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Was tut ein Compliance-Officer?


Forsa-Umfrage der DUW zeigt, dass neue vielversprechende Berufe bei den Erwerbstätigen kaum bekannt sind - Weiterbildung eröffnet Chancen
Neue Berufsbilder: Gute Perspektiven, aber unbekannt - Nur jeder Zehnte kennt die Aufgaben eines Compliance-Managers

(29.03.11) - Viele neue Berufe mit guten Job - Aussichten sind unter den deutschen Erwerbstätigen noch unbekannt. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) im Februar und März unter 1.002 Erwerbstätigen.

So weiß nur jeder Zehnte, was ein Compliance-Officer tut. Dabei handelt es sich um sehr gefragte Fachleute mit guten Gehaltsaussichten. Die Aufgaben von Lobbyisten, Bildungs-Controllern und Pharma-Managern kennt nur jeder Fünfte bis Siebte. Immerhin die Hälfte der Befragten meint, die Aufgaben eines Sicherheitsmanagers benennen zu können.

"Diese Berufe professionalisieren sich zum Teil gerade erst, daher gibt es noch keine grundständige Ausbildung", sagt Prof. Ada Pellert, Präsidentin der DUW. Die berufsbegleitenden Masterstudiengänge an der DUW verschaffen Einsteigern hier gute Chancen. Weiterbildung eröffnet neue Berufsfelder Viele Berufe gab es noch nicht, als die heute Erwerbstätigen ihre erste Ausbildung absolvierten. "Weiterbildung qualifiziert nicht nur für einen Aufstieg, sondern hilft auch, sich neu auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren", sagt Pellert.

Dass Weiterbildung sehr wichtig ist, um den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden, finden 69 Prozent der Erwerbstätigen. Besonders Frauen, 45- bis 54-Jährige und Höherqualifizierte stufen Weiterbildung als "sehr wichtig" ein.

Compliance-Officer: Kaum bekannt, aber gesucht
Am wenigsten bekannt sind Compliance-Manager: 79 Prozent der Befragten kennen diesen Beruf nicht. Nach Korruptionsskandalen großer Konzerne sind Fachleute gesucht, die für rechtskonformes Verhalten in Unternehmen sorgen. Die meisten DAX- und Großunternehmen haben heute Compliance-Abteilungen. Rund 8.000 Jobangebote liefert die Suche nach "Compliance Manager" beim Portal stepstone. Juristen und Wirtschaftswissenschaftler haben gute Perspektiven.

Bildungs-Controller/in: Lebenslanges Lernen organisieren
Auch Bildungs-Manager oder Bildungs-Controller sind 61 Prozent der Erwerbstätigen unbekannt. Sie sorgen in Unternehmen dafür, dass qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen und Mitarbeiter zukünftig benötigte Kompetenzen rechtzeitig aufbauen. Diese wichtige Aufgabe gewinnt aufgrund von Fachkräftemangel, Internationalisierung und dem demografischen Wandel auch in mittelständischen Unternehmen an strategischer Bedeutung.

Drug-Research-Manager/in / Regulatory-Affairs-Manager/in: Medikamente zur Zulassung bringen
Die Berufsbezeichnung Pharma-Manager oder Drug-Research-Manager kennen ebenfalls 51 Prozent der Befragten nicht. Wer als Naturwissenschaftler, Mediziner oder Pharmazeutiker einsteigen will, benötigt Zusatzqualifikationen in Recht und Management. In Pharma-Unternehmen begleiten Drug-Research-Manager den Lebenszyklus eines Medikaments - von der Idee für ein neues Arzneimittel über die Marktzulassung bis zu seinem Verkauf in einer Apotheke.

