- Anzeigen -
Besuchen Sie auch unser Zeitschriftenportfolio im Bereich Governance, Risk, Compliance & Interne Revision

Beschwerden von Crowdworkern


Testbirds präsentiert neuen Verhaltenskodex für Crowdsourcing
Namhafte Unternehmen unterzeichnen Neuauflage des Regelwerk

- Anzeigen -





Gemeinsam mit anderen Anbietern aus der Branche hat Testbirds den 2015 erstmals öffentlich vorgestellten Code of Conduct erweitert und konkretisiert. Neben den bereits bestehenden Unterzeichnern verpflichten sich weitere Crowdsourcing-Anbieter mit ihrer Unterschrift zur Einhaltung der vereinbarten Prinzipien. Mehr Unterschriften und konkretere Regeln – der überarbeitete Code of Conduct stellt eine stärkere Selbstverpflichtung für Crowdsourcing-Anbieter dar. Ziel ist es, allgemein gültige Leitlinien für Crowdworking zu etablieren. Crowdsourcing – also das Auslagern von Projekten und Aufgaben an die weltweite Internetgemeinde – ist längst kein Randphänomen mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit zeit- und ortsunabhängig Geld zu verdienen, während auf der anderen Seite Unternehmen Zugang zu einer Vielzahl an potentiellen Arbeitskräften und Experten erhalten.

Mit dem Regelwerk möchten die Unternehmen die neue Arbeitsform zu einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten machen. Der Code of Conduct beinhaltet dabei unter anderem Grundsätze zu Datenschutz, Aufgabendefinition sowie Kommunikation. Er steht allen interessierten Unternehmen zur Unterzeichnung offen und wird kontinuierlich von Testbirds und den anderen Unterzeichnern weiterentwickelt. Nachzulesen sind die Grundsätze unter www.crowdsourcing-code.de.

Die neue Version haben insgesamt acht Firmen unterschrieben. Clickworker, Streetspotr und der Deutsche Crowdsourcing Verband waren bereits an der Formulierung des ersten Textes beteiligt. Die Neuauflage haben zudem content.de, Crowd Guru, appJobber, ShopScout und BugFinders unterzeichnet. Mit dem britischen Anbieter BugFinders hat der erste Anbieter außerhalb von Deutschland unterschrieben. Zudem war an den Gesprächen über den neuen Text auch die IG Metall als Arbeitnehmervertretung beteiligt.

Der überarbeitete Text enthält beispielsweise konkretere Regeln für Beschwerden von Crowdworkern. Die Anbieter verpflichten sich dazu, einen fairen und neutralen Prozess hierfür zu implementieren. Zudem haben die Firmen die Zahlungsbedingungen für die Honorare der Crowdworker genauer geregelt. Fristen und Auszahlungszyklen müssen offengelegt werden und die Vergütung hat durch den Auftraggeber rasch und ohne Verzögerungen zu erfolgen. Mindestens einmal pro Monat muss eine Auszahlung durch den Plattformbetreiber gewährleistet werden.

Auch Vermittlungsplattformen wie content.de wurden im neuen Text berücksichtigt. Diese sollen ihre Kunden hinsichtlich der Bedingungen für einen Auftrag beraten, sodass dieser die oben genannten Grundsätze einhält.

"Crowdworking ist eine neue Arbeitsform, die es vielen Erwerbstätigen ermöglicht, flexibel zu arbeiten. Bisher gibt es noch wenige Regeln für die Zusammenarbeit von Crowdworkern und Unternehmen. Mit dem Code of Conduct tragen wir dazu bei, diese Lücke zu schließen", erklärt Philipp Benkler, Geschäftsführer der Testbirds GmbH, auf deren Initiative hin der Code of Conduct entstanden ist. "Es ist uns gelungen, in der zweiten Version wichtige Punkte zu konkretisieren – beispielsweise wie eine konstruktive Feedbackkultur und Auszahlungsbedingungen aussehen sollten. Zudem konnten wir noch mehr Unterzeichner für das Regelwerk gewinnen, was dazu beiträgt, den Verhaltenskodex als Standard in der Branche zu etablieren", so Benkler.

