- Anzeigen -

Nutzer sozialer Netzwerke posten nicht alles


Datenschutzgründe: 85 Prozent verzichten bewusst auf die Veröffentlichung von persönlichen Informationen oder Meinungen
Aussagen zu politischen oder religiösen Themen sind für viele tabu

Anzeige

(15.09.15) - Der Schutz ihrer Privatsphäre ist für die meisten Nutzer sozialer Netzwerke wie Facebook, Xing oder Twitter ein zentrales Thema. Insgesamt verzichten 85 Prozent der Nutzer aus Datenschutzgründen bewusst auf die Veröffentlichung bestimmter persönlicher Informationen. 63 Prozent verzichten auf Angaben zu ihrer sexuellen Orientierung, 45 Prozent auf Fotos, auf denen sie selbst zu sehen sind, und 43 Prozent sind in den Netzwerken nicht unter ihrem richtigen Namen unterwegs. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.013 Internetnutzern ab 14 Jahren hervor, darunter 703 aktive Nutzer sozialer Netzwerke.

"Die meisten Nutzer sozialer Netzwerke gehen sehr bewusst mit persönlichen Informationen und Meinungen um", sagt Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin Vertrauen und Sicherheit. "Je nach Situation und Inhalt entscheiden sie, welche Inhalte sie mit anderen Mitgliedern des Netzwerks teilen." Dazu gehören auch Meinungsäußerungen zu sensiblen Themen.

Laut Umfrage meiden 41 Prozent Aussagen zu religiösen Inhalten und 37 Prozent äußern sich nicht zu politischen Fragen. 39 Prozent posten zudem keine Fotos von ihren Kindern. Ein Drittel äußert sich auch nicht zu Produkten oder Dienstleistungen. Dagegen geben nur 15 Prozent der befragten Nutzer sozialer Netzwerke an, dass sie nicht bewusst auf bestimmte persönliche Informationen oder Meinungsäußerungen verzichten.

Um aktuelle Fragestellungen rund um Datenschutz in der Praxis geht es auch am 24. September 2015 auf der internationalen Bitkom Privacy Conference in Berlin.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.013 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt, darunter 703 aktive Nutzer sozialer Netzwerke. Die Frage lautete: "Verzichten Sie bewusst darauf, persönliche Informationen in sozialen Netzwerken zu posten bzw. zu veröffentlichen?"
(Bitkom: ra)

LeaseWeb: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

 
Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


- Anzeigen -


Meldungen: Studien

Kampf gegen Wirtschaftskriminalität Die Compliance-Kultur hat in deutschen Unternehmen offenbar zu einem ehrlicheren Geschäftsgebaren geführt -dennoch wird nach wie vor getrickst. So gab es in den vergangenen zwei Jahren in jedem siebten Unternehmen hierzulande einen bedeutsamen Betrugs- oder Korruptionsfall. 2014 registrierte noch jedes vierte Unternehmen größere Betrugs- und Korruptionsfälle. Damit ist die Zahl der entdeckten Fälle immer noch höher als im internationalen Vergleich. Weltweit wurden nur in etwa jedem achten Unternehmen größere Betrugs- und Korruptionsfälle entdeckt - das ist der gleiche Stand wie noch vor zwei Jahren.

Recht in der industriellen Fertigung Industrie 4.0 sorgt nicht nur für einen grundlegenden Wandel der industriellen Wertschöpfung - durch die neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technik werden auch zahlreiche rechtliche Fragen aufgeworfen. Das juristische Referenzarchitekturmodell "Ju-RAMI 4.0" hilft dabei, mögliche juristische Fallstricke schneller zu erkennen. Die Studie "Juristische Herausforderungen für digitale Wertschöpfung - Strukturierte Lösungswege für KMU" des Technologieprogramms "Autonomik für Industrie 4.0", die auf der Hannover Messe vorgestellt wurde, verknüpft nun erstmals das Modell mit ersten praktischen Projekten aus Autonomik für Industrie 4.0.

Korruption im Journalismus kaum erforscht Korruption, Erpressungsversuche sowie die inhaltliche Einflussnahme auf die Berichterstattung gehören anscheinend zum journalistischen Alltag in Deutschland. Zu diesem besorgniserregenden Ergebnis kommt die aktuelle Studie von Transparency International Deutschland e.V. "Korruption im Journalismus", die die Antikorruptionsorganisation zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai veröffentlichte. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Masterarbeit "Korruption und Einflussnahme im Journalismus" am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg gewonnen. Erstmalig in Deutschland sind Journalistinnen und Journalisten aller Mediengattungen und Ressorts danach befragt worden, wie sie Korruption wahrnehmen und welche eigenen Korruptionserfahrungen sie haben.

Know-how-Abfluss durch Spionage Bitkom begrüßt und unterstützt die vorgestellte "Nationale Wirtschaftsschutzstrategie". Ziel der Strategie ist ein besserer Schutz vor Wirtschaftsspionage und Sabotage. Dafür ist eine weit reichende Kooperation der Spitzenverbände der Wirtschaft mit den Sicherheitsbehörden vereinbart worden. Webseiten mit Praxistipps, Aufklärungskampagnen und Schulungen sollen vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen dazu beitragen, die Sicherheitsstandards zu erhöhen. "Viele Angriffe auf Unternehmen erfolgen heute über das Internet oder auf anderen digitalen Wegen", sagte Cornelius Kopke, Bereichsleiter Wirtschaftsschutz und öffentliche Sicherheit beim Bitkom.

Compliance in Zeiten von Solvency II & IDD Der wachsende Compliance-Druck ist für die deutsche Assekuranzwirtschaft derzeit die größte Herausforderung - knapp vor IT-Optimierung und Prozessdigitalisierung. Mit diesem Ergebnis reflektiert der Branchenkompass "Insurance 2015" von Sopra Steria Consulting den permanent steigenden Regulierungsgrad, der mit dem Inkrafttreten von Solvency II und der Verabschiedung der EU-Vermittlerrichtlinie IDD zu Beginn dieses Jahres vermutlich nur einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat.

Autor / Quelle (abcd) der Beiträge siehe Angaben in Klammern vor Doppelpunkt: (abcd:)