Lobbyist/in: Interessensvertretung in Europa
Kontakte pflegen, Politiker mit Informationen versorgen und Interessen in Entscheidungsprozesse einbringen: Das sind die Kernaufgaben von Lobbyisten. 51 Prozent der Erwerbstätigen haben die Berufsbezeichnung noch nicht gehört. Dabei spielt professionelle Interessenvertretung auch in Brüssel durch die Europäisierung für immer mehr Unternehmen und Organisationen eine Rolle.

Sicherheitsmanager/in: Kritische Infrastrukturen schützen
Die Sicherheitsbranche ist ein Wachstumsmarkt. Typisch sind eigentümergeführte Kleinbetriebe, die Akademisierung hat gerade erst eingesetzt. Sicherheitsmanager schützen Unternehmen- von Brand- und Wasserschutz bis zur Abwehr von Hackerangriffen und Produktpiraterie. Auch Flughäfen, Atomkraftwerke oder Veranstaltungen sichern die Experten. 88 Prozent der Erwerbstätigen kennen die Berufsbezeichnung oder meinen zu wissen, welche Aufgaben dazu gehören. (DUW: ra)

Unternehmensporträt


Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW)

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) ist die erste private staatlich anerkannte Weiterbildungsuniversität in Deutschland. Als wissenschaftliche Hochschule neuen Typs verbindet sie höchste wissenschaftliche Qualitätsstandards in Forschung und Lehre mit umfassender Dienstleistung für Studierende.

Lehre & Forschung:
praxisbezogen und praxisrelevant
Das Lehr- und Forschungsprofil der DUW fokussiert die Bereiche, in denen sich gesellschaftliche und arbeitsmarktrelevante Veränderungen zurzeit am schnellsten vollziehen:

>> Wirtschaft und Management
>> Bildung
>> Gesundheit
>> Kommunikation.

In diesen vier Departments bietet die DUW weiterbildende Masterstudiengänge und Zertifikatsprogramme an und betreibt Forschung. Dabei bildet der kontinuierliche Austausch der DUW mit der Arbeits- und Unternehmenswirklichkeit eine wesentliche Grundlage sowohl der Forschungsaktivitäten an der Hochschule und ihren Departments als auch der Entwicklung von weiterbildenden Studienangeboten.

Studium neben dem Beruf:
wissenschaftsbasiert & praxisorientiert
Die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Theoriebildung und Praxis ist konstitutiv für das Studienangebot der Deutschen Universität für Weiterbildung. Alle angebotenen Masterstudiengänge und Zertifikatsprogramme orientieren sich am tatsächlichen gesellschaftlichen Bedarf und am Arbeitsmarkt der Zukunft.

Dabei wird die DUW in besonderem Maße der Lebenssituation von berufstätigen Akademikern und Akademikerinnen sowie den Herausforderungen des Arbeitsmarkts gerecht. Denn das Studienmodell der DUW basiert auf einem flexiblen Blended-Learning-Konzept, das Elemente des Fernstudiums mit sorgfältig bemessenen Präsenzeinheiten in Berlin und wahlweise im Ausland kombiniert. Darüber hinaus sind umfassende Beratung sowie exzellente individuelle und fachliche Betreuung der Studierenden zentrale Bestandteile des universitären Weiterbildungsstudiums an der DUW. So lässt sich das Studium an der DUW flexibel gestalten und in die Anforderungen des Arbeitsalltags integrieren.

Wissens- und Kompetenztransfer
Bestimmend für die Lehre und Forschung der Deutschen Universität für Weiterbildung ist der ständige wechselseitige Wissens- und Kompetenztransfer zwischen wissenschaftlicher Hochschule und beruflicher Praxis. So bringen die Studierenden ihre individuellen Erfahrungen und Problemstellungen aus der Berufs- und Unternehmenswelt in das Studium an der DUW ein. Sie werden zum Gegenstand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung, deren Ergebnisse wiederum die einzelnen Studierenden wie auch ihr Tätigkeitsumfeld bereichern.

