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Studie zum Thema BAM

Erfassung und Controlling ihrer Gesamtprozesse in Echtzeit - Schwachstellenanalyse und SLA-Messung als gängige Verfahren
Kundenbedarf an prozessorientierten Lösungen für Business Activity Monitoring

(03.01.08) - IDS Scheer hat eine Studie zum Thema "Business Activity Monitoring" (BAM) und "Business Process Controlling" durchgeführt. Zwar hält die Mehrheit der Befragten die permanente Überwachung der Geschäftsprozesse und ihrer Leistungskennzahlen für wichtig, doch verfolgen erst wenige Unternehmen einen professionellen Ansatz. Großer Bedarf besteht an BPM-Werkzeugen, die in der Lage sind, im Bereich des Real-Time-Prozess-Monitorings vollständige End-to-End-Szenarios zu erfassen und abzubilden.

Für die von Dr. Bergmann/Dr. Rohde & Consulting GmbH (BRCG) im Auftrag von IDS Scheer durchgeführte Studie zum Thema BAM und Business Process Controlling wurden rund 100 Unternehmen der Branchen Telekommunikation, Versorger, Bank und Transport/Logistik interviewt. Im Fokus der Befragung standen die Geschäftsprozesse von Auftragsabwicklung, Service Management und Billing, wobei letzterer branchenübergreifend als der am erfolgskritischste eingestuft wurde.

Ein Kernergebnis der Untersuchung ist, dass sich der Markt für entsprechende Werkzeuge nach wie vor in einer Wachstumsphase befindet. Ein Großteil der befragten Unternehmen hat sich bereits mit dem Thema Prozess-Controlling auseinandergesetzt, wobei entsprechende Software von Branche zu Branche unterschiedlich häufig eingesetzt wird. Die am meisten verwendeten Verfahren sind die Schwachstellenanalyse und die Messung von Service Level Agreements, die bei 80 bzw. 60 Prozent der Unternehmen angewandt werden.

In der Versorgungsindustrie haben erst wenige Unternehmen Event Monitoring-Systeme eingeführt, obwohl die Studie zeigt, dass in deren Prozessen signifikantes Verbesserungs-Potenzial steckt. Gleiches gilt für die befragten Banken, deren Hauptaugenmerk auf der Beobachtung des Service Managements liegt. Dagegen beschäftigen sich die Transport- und Logistikunternehmen sowie die Telekommunikationsbranche bereits intensiv mit den Auswirkungen fehlerhafter Prozesse und deren kontinuierlicher Messung.

Über alle Branchen hinweg berichten die Teilnehmer der Befragung, dass eine ganzheitliche Betrachtung der Unternehmensabläufe sehr wünschenswert wäre - gerade mit Blick auf outgesourcte Prozesse und Systeme, wie sie bei rund der Hälfte der Unternehmen vorliegen. Herkömmliche BAM-Werkzeuge können dies aber kaum leisten. (IDS Scheer: ra)



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