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Compliance bei Softwarelizenzierung


Compliance-Managementlösung für Anwendungshersteller zur Einbindung nutzungsbasierter Softwarelizenzmodelle
Automatisierung von Software-Compliance und Rechtedurchsetzung - Übersteigt die tatsächliche Nutzung den lizenzierten Nutzungsrahmen, kommt es zu Compliance-Verstößen

(13.11.12) - Flexera Software gab eine wesentliche Erweiterung ihrer Compliance-Managementlösung für Anwendungshersteller bekannt. Die erweiterte Lösung unterstützt die immer beliebteren nutzungsbasierten, "trust by verify" Softwarelizenzmodelle. Anwendungshersteller sind damit in der Lage, ihre Softwareerlöse zu maximieren und Umsatzeinbußen zu vermeiden.

Die marktführende Compliance-Managementlösung verleiht Anwendungsherstellern jetzt die Flexibilität, jedes Softwarelizenzmodell aus dem gesamten vorhandenen Spektrum zu implementieren – von der strikten Nutzungsvorgabe bis hin zu variablen, nutzungsbasierten Modellen mit kontrollierter Abrechnung. In 20.000 Anwendungen ist bereits das Lizenzmodell mit strikter Nutzungsvorgabe auf Basis der Compliance-Managementlösung von Flexera Software implementiert.

"Die Softwarelizenzierung entwickelt sich ständig weiter. Angetrieben durch Kundennachfrage und Wettbewerb implementieren Anwendungshersteller zunehmend neue Modelle – viele davon sind nutzungsbasiert", sagte Amy Konary, Vice President Software Licensing and Provisioning bei IDC. "Wer das gesamte Spektrum der Softwarelizenzmodelle unterstützen kann, ist gegenüber anderen Wettbewerbern im Vorteil."

Anwendungshersteller können ihre Software durch eine Reihe von vertraglich vereinbarten Lizenzmodellen monetisieren: named user, concurrent use, node-locked und transaktionsbasiert. Diese Modelle sind auf eine gezielte Wertschöpfung ausgelegt und geben den zulässigen Nutzungsrahmen genau vor. Übersteigt die tatsächliche Nutzung den lizenzierten Nutzungsrahmen, kommt es zu Compliance-Verstößen. In diesem Fall stehen dem Anwendungshersteller entsprechende Optionen zur Durchsetzung seiner Rechte gemäß Lizenzvertrag zur Verfügung.

Anwendungshersteller wenden sich allerdings zunehmend von einem im Voraus vereinbarten Nutzungsrahmen ab, bei dessen Verletzung die Nutzung der Software blockiert wird, und setzen immer häufiger auf alternative Angebote. Hierbei erfolgt die Monetarisierung der Produkte über ein nutzungsbasiertes Subskriptionsangebot, das auf dem Prinzip "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" beruht. Für den Einsatz dieser neuen Lizenzmodelle ist es unverzichtbar, dass der Anwendungshersteller Einblick in die tatsächliche Nutzung der Software hat und diese mit den vereinbarten Lizenzbedingungen vergleichen kann. Da die tatsächliche Nutzung der Software für die meisten Anwendungshersteller nicht transparent ist, ist es aber praktisch unmöglich, stichhaltige Nutzungsangaben zu erhalten. Das macht eine faire Durchsetzung und/oder Neuverhandlung der Lizenzvereinbarungen bestenfalls schwierig. Schlimmstenfalls ist das Vertragsverhältnis durch Verdächtigungen, Misstrauen und Unstimmigkeiten geprägt.

Hier setzt die Compliance-Managementlösung von Flexera Software an: Sie erlaubt es, das Compliance-Management für nutzungsbasierte Lizenzmodelle zu automatisieren, die auf Vertrauen und Kontrolle beruhen. Mit dieser Lösung können Hersteller Daten über die tatsächliche Softwarenutzung erfassen sowie die Nutzungsdaten über ein Portal verwalten und mit den Lizenzbestimmungen abgleichen, um den Konformitätsstatus zu ermitteln. Die Nutzungsdaten können dann an ein externes Abrechnungssystem übermittelt werden, um dem Kunden die fälligen Lizenzgebühren in Rechnung zu stellen. Auch die Anwender haben Zugang zu einem Portal mit Informationen über Nutzungsdaten, Nutzungstrends und Konformitätsstatus.