Darüber hinaus gehören dem Lehrkörper der DUW neben ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern stets auch Vertreterinnen und Vertreter des Berufsfeldes an, deren Expertise die Praxisnähe und Relevanz des Gelehrten verbürgt.

Partner mit Erfahrung
Die Deutsche Universität für Weiterbildung wurde als wissenschaftliche Hochschule mit Universitätsrang im April 2008 staatlich anerkannt. Sie wird getragen von der DUW Deutsche Universität für Weiterbildung GmbH, an der die Freie Universität Berlin und die Klett Gruppe jeweils zur Hälfte beteiligt sind.

Mit diesen Gesellschaftern im Rücken bietet die DUW ihren Studierenden berufsbegleitende universitäre Weiterbildung auf höchstem Niveau: Die Freie Universität Berlin – als Exzellenzuniversität – verbürgt die wissenschaftliche Qualität der Weiterbildung. Die Klett Gruppe – als einer der europaweit führenden privaten Bildungsanbieter – steht mit ihrer langjährigen Erfahrung für die professionelle Organisation des Fernstudiums und eine ausgezeichnete Beratung und Betreuung der Studierenden.

Sitz von Trägergesellschaft und Universität ist Berlin-Dahlem.

Masterstudiengänge an der DUW
>>
Compliance (Master of Arts)
>> Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit (Master of Arts)
>> General Management (MBA)
>> Bildungs- und Kompetenzmanagement (Master of Arts)
>> Drug Research and Management (Master of Science)
>> European Public Affairs (Master of Arts)

Management- und Zertifikatsprogramme an der DUW
>>
Change Management
>> Unternehmensführung & Controlling
>> Projektmanagement & Praxistransfer
>> Wissensmanagement
>> Führungskompetenz
>> Interkulturelle Kommunikation
>> Studium Generale Professional
>> General Management
>> Personal Skills
>> Tax Compliance
>> Personalcompliance
>> Bildungscontrolling
>> Organisations- und Personalentwicklung
>> Clinical Research & Regulatory Affairs

Weitere Infos zum Studium: "Compliance"

Kontaktdaten:
Name:
Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW)
Telefon: 0800-9333111 (kostenlose Beratung, Mo. bis Fr., 9.00 bis 20.00 Uhr)
Fax: +49 (0) 30 20 00 306-296
Anschrift: Pacelliallee 55, 14195 Berlin
Web-Adresse: www.duw.berlin
E-Mail: info(at)duw-berlin.de

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Postgraduale Bildung und politische Kommunikation
"Talentpolitik auf dem Prüfstand"
Jeder 5. Erwerbstätige fühlt sich fehl am Platz
Praxisbezug im Studium durch Field-Trips
Kompetenz- und Talentmanagement
Compliance im Pharmabereich
2. Compliance-Themenabend an der DUW
Compliance-Manager und Compliance-Officer
Was tut ein Compliance-Officer?
Deutsche Universität für Weiterbildung startet
Masterstudiengang: Fachrichtung Compliance (M.A.)
Gemischte Teams arbeiten produktiver
Von Datensicherheit bis zu Antikorruptionsgesetzen
Kaum praxisgerecht und verständlich?
Experten-Workshops zu aktuellen Sicherheitsthemen
Podiumsdiskussionen zu Compliance

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Meldungen: Studien

  • Ohne Daten läuft kaum noch etwas

    Daten werden für Unternehmen aller Branchen immer wichtiger. Für 85 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit 50 oder mehr Beschäftigten hat die Datennutzung bereits heute eine sehr große oder eher große Bedeutung. Und sogar 91 Prozent sind davon überzeugt, dass in zwei Jahren die Datennutzung von großer Bedeutung sein wird. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 503 Unternehmen mit 50 oder mehr Beschäftigten. "Nur wer über Daten verfügt und sie vernünftig nutzt, wird künftig wirtschaftlich erfolgreich sein", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Rechtliche Vorgaben beim Datenschutz und im Kartellrecht müssen so gestaltet sein, dass innovative Geschäftsmodelle auch Luft zur Entwicklung haben."

