- Anzeigen -

Sie sind hier: Home » Markt » Hinweise & Tipps

Regulierungsflut setzt sich auch 2018 fort


Digitale Compliance-Unterstützung für deutsche und österreichische Banken
Themen wie IT-Sicherheit, Cyber-Kriminalität oder die Vollendung der Banken- und Kapitalmarktunion werden dafür sorgen, dass es auch 2018 wieder eine Fülle neuer Regularien geben wird

- Anzeigen -





Die Zahl der regulatorischen Anforderungen in der Finanzbranche steigt ständig, die Komplexität ebenso. Allein in den letzten zwei Jahren haben nationale und europäische Regulierungsbehörden über 600 Rechtsakte, Richtlinien und Verordnungen verabschiedet. Die Bandbreite reicht von Rechnungslegung (z. B. IFRS 9) und Zahlungsverkehr (PSD II) über Melde- und Offenlegungspflichten (AnaCredit) bis hin zur Kapitalmarkt- (CSDR, MiFID II) und Bankenregulierung (CRR/CRD). Für Regulierungs- und Compliance-Verantwortliche ist es bei der Vielzahl der Vorschriften fast illusorisch, alleine den Überblick zu behalten – ohne digitale Unterstützung. Die Informationsplattform Regupedia.de liefert ein Beispiel dafür, wie solch eine Unterstützung in Regulierungsfragen aussehen kann.

Neue Regulierungen im Anschluss an Basel IV
Branchenexperten gehen davon aus, dass sich auch 2018 an der Regulierungsflut nichts Wesentliches ändert. Dies belegen auch die Zahlen der ORO Services GmbH. Der Dienstleister, der als Outsourced Regulatory Office für Banken fungiert, hat den Nutzern seines Informationsportals Regupedia.de allein seit Oktober 2015 über 4.000 neue Dokumente zur Verfügung gestellt. Unter anderem mit dem erfolgreichen Abschluss des Basel IV-Paketes durch den Basler Ausschuss ist in der Folge auch auf EU-Ebene mit weiteren Regulierungsmaßnahmen zu dessen Umsetzung zu rechnen.

Für die Banken bedeutet dies anhaltenden Umsetzungsdruck, der noch dadurch erhöht wird, dass Basel IV nicht isoliert, sondern im Kontext mit weiteren Anforderungen betrachtet werden muss – mögliche Themenfelder sind Marktpreisrisiken (FRTB) oder die Richtlinie zur Sanierung und Abwicklung BRRD. Auch Themen wie IT-Sicherheit, Cyber-Kriminalität oder die Vollendung der Banken- und Kapitalmarktunion werden dafür sorgen, dass es auch 2018 wieder eine Fülle neuer Regularien geben wird. Finanzinstitute sind schon aus Effizienzgründen gezwungen, die Digitalisierung interner Compliance- und Risikomanagementprozesse voranzutreiben – auch dabei sind regulatorische Anforderungen strikt einzuhalten.

Verlässlicher Kompass für den Regulierungs-Dschungel
Gefragt sind daher intelligente digitale Lösungen, die helfen können, dem Dickicht Herr zu werden. Regupedia.de, das Informationsportal für Finanzmarktregulierung, ist eine von ihnen. Die webbasierte Informationsplattform informiert täglich und aktuell über alle relevanten Entwicklungen der Finanzmarktregulierung in Deutschland, Österreich und auf europäischer Ebene. Nutzer sind Finanzinstitute – insbesondere Banken, aber auch Asset Manager, Leasinggesellschaften und Versicherungen.

Sie erhalten ihre Informationen sowohl durch einen individuellen E-Mail-Service als auch über das Internetportal. Dieses gewährt ihnen Zugang zu einer umfassenden Datenbank, in der sie die relevanten Informationen durch ein intuitives Suchmenü schnell finden können. Aktuell umfasst die Datenbank mehr als 6.500 Dokumente, einschließlich detaillierter Analysen mit Relevanzeinschätzungen, Checklisten, Whitepapern und Factsheets zu ausgewählten Rechtsnormen. Zusätzlich stehen dem Nutzer ein Glossar und eine Terminübersicht, u. a. mit Implementierungsfristen, Konsultationen und Veranstaltungen, zur Verfügung.

Auch Institute in Österreich profitieren
Seit der Gründung 2015 hat die Plattform einen breiten Kundenstamm gewonnen: von Privat- und Genossenschaftsbanken und Sparkassen über Leasinggesellschaften bis hin zu Großbanken und Aufsichtsbehörden. Sie alle verlassen sich auf die aktuellen und strukturierten Informationen und bauen ihre internen Prozesse in der Compliance oder im Regulatory Office darauf auf. Weil inzwischen immer mehr österreichische Institute zu den Kunden der Plattform zählen, deckt Regupedia.de seit kurzem auch die gesamte Finanzmarktregulierung in Österreich tagesaktuell ab. Die unverändert steigende Nachfrage nach den Services der Plattform zeigt: Viele Institute sehen sich erst durch digitale Unterstützung dazu befähigt, die Flut an Finanzmarktregulierungen angemessen zu monitoren – um auf dieser Grundlage ein effizientes regulatorisches Risikomanagement zu etablieren.

