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MDM-Lösung braucht auch Diebstahlschutz


Mobile Geräte im Unternehmen: Diebstähle bleiben länger unentdeckt
Mitarbeiter melden den Verlust ihrer mobilen Geräte oft zu spät

(26.09.14) - So sinnvoll und produktiv der Einsatz mobiler Geräte ist, so groß sind auch die damit verbundenen Gefahren für Unternehmen. Laut einer weltweiten Umfrage von Kaspersky Lab und B2B International wird nur noch jeder zweite Diebstahl eines mobilen Geräts dem Arbeitgeber bereits am ersten Tag gemeldet. Im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 60 Prozent. Außerdem ist fast jeder fünfte Diebstahl (19 Prozent) inzwischen mit dem Verlust von Unternehmensdaten verbunden. Je später der Verlust eines mobilen Gerätes vom Arbeitnehmer gemeldet wird, desto größer ist das damit verbundene Sicherheitsrisiko für die Unternehmen. Denn in dieser Zeit könnten Daten in falsche Hände geraten.

Viele Arbeitnehmer sind sich dieser Tatsache offenbar nicht bewusst. So melden inzwischen fast vier von zehn Arbeitnehmern (38 Prozent) den Diebstahl ihres Gerätes erst am Tag nach der Entdeckung des Vorfalls, und weitere 9 Prozent lassen sich dafür sogar drei bis fünf Tage Zeit. Ein Grund für die zunehmende Nachlässigkeit kann sein, dass Diebstähle dieser Art in den letzten Jahren stark zugenommen haben und damit alltäglicher wurden. Der Verlust eines Smartphones wird dann nicht mehr als etwas wahrgenommen, worauf sofort reagiert werden muss. Waren 2011 nur 11 Prozent aller befragten Unternehmen damit konfrontiert, ist es 2014 bereits jedes Vierte (25 Prozent).

Große Herausforderung für IT-Verantwortliche
Umso wichtiger ist ein geeignetes Management aller dienstlich genutzten mobilen Geräte im Unternehmen (Mobile Device Management, MDM). Die mobilen Helfer beschäftigen heute mehr als jeden Zweiten der von Kaspersky Lab befragten IT-Manager stärker als in den Vorjahren. Entsprechend stimmen auch 42 Prozent der These zu, dass der Einsatz von privaten Mitarbeitergeräten am Arbeitsplatz ("Bring your own device", BYOD) ein erhöhtes Sicherheitsrisiko mit sich bringt. Und ganze 43 Prozent gehen sogar so weit zu sagen, dass der Einsatz mobiler Geräte generell zu viele Risiken beinhaltet, trotz des Vorteiles einer erhöhten Produktivität.

Doch mobile Geräte werden für die Unternehmen auch weiterhin eine wachsende Rolle spielen. Ihre Integration war daher für 34 Prozent der Befragten eines der Top-Themen der letzten zwölf Monate und wurde sogar höher bewertet als etwa das Management von Hardware-Upgrades oder die Einführung der Virtualisierung im Unternehmen. Die Kluft zwischen der wachsenden Bedeutung mobiler Geräte für den Betriebsablauf und der zunehmenden Nachlässigkeit von Arbeitnehmern kann durch ein gezieltes Mobile Device Management (MDM) geschlossen werden, das sich in die vorhandene Sicherheitsarchitektur für alle Endpoints im Unternehmen integrieren lässt. Werden alle Rechner und mobilen Geräte über dieselbe Konsole gesteuert, können IT-Manager für jeden Arbeitnehmer individuelle Sicherheitsvorkehrungen umsetzen. Dazu gehört etwa die Trennung privater Daten von Unternehmensdaten, die auf den mobilen Geräten in verschlüsselten Datencontainern gehalten werden. Zu einer umfassenden MDM-Lösung gehört auch ein Diebstahlschutz, der es ermöglicht, Daten auf bereits abhanden gekommenen Geräten zu entfernen.

Die Umfrage wurde von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab im Jahr 2014 durchgeführt. Dafür wurden rund 3.900 IT-Entscheider aus 27 Ländern befragt – u.a. 194 deutsche. Es wurden Organisationen und Unternehmen jeglicher Größe erfasst. Die Studie ist eine Fortführung von drei früheren B2B International-Umfragen, die Kaspersky Lab mit ähnlichen Themen bereits in den Jahren 2011, 2012 und 2013 beauftragt hatte.
(Kaspersky Lab: ra)

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Meldungen: Studien

  • Studie zeigt höheres Risikobewusstsein

    Gemalto gab die Ergebnisse ihres 2016 "Data Breaches and Customer Loyalty Report" bekannt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Verantwortung für den Schutz personenbezogenen Daten von Verbraucher in erster Linie bei den jeweiligen Unternehmen gesehen wird - und nicht bei sich selbst. Nur 30 Prozent der Konsumenten glauben, dass die Unternehmen den Schutz ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst nehmen. 58 Prozent der Befragten fürchten, Opfer von Datenmissbrauch im Internet zu werden. 66 Prozent würden wahrscheinlich keine Geschäfte mehr mit Organisationen machen, wenn diese für den Verlust von Finanzinformationen und sensible Daten verantwortlich wären.