  • Defizite bei Nachhaltigkeitsberichten

    Der Wirecard-Skandal hat die Debatte über die Rolle von Wirtschaftsprüfern angefacht. Eine neue Studie von Transparency Deutschland zeigt: Bei Nachhaltigkeitsberichten erhalten Großunternehmen das Siegel der Wirtschaftsprüfer, auch wenn diese tatsächlich nur äußerst wenige Unternehmensangaben geprüft haben. Transparency Deutschland hat zum vierten Mal die nach den GRI-Standards erstellten Nachhaltigkeitsberichte deutscher Großunternehmen mit Blick auf die Themen Korruption und politische Einflussnahme untersucht. Das Ergebnis: Insgesamt sind die Nachhaltigkeitsberichte zu unvollständig, uneinheitlich und nicht ausreichend transparent. Dadurch ist keine Vergleichbarkeit der ethischen Bemühungen der Unternehmen gegeben.

  • Kritischer Erfolgsfaktor für die Revision

    Das DIIR führt zusammen mit den Instituten aus Österreich und der Schweiz regelmäßig eine Befragung von Revisionsleitungen durch. Die Erhebung dient seit Jahrzehnten den Revisionsleitern und Stakeholdern der Unternehmen als wertvolle Orientierungshilfe für die aktuelle und zukünftige Ausrichtung der Revisionsarbeit. Nach drei Jahren haben das DIIR, das Institut für Interne Revision Österreich (IIA Austria) und der schweizerische Verband für Interne Revision (IIA Switzerland) Anfang 2020 nun wieder eine aktuelle Befragung durchgeführt, die den aktuellen Stand der Internen Revision aufzeigt.

  • Ungeschützte Absender-Domains gefährden Marken

    Rund drei von vier Unternehmen setzen auf die vielfältigen Möglichkeiten der Online-Werbung. Dazu zählen Suchmaschinenmarketing, Programmatic Advertising oder Anzeigen in Social Media. Das zeigt die Studie "Benchmarks der Internetnutzung 2020", die der eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. und absolit Dr. Schwarz Consulting herausgegeben haben. Grade beim Thema Sicherheit haben viele Unternehmen jedoch noch Verbesserungspotenzial, etwa bei der Sicherung der eigenen Domain vor dem Missbrauch Dritter. Das kann dem eigenen E-Mail-Marketing und der Marken-Reputation sehr schaden. Die Verschlüsselung der Datenübertragung über die Webseite und den E-Mail-Server hat sich zwar mit jeweils 99 Prozent durchgesetzt. Doch 44 Prozent verhindern nicht den Versand von E-Mails über nicht autorisierte Server mit gefälschter Absenderadresse, was etwa mit SPF (Sender Policy Framework) ohne großen Aufwand möglich ist.

  • Der Chief Digital Officer bleibt die Ausnahme

    In den wenigsten deutschen Unternehmen gibt es einen Leiter Digitalisierung oder einen Chief Digital Officer (CDO). Wo diese Position geschaffen wurde, ist sie allerdings ganz oben angesiedelt: auf Vorstands- bzw. Geschäftsführungsebene oder direkt darunter angesiedelt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 603 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach gibt nicht einmal jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) an, einen Leiter Digitalisierung oder CDO berufen zu haben. Damit steigt die Zahl gegenüber dem Vorjahr (15 Prozent) zwar leicht, vor allem kleine Unternehmen sind aber weiterhin sehr zurückhaltend. So geben nur 14 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeiter an, dass sie eine entsprechende Position geschaffen haben. Bei jenen mit 100 bis 499 Mitarbeiter sind es dagegen 36 Prozent, bei 500 bis 1.999 Mitarbeiter 56 Prozent und bei Unternehmen mit 2.000 oder mehr Beschäftigten sogar 70 Prozent.