Laut dem Bericht Key Trends in Software Pricing & Licensing Report aus dem Jahr 2011 kontrollieren 47 Prozent der Anwendungshersteller nicht, wie die Kunden ihre Software nutzen. Der Bericht macht zudem deutlich, dass das Problem "unbeabsichtigter" Verstöße weit verbreitet ist. Über 85 Prozent der befragten Unternehmen erklärten, dass zumindest ein Teil ihrer Softwareausgaben mit einer Unterlizenzierung zusammenhänge.

"Unsere Lösung erzeugt automatisch belastbare Daten für Hersteller und Kunden. Sie macht deutlich, ob und wie weit der lizenzrechtliche Rahmen überschritten wurde. Sie verfügt zudem über die Mittel, um dem Kunden die fällige Differenz genau aufschlüsseln zu können", so Mathieu Baissac, Vice President of Product Management von Flexera Software. "Diese Kontrollmöglichkeit verleiht Anwendungsherstellern die nötige Flexibilität, die für sie bestgeeigneten Lizenzierungs- und Durchsetzungsmechanismen zu implementieren. Und das in der Gewissheit, die nötigen Daten zur Hand zu haben, um die Nutzung ihres geistigen Eigentums zu belegen und zu berechnen."

Das volle Spektrum nutzungsbasierter Lizenzmodelle monetisieren

Die vollständige und genaue Monetisierung stellt Anwendungshersteller schon bei herkömmlichen Softwarelizenzmodellen vor große Herausforderungen. Doch der Anteil der nutzungsbasierten Modelle nimmt in Software-as-a-Service (SaaS)-, virtualisierten und Cloud-basierten Umgebungen zu. Das bringt viele Anwendungshersteller an die Grenze ihrer Möglichkeiten.

Lesen Sie zum Thema "Software-as-a-Service" und "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Mit nutzungsbasierten Abrechnungsoptionen (also einer Abrechnung, die sich beispielsweise an der Menge der gespeicherten Daten, an der Spitzennutzung, an Nutzungshäufigkeit oder anderen Parametern orientiert) können Anwendungshersteller neue Einnahmequellen erschließen, neue Märkte erschließen und sich an die veränderten Nutzungsgewohnheiten ihrer Kunden anpassen. Allerdings fehlt den meisten Softwareherstellern ein flexibler Lizenzierungs-, Überwachungs- und Abrechnungsrahmen, mit dem sie die wachsenden Lizenzierungs- und Monetisierungsmöglichkeiten für Software ausschöpfen können.

Mit der Compliance-Managementlösung von Flexera Software haben sie jetzt die Mittel zur Hand, diese Einschränkungen zu überwinden. Die Lösung unterstützt das gesamte Spektrum an Lizenzmodellen und Abrechnungsparametern. Auf diese Weise können Anwendungshersteller schnell und einfach unterschiedliche Lizenzmodelle für ihre Software erstellen oder bestimmte Merkmale und Funktionen in unterschiedliche Lizenzmodelle packen. Sie erhalten eine Aufstellung mit Informationen über die tatsächliche Nutzung, einen Abgleich mit den Nutzungsrechten im Lizenzvertrag und eine Konformitätsaufstellung, die für Hersteller und Kunden gleichermaßen über ein Portal zugänglich ist. Das macht es den Herstellern einfach, die Nutzung ihrer Software durch einzelne Kunden oder durch ihre gesamte Kundenbasis nachzuverfolgen. Die Compliance-Managementlösung verwaltet die mit der Erhebung und Dokumentation der Nutzungsdaten verbundenen Prozesse und übergibt diese Daten an entsprechende Abrechnungssysteme.

"Es werden ständig neue Lizenzmodelle entwickelt, die den Herstellern lukrative neue Märkte erschließen können", sagte Baissac. "Die manuelle Erstellung der Infrastruktur zur Unterstützung dieser Modelle ist jedoch komplex, kostspielig und kurzlebig. Sie bindet wertvolle Ressourcen, die dem Hersteller dann in der Softwareentwicklung fehlen. Unsere Compliance-Managementlösung erlaubt es Anwendungsherstellern jetzt, jedes für ihr Unternehmen passende Softwarelizenzmodell schnell und einfach zu implementieren, ohne sich über die Implementierung des Modells oder dessen Abrechnung Gedanken machen zu müssen."

Die Compliance-Managementlösung von Flexera Software baut auf "FlexNet Licensing" und "FlexNet Operations On-Demand" auf, die Teil der "FlexNet Producer Suite" sind. (Flexera Software: ra)

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