Textversion
Gesetze/Standards Markt Produkte Services Branchen Whitepapers Fachbeiträge Schwerpunkte Webinare CCZ Literatur Governance Compliance-Archiv Compliance-Lexikon Success Stories Wer bietet was? Sponsoren Schulungen Security-News Compliance-Shop Specials Unternehmensprofile
Home Markt Studien

Markt


Hintergrund Interviews Invests Kommentare, Meinungen, Stellungnahmen Nachrichten Personen Studien Umfragen Unternehmen

Schwerpunkt: Identity Management & Compliance Events / Veranstaltungen Marktübersichten Stellenanzeigen - Jobsuche Compliance-Shop Shopping-Portal & Shopping Mall Newsletter Impressum Kontakt: Pressemitteilungen Links RSS: Compliance-Magazin.de-News Feed abonnieren RSS: IT SecCity.de-News Feed abonnieren Datenschutzerklärung Geschäftsbedingungen Wichtiger Hinweis zu Rechtsthemen Compliance-Magazin für Mobile Devices Sitemap Suche Mediadaten

Compliance und Enterprise Content Management


Vergleichsstudie: 53 Prozent der Befragten sehen in ECM eine wirkungsvolle Hilfe, den Compliance-Anforderungen gerecht zu werden
Zufriedenheitsgrad und strategische Bewertung von Enterprise Content Management ist in den vergangenen drei Jahren deutlich gestiegen


Anzeige
www.easyCredit.de

(12.10.09) - In den vergangenen drei Jahren zeigten sich Unternehmen mit ihren "Enterprise Content Management" (ECM)-Lösungen deutlich zufriedener. Gleichzeitig hat ECM im Vergleich zu anderen IT-Themen spürbar an Bedeutung gewonnen. Analog dazu stiegen gegenüber 2006 auch die Nutzenerwartungen der Firmen, die derzeit noch keine ECM-Systeme im Einsatz haben. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Vergleichsanalyse der Agentur "denkfabrik", die im Auftrag der d.velop AG mehr als 400 Unternehmen mit und ohne Lösungen für ihr Dokumentenmanagement befragt hat.

Demnach wird ECM heute deutlich stärker als 2006 bei den wichtigsten strategischen Zielen positioniert. Von 17 Prozent der Befragten wird ECM den drei wichtigsten und von weiteren 51 Prozent den fünf wichtigsten IT-Themen zugeordnet. Drei Jahre zuvor waren es in der Summe noch 14 Prozentpunkte weniger, die ECM zur Gruppe der besonders relevanten Themen zählten. Nur noch 13 Prozent messen dieser Lösung aktuell eine geringe Bedeutung bei. Christoph Pliete, Vorstand der d.velop AG, spricht angesichts dieser Zahlen von einer kontinuierlichen Akzeptanzentwicklung, die sich im konkreten Marktgeschäft bestätige. "ECM wird immer mehr zu einem selbstverständlichen Instrument in vielen Unternehmen."

ECM hilft, Compliance-Anforderungen zu bewältigen
Dies zeigt sich auch in den positiven Bewertungen des Nutzens. So geben inzwischen drei Viertel der ECM-Anwender zu den Kostenvorteilen und zwei Drittel zur Prozessunterstützung ein positives Urteil ab. Die Prozessorientierung erreichte gegenüber 2006 sogar ein Plus von mehr als 22 Prozent. Eine ähnliche Tendenz mit deutlichem Zuwachs an Zufriedenheit von neun bzw. zwölf Prozent besteht bei den Einschätzungen zum strategischen Mehrwert (61 Prozent) und den Wettbewerbsvorteilen (57 Prozent).

Besonders stark legte in der Gunst der Anwender die Compliance-Unterstützung zu: Waren 2006 nur 21 Prozent damit zufrieden, sehen inzwischen 53 Prozent in ECM eine wirkungsvolle Hilfe, den Compliance-Anforderungen gerecht zu werden.

Eine vergleichbare Entwicklungskurve weisen die Nutzenerwartungen der Unternehmen ohne ECM-Lösungen auf. Nach den Ergebnissen der Studie von d.velop sind sie aber durchweg etwas geringer als die tatsächlichen Erfahrungen der ECM-Anwender. Besonders hoch: die Erwartungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Effekte (71 Prozent) und der Prozessunterstützung (57 Prozent). Bei den anderen Vergleichswerten liegen die Erwartungen durchweg mehr als zehn Prozent unter dem ermittelten Zufriedenheitsgrad der ECM-Anwender.

