- Anzeigen -

Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre


Umfrage zeigt Bedeutung zu Datenschutzfragen in verschiedenen Ländern
55 Prozent der befragten Amerikaner gaben an, sie hätten als Reaktion auf zunehmende Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre bereits ihr Online-Verhalten verändert

(25.02.16) - Aktuelle Umfrage kommt zum Ergebnis, dass Amerikaner häufiger als Reaktion auf Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre handeln im Vergleich zu anderen Nationen. Viele sind bereit, Dienste zu wechseln, um ihre Privatsphäre zu schützen. 66 Prozent der Befragten einer aktuellen F-Secure-Umfrage gaben an, dass sie bei der Nutzung von Online-Diensten besorgt darüber sind, dass Geheimdienste auf ihre Daten zugreifen könnten. 57 Prozent wären bereit, dafür zu bezahlen, dass ihre Daten keine amerikanischen, russischen oder chinesischen Dienste und Territorien durchlaufen.

Im Rahmen der Umfrage beantworteten fast 9.000 Teilnehmer aus elf verschiedenen Ländern – darunter den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Schweden – eine Reihe von Fragen zur Online-Privatsphäre und -Sicherheit. So macht sich nicht nur die Mehrheit der Befragten Sorgen um ihre Online-Privatsphäre. Teilnehmer aus mehreren Ländern gaben auch an, dass sie auf Dienste umsteigen würden, bei denen ihre Bedürfnisse hinsichtlich Privatsphäre sensibler behandelt werden.

Dieser Trend war bei den amerikanischen Befragten am deutlichsten sichtbar. So gaben 55 Prozent der befragten Amerikaner an, sie hätten als Reaktion auf zunehmende Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre bereits ihr Online-Verhalten verändert. 59 Prozent der US-Befragten waren sich einig, dass sie bereit wären, den Suchanbieter zu wechseln, um suchbasiertes Profiling zu vermeiden, gegenüber durchschnittlich 54 Prozent, bezogen auf alle Befragten.

Unterschiedliche Sorgen in den jeweiligen Ländern, aber Schweden weniger besorgt über Privatsphäre und Datenschutz
Die französischen Befragten schienen besonders besorgt zu sein über die Privatsphäre auf mobilen Geräten und im Internet der Dinge. 72 Prozent gaben an, dass sie sich Sorgen machen wegen der neuen Internet-fähigen Geräte, die zu Verletzungen der Privatsphäre führen können. 63 Prozent stimmten zu, dass sie öffentliche WLANs aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen meiden.

Viele Deutsche äußerten sich besorgt über die Überwachungsmöglichkeiten der Geheimdienste. 67 Prozent der deutschen Befragten stimmten zu, dass sie skeptisch sind wegen der Geheimdienste in den Ländern, in denen ihre Daten bewegt werden.

Unter den schwedischen Befragten schienen Datenschutzfragen generell weniger ein Problem zu sein. Es gab einige bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Antworten der schwedischen Teilnehmer gegenüber anderen Nationalitäten.

Einige dieser Unterschiede sind:

>> 25 Prozent der schwedischen Befragten haben als Reaktion auf zunehmende Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre ihr Online-Verhalten geändert – im Vergleich zu durchschnittlich 54 Prozent aller Teilnehmer.

>> 31 Prozent der Befragten aus Schweden stimmten zu, dass sie wissen, wo ihre persönlichen Daten online gespeichert sind – im Vergleich zu durchschnittlich 49 Prozent aller Teilnehmer.

>> 46 Prozent der schwedischen Befragten zeigten sich besorgt wegen der neuen Internet-fähigen Geräte, die zu Verletzungen der Privatsphäre führen können – im Vergleich zu durchschnittlich 69 Prozent bei der gesamten Umfrage.

Mikael Albrecht, Forscher bei F-Secure Labs, begründete diese Unterschiede dadurch, dass die Schweden ihr Land als relativ sicher wahrnehmen. "Schweden empfinden ihr Land als sicher und stabil – vor allem im Vergleich zu Ländern wie Großbritannien, USA und Frankreich, die die Netzwerküberwachung aggressiv intensiviert haben. Auch wenn die Schweden und viele der nordischen Nationen relativ sichere Umgebungen genießen, heißt das nicht, dass ihre persönliche Daten tatsächlich vertraulich bleiben, während sie online ausgetauscht werden."

Es gab auch einige überraschende Übereinstimmungen zwischen den Ländern. Eine deutliche Mehrheit von 80 Prozent der Befragten gab an, dass sie das Installieren von Apps, die um unnötige App-Berechtigungen bitten, vermeide. Zusätzlich erklärten 60 Prozent der Befragten, dass sie öffentliche WLANs aufgrund von Sicherheitsbedenken meiden. Dies ist überraschend angesichts der Wirksamkeit von VPNs zum Schutz von Daten bei der Verwendung von öffentlichen WLAN-Hotspots.

Freedome ist ein VPN, das Menschen problemlos ermöglicht, ihre Kommunikation über öffentliche WLANs zu verschlüsseln, ihren virtuellen Ort zu ändern, um auf standortbedingt blockierte Websites und Streaming-Dienste zuzugreifen sowie bösartige Websites und Online-Tracking-Versuche zu blockieren. Mit Tracker Mapper, dem neuesten Feature in Freedome, können Benutzer blockierte Tracking-Versuche in Echtzeit auf einer informativen visuellen Karte verfolgen. Dies macht es leichter verständlich, wie sie online verfolgt werden und von wem.

