Textversion
Wer bietet was Recht Markt Produkte Services Whitepapers Fachartikel Compliance-Kiosk Schwerpunkte Branchen Videothek Schulungen Literatur Governance Webinare Compliance-Lexikon Success Stories Specials Security-Telegramm SaaS / Cloud-Telegramm Compliance-Archiv
Home Markt Studien, Umfragen, Untersuchungen

Markt


Hintergrund Hinweise & Tipps Interviews Invests Kommentare, Meinungen, Stellungnahmen Nachrichten Personen Studien, Umfragen, Untersuchungen Meinungsumfragen Unternehmen

Events / Veranstaltungen Datenschutzerklärung Newsletter Marktübersichten Stellenanzeigen - Jobsuche Compliance-Shop Shopping-Portal & Shopping Mall Impressum Kontakt: Pressemitteilungen Links RSS: Compliance-Magazin.de-News Feed abonnieren RSS: IT SecCity.de-News Feed abonnieren Geschäftsbedingungen Wichtiger Hinweis zu Rechtsthemen Compliance-Magazin für Mobile Devices Sitemap Suche Mediadaten

Vorbereitung auf weltweite CO2-Bilanzierung


Richtlinien zur CO2-Bilanzierung: Auswertung ergab, dass 58 Prozent der befragten Unternehmen noch nie von dem Begriff "Carbon Accounting" gehört hatten
Weniger als ein Viertel konnte den Begriff exakt erklären und ganze 80 Prozent erfassen ihre CO2-Bilanz in keiner Weise


Anzeige

(09.02.12) - Epicor Software Corporation gab die Ergebnisse ihrer ersten weltweiten Umfrage zur CO2-Bilanzierung bekannt. Sie verdeutlicht, dass die meisten Unternehmen trotz bevorstehender gesetzlicher Richtlinien zur CO2-Bilanzierung in ihrem Verständnis für das Thema und in der Umsetzung von "Carbon Accounting-Initiativen" immer noch am Anfang stehen.

Erste Impulse setzte Australien durch ein neues Steuerrecht für CO2-Emissionen, Kalifornien wird in Kürze dazu neue Richtlinien einführen. Doch dies hat bislang wenig in Unternehmen und ihrem Energiemanagement bewegt. Die Umfrage – von Epicor zwischen August und September 2011 durchgeführt – sollte die Fähigkeit und Bereitschaft von Unternehmen ermitteln, ihre Treibhausgas-Emissionen zu messen. Des Weiteren wurde untersucht, wie die Emissionen technisch erfasst werden und in welchem Maß Unternehmen nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen müssen, sondern auch die Ansprüche von Partnern und Kunden.

Die Umfrage beruht auf Befragungen von fast 1.000 Unternehmen weltweit. Der Großteil (48 Prozent) der Antworten stammt aus der Fertigungsindustrie. 42 Prozent der Befragten kamen aus Unternehmen mit 100 bis zu 1.000 Beschäftigten sowie Organisationen mit einem Jahresumsatz mit 50 Millionen Dollar oder weniger (43 Prozent).

Die Auswertung ergab, dass 58 Prozent der befragten Unternehmen noch nie von dem Begriff "Carbon Accounting" gehört hatten, weniger als ein Viertel konnte den Begriff exakt erklären und ganze 80 Prozent erfassen ihre CO2-Bilanz in keiner Weise.

"Es ist sehr beunruhigend zu wissen, dass ein Drittel aller Unternehmen nicht wissen, ob sie gesetzlich verpflichtet sind, ihre Emissionen zu dokumentieren. Wir möchten bei dieser Gelegenheit die Industrie generell dazu auffordern, Verantwortung zu zeigen und Unternehmen über die Anforderungen im Energiemanagement aufzuklären," sagt Chris Purcell, Product Marketing Manager bei Epicor. "Unternehmen sollten sich schon heute auf CO2-Bilanzierungen vorbereiten."

"CO2-Berichte werden ungeachtet irgendwelcher persönlicher Meinungen über globale Erwärmung gefordert sein", erläutert Chris Purcell weiter. "Die Unternehmen, die sich jetzt auf die in Zukunft gesetzlich geforderte Berichterstattung einstellen, werden einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Nachzüglern haben. Energiemanagement bedeutet keine Störung für das Kerngeschäft eines Unternehmens. Durch Investitionen in Nachhaltigkeit können Unternehmen Kosten und Energieverbrauch sparen. Die weitere Entwicklung von Emissionshandelssystemen wird die Anforderung an Unternehmen erhöhen, den Einfluss von CO2-Bilanzen auf ihr gesamtes Geschäftsfeld zu verstehen."

