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Datenschutz als Wettbewerbsvorteil


DSGVO leicht und verständlich: Der Datenschutz-Navigator
Kostenfreie Risikobewertung unterstützt IT-Verantwortliche

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Seit dem 25. Mai 2018 gilt in allen Ländern der EU ein einheitliches Datenschutzrecht (Datenschutz-Grundverordnung - DSGVO). Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben sich mit der Verordnung neue Anforderungen an den Datenschutz gestellt. Um die Übersicht zu verbessern, stellt Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) im Verbund mit seinen Mitgliedern und Unterstützung des Bundesdatenschutzbeauftragten den Datenschutz-Navigator.org als neues Hilfsangebot bereit. Der Onlinecheck führt durch sämtliche praxisrelevante Themen rund um Datensicherheit und zeigt, wie Betriebe Datenschutz praxisgerecht umsetzen können.

Onlinecheck für Betriebe: Der Datenschutz-Navigator.org
Das neue Onlineangebot ist ab sofort unter www.datenschutz-navigator.org abrufbar. Der Onlinecheck vermittelt Mitarbeitern und Entscheidern über 26 Einstiegsfragen in die Grundanforderungen von IT-Sicherheit und Datenschutz. Dadurch werden Schwachstellen im Betrieb aufgezeigt sowie Handlungsbedarfe verdeutlicht und in einer Ergebnismatrix zusammengefasst. DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger betonte beim offiziellen Startschuss "Die DSGVO hat den Umgang mit Daten in Unternehmen positiv verändert. Dennoch herrscht nach ihrer Einführung Verunsicherung auf Seiten von kleinen und mittleren Unternehmen. Mit dem Datenschutz-Navigator möchten wir konkrete Hinweise geben, wie sich die neuen Regeln im Betrieb umsetzen lassen."

Auch der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) unterstützt das neue Angebot. Ulrich Kelber: "Es ist ungemein wichtig, dass Datenschutz in Unternehmensprozessen von Anfang an integriert wird. Dies sichert nicht nur Rechtskonformität, sondern kann sogar als Wettbewerbsvorteil wirken. Der Datenschutz-Navigator unterstützt Unternehmen, diese Herausforderung zu meistern."

Das Onlinetool basiert auf einer Fragenmatrix, die in Zusammenarbeit mit DsiN-Mitglied VdS Schadenverhütung, die auf kleine und mittelständische Unternehmen zugeschnittenen ist und auf den Richtlinien VdS 10010 basiert. VdS ist eine Tochtergesellschaft des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und zählt zu den weltweit renommiertesten Institutionen für Unternehmenssicherheit. VdS-Geschäftsführer Dr. Robert Reinermann: "Die Quick-Check-Reihe bildet bei VdS den Einstieg in ein modular aufgebautes Komplettangebot, das bis hin zur zertifizierter IT-Sicherheit bzw. zertifiziertem Datenschutz reicht. Verbesserungen lassen sich übrigens vielfach durch relativ einfache Maßnahmen realisieren. Auch dafür bieten die VdS-Richtlinien der 10.000er-Reihe einen geeigneten Fahrplan."
(Deutschland sicher im Netz – DsiN: ra)

eingetragen: 10.06.19
Newsletterlauf: 16.07.19

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Meldungen: Markt / Hinweise & Tipps

  • 23 Millionen Bürger machen Steuererklärung im Netz

    Tippen und Klicken statt Lochen und Heften: Immer mehr Bundesbürger schwören dem Papierkrieg ab und reichen ihre Steuerklärung einfach online beim Finanzamt ein. 23,1 Millionen Steuerzahler erklärten ihre Einkommenssteuer für das Steuerjahr 2017 elektronisch über den Online-Dienst ELSTER. Das ist ein Anstieg um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 22 Millionen Online-Steuererklärungen. Das berichtet der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten der Finanzverwaltung. "Die Online-Steuererklärung macht weniger Aufwand, spart Zeit und schont die Nerven. Das scheint immer mehr Steuerzahler zu überzeugen", sagt Bitkom-Steuerexperte Thomas Kriesel. "Das ELSTER-Projekt zeigt, wie Verwaltungsdienstleistungen erfolgreich digitalisiert werden können. Allerdings wird das komplexe deutsche Steuerrecht dadurch auch nicht einfacher."

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  • Elektronische Rechnungen & EU-MwSt.-Richtlinie

    Nach der Verkündung der EU-Kommission vom 18. April 2019 wissen Unternehmen nun zumindest theoretisch dass die Richtlinie für elektronische Rechnungen gültig ist. "Theoretisch", weil es sich dabei auf den ersten Blick nicht unbedingt um Neuigkeiten von großer Bedeutung handelt. Vor allem, da Unternehmen höchst wahrscheinlich schon seit einiger Zeit ein System für ihre Rechnungsstellung nutzen. Dieser Beitrag fasst zusammen was Unternehmen beachten müssen um den Richtlinien zu entsprechen und weist zusätzlich auf einige Fälle hin, bei denen Unternehmen möglicherweise schon seit geraumer Zeit die EU-MwSt.-Richtlinie missachten.

  • Praxishilfe zur EU-Verordnung elDAS

    Mit elDAS ist seit Mitte 2016 eine EU-Verordnung wirksam, auf deren Basis die elektronische Identifizierung und die Erbringung von Vertrauensdiensten innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums neu geregelt wurde. Sie zeigt bereits deutliche Erfolge, allerdings verbirgt sich hinter der Umsetzung für Diensteanbieter und Anwender ein fachlich komplexer Prozess. TÜV Trust IT hat deshalb hierzu eine umfangreiche Praxishilfe herausgegeben. Mit elDAS ist erstmals die digitale Kommunikation von Wirtschaft, Verwaltung und Bürgern rechtsverbindlich, grenzüberschreitend, vollständig medienbruchfrei und sicher möglich. Dass diese Verordnung tatsächlich schon zu einer deutlichen Zunahme der qualifizierten Vertrauensdienste in Europa geführt hat, lässt sich an dem durch die EU geführten Verzeichnis der qualifizierten Anbieter ablesen: EU Trusted List of Trust Service Providers (TSL). Zudem wird die Nutzung von Vertrauensdiensten nach eIDAS in immer neuen Anwendungsbereichen zur Pflicht. Dies gilt beispielsweise im Finanzwesen, wo zur Erfüllung der Anforderungen der Payment Services Directive 2 (PSD2) die Nutzung von sogenannten Qualifizierten Siegeln und Zertifikaten (QWACS) zur Absicherung der Maschinenkommunikation vorgegeben wurde.

  • Was effektive Verschlüsselungsstrategie ausmacht

    Simon Keates, Business Development Director, EMEA bei Thales eSecurity, erläutert wie man eine effektive Verschlüsselungsstrategie am besten umsetzt und wie man die dazu notwendige Kommunikation mit der Führungsebene verbessert. "Lange Jahre hat man Verschlüsselung primär aus einem Blickwinkel heraus betrachtet: dem einer Belastung für Geschäftsprozesse. Teuer, komplex und von zweifelhaftem Wert. Wie sich die Dinge doch geändert haben. Nach wenigen Jahren (und nach Hunderten von hochkarätigen Datenschutzverletzungen mit wirtschaftlichen Schäden in Billionenhöhe) lassen sich Cyberbedrohungen nicht mehr ignorieren. Das ist auch auf den Vorstandsetagen angekommen. Neben den unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen einer Datenschutzverletzung gibt es ein breit gefächertes Arsenal an weiteren, potenziell verheerenden Auswirkungen.