Quelle
Die F-Secure Consumer Values Study 2015 basiert auf einer Online-Befragung von 8.800 nach Alter, Geschlecht und Einkommen repräsentativen Befragten aus elf Ländern, mit 800 Befragten pro Land: USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Mexiko, Italien, Schweden und Indien. Die Studie wurde gemeinsam mit Informed Intuitions realisiert. Die Daten wurden von Toluna Analytics im Juli 2015 gesammelt.
(F-Secure: ra)

- Anzeigen -
div id="ad">



Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Studien

  • Compliance-Anforderungen der GDPR

    Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) wird den Umsatz treffen: Die absolute Mehrheit der Befragten (89 Prozent) sieht mindestens einen Geschäftsbereich beeinträchtigt - so eine Studie von CA Technologies. Die GDPR wird Auswirkungen auf jedes Unternehmen haben, das mit personenbezogenen Daten aus Europa zu tun hat. Doch die Unternehmen sind noch nicht so weit. Eine der Hürden: nur ein Drittel ist zuversichtlich, dass jeder einzelne personenbezogene Datensatz prompt über alle Systeme hinweg identifiziert werden kann. Und nur 46 Prozent glauben, dass ihre Organisation recht zeigt die Voraussetzungen für GDPR schaffen kann. Eine andere: gerade das aktuelle Testdaten-Management für Anwendungen entspricht nicht den Compliance-Anforderungen der GDPR, so die Umfrage. Tatsächlich glauben nur 31 Prozent der insgesamt 200 Befragten, dass die Testverfahren ihrer Organisationen mit GDPR vereinbar sind.

  • Unternehmen nicht auf GDPR vorbereitet

    Symantec hat untersucht, wie gut sich die europäischen Unternehmen auf die im Mai 2018 in Kraft tretende Europäische Datenschutzverordnung GDPR vorbereiten: 96 Prozent der Unternehmen haben noch immer keinen vollständigen Überblick, was die neue Regelung für sie bedeutet und welche Herausforderungen mit ihr verbunden sind. In Deutschland betrifft das sogar 99 Prozent der Unternehmen. Für die Studie mit dem Titel "State of European Data Privacy Survey" wurden insgesamt 900 Business- und IT-Entscheidungsträger aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien um ihre Einschätzungen gebeten. Laut der Untersuchung haben 91 Prozent der Befragten Bedenken, dass ihr Unternehmen in der Lage sein wird, die neue Regelung einzuhalten. 22 Prozent der Unternehmen wollen das Thema Compliance dagegen in den kommenden beiden Jahren mit höchster Priorität behandeln, während gleichzeitig nur 26 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass ihr Unternehmen bereits vollständig auf GDPR vorbereitet ist.

  • Recruiting-Strategie bei Start-ups

    Wer einen Job in einem Start-up sucht, hat mehr Erfolg, wenn er auf Vitamin B setzt. Persönliche Kontakte sind bei vielen Start-ups das Mittel der Wahl, wenn sie neue Mitarbeiter suchen. Das zeigt eine Bitkom-Umfrage, bei der etwa 150 Gründer in Deutschland befragt wurden. Demnach nutzen drei Viertel der Gründer (76 Prozent) Mund-zu-Mund-Propaganda, um passende Kandidaten zu finden. Ähnlich wichtig sind die Online-Kanäle: Sieben von zehn Start-ups nutzen die eigene Website (73 Prozent), Business-Netzwerke oder Soziale Netzwerke (jeweils 71 Prozent), um auf freie Stellen im Unternehmen aufmerksam zu machen. Etwa die Hälfte (46 Prozent) setzt auf Online-Stellenbörsen.

  • Bitcoins: Transaktionsgebühren niedrig

    Die Internetwährung Bitcoins wird immer bekannter. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Deutschen hat von der digitalen Währung schon einmal gehört. Vor drei Jahren waren es erst 14 Prozent. Das geht aus einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor. Damit gibt es in Deutschland hochgerechnet schon rund 25 Millionen Menschen, denen die digitale Währung ein Begriff ist. Am bekanntesten sind Bitcoins den 14-29-Jährigen. Hier hat mehr als jeder Zweite (51 Prozent) schon einmal von der Internetwährung gelesen oder gehört. Bei den 30-49-Jährigen ist es noch knapp die Hälfte (47 Prozent), bei den 50-64-Jährigen rund ein Drittel (32 Prozent).

  • Offenlegung von Nebentätigkeiten

    Die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern wollen sich nach der Landtagswahl mehrheitlich für eine stärkere Korruptionsbekämpfung einsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e. V. Befragt wurden im Zeitraum Juli / August 2016 Bündnis 90/DIE Grünen, CDU, SPD, FDP, Die Linke und die AfD. Position bezogen haben alle Parteien bis auf die AfD. Bei den notwendigen Maßnahmen im Bereich Antikorruptionsbeauftragte, Hinweisgeber, Offenlegung von Nebentätigkeiten von Politikern, Lobbyregister, legislativer Fußabdruck und Informationsfreiheit gibt es aber erhebliche Unterschiede.

F-Secure: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

Professionalisierung in zahlreichen Aufsichtsräten Monitoring von Compliance gefragt