Ohne großen Aufwand die Übersicht bewahren
Für viele Institute ist die Nutzung des Informationsdienstes die perfekte Lösung zur Bewältigung der Regulierungsflut. So bekennt auch Vera Sassen, Leiterin Regulatorik/Compliance bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein, dass den wachsenden Herausforderungen durch immer neue regulatorische Anforderungen ohne digitale Hilfe kaum mehr zu begegnen wäre: "Die Plattform ist einfach ein intuitives, unkompliziertes Instrument. Das Daily Bulletin hat sich zur morgendlichen Pflichtlektüre entwickelt."

Schneller und verlässlicher sei für sie ein Überblick über aktuelle Entwicklungen bei regulatorischen Themen nicht zu erhalten. Vor diesem Hintergrund ist die Expansion der Regupedia-Plattform in den österreichischen Markt nur konsequent: Die stetig wachsende Zahl an Regulierungen sorgt jedenfalls dafür, dass der Informationsbedarf groß bleibt.
(ORO Services: ra)

eingetragen: 24.01.18
Home & Newsletterlauf: 02.03.18

ORO Services: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Markt / Hinweise & Tipps

  • Auswirkungen der Corona-Krise

    Die Stundung von Sozialversicherungs- und Berufsgenossenschaftsbeiträgen gehört zum Maßnahmenkatalog der Bundesregierung, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern. Diese Option wird insbesondere von Zeitarbeitsfirmen vermehrt genutzt, so das IZS Institut für Zahlungssicherheit, Risiko-Informationsdienstleister für die deutsche Zeitarbeitsbranche. Für Zeitarbeitskräfte leihende Unternehmen erhöht sich damit das Risiko der Subsidiärhaftung deutlich, warnt das IZS. Diese greift, wenn Personaldienstleister fällige Beiträge zur Sozialversicherung (SV) und zur Berufsgenossenschaft (BG) nicht bezahlen können. Verschärft wird die Situation der Branche durch die reale Rezessionsgefahr, so dass perspektivische Umsätze ebenfalls bedroht sind.

  • Compliance braucht mehr als ein gutes Leitbild

    Kein wirtschaftlicher Akteur kommt mehr am Thema Compliance vorbei. Denn die "Einhaltung geltender Regeln", mit der der Begriff Compliance oft übersetzt wird, wird von Jahr zu Jahr komplexer: Durchschnittlich 11.000 Regeln und Dokumentationspflichten müssen Unternehmen hierzulande im Blick haben. "Das Compliance-Management muss fünf Funktionen erfüllen können, um den Betrieb vor Regelverstößen zu schützen - und diese möglichst schon vorbeugend auszuschließen", weiß Björn Grabe, Chief Service Delivery Officer (CSDO) von Optimal Systems, Spezialist für Enterprise Content Management (ECM)-Lösungen.

  • Kartellrecht in der aktuellen COVID-19-Pandemie

    Das Kartellrecht gilt auch in der aktuellen COVID-19-Pandemie fort. Jüngste Stellungnahmen der Europäischen Kommission und des Bundeskartellamts deuten aber auf eine gewisse Flexibilität der Kartellbehörden bei Kooperationen zwischen Wettbewerbern im Einzelfall hin. Gleichzeitig ermahnen die Kartellbehörden weiterhin zu kartellrechtskonformem Handeln. Unser Münchner Partner Christian Ritz befasst sich mit aktuellen Kooperationsvorhaben und deren Abstimmung mit den Kartellbehörden.

  • DSGVO-relevante Wissenslücken schließen

    Nach zwei Jahren DSGVO haben viele Unternehmen immer noch mit dem Aufspüren personenbezogener Informationen in ihren Datenbeständen zu kämpfen. IntraFind erläutert, wie ihnen Enterprise Search-Technologie helfen kann. Am 25. Mai 2020 ist die DSGVO in Kraft getreten. In vielen Unternehmen nimmt man dieses Jubiläum mit eher gemäßigter Begeisterung zur Kenntnis, denn es ist für sie oft immer noch eine große Herausforderung, die Vorgaben der europäischen Datenschutzverordnung zu erfüllen. Das wiegt umso schwerer, als die Behörden nach dem einjährigen Jubiläum der DSGVO ihre anfängliche Zurückhaltung aufgaben. Sie kündigten an, verstärkt Strafen zu verhängen und setzten diese Ankündigung auch in die Tat um.

  • Plötzlich Videokonferenz - und der Datenschutz?

    Die Kontakteinschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie halten an. Das bedeutet für viele Unternehmen und Behörden, dass berufliche Besprechungen in Form von Video- oder Telefonkonferenzen abgehalten werden. Auch in Bildungseinrichtungen, in persönlichen Beratungen oder Betreuungen und in Ehrenämtern werden Videokonferenzen eingesetzt. Auf was muss man achten, um dabei die Datenschutzanforderungen zu erfüllen? Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, berichtet von zahlreichen Anfragen zum Thema Videokonferenzen: "In vielen Unternehmen und Behörden waren Videokonferenzen bisher die seltene Ausnahme, es gab noch wenig Erfahrung. Im Vordergrund stand zunächst, schnell Lösungen für wichtige Absprachen und Abstimmungen zu finden. Die gesammelten Erfahrungen können nun für eine nachhaltige und vor allem datenschutzkonforme Ausgestaltung genutzt werden."