Obwohl der CEO im Grunde die Hauptverantwortung für die Nachhaltigkeitsstrategien eines Unternehmens trägt, ist bei 50 Prozent der befragten Unternehmen das oberste Management nicht in Carbon Accounting-Initiativen involviert. 85 Prozent können nicht sagen, für wie viel CO2 ihr Unternehmen in irgendeinem der letzten sechs Monate verantwortlich war und beinahe 70 Prozent gehen davon aus, dass sie über weniger als 25 Prozent ihrer CO2-Bilanz präzise Rechenschaft ablegen können.

Zusammenfassung der zentralen Umfrage-Ergebnisse:

>> Eine überwältigende Mehrheit (58 Prozent) hat noch nie vom Begriff Carbon Accounting gehört
>> Weniger als ein Viertel konnte genau beschreiben, was Carbon Accounting bedeutet
>> 80 Prozent überwachen ihren CO2-Ausstoß nicht regelmäßig
>> Ein Drittel wusste nicht, ob ihr Unternehmen gesetzlich zur Dokumentation der Emissionen verpflichtet ist
>> Obwohl der CEO die Hauptverantwortung für die CO2-Strategie eines Unternehmens trägt, ist bei 50 Prozent das oberste Management nicht involviert
>> Die Mehrheit (85 Prozent) kann nicht sagen, für wie viel CO2 ihr Unternehmen in irgendeinem der letzten sechs Monate verantwortlich war
>> Mehr als die Hälfte denkt, Carbon Accounting hat ihr Unternehmen positiv beeinflusst
>> Beinahe 70 Prozent glauben, dass sie nur für weniger als 25 Prozent ihrer CO2-Bilanz Rechenschaft ablegen können
(Epicor Software: ra)

Epicor Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

Anforderungen von Privatanlegern In Zeiten volatiler Kapitalmärkte profitieren Unternehmen von Privatanlegern, die Aktien halten und Anleihen zeichnen und so Stabilität schaffen. Wie und mit welchen Informationen diese Zielgruppe versorgt werden möchte und wo heute noch Defizite in der Finanzkommunikation liegen, hat das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig gemeinsam mit der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW), der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) und der Deutsche EuroShop AG untersucht. Befragt wurden mehr als 500 Privatanleger in Deutschland mit monetärem Engagement in Aktien, Investmentfonds und/oder Unternehmensanleihen.

Angemessenheit der Vorstandsvergütung Stimmt die Vergütung der Mitglieder deutscher Aufsichtsräte und Vorstände mit der gewachsenen Verantwortung und Komplexität ihrer Aufgaben überein? Werden Leistung und Qualität der Kontrolleure angemessen gefördert? Im Mittelpunkt der 10. Panel-Befragung der Zeitschrift "Der Aufsichtsrat" stand die kontroverse Diskussion um die Aufsichtsrats- und Vorstandsvergütung von Unternehmen.

Fehlende Compliance im Software-Lizenzbereich 26 Prozent aller Software in Deutschland war 2011 unlizenziert. Insgesamt wurde hierzulande PC-Software im Wert von 6,7 Mrd. Euro eingesetzt - lizenziert und bezahlt wurden aber nur Programme im Wert von 4,9 Mrd. Euro. Laut Selbstauskunft greifen nur 66 Prozent der deutschen Software-Nutzer nie zu unlizenzierter Software. Auch die zunehmende Verbreitung von Tablet-Computern und die Popularität von Software-as-a-Service (SaaS) konnte nicht verhindern, dass die "Schattenwirtschaft" mit illegaler Software weiterhin blüht: Trotz des rasanten Wachstums dieser Angebote war ihr Anteil zu gering, um deutliche Auswirkungen zu haben. Weltweit waren 42 Prozent aller eingesetzten Programme unlizenziert, was Software im Wert von 63 Mrd. US-Dollar entspricht. Die Ergebnisse stammen aus der aktuellen Piraterie-Studie der Business Software Alliance (BSA) im Verbund mit der IDC und dem Marktforschungsinstitut Ipsos.

