:
>> Ermitteln, welche personenbezogenen Daten im Unternehmen vorhanden sind und wo sie gespeichert sind.
>> Verwalten, wie personenbezogene Daten genutzt werden und wie auf diese zugegriffen wird.
>> Die Daten schützen, indem Kontrollen geschaffen werden, um Risiken und Datenschutzverletzungen zu verhindern, zu erkennen und darauf reagieren zu können.
>> Berichten, indem Dokumentationen aufbewahrt und Datenanfragen und Benachrichtigungen zu Datenschutzverletzungen verwaltet werden.

Ausführliche Informationen zu diesem Programm finden Sie im Microsoft-Trust-Center.
(Microsoft: ra)

eingetragen: 26.10.17
Home & Newsletterlauf: 11.12.17

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Meldungen: Markt / Hintergrund

  • Klare Regelungen für die Rechtssicherheit

    Bayern stellte im Bundesrat seinen Gesetzentwurf zur Anpassung zivilrechtlicher Vorschriften an die Datenschutz-Grundverordnung zur sofortigen Sachentscheidung. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hierzu vor der Sitzung der Länderkammer: "Für mich ist klar: Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung des Abmahnmissbrauchs greift zu kurz! Es fehlt vor allem eine ausdrückliche Regelung für Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung. Genau in diesem Bereich machen sich unsere kleinen und mittleren Unternehmen die größten Sorgen, Opfer unseriöser Abmahnpraktiken zu werden, etwa wenn es um die Datenschutzerklärung auf der Homepage geht. Der Entwurf des Bundes lässt sie mit ihren Ängsten leider im Regen stehen. Wir brauchen daher klare Regelungen, die für Rechtssicherheit sorgen. Und genau die liefern wir mit unserem bayerischen Entwurf!"

  • Musterfeststellungsklage gegen VW kommt

    Nahezu auf den Tag genau drei Jahre nach dem Beginn des Dieselskandals hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG angekündigt. Sie soll am 1. November 2018, dem Tag des Inkrafttretens der neuen Klagemöglichkeit, in Kooperation mit dem ADAC eingereicht werden, erklärten Vertreter beider Verbände. Ziel der Klage ist die Feststellung, dass Volkswagen mit Software-Manipulationen Käufer vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat und daher Schadenersatz schuldet. Beteiligen können sich Käufer von Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi, Seat, Skoda mit den Dieselmotoren EA 189, für die ein Rückruf ausgesprochen wurde.

  • Verbraucherprobleme am Finanzmarkt

    Im September 2018 jährt sich die Insolvenz der amerikanischen Lehman Bank - Sinnbild der internationalen Finanzkrise - zum zehnten Mal. Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gehen viele der seitdem beschlossenen Reformen am Problem vorbei. Der vzbv fordert die Bundesregierung auf, einen politischen Richtungswechsel einzuleiten und ein Verbot von Provisionen und eine bessere private Altersvorsorge zügig umzusetzen. "Die Finanzkrise hat gezeigt, was am Finanzmarkt für Verbraucher schief läuft. Zahlreiche Finanzprodukte sind komplex und überteuert, Risiken falsch bewertet und Berater sind Verkäufer. Verbessert hat sich seitdem wenig, aber vieles ist komplizierter geworden. Die Bundesregierung muss viel aktiver werden, um das Risiko von Vermögensschäden wirksam zu begrenzen", sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

  • Digitale Dokumentation von Patientendaten

    Arzttermine verwalten, Impfungen dokumentieren oder aktuelle Unverträglichkeiten überprüfen - verschiedene Angebote etwa in Form von Apps stellen diese Funktionen dem Verbraucher bereits zur Verfügung. Grundlage dafür ist die elektronische Speicherung und Verarbeitung von Patientendaten. "Plattformen zur digitalen Dokumentation von Patientendaten stellen eine begrüßenswerte Initiative für die Sozialbranche dar", so Karsten Glied, Geschäftsführer der Techniklotsen GmbH. Derzeit befinden sich hauptsächlich private Anbieter auf dem Markt, die Dienste rund um die elektronische Patientenakte anbieten. Um dies zu ermöglichen, arbeiten häufig Krankenkassen mit Krankenhäusern und große IT-Dienstleister zusammen. "Da wo der Staat in der Pflicht war, strömen derzeit private Anbieter auf den Markt. Die Selbstverwaltung muss nun mehr Handlungsbereitschaft zeigen und schnell reagieren, damit der digitale Fortschritt bundeseinheitlich in die Sozialbranche einziehen kann", plädiert Karsten Glied.

  • E-Mail-Verschlüsselung bleibt sicher

    Am 14.05.2018 veröffentlichte ein Team aus Sicherheitsforschern der Fachhochschule Münster, der Ruhr Universität Bochum und der Universität Leuven (Belgien) einen Bericht, der die Sicherheit der Verschlüsselungsstandards PGP und S/MIME in Frage stellt und damit weltweites Aufsehen erregt. Die aufgedeckten Sicherheitslücken (CVE-2017-17688 und CVE-2017-17689) betreffen jedoch nicht die Protokolle selbst, sondern nutzen eine bereits länger bekannte Schwachstelle in E-Mail-Clients, um verschlüsselte E-Mails zu entschlüsseln und dem Angreifer zuzustellen. Die Angriffe sind technisch komplex und benötigen mehrere Schritte zur erfolgreichen Umsetzung.