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Datenverwaltung in der Rechtsmedizin


28. Spurenworkshop der DGRM - indis stellt Laborverwaltungssoftware für das Fachgebiet der Rechtsmedizin vor
Angesichts der Verwendung brisanter und personenbezogener Daten unterliegen Hardware- und Softwareprodukte in rechtsmedizinischen Instituten hohen Anforderungen


(11.02.08) - "Spurenanalytik - klein aber fein" - unter diesem Motto steht die 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin (DGRM) am 15. und 16. Februar 2008 in der Universität Salzburg. Von den Initiatoren, dem Interfakultären Fachbereich Gerichtsmedizin der Universität Salzburg und der Spurenkommission der DGRM, werden über 300 Rechtsmediziner und Molekularbiologen aus zahlreichen europäischen Ländern erwartet.

Die indis Kommunikationssysteme GmbH, Mainz, stellt im Rahmen der Tagung das Laborverwaltungssystem "Forensik" vor, das zur Erfassung und Verwaltung anfallender Daten in den unterschiedlichen Bereichen eines rechtsmedizinischen Institutes dient.

Angesichts der Verwendung brisanter und personenbezogener Daten unterliegen Hardware- und Softwareprodukte in rechtsmedizinischen Instituten hohen Anforderungen. "Eine professionell konzipierte und sauber programmierte Softwarelösung ist bei den strengen Vorschriften enorm wichtig. Nur so sind gerichtsmedizinische Institute in der Lage, ihre Arbeitsvorgänge effizient und zukunftsfähig zu gestalten", so Jochen Diehl, Geschäftsführer von indis. Insbesondere müssen die gesetzlichen Datenschutz-Vorschriften zur Untersuchung von forensischen Beweismitteln eingehalten werden. Daher entwickelten die Softwarespezialisten des Mainzer Systemhauses das Laborverwaltungssystem "Forensik" auf Grundlage der Anforderungen des Rechtsmedizinischen Institutes in Frankfurt.

Vom Sendungseingang über die DNA-Analyse und die Sektion bis zum Rechnungswesen werden die verschiedenen Bereiche eines rechtsmedizinischen Institutes von der modular aufgebauten Software abgedeckt. Durch die Zusammenarbeit der einzelnen Module ist es möglich, die in den verschiedenen Bereichen erfassten Daten institutsweit abzufragen, Untersuchungsergebnisse miteinander zu verknüpfen und für den jeweiligen Kunden bereitzustellen und abzurechnen.

Für indis bietet die 28. Jahrestagung der DGRM eine ideale Plattform, um den anwesenden Instituten und Fachbesuchern die Softwarelösung "Forensik" durch praktische Demonstrationen und theoretisches Anschauungsmaterial zu präsentieren. (Indis: ra)


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Meldungen: Markt-Nachrichten

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    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2017 einen Rückgang der Korruptionsstraftaten registriert. Wie aus dem veröffentlichten Bundeslagebild Korruption hervorgeht, nahm die Zahl dieser Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 4.894 ab. Damit wurde 2017 die niedrigste Anzahl von Korruptionsstraftaten seit fünf Jahren gemeldet. Das BKA führt diese Entwicklung unter anderem auf etablierte Compliance-Strukturen in Unternehmen und Behörden sowie auf die damit verbundene Sensibilisierung der Mitarbeiter zurück. Einen Grund zur Entwarnung liefern die Zahlen indes nicht: Nur ein Teil aller begangenen Korruptionsstraftaten wird polizeilich bekannt. Das Dunkelfeld wird weiterhin als sehr groß eingeschätzt.

  • Organisierte Kriminalität ist transnational

    "Die Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter und Betätigungsfelder. Damit ist und bleibt das Bedrohungs- und Schadenspotential, das von Organisierter Kriminalität ausgeht, unverändert hoch", so BKA-Präsident Holger Münch bei der heutigen Pressekonferenz im BKA-Wiesbaden zur Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität 2017. Die Gesamtzahl der Ermittlungsverfahren gegen Gruppierungen der Organisierten Kriminalität liegt auf unverändert hohem Niveau: 2017 wurden 572 OK-Verfahren registriert (2016: 563). Rund 1/3 der OK-Gruppierungen ist im Bereich der Rauschgiftkriminalität (36,2 Prozent) aktiv. Damit ist und bleibt Drogenhandel das Hauptbetätigungsfeld von OK-Gruppierungen, gefolgt von Eigentumskriminalität (16,4 Prozent). An dritter Stelle findet sich Wirtschaftskriminalität (11,0 Prozent). Der polizeilich erfasste Schaden lag 2017 bei rund 210 Millionen Euro (2016: rund 1 Mrd. Euro).

  • Finanzermittlungen der Ermittlungsbehörden

    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

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    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".

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