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Dokumente und Einhaltung gesetzlicher Regularien


Bisher sind sich nur ca. 25 Prozent der Unternehmen über die Bedeutung gesetzlicher Regulierungen wie GoBS, GDPdU etc. für die Archivierung ihrer elektronischen Dokumente im Klaren
CeBIT 2008: VOI zeigt in der DMS-Area Strategien und Lösungen zu mehr Effizienz im Büro


(16.01.08) - Auf der CeBIT 2008, die vom 4. bis 9. März in Hannover stattfindet, ist in der Halle 3 die DMS-Area positioniert. Hier zeigen der VOI - Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. gemeinsam mit seinen Mitgliedern (Stand A29) Strategien und Lösungen zur Effizienzsteigerung bei dokumentenbezogenen Prozessen. Die wichtigsten Anwendervorteile sind kürzere Bearbeitungszeiten, bessere Auskunftsfähigkeit gegenüber Kunden und Lieferanten, geringerer Platzbedarf beim Aufbewahren der Dokumente und die Einhaltung gesetzlicher Regularien.

Das umfassende Vortragsprogramm auf dem DMS-Forum (Stand A25) beinhaltet Fachvorträge zu den vielfältigen Facetten des digitalen Dokumenten-Managements. Anwenderpräsentationen zeigen, wie Unternehmen in der Praxis vom Einsatz innovativer Enterprise-Content- und Dokumenten-Management-Technologien profitieren.

In einem Showcase (Stand A29) zeigt der VOI live die vollständige digitale Bearbeitung von Dokumenten, vom Posteingang bis zur Archivierung. Henner von der Banck, VOI-Geschäftsführer fasst zusammen:

"Für den VOI als Sprachrohr der DMS-Branche ist es eine wichtige Aufgabe, Unternehmern den Nutzen elektronischer Dokumentenverarbeitung deutlich zu machen. Dafür bietet die CeBIT als weltweit größte ITK-Messe eine hervorragende Plattform." Dem VOI ist es in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG gelungen, die DMS-Area komplett zu belegen. Es zeichnet sich ab, dass es in Zukunft einer Vergrößerung der DMS-Area bedarf, damit noch mehr Branchenanbieter den Nutzen der CeBIT steigern können.

Laut einer aktuellen Untersuchung des VOI zum Marktpotenzial von Dokumenten-Management-Systemen (DMS) in Deutschland bei mehr als 1.000 Unternehmen hat sich das Investitionsklima positiv entwickelt:
Fast ein Drittel aller Unternehmen, die bisher noch kein DMS nutzen, stecken derzeit in der Planungsphase; Großunternehmen, aber auch mittelständische Betriebe von 100 bis 500 Mitarbeitern haben die Nutzenpotenziale erkannt und sind bereit, in modernes Informationsmanagement zu investieren. Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern befürchten aber immer noch, dass der Einsatz eines DMS mit zu hohen Kosten für ihr IT-Budget einhergeht.
Aber auch bereits bestehende Systeme bergen zum Teil noch erhebliches Ausbau-Potenzial in sich:
Die Untersuchungen im Rahmen der VOI-Marktstudie haben ergeben, dass im Schnitt nur 40 Prozent der Mitarbeiter das System nutzen.

Das ist insbesondere im Zusammenhang mit der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen wichtig. Denn laut der aktuellen VOI-Studie sind sich bisher nur ca. 25 Prozent der Unternehmen über die Bedeutung gesetzlicher Regulierungen wie GoBS, GDPdU etc. für die Archivierung ihrer elektronischen Dokumente im Klaren. Hier können Unternehmen die Auslastung und damit die Effizienz ihrer Lösung noch wertschöpfend steigern und gemäß gesetzlichen Vorschriften handeln.

Eine gute Gelegenheit, sich umfassend über Einsatzgebiete und Nutzen von DMS zu informieren, bietet die DMS-Area in der Halle 3. Hier erwartet den Besucher ein umfangreiches Ausstellungsprogramm mit innovativen Lösungen - sei es zur schnellen Dokumentenerfassung, zur Recherche oder zur rechtssicheren elektronischen Archivierung. Auf dem DMS-Forum informiert ein umfassendes Rahmenprogramm über aktuelle Trends im Markt für Enterise-Content und Dokumenten-Management-Systeme, zeigt erfolgreiche Praxisbeispiele und vermittelt Einblicke im Umgang mit digitalen Dokumenten.

Showcase "Digitale Postbearbeitung im Büro"
Täglich erhalten Unternehmen große Mengen Post - Briefe, Bestellungen, Rechnungen, Verträge usw. auf Papier. Die Herausforderung ist, diese möglichst effizient zu bearbeiten. Das geht deutlich schneller, wenn die Informationen digital, statt auf Papier vorliegen. Damit sparen Unternehmen nicht nur Zeit bei der Bearbeitung, sie erleichtern durch eine zentrale Datenhaltung das Finden von Informationen und reduzieren den Platz für die Archivierung. Beispielsweise müssen steuerrelevante Unterlagen nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS) zehn Jahre aufbewahrt werden - da platzt bei papierbasierter Ablage schnell mal der Archivraum aus allen Nähten.

Auf eine CD passen circa 10.000 Dokumente, das entspricht etwa dem Inhalt von 20 herkömmlichen Aktenordnern. Das ist aber nur ein Vorteil der Dokumentendigitalisierung. Wesentlicher ist die schnelle Bereitstellung der Dokumenteninhalte und deren Bearbeitung. Erst damit wird die Effizienz der Geschäftsprozesse nachhaltig gesteigert und die Kosten gesenkt.

Wie Unternehmen diese Vorteile nutzen können, zeigt der VOI auf der Sonderfläche "Digitale Postbearbeitung" in der DMS-Area in der Halle 3, Stand A 29 während der CeBIT. Hier erfährt der Messebesucher, wie sich Geschäftspost schneller und vor allem kostensparend bearbeiten lässt. Er kann live verfolgen, was heute hinsichtlich der papierlosen Bearbeitung von Dokumenten möglich ist. Eingehende Papierdokumente werden gescannt, automatisch indexiert und zur weiteren Bearbeitung an die jeweiligen Abteilungen geleitet - und dies vollständig digital. Das spart Zeit, Geld, Papier und gegebenenfalls auch Ärger mit dem Finanzamt. (VOI: ra)


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Meldungen: Markt-Nachrichten

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    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

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    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".

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