Humankapital, Vielfalt und Talentmanagement


Ein Risikoschwerpunkt europäischer Unternehmen und in der Internen Revision
In Risk in Focus 2022 erreichte das Thema Humankapital, Diversität und Talentmanagement seine bisher höchste Position: 40 Prozent der Revisionsleitungen nannten es als eines der fünf größten Risiken



Michael Bünis

Die Arbeitswelt ist digitaler geworden, aber sie gerät ins Stocken, wenn echte Menschen fehlen. Jeder kann das erleben, wenn ein Mangel an Lkw-Fahrern zu internationalen Lieferverzögerungen und steigenden Preisen führt. Gleichzeitig mit der Lockerung der Covid-Beschränkungen stellen Unternehmen fest, dass die Menschen, die sie für die Abwicklung ihres Geschäfts benötigen, einfach nicht da sind.

Eine gemeinsame Veröffentlichung europäischer Revisionsinstitute zu den Risiken im Personalbereich aus März 2022 basiert auf der Studie Risk in Focus 2022, Diskussionen am virtuellen runden Tisch und Interviews mit Revisionsleitungen in Europa. Sie nennt die Probleme und mögliche Maßnahmen, die die Internen Revisionen nutzen können, um das Risikomanagement in ihren Unternehmen zu stärken. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte dieser Veröffentlichung dargestellt.

Die Personalrisiken sind zum Teil eine Folge der veränderten Arbeitsmuster und individuellen Lebensentscheidungen während der Pandemie, aber auch Folge der Beschleunigung eines langfristigen Trends. Seit einigen Jahren führen die europäischen Revisionsinstitute für die Studie Risk in Focus Umfragen und Interviews mit Revisionsleitungen durch, in der jeweils die wichtigsten Risiken für das kommende Jahr hervorgehoben werden. Im letzten Jahr erreichte das Thema Humankapital, Diversität und Talentmanagement seine bisher höchste Position: 40 Prozent der Revisionsleitungen nannten dieses Risiko als eines der fünf größten für 2022.


Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Interne Revision (ZIR) (Ausgabe 4, 2022, Seite 177 bis 185) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.
In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZIR lesen.


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Im Überblick

Zeitschrift Interne Revision (ZIR)

  • ESG-Grundlagen & Compliance-Anforderungen

    Kaum eine Thematik wird in den letzten Jahren in der Presse, der Politik aber auch durch öffentliche Kundgebungen und Demonstrationen so stark diskutiert wie der Klimawandel. Der Begriff "Greenhouse Gas Emissions" führt zu über einer Milliarde Suchergebnissen auf Google und übersteigt damit klassische Finanzbegriffe wie "EBIT" und "Cashflow" deutlich. Die gesetzlichen Anforderungen steigen sukzessive und betreffen immer mehr Unternehmen. Finanzierungen werden auch von der Nachhaltigkeit des jeweiligen Unternehmens abhängig gemacht.

  • Unterschiede zwischen Prüfung und Beratung

    Die Berufsstandards sehen vor, dass die Interne Revision neben Prüfungs- auch Beratungsleistungen anbietet. Diese können sehr verschiedenartig sein. Einerseits enthalten auch Prüfungsaufträge Beratungskomponenten. Andererseits gibt es verschiedene Arten von Beratungsleistungen, die von Internen Revisoren erbracht werden.

  • Risikoorientiert ausgerichtete Interne Revision

    Nach dem BSI-Lagebericht ist die aktuelle IT-Sicherheitslage in Deutschland angespannt bis kritisch. Hintergründe sind Cyberangriffe, cyberkriminelle Lösegelderpressungen, Schweigegeld- und Schutzgelderpressungen, Datendiebstahl und weitere Ereignisse, die in Summe nach der Erhebung von Bitkom zu einem gesamtwirtschaftlichen Schaden von 223,5 Milliarden Euro in 2021 geführt haben.

  • Interne Revision: Mehrwert aus Investoren-Sicht

    Das folgende Interview führte der Leiter des DIIR-Arbeitskreises "Interne Revision in Non-Profit-Organisationen", Herr Lutz Ansorge, mit dem kaufmännischen Leiter der GWW - Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH Sindelfingen, Herrn Steffen Sandrock, im Rahmen eines Mandantenaustauschs. Herr Sandrock hat mehrere Jahre in der Internen Revision eines Handelskonzerns als Audit Manager gearbeitet und dabei national und international Prüfungen in unterschiedlichen Branchen durchgeführt.

  • Humankapital, Vielfalt und Talentmanagement

    Die Arbeitswelt ist digitaler geworden, aber sie gerät ins Stocken, wenn echte Menschen fehlen. Jeder kann das erleben, wenn ein Mangel an Lkw-Fahrern zu internationalen Lieferverzögerungen und steigenden Preisen führt. Gleichzeitig mit der Lockerung der Covid-Beschränkungen stellen Unternehmen fest, dass die Menschen, die sie für die Abwicklung ihres Geschäfts benötigen, einfach nicht da sind.

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