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Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums


Bringen Sie sich ein bei "Ideas Powered" und reden Sie mit beim Thema geistiges Eigentum
Die erste EU-weite interaktive Website für junge Menschen und geistiges Eigentum ist freigeschaltet worden

(08.09.15) - Die Website "Ideas Powered" wird unterstützt vom Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM), der größten Agentur der EU für geistiges Eigentum, vertreten durch die Europäische Beobachtungsstelle für Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums. Diese Website ist als Forum für Beiträge junger Designer, Komponisten, Unternehmer und Künstler aus der gesamten EU gedacht und soll zeigen, wie geistiges Eigentum Innovation und Kreativität fördert und unterstützt. Die Website "Ideas Powered" enthält auch einen Videowettbewerb, in dem Jugendliche dazu eingeladen werden, ihre Ansichten darüber einzureichen, was geistiges Eigentum für sie bedeutet.

Die freigeschaltete Webseite geht auf eine Studie aus dem Jahr 2013 zurück, in der das HABM untersuchte, wie Bürger der EU einschließlich junger Menschen geistiges Eigentum wahrnehmen. Die Ergebnisse zeigten, dass acht von zehn jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren in der EU glauben, dass sich der Kauf von nachgeahmten Produkten nachteilig auf die Wirtschaft auswirkt; ferner haben zwei Drittel die Aussage bejaht, dass illegales Herunterladen aus dem Internet eine Gefährdung der Konjunktur und der Arbeitsplätze darstellt.

Dennoch sehen 50 Prozent der Befragten im Kauf von Fälschungen immer noch einen Ausdruck des Protests oder eine kluge Anschaffung, und 57 Prozent halten den illegalen Zugriff auf urheberrechtlich geschützte Inhalte für den persönlichen Gebrauch für annehmbar.

Der Präsident des HABM, António Campinos, erklärt: "Diese Website knüpft an unsere Studie aus dem Jahr 2013 an und stützt sich auf die Ergebnisse dieser Untersuchung. Sie soll die Betrachtung von geistigem Eigentum unter einem neuen Blickwinkel ermöglichen und enthält Beiträge von jungen Europäerinnen und Europäern, die geistiges Eigentum für die Sicherung ihrer Geschäftsgrundlage oder ihres Lebensunterhalts, für ihre Hobbies und Interessen nutzen. Die Website ist als Portal für den wechselseitigen Austausch konzipiert: Wir möchten erfahren, wie junge Menschen über den Einfluss der verschiedenen Aspekte des geistigen Eigentums auf ihr Leben denken, und fordern sie auf, sich ebenfalls mit Beiträgen einzubringen."

Zu der Website "Ideas Powered" wurden auch ein Facebook-Account und ein Twitter-Account eingerichtet.

"Ideas Powered" ist eine Initiative der beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt angesiedelten Europäischen Beobachtungsstelle für Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums und dient dazu, die Bürger für den Wert des geistigen Eigentums und die Bedeutung des Schutzes des geistigen Eigentums zu sensibilisieren.

Über das HABM
Das HABM ist die größte Agentur für geistiges Eigentum der EU und mit der Eintragung von Gemeinschaftsmarken und Geschmacksmustern betraut. 2012 wurde dem Amt die Zuständigkeit für die Europäische Beobachtungsstelle für Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums übertragen.

Die Europäische Beobachtungsstelle ist ein Netzwerk, dem Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors sowie der Zivilgesellschaft angehören und das ein breites Spektrum von Experten und spezialisierten Interessenvertretern zusammenführt, die ihre technischen Fähigkeiten, Erfahrungen und Fachkenntnisse für den Schutz und die Förderung von Rechten des geistigen Eigentums einsetzen und die Personen unterstützen, die direkt im Bereich der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums tätig sind.

Die beim HABM angesiedelte Europäische Beobachtungsstelle für Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums hat 2013 die Studie "Die Bürger Europas und das geistige Eigentum: Wahrnehmung, Bewusstsein und Verhalten" herausgebracht.
(HABM: ra)

HABM: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: EU und Europa

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    Der Rat hat eine neue Chemikalienstrategie gebilligt, die eine langfristige Vision für die Chemikalienpolitik der EU vorgibt. Ziel der Strategie ist es, eine schadstofffreie Umwelt und ein höheres Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu erreichen; gleichzeitig soll die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in der EU gestärkt werden. In seinen Schlussfolgerungen fordert der Rat die Kommission auf, die in der Strategie festgelegten Maßnahmen umzusetzen: Dazu gehören gezielte Änderungen zur Straffung des EU-Chemikalienrechts, die Ersetzung und Reduzierung bedenklicher Stoffe und die schrittweise Einstellung der schädlichsten Chemikalien für nicht wesentliche gesellschaftliche Zwecke.

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