- Anzeigen -

Knappe Frist bis zur EU-DS-GVO


Fünf vor zwölf in Sachen EU-DS-GVO
Viele Unternehmensinformationen werden nicht ausreichend geschützt

- Anzeigen -





Deutschen Unternehmen bleibt weniger als ein Jahr Vorbereitungszeit, doch sind nur wenige auf Informationsmanagement im digitalen Zeitalter eingestellt wie eine Iron Mountain-Studie zeigt. Es gibt noch viel zu tun, bevor am 25. Mai 2018 die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DS-GVO) anwendbar wird. Laut dem Digitalverband Bitkom verfolgt ein Großteil der Unternehmen immerhin eine Strategie zur Bewältigung des digitalen Wandels, doch fehlt es vielen an Hilfestellungen und Partnern und gar jedes fünfte IT-Unternehmen ignoriert bislang die EU-Datenschutz-Grundverordnung, die wesentliche Änderungen hinsichtlich der Vorgaben zur Datenverwaltung mit sich bringt.

Während die Anzahl der digitalisierten Dokumente wächst, mangelt es demnach am Know-how, um Unternehmensinformationen wertschöpfend und rechtskonform zu verwalten und zu schützen. Diese Ergebnisse bestätigt auch die Studie "Informationsmanagement und Digitale Transformation" von Iron Mountain.

Trotz knapper Frist bis zur EU-DS-GVO und hoher drohender Sanktionen von bis zu vier Prozent des Umsatzes bei Verletzung der Vorgaben befassen sich Unternehmen noch zu wenig mit Datenschutz im digitalen Zeitalter. Laut Iron Mountain-Studie sind Informationen zwar zu 85 Prozent digital vorhanden, aber knapp ein Drittel (29 Prozent) der Befragten gab an, dass es keine digitalen Workflows gäbe und in den kommenden drei Jahren seien bei einem Drittel diesbezüglich keine Veränderungen geplant.

Zudem gaben 13 Prozent an keinen Datenschutzbeauftragten zu haben und auf die Frage nach der EU-DS-GVO bekannten 11 Prozent der befragten Führungskräfte, sich noch gar keine Gedanken gemacht zu haben. Fehlanzeige auch in Sachen Informationsmanagement-Strategie: 11 Prozent der Befragten konnten keine Einschätzung geben, wie sich die Datenschutz-Neuregelung auf diese auswirken könnte.

"Obwohl sich viele Unternehmen darüber bewusst sind, wie wichtig Unternehmensinformationen sind, so versäumen es doch so manche, die Vorteile aus der Entwicklung zu schöpfen und angesichts der Digitalisierung in punkto Informationsmanagement vorzusorgen. Es ist notwendig, angesichts der kommenden Datenschutzgrundverordnung rechtzeitig strategisch Prozesse aufzusetzen, die klar verständlich und einfach zu befolgen sind, um weiterhin Compliance-gerecht zu agieren", so Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH.

"Regelmäßige Mitarbeiterschulungen, um Datenpannen aufgrund fehlender Kenntnisse zu verringern und eine Unternehmenskultur zu fördern, die Informationen wertschätzt und schützt, tragen zu einer bestmöglichen Informationsmanagement-Praxis bei. Ein geeignetes Digitalisierungs-und Archivierungsprogramm hilft, Informationen nachvollziehbar und sicher zu verwalten; und die Einhaltung von Löschungsfristen und Datenschutzvorgaben zu erleichtern", empfiehlt Börgmann.

Über die Umfrage
Die Umfrage wurde im Auftrag von Iron Mountain von Arlington Research durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 512 leitende Angestellte in Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von 250 bis mehr als 2000 Angestellten in Deutschland befragt.
Die Teilnehmer stammten aus den Bereichen Rechtswesen, Finanzwesen, Versicherung, Pharmazeutik, verarbeitendes Gewerbe, Versorgungsbetriebe und Technik/Ingenieurswesen mit führenden Positionen in IT, Einkauf, Verkauf, HR, Finanzen sowie Datenschutzbeauftragten. Die Umfrage basiert auf Online-Interviews, die in Oktober 2016 durchgeführt wurden.
(Iron Mountain: ra)

eingetragen: 28.06.17
Home & Newsletterlauf: 13.07.17

Iron Mountain: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Studien

  • Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft

    In Partnerschaft mit dem Umfrageinstitut IDG Research Services aus München hat das Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen sipgate gemeinsam mit weiteren Unternehmen aus der Digitalbranche die Studie "Arbeitsplatz der Zukunft" entwickelt, die auf der Messe Zukunft Personal in Köln vorgestellt wurde. Über 1.500 Unternehmen und Mitarbeiter wurden im Juni 2017 durch IDG Research Services zu ihren Vorstellungen über den Arbeitsplatz der Zukunft befragt und dazu, wo sie Herausforderungen und Lösungsansätze sehen.