"Es ist uns wichtig, dass digitale Arbeitsformen in der Öffentlichkeit als seriös eingestuft werden", sagt Hans Speidel, Geschäftsführer, Crowd Guru GmbH. "Aus diesem Grund freuen wir uns, dass eine Initiative für faire Arbeitsstandards in der Branche zustande gekommen ist und beteiligen uns gerne daran."
(Testbirds: ra)

eingetragen: 04.03.17
Home & Newsletterlauf: 03.04.17

Testbirds: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Rechtsextremismus und der Hasskriminalität

    eco - Verband der Internetwirtschaft e.V. übt scharfe Kritik am vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) veröffentlichten Entwurf für ein "Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität", dieser geht weit über die angekündigte Überarbeitung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) hinaus und konfrontiert somit sämtliche Telemediendienste-Betreiber mit immensen finanzielle Belastungen. Dazu sagt Oliver J. Süme, eco-Vorstandsvorsitzender, sagte: "Das vom Bundesjustizministerium geplante Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität konfrontiert die verpflichteten Unternehmen mit unverhältnismäßigen Kosten in mehrstelliger Milliardenhöhe.

  • Bereich des außergerichtlichen Forderungseinzugs

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit dem Urteil zur Vereinbarkeit der Tätigkeit des registrierten Inkassodienstleisters "Lexfox" mit dem Rechtsdienstleistungsgesetz erneut klargestellt, dass die Rechtsberatung durch Inkassounternehmen eine umfassende und vollwertige substantielle Rechtsberatung darstellt. Damit bestätigt der BGH mit Bezug auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts aus den Jahren 2002 und 2004 die Gleichstellung von Inkassodienstleistern und Rechtsanwälten im Bereich des außergerichtlichen Forderungseinzugs.

  • China: Gesteigerte Compliance-Anforderungen

    Die Umco GmbH und die Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing haben gemeinsam ein Päckchen geschnürt, das sich umfassend mit den für Produktionsunternehmen relevanten rechtlichen Entwicklungen im Reich der Mitte befasst: "Compliance in China - Was Unternehmen wissen müssen" - neues Tagesseminar am 19. März 2020 in Hamburg. Referenten mit internationalem Fachwissen aus der Praxis erläutern den Teilnehmern anhand von Beispielen aus ihrer Beratungstätigkeit und den durchgeführten Betriebsaudits in China verschiedene Themen: Neue umweltrechtliche Entwicklungen und deren Einfluss auf in China tätige Unternehmen.

  • Mit KI Geldwäschern das Handwerk legen

    Geldwäsche ist ein gigantisches Thema: Jedes Jahr werden zwischen zwei und fünf Prozent des weltweiten Bruttosozialprodukts gewaschen. In Deutschland sind es laut einer Studie des Finanzministeriums rund 100 Milliarden Euro. Die deutsche Regierung will dem nun einen Riegel vorschieben und hat die fünfte EU-Geldwäscherichtlinie in deutsches Recht umgesetzt: Strengere Meldevorschriften sollen helfen, illegale Finanzgeschäfte zu erschweren. Die private Wirtschaft bietet bereits eine Lösung zur Umsetzung von Teilen dieser Regulierung: Das Münchener Fintech hawk:AI und die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC haben gemeinsam ein Angebot etabliert, das Finanzinstituten hilft, Geldwäsche schnell und sicher zu erkennen und zu bearbeiten. Gemeinsame Kundenprojekte, modernste Technologie und clevere KI-Algorithmen werden dazu beitragen, den Geldwäschern das Handwerk zu legen. Hawk:AI ist ein Unternehmen für Regulierungs-Technologie.

  • Ergänzende kapitalgedeckte Altersvorsorge

    Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (CDU) und Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), fordern den zügigen Aufbau einer Alternative zu den heutigen Riester-Produkten. Einzahlen sollen automatisch alle Beschäftigten, die nicht explizit widersprechen. Die öffentliche Hand soll das Produkt organisieren, angelegt wird vor allem in Aktien. Für die beiden erarbeiteten Konzepte, die Extrarente und die Deutschland-Rente, haben vzbv und das Hessische Finanzministerium gestern erneut auf einer gemeinsamen Fachveranstaltung in Berlin geworben. Klaus Müller sagte: "Das Experiment, die zusätzliche Altersvorsorge in die Hände der Versicherungswirtschaft zu übergeben, ist gescheitert. Die Verbraucherinnen und Verbraucher leiden unter teuren, unübersichtlichen und ineffizienten Produkten. Wir brauchen endlich ein öffentlich-rechtlich organisiertes Standardprodukt, das ohne unnötige Kosten und Vermittlungsprovisionen auskommt, leicht verständlich ist und durch langfristige Anlagen am Kapitalmarkt gute Renditen abwirft. Andere Länder wie Großbritannien und Schweden zeigen, dass so ein Modell funktioniert."