  • Datenmanagement und Compliance-Reporting

    Regularien und gesetzliche Vorgaben setzen Finanzinstitute gehörig unter Zugzwang. Das ergab eine von Delphix durchgeführte Studie unter 90 Banken aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Darunter befanden sich 30 der wichtigsten Banken in Deutschland. Die größte Herausforderung sehen die Unternehmen bei folgenden Regularien: die Anti-Geldwäsche-Richtlinie (AML, Anti-Money Laundering Directive), die EU-US-Richtlinie über den Schutz der Privatsphäre (Privacy Shield) und den Marktmissbrauch (MAD, Market Abuse Directive I und II) sowie die damit verbundenen Vorschriften (MAR, Market Abuse Regulation).

  • IT-gestützte Compliance

    Eine große Mehrheit der deutschen Finanzinstitute setzt im Bereich Compliance auf IT-Unterstützung. Hinsichtlich des Automatisierungsgrads und der IT-gestützten Risikobewertung besteht laut Bankenvertretern jedoch noch Handlungsbedarf. Insbesondere Medienbrüche und manuelle Prozesse werden von Geldwäschebeauftragten kritisch gesehen. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Quadriga-Instituts für Regulation und Management (QIRM) unter ausgewählten Branchenvertretern hervor. Die Untersuchung zum Thema Geldwäscheprävention durch das QIRM ist Teil des von Retarus gemeinsam mit weiteren Partnern unterstützten Bitkom Projekts "IT-gestützte Compliance im Finanzsektor". Ziel des Projektes ist es, ein Referenz Compliance-Modell zu entwickeln.

  • Wachsende Volumen an Personaldaten

    Absolventen wechseln heutzutage öfter den Job, als vorherige Generationen. Man geht davon aus, dass die heutigen Millennials bis sie das 32. Lebensjahr erreicht haben, bereits vier Mal den Job gewechselt haben. Mit diesem Trend zum Job-Hopping wächst die Anzahl an Bewerberdaten, die von der Personalabteilung verwahrt, sicher gelagert und innerhalb der gesetzlichen Frist vollständig vernichtet werden muss. Eine aktuelle Studie von Iron Mountain legt nahe, dass viele Personalabteilungen diesem Trend nicht gewachsen sind. Die Umfrage zeigt, dass 50 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Europa einen veralteten Prozess haben, um ihre Human Ressources (HR)-Daten zu verwalten, was personenbezogene Daten - einschließlich dem "Recht auf Vergessen" - einem Risiko aussetzt.

  • Investoren fordern gläsernen Aufsichtsrat

    Der Deutsche Börse-Aufsichtsrat liegt erstmals auf Platz 1 im Aufsichtsrats-Score. Die Commerzbank klettert um sechs Plätze auf den zweiten Rang, gefolgt von der Deutschen Bank, dem Autobauer Daimler und dem Industriekonzern Siemens. Das ist das Ergebnis der aktuellen Untersuchung "Aufsichtsrats-Score". Für die Studie wird die Aufsichtsratstätigkeit der Unternehmen in den wichtigsten deutschen Aktienindizes DAX und MDAX durch den Corporate-Governance-Experten Prof. Dr. Peter Ruhwedel untersucht. Ruhwedel ist Wissenschaftlicher Leiter des KompetenzCentrums für Unternehmensführung und Corporate Governance an der FOM Hochschule. Der Spitzenreiter im MDAX ist der Neuling alstria Office REIT-AG, der gleich im ersten Jahr seiner MDAX-Notierung überzeugt hat. Auf den nachfolgenden Plätzen finden sich die Aareal Bank, Leoni, OSRAM und Bilfinger Berger. Die Studie vergleicht bereits zum fünften Mal Arbeitsweise, Eignung, Diversität und Transparenz der Aufsichtsräte in DAX und MDAX. In diesem Jahr besonders auffallend ist die deutlich größere Offenheit und Transparenz der Unternehmen, die immer mehr Informationen über die "Blackbox" Aufsichtsrat preisgeben.