  • Brexit tangiert deutsche KMU kaum

    Das Optimismus-Ranking des jährlichen "Hiscox DNA of an Entrepreneur Report 2017" zeigt, dass Eigentümer und Top-Management kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland trotz unsicherer Weltlage überwiegend positiv in die Zukunft blicken: So stehen 62 Prozent der befragten Deutschen dem kommenden Geschäftsjahr optimistisch gegenüber (2016: 65 Prozent). Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich im Mittelfeld. Spitzenreiter sind die USA mit 72 Prozent optimistischen Unternehmern (2016: 68 Prozent) vor den Niederlanden mit 71 Prozent positiv denkender KMU (2016: 64 Prozent). Den größten Aufschwung verzeichneten französische Unternehmen mit einer Optimisten-Quote von 56 Prozent im Vergleich zu 41 Prozent im Vorjahr. Die Optimisten unter den britischen KMU wurden dagegen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozentpunkte weniger (2017: 55 Prozent; 2016: 60 Prozent). Die positive Grundhaltung der deutschen Unternehmer steht im Kontext der anhaltend stabilen wirtschaftlichen Lage der Befragten. So gaben 68 Prozent von ihnen an, ihre Umsätze in den letzten zwölf Monaten gesteigert zu haben und nur 26 Prozent hatten Umsatzrückgänge zu verzeichnen. 66 Prozent konnten zudem im letzten Jahr ihren Gewinn maximieren, bei 27 Prozent war dieser dagegen rückläufig.

  • Beauftragung von IT-Freelancern mit Hürden

    In Zeiten des Fachkräftemangels bieten sie Kompetenz, Erfahrung und sind eine echte Unterstützung: Sieben von zehn Unternehmen (70 Prozent) sagen, dass IT-Freiberufler für sie von großer Bedeutung sind. Jedes vierte Unternehmen (24 Prozent) schätzt gar, dass die Bedeutung der Freelancer für die eigene Firma sehr groß ist. Besonders wichtig sind die Freiberufler derzeit für Unternehmen mit 1.000 bis 1.999 Mitarbeitern. Hier sagen 29 Prozent, dass sie stark auf Freelancer bauen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung von Unternehmen ab 500 Mitarbeitern hervor, die von Bitkom Research im Auftrag des Personaldienstleisters Etengo (Deutschland) AG durchgeführt wurde.

  • KI wird das Leben zukünftig mehr beeinflussen

    Laut einer aktuellen Studie von VMware machen sich 7 von 10 Verbrauchern Sorgen, dass vollautomatisierte Dienstleistungen die Sicherheit ihrer persönlichen Daten gefährden. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Befragten sind der Ansicht, dass ein Chatbot ein größeres Sicherheitsrisiko im Hinblick auf persönliche Daten darstellt, als ein Mensch. Das Herausgeben persönlicher Daten an Unternehmen für einen besseren Kundenservice hängt von der Art der Daten ab: So würde jeder fünfte medizinische Daten an ein Unternehmen weitergeben, während es bei finanziellen Daten nur sieben Prozent sind, wie eine repräsentative Verbraucherbefragung von Bitkom Research im Auftrag von VMware unter 1.004 Verbrauchern ab 18 Jahren in Deutschland ergeben hat.

  • Sicherstellung von DSGVO-Konformität

    Die Ergebnisse der jüngsten WatchGuard-Umfrage zum Thema DSGVO (englisch GDPR - General Data Protection Regulation) sind alarmierend: Obwohl die Umsetzungsfrist am 25. Mai 2018 abläuft, besteht auf Unternehmensseite nach wie vor große Unsicherheit hinsichtlich der genauen gesetzlichen Vorgaben. Konkrete Aktivitäten zur Vorbereitung gehören vielerorts nicht zur Tagesordnung. So wissen 37 Prozent der insgesamt über 1.600 befragten Organisationen weltweit nicht einmal, ob ihr Unternehmen überhaupt von der Datenschutzgrundverordnung betroffen ist. Betrachtet man allein die Antworten der 277 deutschen Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, ist diese Zahl sogar noch größer: Fast die Hälfte (47 Prozent) war sich zum Zeitpunkt der Befragung zwischen Mai und August 2017 nicht im Klaren darüber, ob die DSGVO in ihrem Fall greift.