Soziale Medien und Unternehmenskultur Fast die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland setzt soziale Medien ein. Weitere 15 Prozent haben bereits konkrete Pläne, damit in Kürze zu beginnen. Das geht aus einer Studie hervor, die der Hightech-Verband Bitkom in Berlin vorgestellt hat. Dabei wurden im Auftrag des Bitkom 732 Unternehmen aller Branchen befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

Hoch im Kurs bei ECM: Compliance Effiziente Suche, Vorgangsbearbeitung mittels elektronischer Akte und Business-Process-Management sind für Unternehmen die Top-Trends im Umfeld von Enterprise Content Management (ECM). Dies ergab eine umfangreiche Studie des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC). Befragt wurden mehr als 100 Unternehmen mit über 1.000 Angestellten in der DACH-Region.

Professionelle Solvency II-Lösungen bevorzugt Nach aktuellen Verlautbarungen der EU-Kommission ist der 30. Juni 2013 der Stichtag, bis zu dem alle europäischen Versicherungsunternehmen ihre Governance, Risk und Compliance (GRC) Prozesse und Systeme der Solvency II-Richtlinie angepasst haben müssen. Während jedoch die Unternehmen ihr Augenmerk bei den Vorbereitungen zur Umsetzung der Anforderungen auf Säule I (Kapitaleffizienz) und Säule II (Risikomanagement) richten, wird Säule III (Reporting) nur wenig Beachtung geschenkt. Bis heute haben 84 Prozent der europäischen Versicherer noch keinen Berichtsrahmen und ergänzende Systeme implementiert. Folglich sind nur 16 Prozent darauf vorbereitet, den EU-Aufsichtsbehörden die geforderten Quartals- und Jahresberichte vorzulegen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint bei der über 350 europäische Versicherungsunternehmen in verschiedenen Schlüsselmärkten befragt wurden.

Klarheit und Verständlichkeit der AGB Nur jeder fünfte Internetnutzer (22 Prozent) liest mehr oder weniger regelmäßig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Online-Anbietern. So lesen einer Bitkom-Umfrage zufolge 6 Prozent "immer" und 16 Prozent zumindest "manchmal" die AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen). Dagegen erklärten 17 Prozent der Anwender, das Kleingedruckte "selten" zu lesen, 23 Prozent tun dies "nie". Ein weiteres Drittel der Onliner machte dazu keine Angaben.

Studie zur Umsetzung der EU-Änderungen zu Cookies Die durch die EU vorgegebenen Änderungen für den Umgang mit Cookies werden in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich umgesetzt. Entscheidende Fragen, wie die Einholung der Einwilligung zum Setzen von Cookies, sind daher von Unternehmen auch zukünftig nicht europaweit einheitlich zu beantworten. Das hat eine Vergleichsstudie zahlreicher europäischer Kanzleien ergeben, die von der englischen Kanzlei Bristows initiiert wurde und zu der Oppenhoff & Partner beigetragen hat.

Internet und Demokratie Das Internet fördert in den Augen seiner Nutzer die Demokratie. 61 Prozent der deutschen Internetnutzer sind aktuell der Meinung, das Internet trage zu mehr Demokratie bei. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom hervor. "Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, die politische Arbeit transparenter zu machen und breite Bevölkerungsschichten einzubeziehen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "In vielen Ländern ist das Web sogar zu einer wichtigen Voraussetzung geworden, um demokratische Strukturen überhaupt erst auf den Weg zu bringen."

Rechtswesen vernachlässigt Informationssicherheit Unternehmen im Bereich Rechtsberatung wie zum Beispiel Anwaltskanzleien gehen im Vergleich mit anderen Branchen am nachlässigsten mit ihren Informationen um. Bei einer aktuellen europaweiten Studie von Iron Mountain und PwC zum Umgang mittelständischer Unternehmen mit Informationen landeten sie auf dem letzten Platz hinter Finanzdienstleistern, Versicherungen, produzierenden Unternehmen und der Pharmaindustrie. 42 Prozent der Kanzleien in Europa wissen nicht einmal, ob ihnen in den vergangenen drei Jahren Daten abhanden gekommen sind. Viele überprüfen auch nicht, ob ihre Mitarbeiter überhaupt Maßnahmen für eine höhere Informationssicherheit ergreifen. Mit der Studie wurde auch der europaweit erste europäische Vergleichsindex (Information Risk Maturity Index) erstellt, mit dem Unternehmen ermitteln können, ob sie angemessen auf Informationsrisiken vorbereitet sind.

Druckbare Version

Studie: Bedeutung des IT-Risikomanagements Vorsicht: Das Internet hat ein langes Gedächtnis