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Cyber-Bedrohungen und -Angriffen widerstehen


EU unterstützt innovative Projekte zur Cybersicherheit
Drei Projekte (SAFETY4RAILS, 7SHIELD und ENSURESEC) sollen die Prävention, Erkennung, Reaktion und Eindämmung von physischen und Cyber-Bedrohungen für U-Bahn- und Eisenbahnnetze, Raumfahrtinfrastrukturen und Satelliten sowie E-Commerce und Lieferdienste verbessern

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Innovative Projekte zum Schutz kritischer Infrastrukturen vor Cyberbedrohungen werden aus dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 mit mehr als 38 Mio. Euro unterstützt. "Die Sicherung von Netz- und Informationssystemen und die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Cyberspace sind der Schlüssel zur Gestaltung der digitalen Zukunft Europas. Da wir mit einer Vielzahl von Bedrohungen der Cybersicherheit konfrontiert sind, darunter auch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von 5G-Netzen, ergreift die EU konkrete Maßnahmen zum Schutz kritischer Infrastrukturen, Städte und Bürger", sagte Binnenmarktkommissar Thierry Breton.

Drei Projekte (SAFETY4RAILS, 7SHIELD und ENSURESEC) sollen die Prävention, Erkennung, Reaktion und Eindämmung von physischen und Cyber-Bedrohungen für U-Bahn- und Eisenbahnnetze, Raumfahrtinfrastrukturen und Satelliten sowie E-Commerce und Lieferdienste verbessern. Zwei weitere Projekte (IMPETUS und S4ALLCITIES) zielen darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der Infrastrukturen und Dienste von Städten zu verbessern und die Bürger bei Sicherheitsvorfällen im öffentlichen Raum zu schützen. Die Projekte werden voraussichtlich zwischen Juni und Oktober 2020 beginnen und eine Laufzeit von zwei Jahren haben. Die Unterstützung ist Teil des Engagements der EU für den Aufbau einer starken Cyber-Sicherheitskultur und verbesserter Fähigkeiten, potenziellen Cyber-Bedrohungen und -Angriffen zu widerstehen und wirksam darauf zu reagieren.

Zur Bekanntgabe der Förderung erklärte Mariya Gabriel, Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend: "In den letzten Jahren haben wir Forschungs- und Innovationsmaßnahmen im Bereich der Cybersicherheit, die zu einem besseren Schutz der wichtigsten Infrastrukturen beitragen, umfangreiche Unterstützung angeboten. Ich freue mich, dass wir in der Lage sind, im Rahmen von Horizont 2020 eine weitere beträchtliche Summe an Finanzmitteln für Lösungen in den Bereichen Sicherheit, Schutz der Privatsphäre und Minderung von Bedrohungen bereitzustellen." (Europäische Kommission: ra)

eingetragen: 16.07.20
Newsletterlauf: 24.09.20

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Meldungen: Europäische Kommission

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  • Interoperabilität im Schienenverkehr

    Die Europäische Kommission hat beschlossen, Deutschland vor dem Gerichtshof der Europäischen Union zu verklagen, weil es die in den Richtlinien 2004/49/EG und 2008/57/EG festgelegten Anforderungen an die Sicherheit und Interoperabilität im Eisenbahnverkehr nicht auf seine Netze des Regionalverkehrs anwendet. Nach Auffassung der Kommission stellt dies ein Hindernis für die Vollendung des einheitlichen europäischen Eisenbahnraums dar, da der Besitzstand der EU im Bereich Eisenbahnsicherheit und Interoperabilität auf etwa 16 Prozent des gesamten deutschen Schienennetzes nicht angewendet wird. Sie verklagt daher Deutschland wegen beider Vertragsverletzungen vor dem Gerichtshof.

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    Eine Gruppe von 67 Mitgliedern der Welthandelsorganisation (WTO), darunter auch die EU, schloss die Verhandlungen über ein wegweisendes Übereinkommen zum Bürokratieabbau im Dienstleistungshandel ab. Durch die "Gemeinsame Initiative zur internen Regulierung von Dienstleistungen" werden unnötig komplizierte Regelungen vereinfacht und Erleichterungen für verfahrenstechnische Hürden, mit denen insbesondere KMU konfrontiert sind, eingeführt. Dieses Übereinkommen wird dazu beitragen, die im Rahmen des weltweiten Dienstleistungsverkehrs anfallenden Kosten um über 150 Mrd. USD jährlich zu senken.

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    Die Europäische Kommission hat ihre Kartelluntersuchung zum Devisenkassamarkt (Foreign Exchange "Forex" spot trading market) mit der Verhängung von Geldbußen gegen fünf Banken abgeschlossen. Die Kommission hat heute einen Beschluss erlassen, mit dem sie gegen die vier Banken, die sich zu einem Vergleich entschlossen haben, und zwar UBS, Barclays, RBS und HSBC, eine Geldbuße in Höhe von insgesamt 261 Mio. EUR verhängt. Außerdem hat die Kommission im Rahmen des ordentlichen Verfahrens Credit Suisse mit einer Geldbuße von 83 Mio. EUR belegt.

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    Die Europäische Kommission hat eine gezielte öffentliche Konsultation eingeleitet und alle Interessenträger aufgefordert, zur geplanten Überarbeitung der Leitlinien für staatliche Beihilfen für Breitbandnetze (im Folgenden "Breitbandleitlinien") Stellung zu nehmen. Alle Interessenträger können bis zum 11. Februar 2022 an der öffentlichen Konsultation teilnehmen. Die für Wettbewerbspolitik zuständige Exekutiv-Vizepräsidentin Margrethe Vestager erklärte dazu: "Alle Interessenträger sind nun eingeladen, zu den von uns vorgeschlagenen gezielten Änderungen der Breitbandleitlinien Stellung zu nehmen. Wir wollen es für die Mitgliedstaaten einfacher machen, den Ausbau von Breitbandnetzen, einschließlich Gigabit- und 5G-Netzen, zu fördern. Aber es geht auch darum, die Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen, wenn der Markt keine Ergebnisse liefert."