"Die Möglichkeiten und Nutzeneffekte dieser Technologie lassen sich in ihrer Breite häufig nur aus der konkreten Praxis heraus erkennen", erklärt Christoph Pliete die Bewertungsunterschiede zwischen den beiden Befragungsgruppen. Damit präsentieren sich die Ergebnisse der Befragung in einem positiven Widerspruch zu anderen Technologien: "Die Anwender machen häufig die Erfahrung, dass ihre Wünsche an eine IT-Lösung nicht ausreichend erfüllt werden. Bei ECM ist es genau umgekehrt, hier werden die Erwartungen sogar übertroffen." (d.velop: ra)

d.velop: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -

Meldungen: Studien

Controller und Risikomanager nähern sich weiter an Das Risikomanagement hat mehrheitlich in Unternehmen im Verlauf der letzten beiden Jahre an Bedeutung gewonnen. Noch wird aber nach Ansicht professioneller Anwender zu wenig Aufwand für diese Funktion betrieben. Das hat eine gemeinsame Umfrage von Risk Management Association e.V. (RMA) und Internationalem Controller Verein eV (ICV) unter den Lesern des Branchennewsletters "Controller’s e-News" ergeben.

Kreativität der Geldwäscher Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) berichteten über ihre Arbeit und über aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Bekämpfung von Geldwäsche (Money Laundering) und Terrorismusfinanzierung.

Beim Schutz von Personendaten klaffen Lücken In zwei Drittel der deutschen Unternehmen und Behörden sind in den letzten zwei Jahren Daten über Mitarbeiter und Kunden abhanden gekommen (69 Prozent). Das zeigt eine Untersuchung des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture.

Wo karrierebewusste Frauen Chancen haben Die Chefetagen deutscher Unternehmen liegen weiterhin flächendeckend in Männerhand. Der bundesweite Frauenanteil im Management stagniert bei 17,37 Prozent. databyte, Anbieterin von Wirtschaftsinformationen, legt in der aktuellen Studie besonderes Augenmerk auf die regionalen Aspekte bis hinunter auf Kreisebene: Berlin nimmt die Spitzenposition weit über dem Bundesdurchschnitt ein. Abgeschlagen auf den letzten Plätzen liegen Bremen und Baden-Württemberg. Die neuen Bundesländer stehen in Punkto Frauen in Spitzenpositionen auffallend gut da.

Insider-Sabotage und Datendiebstahl nehmen zu Die Cyber-Ark-Studie "Trust, Security & Passwords" belegt, dass 41 Prozent der IT-Mitarbeiter ihre Administratoren-Rechte nutzen, um auf vertrauliche Informationen wie Kundendatenbanken oder Personaldaten zuzugreifen. 27 Prozent der befragten Unternehmen bestätigten zudem, dass sie bereits Opfer von Insider-Sabotage geworden sind.

Auswirkungen der EU-Vorgaben SEPA und PSD Europäische Banken und Unternehmen bewerten die Konsequenzen von SEPA (Single European Payments Area) und PSD (Payment Service Directive) höchst unterschiedlich. Dies offenbart das "European Payments Barometer" von CSC und der European Financial Management & Marketing Association (EFMA).

Ohne Compliance-Management-System geht es nicht Hohe dreistellige Millionenstrafen, wie sie auch Dax-Konzerne im Zuge von Korruptionsaffären und Kartellverfahren zahlen mussten, haben die deutsche Wirtschaft nachhaltig wachgerüttelt. 54 Prozent der Compliance-Verantwortlichen geht es daher vor allem darum, ihr Unternehmen vor finanziellen Risiken zu schützen

Schutz vor Datendiebstahl hat Priorität Die Komplexität der Bedrohungsszenarien für die Unternehmens-IT nimmt kontinuierlich zu. Begünstigt durch Trends wie Cloud Computing und Virtualisierung entstehen neue Herausforderungen, so dass ganzheitliche IT Security-Konzepte unumgänglich werden. Dies jedenfalls ist ein Ergebnis aus der neuen Studie von IDC zum Thema IT Security in Deutschland 2010. Ging es in der Vergangenheit vor allem um Einzelmaßnahmen zur Endpunktsicherheit, so müssen sich Unternehmen heute mehr und mehr Themen wie unerwünschtem Datenabfluss, Insiderattacken oder Angriffen aus dem Social Web widmen.

Whistleblowing ein Instrument der Compliance Whistleblowing-Systeme werden von den fachlich Verantwortlichen, die kürzlich an einer Umfrage von RCC Risk Communication Conceptsteilgenommen haben, ganz überwiegend als Instrument der Compliance bzw. Revision und als Beitrag der Mitarbeiter zur Risikoidentifikation gesehen.

Compliance-Management und Gefahrenabwehr Im jüngsten Verfassungsschutzbericht warnt das Bundesinnenministerium vor steigender Wirtschaftsspionage in Deutschland. Insbesondere in kleineren und mittelständischen Unternehmen besteht oftmals kein ausreichendes Gefahrenbewusstsein vor Technologie-Diebstahl. Um die Gefahrenabwehr zu verbessern, sollten die Firmen auf eine konsequente Compliance-Strategie setzen.

Druckbare Version

Wirtschaftskriminalität: Schäden steigen drastisch Datenqualität und Compliance im Finanzsektor