- Anzeigen -

IR als Instrument der Geschäftsleitung


Verbindlichkeit von Definition, Ethikkodex und Standards: Die Implementierungsleitlinien – Teil 1
Konkrete Handlungshinweise in den Internationalen Grundlagen für die berufliche Praxis der Internen Revision

- Anzeigen -





Michael Bünis

Die Internationalen Grundlagen für die berufliche Praxis der Internen Revision (IPPF) sind das konzeptionelle Rahmenwerk des Institute of Internal Auditors (IIA). Die Einhaltung ihrer verbindlichen Elemente (Grundprinzipien, Ethikkodex, Standards und Definition der Internen Revision) ist für die berufliche Praxis der Internen Revision unverzichtbar. Die Standards und ihre Erläuterungen sind Anforderungen an die Berufsausübung der Internen Revision und zur Beurteilung ihrer Wirksamkeit. Die Implementierungsleitlinien unterstützen dabei, die Standards anzuwenden. Im Folgenden werden die Inhalte der Implementierungsleitlinien zur Geschäftsordnung der Internen Revision und zur Unabhängigkeit und Objektivität (Attributstandards 1000-1130) zusammenfassend dargestellt.

Dabei wird insbesondere auf die Anwendung im deutschen, dualistischen System der Unternehmensführung abgestellt, in dem die Interne Revision als Instrument der Geschäftsleitung agiert. Neben den Standards und den Umsetzungshinweisen werden die Nachweise aufgeführt, die geeignet sind, die Erfüllung des jeweiligen Standards zu belegen. In künftigen Teilen der Veröffentlichung werden in gleicher Weise die Leitlinien zu den weiteren Attributstandards und zu den Ausführungsstandards erläutert.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Interne Revision (ZIR) (Ausgabe 2, 2018, Seite 60 bis 67) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZIR lesen.


Zeitschrift Interne Revision - Fachzeitschrift für Wissenschaft und Praxis

Hier geht's zur Kurzbeschreibung der Zeitschrift

Hier geht's zum Probe-Abo
Hier geht's zum Normal-Abo

Hier geht's zum pdf-Bestellformular (Normal-Abo) [108 KB]
Hier geht's zum pdf-Bestellformular (Probe-Abo) [106 KB]

Hier geht's zum Word-Bestellformular (Normal-Abo) [40 KB]
Hier geht's zum Word-Bestellformular (Probe-Abo) [39 KB]

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Im Überblick

Zeitschrift Interne Revision (ZIR)

  • Interne Revision und Start-ups

    Im Rahmen der DIIR-Projektgruppe "d!nternal audit - Digitalisierung und Interne Revision" wurde das weite Themenfeld der Digitalisierung mittels sogenannter Use Cases definiert. Durch die Anwendung von Fallbeispielen soll der Begriff der Digitalisierung konkretisiert und für die Prüfungspraxis umsetzbar gemacht werden.

  • Anforderungen des Standards 2070

    Die Internationalen Grundlagen für die berufliche Praxis der Internen Revision (IPPF) sind das verbindliche Rahmenwerk für die Interne Revision. Sie enthalten in Standard 2070 Regelungen für externe Dienstleister und zur Verantwortung von Unternehmen und externem Dienstleister für eine ausgelagerte Interne Revision. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Anforderungen dieses Standards.

  • Tätigkeiten: Interne Revision & Abschlussprüfer

    Eine Zusammenarbeit zwischen Interner Revision und Abschlussprüfer kann dazu beitragen, dass sowohl Interne Revisoren als auch Abschlussprüfer ihre Aufgaben möglichst effektiv und effizient erfüllen. Die jeweiligen Berufsverbände (DIIR und IDW) haben die Vorteile einer Zusammenarbeit früh erkannt und entsprechende berufliche Standards zur Förderung und Unterstützung der Zusammenarbeit herausgegeben. Aktuelle, gemeinsame Aktivitäten beim Standardsetting von DIIR und IDW deuten darauf hin, dass eine Zusammenarbeit weiter an Bedeutung gewinnt. Zudem zeigt eine aktuelle Umfrage des DIIR unter Leitern der Internen Revision, dass eine Zusammenarbeit in der Praxis weit verbreitet ist und einen hohen Stellenwert hat.

  • Design Thinking: Weg in die Zukunft der Revision?

    Design Thinking und Re-Vision? Geht das zusammen? Spontan antworten viele mit einem Nein: Der Blick nach vorne kombiniert mit dem Blick zurück - das kann nicht gut gehen! Dass es nicht nur funktioniert, sondern sogar hervorragend zusammenpasst, zeigen die Autorinnen in ihrem Beitrag. Der Grundgedanke, Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen, indem man die Innovationsfähigkeit des Unternehmens fördert, nimmt in beiden Bereichen einen zentralen Stellenwert ein. Innovative Ansätze wie das Design Thinking können Revisoren in ihrem beruflichen Umfeld sehr gut unterstützen.

  • Continuous Auditing und Prüfungsplanung

    Der stetig wachsende Druck, Prüfungen effizient durchzuführen und Prüfungsergebnisse zeitnah zu erzielen, stellt Interne Revisionen vor ernst zu nehmende Herausforderungen. Gleichzeitig verstärkt die größer werdende Anzahl regulatorischer Anforderungen diesen Druck und verlangt von den Internen Revisionen, ihr methodisches Vorgehen anzupassen, um diesen Anforderungen zu genügen. Ein möglicher Lösungsansatz für diese Problemstellung, der bereits seit Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen ist und sich zunehmender Beliebtheit in der betrieblichen Praxis erfreut, ist Continuous Auditing.