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Einsatz der "smart things" & rechtliche Aspekte


Smart things: IT-Sicherheit und Datenschutz im Fokus
davit-Barcamp beleuchtet neueste IT-rechtliche Herausforderungen für Unternehmen

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Ob das Internet of Things (IoT), die zunehmende Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, Legal Tech oder E-Learning: Das diesjährige Barcamp der Arbeitsgemeinschaft IT-Recht im Deutschen Anwaltverein (DAV), davit, beschäftigte sich unter dem Generalthema "Industrie 4.0 und Digitalisierung" mit einer ganzen Reihe aktueller Themen. Junge Juristen und Spezialisten griffen dabei neue und gerade entstehende IT-rechtliche Herausforderungen auf.

So ergeben sich etwa aus dem immer breiteren Einsatz der "smart things" rechtliche Aspekte, die Hersteller ebenso wie Nutzer betreffen. Meist sind diese kleinen IoT-Geräte sehr leicht zu "knacken". "Das kann ebenso ein Blutzuckermessgerät sein, das die Patientendaten nur unzulänglich schützt, wie ein Smart-Home-System, das es dem Einbrecher leicht macht, alle Türen zu öffnen", erläutert Rechtsanwalt Prof. Dr. Peter Bräutigam, der gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Thomas Lapp, beide Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses von davit, das Barcamp leitete.

Die hohe Vulnerabilität dieser Geräte macht kontinuierliche technische Updates unabdingbar. Der Hersteller bleibt also dauerhaft involviert. Daraus ergibt sich unter anderem die Frage, ob ein Gerät eigentlich gekauft oder gemietet ist. "Das Internet of Things wächst dynamisch, steht allerdings noch ziemlich am Anfang einer großen Entwicklung", so Bräutigam weiter. "Umso wichtiger ist es, dass sich die Unternehmen rechtlich absichern."

Inter-Enterprises-Learning: Richtlinien für Teilnehmer nötig
Neue rechtliche Fragestellungen ergeben sich ebenso aus den Möglichkeiten Unternehmensgrenzen überschreitender Lern-Plattformen. Solche Plattformen sind weniger klassische Lehrveranstaltungen, sondern ein Wissensaustausch zwischen Spezialisten. Sie sind gekennzeichnet durch interaktives Lernen ohne festes Curriculum und nah an praktischen Fragestellungen. Diese Art von Expertenaustausch birgt jedoch immer auch die Möglichkeit, dass Teilnehmer unwissentlich betriebsinternes Know-how preisgeben. "Für Mitarbeiter, die an solchem Informationsaustausch teilnehmen, können Trainings im Vorfeld hilfreich sein. Und der Arbeitgeber sollte verbindliche Richtlinien festlegen", empfiehlt Bräutigam. (Deutscher Anwaltverein: ra)

eingetragen: 15.01.18
Home & Newsletterlauf: 16.02.18

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Meldungen: Markt / Hinweise & Tipps

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    Nach der Verkündung der EU-Kommission vom 18. April 2019 wissen Unternehmen nun zumindest theoretisch dass die Richtlinie für elektronische Rechnungen gültig ist. "Theoretisch", weil es sich dabei auf den ersten Blick nicht unbedingt um Neuigkeiten von großer Bedeutung handelt. Vor allem, da Unternehmen höchst wahrscheinlich schon seit einiger Zeit ein System für ihre Rechnungsstellung nutzen. Dieser Beitrag fasst zusammen was Unternehmen beachten müssen um den Richtlinien zu entsprechen und weist zusätzlich auf einige Fälle hin, bei denen Unternehmen möglicherweise schon seit geraumer Zeit die EU-MwSt.-Richtlinie missachten.

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    Mit elDAS ist seit Mitte 2016 eine EU-Verordnung wirksam, auf deren Basis die elektronische Identifizierung und die Erbringung von Vertrauensdiensten innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums neu geregelt wurde. Sie zeigt bereits deutliche Erfolge, allerdings verbirgt sich hinter der Umsetzung für Diensteanbieter und Anwender ein fachlich komplexer Prozess. TÜV Trust IT hat deshalb hierzu eine umfangreiche Praxishilfe herausgegeben. Mit elDAS ist erstmals die digitale Kommunikation von Wirtschaft, Verwaltung und Bürgern rechtsverbindlich, grenzüberschreitend, vollständig medienbruchfrei und sicher möglich. Dass diese Verordnung tatsächlich schon zu einer deutlichen Zunahme der qualifizierten Vertrauensdienste in Europa geführt hat, lässt sich an dem durch die EU geführten Verzeichnis der qualifizierten Anbieter ablesen: EU Trusted List of Trust Service Providers (TSL). Zudem wird die Nutzung von Vertrauensdiensten nach eIDAS in immer neuen Anwendungsbereichen zur Pflicht. Dies gilt beispielsweise im Finanzwesen, wo zur Erfüllung der Anforderungen der Payment Services Directive 2 (PSD2) die Nutzung von sogenannten Qualifizierten Siegeln und Zertifikaten (QWACS) zur Absicherung der Maschinenkommunikation vorgegeben wurde.

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